15/07/2014
Titelverteidigung geglückt
Capri-Kicker II holen im Finale gegen Volksfront von Judäa zum zweiten Mal den Pott +++ Im CK-internen Halbfinal-Kracher behalten die „Fußballer“ die Oberhand +++ Philipp Brenzinger mit drei Treffern bester CK-Torschütze
Sandweier. Der Jubel – grenzenlos. Die Nervenstärke – enorm. Die Vormachtstellung – ausgebaut. Die Capri-Kicker II haben im neunten Jahr ihrer Geschichte den zweiten Hobby-Turnier-Sieg eingefahren. Im taktisch geprägten und an Torchancen armen Finale setzen sich die Jungs in grün-orange im 9-Meterschießen gegen die Volksfront von Judäa mit 2:1 n.E. (0:0) durch. Im Spiel um Platz drei haben die CK I mit 0:3 gegen Hyper Anaconda das Nachsehen.
Ohne Niederlage ins Halbfinale
Dank der geschlossenen Mannschaftsleistung und dem gegenseitigen Support an der Seitenlinie erreichen beide CK-Teams den Einzug in die K.O.-Spiele. In zwei Gruppen à vier Mannschaften ziehen die Capri-Kicker I als Tabellenzweiter (2:0 Tore / 5 Punkte), die CK II als erstplatziertes Team (4:2 Tore / 7 Punkte) in die Halbfinal-Begegnungen ein. CK-Präsident Philipp Kinz aka J. Kinzmann „Davon war nicht auszugehen. Die Trainingsbeteiligung im Speziellen und Vorbereitung im Allgemeinen waren erbärmlich!“
Gruppe 1:
CK I vs. Allstars 0:0
CK I vs. Kölschkicker/66 2:0
(Alex „Toni Kroos" Maug, Sebastian Diebold)
CK I vs. Hyper Anaconda 0:0
Gruppe 2:
CK II vs. Volksfront v. Judäa 0:0
CK II vs. HC Sun City 2:1
(Marc Leonhardt, Philipp Brenzinger)
CK II vs. Bugs Bunny Soccers 2:1
(Marc Leonhardt, Philipp Brenzinger)
9-Meter-Krimi im CK-internen Halbfinale
„Vielleicht hätte CK2 ergebnisorientierter spielen müssen. Einem Aufeinandertreffen im Halbfinale wäre man so nämlich aus dem Weg gegangen. Andererseits steht somit sicher ein Capri-Team im Finale“, beurteilt El presidente die Ausgangslage vor dem Semifinal-Hit, der sich wie zu erwarten entwickelte. Die „Fußballer“ kontrollierten von Beginn an die Partie, bissen sich allerdings häufig am „massierten“ Abwehrbollwerk um Tobias „Metzger“ Zaum die Zähne aus. Philipp „eigentlich hab´ ich keinen Bock“ Brenzinger war es dann aber schließlich, der den Bann brach und zur 1:0-Führung traf. Wenig später konnten die „Handballer“ allerdings durch Johannes Peter ausgleichen. Die Entscheidung sollte also im 9-Meterschießen fallen.
Auch drei Tage danach ist aber immer noch nicht ganz auszumachen, woran schließlich die katastrophale Trefferquote festzumachen ist. Immerhin sind die Capri-Kicker amtierende 9-Meter-Meister. Von dieser Souveränität und dem Selbstverständnis vom Punkt war dann allerdings nur noch wenig zu spüren. Lediglich Marc Leonhardt und Daniel Westermann für die CK II und Johannes Peter für die CK I konnten ihre Schüsse in die Maschen setzen. Ein anderer Grund könnten jedoch die katzenartigen Reflexe von CKII-Goalie Jörg „Manu Neuer“ Knobloch gewesen sein, oder einfach das schiere Unvermögen beim Duell „Schütze X vs. Simon „Säule“ Bornhäußer“.
Wie dem auch sei – am Ende jubelten die „Fußballer“, feierten aber gemeinsam mit den „Handballern“ den erneuten Einzug ins Finale. Dort wartete bereits die Volksfront von Judäa.
9-Meter-Killer Jörg Knobloch entscheidet Finale
Die reguläre Spielzeit im Finale 2014 ist schnell abgehandelt. Ein taktisch geprägtes Spiel von beiden Seiten ließ kaum Torchancen zu. Von außen waren eindeutig die fußballerischen Wurzeln bei nahezu allen Akteuren zu erkennen. Somit sollte auch erst im 9-Meterschießen der letztliche Sieger ermittelt werden.
Die nervenstarken CK´s vom Punkt waren Marc Leonhardt und Dominik Maier. Und im Tor war es erneut Jörg Knobloch, der dem Finale seinen ganz persönlichen Stempel aufdrückte. Lediglich die rohe und stumpfe Gewalt von Tim S(c)h(m)it(t)s Schuss überwand den CK II-Keeper. Sonst parierte er formidabel. Man munkelt, dass er sich vorab beim Studieren von „Manuel Neuer Videos“ entscheidende Bewegungsabläufe abschaute. Der Endstand damit 2:1 n.E.. Capri-Fickaz allez!
Jubel ohne Grenzen
Nachdem der letzte Schuss von AndiOe pariert war, brachen alle Dämme. Die Spieler wussten bei wem sie sich zu bedanken hatten und stürmten geradewegs auf den Torhüter des Turniers Jörg Knobloch zu. Die geile Capri-Kicker-Traube begrub den Mann mit der Nummer 1 unter sich. Das Ziel war erreicht. Die Titelverteidigung geglückt.
Im Spiel um Platz drei hatten die CK I leider nicht den Hauch einer Chance. Der jungendlichen Leichtigkeit von Hyper Anaconda konnte nichts entscheidend entgegen gesetzt werden. Vermutlich war die Moral nach der knappen Halbfinalpleite gebrochen.
Für die CK I im Einsatz:
Simon Bornhäußer, Kai Kratzer, Matthias Fischer, Alex Maug (1), Philipp Kinz, Tobias Zaum, Sebastian Diebold (1), Sebastian Daul, Johannes Peter (1).
Für die CK II im Einsatz:
Jörg Knobloch, Dominik Maier, Roman Droll, Philipp Brenzinger (3), Sascha Kunetka, Marc Leonhardt (2), Christopher Frietsch, Daniel Westermann.