28/09/2025
Ein Tag voller Begegnungen, Bewegung und Begeisterung – Mein Besuch beim Paralympischen Sporttag in Erfurt
Am Samstag, den 27. September 2025, durfte ich auf Einladung des Thüringer Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes (BESV) am Paralympischen Sporttag in Erfurt teilnehmen. Schon die Anreise mit dem Zug war für mich ein kleiner Auftakt, denn ich freute mich auf einen Tag voller neuer Eindrücke, Begegnungen und sportlicher Herausforderungen.
Ein buntes Sportfest mit über zehn Stationen
Die Veranstaltung fand in einem großen, gut vorbereiteten Areal statt und bot den Besucherinnen und Besuchern mehr als zehn verschiedene Mitmachstationen. Jede einzelne Station eröffnete einen eigenen Blick in die Welt des paralympischen Sports – von klassischen Disziplinen über Trendsportarten bis hin zu inklusiven Angeboten, die man sonst nicht alle Tage ausprobieren kann.
Besonders beeindruckt hat mich die Vielfalt: egal ob Geschicklichkeit, Ausdauer, Kraft oder Teamgeist – für jede Fähigkeit und jedes Interesse war etwas dabei. Es war nicht nur zum Zuschauen gedacht, sondern ausdrücklich zum Mitmachen und Ausprobieren. Und genau das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen: ich habe wirklich alle Stationen getestet.
Eigene Erfahrungen beim Ausprobieren
Was mir besonders gefallen hat: Jede Sportart eröffnete neue Perspektiven. Man konnte am eigenen Körper erfahren, welche Herausforderungen und welche Faszination in den einzelnen Disziplinen liegen. Es war eine Mischung aus sportlichem Reiz, spielerischer Neugier und einem tieferen Verständnis für den paralympischen Sport.
An jeder Station standen freundliche Helferinnen und Helfer bereit, die erklärten, motivierten und unterstützten. So fiel es leicht, sich auf Neues einzulassen. Ich habe nicht nur sportlich viel mitgenommen, sondern auch viel gelernt – über Techniken, über die nötige Konzentration und über die Leidenschaft, die hinter diesen Sportarten steckt.
Begegnungen und Gespräche
Neben dem Sportlichen war der Tag für mich auch ein Tag der Begegnungen. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt – Sportlerinnen und Sportler, Organisatoren, Ehrenamtliche und andere Besucher. Schnell kam man ins Gespräch, tauschte Erfahrungen aus oder lachte gemeinsam über die kleinen Herausforderungen an den Stationen.
Es war diese offene, herzliche Atmosphäre, die den Tag besonders machte: ein Gefühl der Gemeinschaft, das weit über den sportlichen Aspekt hinausging.
Perfekte Organisation
Ein großes Lob muss ich den Veranstaltern aussprechen: Der Sporttag war sehr gut organisiert. Vom Empfang über die Beschilderung bis hin zur Betreuung an den Stationen war alles bestens vorbereitet. Man spürte, wie viel Engagement, Planung und Herzblut in die Veranstaltung geflossen ist.
Auch die Barrierefreiheit und die Möglichkeit, wirklich jede Station aktiv erleben zu können, machten die Veranstaltung zu einem Paradebeispiel für gelebte Inklusion.
Mein Fazit
Für mich war der Paralympische Sporttag in Erfurt ein rundum gelungener Tag. Ich habe nicht nur viele spannende Sportarten ausprobiert, sondern auch wertvolle Begegnungen gemacht und ein Stück mehr Verständnis für die Welt des paralympischen Sports gewonnen.
Ich gehe mit neuen Eindrücken, schönen Erinnerungen und einer großen Dankbarkeit nach Hause – Dankbarkeit dafür, dass ich dabei sein durfte, und Dankbarkeit gegenüber allen, die diesen Tag möglich gemacht haben.
Dieser Sporttag war weit mehr als nur eine Veranstaltung – er war ein Fest der Vielfalt, des Miteinanders und der Freude an Bewegung.