Handballclub Bad Liebenwerda e.V.

Handballclub Bad Liebenwerda e.V. Unser Verein: HC Bad Liebenwerda e.V. Gegründet: 1998 (hervorgegangen aus TSG/TSV Lubwart)

Mitgli Unser Verein HC Bad Liebenwerda e.V. Spannende Spiele u.a.

Gegründet: 1998 (hervorgegangen aus TSG/TSV Lubwart)

Mitglieder: 144

3 Männermannschaften, 6 Kinder- und Jugendmannschaften

Der Vorstand vom HC Bad Liebenwerda

Andreas Vetter
Thomas Bölk
Jürgen Schubert
Thomas Große
David Seliger
Peter Noch
Frank Holling

Vereinsvorsitzender: David Seliger
Stellvertreter: Thomas Bölk

Ehrenvorsitzender Paul Röhnert


Wissenswertes zur Vereinsgeschichte

Man

kann nicht sagen, ob Paul Röhnert genau wusste was er da vor 40 Jahren angefangen hat. Geträumt hat er sicher von einer erfolgreichen Entwicklung des Handballsportes in Bad Liebenwerda. Das dies dann auch Wirklichkeit wurde ist der Verdienst von sehr vielen Mitgliedern und Förderern unseres Vereins. Der heutige HC ist nicht der größte und vielleicht auch nicht der erfolgreichste Verein im Süden Brandenburgs, doch wir alle sind berechtigt stolz auf das bisher erreichte. Mit seinen aktuell 124 Mitgliedern gehört er jedoch zu den größten Vereinen der Kurstadt und hat dort einen festen Platz im sportlichen und kulturellen Angebot eingenommen. Damals als Abteilung Handball bei der TSG Bad Liebenwerda starteten die Leute der ersten Stunde zunächst mit wenigen Kindern und Jugendlichen. Schon 1970 wurde mit 7 Mannschaften auf Kreisebene begonnen und bereits 1971 waren 3 Nachwuchsmannschaften in die Bezirksklasse aufgestiegen. Noch heute sind Sportler der ersten Stunde, wie Michael Nürbchen, Dietmar Micksch und Peter Noch, aktiv im Verein tätig. Mit dem Bau der Sporthalle 1970/71 in der Kreisstadt kamen dann deutlich bessere Bedingungen und der Zulauf von neuen Mitgliedern brachte weiteren Schwung. Großen Anteil daran, das diese Halle hier gebaut wurde, hatte Siegfried Kupplich. Als Vorsitzender des damaligen DTSB setzte er sich gegen alle Widerstände durch und war zu Beginn auch in der Leitung der Abteilung Handball tätig. Auch im Männerbereich begann der Aufbau einer Mannschaft. Zu ersten Erfolgen trugen Sportfreunde wie Klaus Däweritz, Michael Frahm, Karl-Heinz Sommer, Dieter Bradtke, Achim Herrmann, Wolfgang Platz, Hans Haase, Gert Schuster und viele andere bei. In den Anfangsjahren, bis ca. 1980, gab es in der damaligen TSG neben den Jungen- auch noch einige Mädchenmannschaften im Spielbetrieb. Jedoch wurde dieser weibliche Bereich später komplett eingestellt. In der Folgezeit konzentrierte man alle Kräfte erfolgreich in den männlichen Nachwuchs. So gehörten Jugendmannschaften aus Bad Liebenwerda im Kreisspielbetrieb und bei Spartakiaden immer zu den Spitzenteams. Aber auch auf Bezirks- und später auf Landesebene waren unsere Mannschaften bis in die höchsten Spielklassen erfolgreich. Bereits 1975 konnte ein Vizemeister-Titel des Bezirkes Cottbus in der E-Jugend, sowie 1979 eine Vizemeisterschaft in der A-Jugend erreicht werden. Jahrelang konnte unser Team nicht nur die Liga halten, sondern in den Jahren 1984-1988 entscheidend mitbestimmen. gegen Hoyerswerda, Lübbenau oder Holzdorf begeisterten das immer zahlreicher werdende Publikum. 1988 und 1989 wurde der FDGB-Bezirkspokal gewonnen und damit in die Pokalhauptrunde eingezogen. Sicher können sich noch viele Handballfans an das packende Spiel gegen Dynamo Halle-Neustadt erinnern, welches erst in der Verlängerung verloren ging. Auch in den neunziger Jahren wurden sehr gute Leistungen und vordere Tabellenplätze erspielt. In der letzten Bezirksligasaison gelang dem damaligen TSV Lubwart auch der Aufstieg in die neugeschaffene Oberliga Brandenburg, welcher das 1. Team bis 1995 angehörte. Nach 5 Jahren Verbandsliga gelang in der Saison 2000/2001 der Wiederaufstieg. 2 Jahre spielte unsere Männermannschaft in der höchsten Spielklasse des Landes Brandenburg. Leider gelang in der Saison 2002/03 der Klassenerhalt nicht. Im Jahr 2004 aber konnte die neuformierte Mannschaft des HCL den Meistertitel in der Verbandsliga gewinnen und somit den sofortigen Wiederaufstieg sichern. Man kann feststellen, in jedem Jahrzehnt hatte der Verein ein bis zwei sehr gute Jahrgänge, welche die Grundlage für kommende Erfolge darstellten. Gekrönt wurde die kontinuierliche Nachwuchsarbeit dann durch die beiden Landesmeistertitel der A-Jugend 2006 und 2007, sowie den Gewinn des NOHV Pokal 2007 in Berlin. Mit dieser Jugendarbeit bietet der Verein allen interessierten Kindern die Möglichkeit für eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Es ist nicht nur die körperliche Fitness die dabei im Vordergrund steht, auch das soziale und kollektive Verhalten der Kinder und Jugendlichen spielt in der heutigen Zeit, der Unterhaltungsmedien und von Computerspielen, eine große Rolle. Und gerade dies wird in einer Mannschaftsportart wie Handball gefördert und erzogen. Auf den Schultern der Übungsleiter und Trainern liegt dabei die größte Verantwortung und Belastung. Zumeist 2x in der Woche Training und am Wochenende Punktspiele, alles neben dem Job und unentgeltlich. All denen, die in den vergangenen 40 Jahren für den Handball in Bad Liebenwerda tätig waren ein großes Dankeschön. Dass diese Arbeit erfolgreich war zeigen uns nicht nur die eigenen Spielergebnisse. In der Vereinsgeschichte konnten auch zwei Mitglieder zu Sportschulen delegiert werden. Bereits 1973 ging Ramona Schilder, damals unter ihrem Mädchennamen Platschek, in die Hauptstadt und spielte dort für den TSC Berlin. Verletzungsbedingt musste sie ihre sportliche Laufbahn 1979 beenden. Nach der Rückkehr in die Kurstadt 1981 wurde sie dann für einige Jahre Trainer einer Nachwuchsmannschaft. Mit Christoph Schindler ging einer der talentiertesten Spieler 1999 vom HC zur Sportschule nach Cottbus. Beim damaligen USV Cottbus gehörte er bald zu den Leistungsträger. Nach Abschluss des Abiturs führte ihn sein Weg in den hohen Norden zur TSV Altenholz in die 2. Bundesliga, wo er ab der Saison 2003/04 spielte. Dort konnte er sich handballerisch erneut weiterentwickeln und hatte über das Zweispielrecht sogar Einsätze beim mehrfachen Deutschen Meister THW Kiel. Mit Kiel stand er dann auch im Champions-League-Finale von 2005. Ab der Saison 2006/07 wechselte er kurzzeitig nach Balingen und ging dann zum TSV Dormagen mit dem er in der Saison 2007/08 in die 1. Bundesliga aufgestiegen ist. Seit Februar 2010 spielt er beim VfL Gummersbach. Bemerkenswert ist sicher auch, dass in all den Jahren, bis auf wenige Ausnahmen, nur Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im Aufgebot standen. Nicht viele Vereine in der heutigen Brandenburgliga können dies von sich behaupten. Dies ist sicher auch eine Erklärung dafür, dass wir im Laufe der Jahre eine große Fangemeinde gewonnen haben. Die meisten Zuschauer kennen die Spieler mit Namen und wissen wo diese wohnen und arbeiten. Jedem Spieler unserer Männermannschaften sollte immer bewusst sein, welche Vorbildwirkung er damit auf unsere Jugend ausübt. Mit einem Zuschauerschnitt von ca. 250 je Heimspiel bei den Männern, ist immer für gute Stimmung gesorgt. Der Rekord von über 510 Anwesenden im Kreisderby gegen Finsterwalde 2007 brachte selbst unsere recht große Halle an die Grenze des machbaren.

Oberliga Brandenburg HerrenHC Bad Liebenwerda : HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst 28:31 (15:15)Der letzten Tanz in Saison 202...
14/06/2026

Oberliga Brandenburg Herren

HC Bad Liebenwerda : HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst 28:31 (15:15)

Der letzten Tanz in Saison 2025/2026

In einer gut gefüllten Kurstadt-Arena fand am vergangenen Wochenende das letzte Spiel der aktuellen Serie statt. Nach einer hochklassigen Partie der HC-Vereinslegenden untereinander mit Vorstellung und Ehrung aller Mannschaften des Vereins in der Halbzeit derselbigen, war alles angerichtet für einen würdigen Saisonabschluss. Die gastierende HSG, eine etablierte Spitzenmannschaft der Liga, reiste mit einem Fanbus an, sodass es laut, hitzig und mit viel Spannung auf und neben dem Feld zur Sache gehen sollte.

Von Beginn an zeigten die Ahrensdorfer, dass sie nicht angereist waren, um den Kurstädtern einen letzten Heimsieg zu schenken. Es wurde hart um jeden Centimeter gekämpft und die Emotionen bordeten früh über. Rein spielerisch stand der HC dem favorisierten Drittplatzierten in Nichts nach und so ging es auch leistungsgerecht auf Augenhöhe zu. Aus einer gut eingestellten Abwehr schlugen die Kurstädter häufig Kapital und präsentierten sich im Angriff variantenreich. Die knappe Führung von zwei Treffern konnten die Gäste bis zum Pausenpfiff jedoch egalisieren, sodass beim Stand von 15:15 der Ausgang der Begegnung weiterhin völlig offen blieb.

Das HC-Trainerteam gab seinen Schützlingen auf den Weg, die Impulsivität herunterzuschrauben, weniger auf die zahlreichen Provokationen des Gegners einzugehen und auch Milde in Bezug auf die beiden Unparteiischen walten zu lassen. Es sollte sich jedoch schnell zeigen, dass dieser fromme Wunsch nicht in Erfüllung gehen konnte.

Wenige Minuten später traf die nächste rüde Aktion M. Zimmermann im vollen Lauf, der sich hier zum Revanchefoul hinreißen ließ. Es folgte wiederum die Vergeltungstat eines weiteren Ahrensdorfers und nur langsam konnte die Traube an aufgekratzten Spielern auseinanderdividiert werden. Das Spiel stand in der Folge für mehrere Minuten still, auch weil von offizieller Seite die Zuordnung des ursprünglichen Foulspiels Gegenstand der Ermittlungen war, was viel Raum für andauernde verbale Entgleisungen lieferte. In der Folge fiel einmal die rote Karte für den vermeintlichen Auslöser der Situation, dessen korrekte Identifizierung jedoch gescheitert war, genauso wie für M. Zimmermann, dem hier die Nerven durchgegangen waren. Die Aussprache einer weiteren Zeitstrafe gegen die Liebenwerdaer Bank blieb eher unklar, somal alle weiteren kleinen und großen Vergehen der vergangenen Minuten ungeahndet blieben.
Ungeachtet dessen, gestaltete sich die Partie weiterhin ausgeglichen, wobei nach dem Stand von 19:19 ein Aufbäumen der HSG zu spüren war. Es zeigte sich hier deutlich die Klasse ihrer Leistungsträger, die trotz der aufgeheizten Kulisse abgezockt ihren Stiefel herunterspielten. Auch wenn den Kurstädtern noch mehrmals der Anschlusstreffer gelang, ließen die Gäste nur noch wenige Zweifel an ihrem Erfolg aufkommen und bauten den knappen Vorsprung am Ende auf das 28:31 aus.

Nach Abpfiff und den üblichen Danksagungen an das treue Liebenwerdaer Publikum folgten die emotionalen Verabschiedungen der scheidenden Spieler Paul Wanitschka, Clemens Ludwig und Lucas Trabandt. Während die beiden Erstgenannten durch gestiegene persönliche Verantwortungen handballerisch kürzer treten möchten, ist bei Lucas eine weitere, schwere Knieverletzung ursächlich für das medizinisch notwendige Ende seiner Spielerkarriere, was sich für ihn selbst aber auch für die ganze Mannschaft als denkbar tragisch darstellt. Auch an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön für die aufopferungsvollen Jahre im Kurstadt-Trikot.

Mit einer großen Feier verabschiedete sich der HC so in die wohlverdiente und sehr kurze Sommerpause, sodass es bereits in wenigen Wochen wieder Zeit für eine hoffentlich erfolgreiche Saisonvorbereitung ist.

Es spielten:
O. Böhme (TW), H. Kreutz (TW), F. Henkelmann (9), M. Rukszio, J. Horther (4), P. Götze (7), N. Rieger (1), M. Steinbock (1), P. Wanitschka, J. Wanitschka, M. Zimmermann (4), T. Karl, E. Stein (2)

Offizielle: P. Zieris, M. Dielefeld, Ph. Rieger, S. Tiews, L. Trabandt

Die Bilder zum Spiel mit herzlichem Dank an RoxyFotografie

P. Zieris

Das Märchen von Kurstädter Recken, einem 18-köpfigen Drachen und dem Wunder der Eroberung einer schönen Prinzessin Es be...
02/06/2026

Das Märchen von Kurstädter Recken, einem 18-köpfigen Drachen und dem Wunder der Eroberung einer schönen Prinzessin

Es begab sich zu einer Zeit, als schon fast niemand mehr an Wunder zu glauben vermochte, dass Kurstädter Recken auszogen, um ein solches zu erleben. Am Vorabend des seltenen Phänomens, dass sich der Vollmond bereits ein zweites Mal im Mai zeigen wollte, war ganz Bad Liebenwerda auf das Stadtfest eingeladen. Wirklich ganz Bad Liebenwerda? Nein, denn ungefähr drei Hand voll Männer, waren ausgewählt worden, um fast 200 Kilometer in den Norden zu reisen, um sich dort in der Schloss- und Wasserstadt Oranienburg einem fürchterlichen Drachen in den Weg zu stellen. Beide Parteien waren angetreten, um mit einem Sieg das Herz der schönen Prinzessin zu erobern, welche auf den liebevollen Namen „Klassenerhalt“ hört und für mindestens ein weiteres Jahr satte 22 Herausforderungen gegen die großen Namen aus den ganzen Weiten des Landes Brandenburgs verspricht. Dem Verlierer droht jedoch weiterhin der grausame Schrecken des Abstieges in die düsteren und ungeheuren Niederungen der Verbandsliga und so waren Alle gewarnt.

Als das Horn erklang, zeigte der Drache sofort, wie gefährlich er ist. Er schnaubte nur so vor Zorn und versetzte den Kurstädtern ein ums andere Mal bittere tiefe Schnitte, mit den scharfen Kanten seines langen Schwanzes. Egal wie bemüht die Kurstädter Recken um ihre Deckung waren, konnten sie gegen eine solche Übermacht nichts anfangen. Fortan spuckte der Drache Feuer und verbrannte die Liebenwerdaer Körper mit einer Inbrunst, dass es schon nur vom Zusehen schmerzte. Immer wenn dem Drachen dann doch Mal ein Kopf abgeschlagen wurde, wuchsen ihm drei neue und noch gefährlichere Köpfe, welche sogleich schnell und wendig weiter Feuer spuckten und jede Schwachstelle erkannten. Diese Köpfe bewegten sich so schnell, wendig und stießen immer wieder in die Schwachstellen und Lücken vor, sodass es schwer war, diese zu zählen. Doch man munkelt, dass sich bis zu 18 flammenspeiende Köpfe nur so darauf freuten, um ihre Beute zu erlegen. Sollten es die tapferen, weitgereisten Recken dann doch einmal in den Angriff schaffen, so prallten diese nur so von dem gefährlichen Untier ab. Der Drache musste sich nur einmal schütteln und hatte im Nu die Kontrolle über das gesamte Spielfeld übernommen. Lediglich neun Mal schafften es die Liebenwerdaer Kämpfer dem fürchterlichen Ungeheuer einen Schuppen aus seinem hornigen Panzer zu brechen. Dagegen schleppten sie sich selbst mit ganzen 21 tief klaffenden Wunden in eine enge, kleine und miefige Höhle, um sich nach einer geschlagenen halben Stunde eine kleine Pause zu gönnen und vor dem Lindwurm zu verstecken. Hart getroffen und schwer verwundet wurden nun die Wunden geleckt. Ritter Maurice Zimmermann hatte durch die zwei unparteiischen Richter des Schicksals bereits einen scharlachroten Bannspruch erhalten und war somit bereits als Unterstützung verloren. Auch bei den übrig gebliebenen war das Funkeln in den Augen und der Glaube an ein Wunder schon fast komplett erloschen. Konsterniert schlürften sie an ihrem kostbaren Elixier – dem kristallklaren Lebensquell, den sie aus den tiefen Brunnen ihrer Kurstadt mitgeführt hatten.
Doch tapfer raffte man sich noch einmal auf, um in dieser schier aussichtlosen Situation seine Ehre zu verteidigen. In Erwartung, dass der grüne Drache jederzeit mit einem tiefen Grollen zum Gnadenstoß ausholen würde, stellte man sich erneut diesem ungleichen Duell. Lediglich der Gedanke daran, immer genau den nächsten Moment und die nächste Aktion gut zu gestalten, bevor das Unheil erneut über die Köpfe hereinbrechen werde, hielt jetzt noch die wackeren Kurstädter auf den Beinen.

Gleich als beide Parteien erneut auf dem Spielfeld zurück waren, sprühte der Drache noch zwei gefährliche Feuerbälle und sorgte dafür, dass wirklich jeder Beteiligte daran glaubte, den Ausgang dieser ungleichen Begegnung bereits zu kennen. Doch langsam, mit leisem Tritt und stetigem Willen setzte eine Veränderung ein. Während der Drache sich in einer falschen Sicherheit wog und im Zeichen seines sicheren Sieges nur noch die immergleichen monotonen Angriffe vollzog, hatten die Recken sich ein Gegenmittel überlegt und schafften es nun immer häufiger, die gefährlichen Angriffe abzuwehren. Nach und nach konnte man den Drachen auch mit kleineren Angriffen fortwährend stören und Millimeter für Millimeter trug man den Panzer des Untiers ab. Doch im Zeichen des großen Vorsprungs, schien dies die Bestie nicht weiter zu stören. Mühsam und beharrlich nutzte man diese Chance, in der das Unwesen in einen Dämmerschlaf zu fallen schien. Stück für Stück verbesserte man die eigene Verteidigung und es gelang nun auch immer häufiger, den Drachen gefährlich zu verletzen. Selbst Torwächter Oliver Böhme, welcher inzwischen sein Tor zu einer fast uneinnehmbaren Festung umgebaut hatte, konnte einen unachtsamen Moment des grünen Drachens nutzen, als dieser sein Heiligstes für einen Moment gänzlich unbewacht ließ, und so verwundete er ihn mit einem feurigen Pfeil aus großer Entfernung. Nach ca. 50 Minuten schien der Drache aus seiner Schlafphase zu erwachen, doch es dauerte nochmal fünf Minuten, bis er begriff, dass die Liebenwerdaer Ritter sich soweit hervorgekämpft hatten, dass sie plötzlich wieder gefährlich waren. Aus einer schier aussichtslosen Situation heraus war es gelungen, mit leichtfüßigen, gewitzten und gerissenen Angriffen über die beiden Recken Max Rukszio und Paul Götze auszugleichen. Auch die beiden Hünen Franz Henkelmann und Jonas Horther hatten mit ihrer schier unbändigen Kraft, manchen Angriff auf den Panzer des Drachen gewagt und somit einige grüne, messerscharfe Schuppen mit bloßen Händen herausgerissen. In der Verteidigung waren es unter anderem die Gebrüder Jonas und Paul Wanitschka, welche mit schnellen Beinen, harten Oberarmen und großen Händen immer wieder die Köpfe der Bestie zu fassen bekamen, bevor sie auch nur Luft holen konnte, um sein gefährliches Feuer zu versprühen. Dies alles gipfelte darin, dass das Spiel nun auf Messers Schneide stand und kurz vor Ende der Ausgang wieder komplett offen war. Ausgerechnet jetzt, schlug die Stunde des zierlichsten und unerfahrensten Liebenwerdaer Ritters. Als der Drache erwacht war, wutschnaubend und mit Leichtigkeit einen Liebenwerdaer Angriff abwehrte, war der Jüngling Elias Stein bereits abgesprungen, flog an Freund und Feind vorbei, nahm die magische Kugel scheinbar in der Luft stehend auf und vollendete unerschrocken den Angriff, ganz zum Ärger des verdutzten Drachens. Wenige Augenblicke später nahm er abermals sein Herz in die Hand und verhinderte einen gefährlichen Angriff des Drachens auf dramatische Art und Weise. Es sah aus, als ob ein Spatz einem Ungeheuer einen Edelstein aus den Klauen reißen würde und so muss es sich wohl auch angefühlt haben, denn nun wurde die Bestie wild und versuchte alles, um den Sieg noch auf seine Seite zu ziehen. Doch die Kurstädter Edelmänner behielten jetzt einen kühlen Kopf und an ihren Tugenden fest. Mit einem letzten Stich mitten ins Herz der Bestie besiegelte Max Rukszio das Handballmärchen.

Als der grüne Lindwurm mit einem letzten tiefen Grollen zu Boden sank, zählte man 33 tiefe Narben im Panzer des Untiers, welche die Recken ihm beigebracht hatten. Zwar blieben auch bei den Helden 31 schmerzhafte Wunden zurück, doch der Sieg gehörte den Kurstädtern, und der Endstand von 31:33 war fortan in den Chroniken der Stadt verbrieft.
Nach dieser Wahnsinnstat aus fast hoffnungsloser Situation war auch die holde schöne Prinzessin mit dem wundervollen Namen „Klassenerhalt“ in die Kurstädter Helden verliebt. Sie versprach, dass sie mindestens ein weiteres Jahr dafür sorgen wird, dass die besten Oberligahandballer aus ganz Brandenburg die Koffer packen und ihre Schuhe schnüren, um nach Bad Liebenwerda zu reisen. Von dieser Stunde an lebten sie in ungekannter Freude und eilten schnell nach Hause, um auf dem großen Fest zu Ehren der eigenen Heimatstadt allen Daheimgebliebenen von den wundervollen und unglaublichen Erlebnissen des Tages zu berichten.

Auch wenn sich jetzt mancher nicht vorstellen mag, dass dies wirklich so geschehen ist – im Reich der Wunder ist eben selbst das Unmögliche wahr.

Für die Liebenwerdaer Fahnen waren folgende Recken auf Reisen: Oliver Böhme, Hannes Kreutz, Franz Henkelmann, Max Rukszio, Jonas Horther, Paul Götze, Patrick Zieris, Niclas Rieger, Melvin Steinbock, Paul Wanitschka, Jonas Wanitschka, Maurice Zimmermann, Elias Stein, Michael Dielefeld, Lucas Trabandt

30.05.2026
Oranienburger HC II : HC Bad Liebenwerda 31:33 (21:9)

HC I gelingt kleines HandballwunderWährend fast ganz Bad Liebenwerda den gemütlichen Teil des Tages schon auf dem Stadtf...
30/05/2026

HC I gelingt kleines Handballwunder

Während fast ganz Bad Liebenwerda den gemütlichen Teil des Tages schon auf dem Stadtfest verlebt, befindet sich eine Truppe von 15 wackeren Kurstädtern in Oranienburg, wo das letzte Auswärtsspiel der Saison gegen den OHC II soeben abgepfiffen wurde.

Auch die HC-Vertretung schien in Halbzeit Eins bereits in Gedanken an der Theke des Bierwagens zu stehen, sodass es leistungsgerecht 21:9 steht. Eine rote Karte kurz vor dem Pausentee scheint das Schicksal zu besiegeln.
Was dann folgt, ist schwer im Worte zu fassen, jedoch schafft eine scheinbar vollständig ausgewechselte Mannschaft in 25 Minuten den Ausgleich, kann in der Crunchtime sogar noch auf die Siegesstraße einbiegen und diese komplett verrückte Begegnung mit 31:33 für sich entscheiden.

Wir sehen uns in ca. 3 Stunden am Wagen!

Nach dem 10ten Sieg in Folge feiern die Kurstädter Handballer die Vizemeisterschaft in der Landesliga Süd-West.  Im letz...
19/05/2026

Nach dem 10ten Sieg in Folge feiern die Kurstädter Handballer die Vizemeisterschaft in der Landesliga Süd-West. Im letzten Saisonspiel schlägt Team2 starke Gäste von Empor Dahme mit 34:26 und setzt damit die Siegesserie seit Dezember 2025 fort. Für den lucky Punch zum Titel reicht es am Ende nicht, denn der Meister aus Fiwa gibt sich im Saisonfinale keine Blöße... dafür Glückwunsch in die Sängerstadt. Team2 verteidigt den Vizemeistertitel aus der Vorsaison und kann zurecht stolz auf das Erreichte sein. Die Jugend hat sich handballerisch gut entwickelt und hat schon im Lauf der Rückrunde das Oberligateam des HCL punktuell versrärkt. Und auch die alten Hasen haben im Saisonverlauf gezeigt, dass auf sie Verlass ist und ihre Routine gebraucht wird. So wird Team2 auch im kommenden Jahr wieder in der Landesliga angreifen und wünscht bis dahin allen HCL Fans einen schönen Sommer und bis bald wieder gemeinsam mit euch in der KurstadtArena.

Kurstadtreserve meistert auch die letzte Auswärtshürde in Plessa und siegt verdient mit 33:29. Personaltechnisch  etwas ...
19/05/2026

Kurstadtreserve meistert auch die letzte Auswärtshürde in Plessa und siegt verdient mit 33:29. Personaltechnisch etwas auf Schmalspur musste das Spiel auf weniger Schultern verteilt werden als gewohnt. Ian Kuske sprang kurzfristig ein, machte ein ordentliches Spiel und netzte selbst 2x. Die Abwehr und beide Torhüter standen solide und im Abgriff machte Jannes Mating ordentlich Alarm und erntete dafür Lob vom Gegner. Paul Zinnert lief einge Konter, traf am Ende 10mal und einmal auch die Hallenkamera...da was das Visier kurz mal verstellt. Zur Halbzeit waren es plus 2 (17:15) und nur in einer kurzen Schwächephase kamen die Grün-Weißen zum 19:19 Ausgleich im Minute 36. Dann ein 5:0 Run der Kurstädter zum 24:19 binnen 5 Minuten und Team2 biegt auf die Siegerstrasse ein. Plessa fightet bis zum Schluss, kommt aber nicht mehr gefährlich nahe ran und so ertönt der Schlusspfiff beim 33:29. Am Samstag dann Showdown in der KurstadtArena 14:30Uhr gegen Dahme mit der Verteidigung des Vizemeistertitels.

Oberliga Brandenburg HerrenHC Bad Liebenwerda : HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf 26:29 (19:19)Der HC Bad Liebenwerda musste sich...
12/05/2026

Oberliga Brandenburg Herren

HC Bad Liebenwerda : HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf 26:29 (19:19)

Der HC Bad Liebenwerda musste sich am vergangenen Wochenende im Heimspiel trotz eines engagierten Auftritts mit 26:29 geschlagen geben. Nach einem guten Start und einer ausgeglichenen ersten Halbzeit fehlte den Kurstädtern in der zweiten Hälfte in den entscheidenden Momenten die Konsequenz, um das Spiel auf ihre Seite zu ziehen.

Die Gastgeber erwischten zunächst den besseren Beginn. Mit einer gut stehenden Abwehr und starkem Tempospiel wurde eine 5:3-Führung erzielt. Doch die Gäste reagierten schnell, nutzten vorallem technischen Fehler seitens der Kurstädter konsequent aus und drehten die Begegnung zwischenzeitlich auf 5:7. Zwar blieb der HC stets dran und kämpfte sich mehrfach zurück, dennoch gelang es nicht, die Kontrolle dauerhaft zu übernehmen.
Nach einer Auszeit beim Stand von 8:10 stabilisierte sich das Spiel der Hausherren wieder. Besonders M. Rukszio sorgte mit wichtigen Treffern dafür, dass Bad Liebenwerda kurz vor der Pause wieder ausgleichen konnte. Nach einem offenen Schlagabtausch ging es schließlich mit einem leistungsgerechten 19:19 in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst völlig offen. Paul Götze übernahm nun viel Verantwortung im Angriff und hielt den HC im Spiel, doch mehrere vergebene Chancen verhinderten eine mögliche Führung. Die Gäste zeigten sich in dieser Phase abgezockter und nutzten ihre Möglichkeiten konsequenter.
Ab der 37. Minute setzte sich der Gegner erstmals etwas deutlicher ab. Über 20:22 und 22:25 geriet Bad Liebenwerda zunehmend unter Druck. Zwar kämpften sich die Kurstädter immer wieder heran, doch der entscheidende Anschluss gelang nicht mehr.
Auch eine Auszeit in der Schlussphase brachte nicht die erhoffte Wende. Beim Stand von 26:28 bot sich noch einmal die Chance, das Spiel spannend zu machen, doch ein weiterer vergebener Siebenmeter verhinderte dies. Mit dem Treffer zum 26:29 kurz vor Schluss machten die Gäste schließlich alles klar.

Am Ende stand eine bittere und vermeidbare Heimniederlage für den HC Bad Liebenwerda. Über weite Strecken war die Partie ausgeglichen, doch die Gäste zeigten sich in den entscheidenden Momenten zielstrebiger und nahmen die zwei Punkte verdient mit.

Es spielten:
Oliver Böhme (TW), Hannes Kreutz (TW), Franz Henkelmann (2), Jonas Horther (3), Max Rukszio (5), Paul Götze (6), Melvin Steinbock (1), Paul Wanitschka (1), Maurice Zimmermann (4), Niclas Rieger (2), Elias Stein (2), Clemens Ludwig, Jonas Wanitschka, Florian Joseph

Offizielle:
Philipp Rieger, Michael Dielefeld, Sebastian Tiews, Lucas Trabandt

Heimspieltag beim HCL… kommt alle in die Halle!!!
07/05/2026

Heimspieltag beim HCL… kommt alle in die Halle!!!

Oberliga Brandenburg HerrenSV Jahn Bad Freienwalde : HC Bad Liebenwerda 35:34 (16:16)Weiterhin auswärts unerfolgreichAm ...
06/05/2026

Oberliga Brandenburg Herren

SV Jahn Bad Freienwalde : HC Bad Liebenwerda 35:34 (16:16)

Weiterhin auswärts unerfolgreich

Am vergangenen Samstag trat die erste Männermannschaft des HC Bad Liebenwerda beim SV Jahn Bad Freienwalde an. Das „Kurstadt-Duell“ sorgte bereits in den vergangenen Jahren für reichlich Brisanz, sowohl auf, als auch neben dem Spielfeld.

Der HC erwischte einen guten Start in die Partie und ging durch Treffer von F. Henkelmann und M. Steinbock nach zwei Minuten mit 1:2 in Führung. In der Folge blieb es ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Führung mehrfach wechselte. Über die Spielstände von 6:6 (11. Minute) und 10:11 (19. Minute) ging es schließlich mit einem 16:16 in die Halbzeitpause. Bis dahin war die Begegnung von zahlreichen Fehlern und Ungenauigkeiten auf beiden Seiten geprägt, sodass meist die Mannschaft die Nase vorn hatte, die sich in den jeweiligen Phasen weniger Fehltritte erlaubte.

In der Pause machte das Trainergespann Dielefeld/Zieris deutlich, dass mehr Konzentration an den Tag gelegt werden müsste, um die Begegnung an sich zu reißen.

Der Start in die zweite Halbzeit verlief jedoch nicht wie erhofft: Der HC geriet schnell mit drei Toren in Rückstand und zudem sah P. Götze in der 33. Minute nach einem umstrittenen Foulspiel die Rote Karte. Dennoch kämpfte sich die Mannschaft eindrucksvoll zurück in die Partie. Vor allem M. Ruckzio und F. Henkelmann gingen in der Offensive voran. Über das 22:22 in der 39. Minute, erzielt durch einen Siebenmeter von J. Horther, sowie das 27:27 in der 48. Minute durch Henkelmann ging es in eine spannende Schlussphase.
In den letzten Minuten schwanden den Spielern aus Bad Liebenwerda zunehmend die Kräfte. Vergebene Chancen sowie einige strittige Schiedsrichterentscheidungen führten dazu, dass sich die Gastgeber in der 57. Minute auf 33:29 absetzen konnten. Die Partie schien zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden, doch die Liebenwerdaer mobilisierte noch einmal alle Reserven. Mit einer offensiven Abwehrformation kämpfte sich das Team zurück und verkürzte den Rückstand auf 34:33. Letztlich blieben die Bemühungen jedoch unbelohnt, die Begegnung endete mit 35:34 zugunsten der Gastgeber.

Für den HC Bad Liebenwerda gilt es nun, am kommenden Wochenende (09.05.2026) die kleine Negativserie zu beenden und vor heimischem Publikum eine bessere Leistung gegen die starken Gäste aus Teltow/Ruhlsdorf zu zeigen.

Es spielten:
O. Böhme (TW), H. Kreutz (TW), F. Henkelmann (7), M. Rukszio (5/1), J. Horther (8/5), P. Götze (3), N. Rieger (1), M. Steinbock (2), P. Wanitschka, J. Wanitschka, M. Zimmermann (4), E. Stein (4)

Offizielle:
P. Zieris, M. Dielefeld, P. Rieger, L. Trabandt

P. Götze

Oberliga Brandenburg HerrenHC Bad Liebenwerda : MTV 1860 Altlandsberg 19:26 (6:13)Serie der ungeschlagenen Heimspiele re...
02/05/2026

Oberliga Brandenburg Herren

HC Bad Liebenwerda : MTV 1860 Altlandsberg 19:26 (6:13)

Serie der ungeschlagenen Heimspiele reißt

Es ist geschehen: Die erste Männermannschaft des HC Bad Liebenwerdas erfuhr nach knapp zwei Jahren mit 16 Siegen, zwei Unentschieden (davon ein aberkannter Punkt am grünen Tisch) und 714 Tagen die erste Niederlage in eigener Halle gegen den Tabellenführer aus Altlandsberg. Bereits im Vorhinein war allen Beteiligten bewusst, dass nur ein außergewöhnlich guter Auftritt der Kurstädter genügen würde, um dem Aufstiegsaspiranten gefährlich zu werden, wobei man sich natürlich vornahm, den Kampf gegen den haushohen Favoriten anzunehmen.

In den ersten fünf Minuten präsentierte sich der HC dann auch angriffslustig und zeigte keinerlei Anzeichen von Schüchternheit. In der direkten Folge trumpfte jedoch der Altlandsberger Keeper mit starken Paraden auf und konnte sein Tor phasenweise vollständig vernageln. Aus dem Zwischenstand von 2:2 wurde innerhalb von zehn Minuten ein 3:10 und der MTV machte deutlich, dass er nicht angereist war, um etwaige Spannung im Meisterschaftsrennen aufkommen zu lassen. Nichtsdestotrotz blieb auch die Kurstädter Abwehr sattelfest und verlangte dem Favoriten über lange Strecken viel ab. Weiterhin stotterte der Offensivmotor der Hausherren zusehends, sodass bis zur Halbzeit ein 6:13 in die Statistik einging.

Auch wenn der Altlandsberger Abwehrverbund variabel, durchaus hart und unangenehm zu bespielen war, so wurden doch gute Einwurfmöglichkeiten herausgespielt und man scheiterte zu häufig am gegnerischen Torhüter und den eigenen Nerven, was Coach M. Dielefeld in der Pause anmahnte.

Die Ansprache schien ihre Wirkung zu zeigen und ein Aufbäumen der Liebenwerdaer war in Hälfte Zwei deutlich spürbar. Beim Zwischenstand von 10:14 keimte Hoffnung, die der Tabellenprimus aber je zu ersticken wusste. Ohne Nervosität und im Stile einer Spitzenmannschaft sorgten die Altlandsberger Protagonisten erneut für klare Verhältnisse und verwalteten anschließend den Vorsprung souverän. Das harte und dabei faire Spiel näherte sich der Vorentscheidung, wobei sich die Kurstädter nie aufgaben und in Abwehr wie Angriff bis zur letzten Sekunde wacker gegen die Niederlage kämpften, was auch vom heimischen Publikum gesehen und honoriert wurde.
Am Ende siegt der MTV klar mit 19:26, was aber auch ein Unentschieden in Halbzeit Zwei bedeutete. Bei allem Unmut über die gerissene Serie, konnte man doch viel Positives aus der Begegnung mitnehmen und entlässt die Altlandsberger gern in die höheren Gefilde der Regionalliga.

Es spielten:
O. Böhme (TW), H. Kreutz (TW), F. Henkelmann (3), M. Rukszio (7), J. Horther, P. Götze (4), N. Rieger (1), M. Steinbock (4), P. Wanitschka, J. Wanitschka, M. Zimmermann (3), F. Joseph, E. Stein (1), M. Bär

Offizielle: P. Zieris, M. Dielefeld, Ph. Rieger, S. Tiews

P. Zieris

Oberliga Brandenburg HerrenHSV Wildau 1950 : HC Bad Liebenwerda 31:28 (16:18)Bereits am 19.04. fand das sonntägliche Aus...
02/05/2026

Oberliga Brandenburg Herren

HSV Wildau 1950 : HC Bad Liebenwerda 31:28 (16:18)

Bereits am 19.04. fand das sonntägliche Auswärtsspiel der HC-Mannen beim HSV aus Wildau statt. Aus vielerlei Gründen präsentierte sich der Kurstädter Kader stark ersatzgeschwächt, was im Spielverlauf auch mehr als deutlich werden sollte.

Zunächst startete die Partie jedoch ausgeglichen, nach kurzem Abtasten sogar leicht besser für die schmal besetzten Gäste. Aus einer starken Abwehr heraus wurden immer wieder Ballgewinne errungen und auch offensiv konnten Großchancen kreiert werden, mit denen aber häufig zu fahrlässig umgegangen wurde. Bis zum Halbzeitpfiff sollte es demnach 16:18 stehen, was als Etappensieg gewertet werden konnte.
Trainer M. Dielefeld schaute in die erröteten und verschwitzten Gesichter seiner Schützlinge, welche ob der zurückliegenden Halbzeit bereits auf größere Ermüdungserscheinungen hindeutenden. Nichtsdestotrotz wollte man noch einmal alle Bemühungen in die Waagschale werfen, um hier die magere Auswärtsbilanz des HC's ein wenig aufzubessern.

Die Wildauer kamen jedoch sichtlich frischer aus der Kabine und begannen eine engagierte Aufholjagd. Das Kurstädter Spielermaterial wehrte sich nach Kräften, die aber sukzessive schwanden. Lange hielt der weiterhin gute Abwehrverbund gepaart mit den Paraden von Torhüter O. Böhme das Spiel offen, jedoch erreichte der betriebene Chancenwucher gen Mitte der zweiten Halbzeit seinen Höhepunkt. Es gelang den Hausherren in der Folge, die Führung zu übernehmen, welche sie überzeugend bis zum Ende der Begegnung nicht mehr abgeben sollten. Verdient musste der HC somit in der Fremde den Endstand von 31:28 verdauen.

Es spielten:
O. Böhme (TW), H. Kreutz (TW), F. Henkelmann (4), M. Rukszio (4), J. Horther (9), P. Götze (5), P. Zieris, M. Steinbock (4), P. Wanitschka, M. Zimmermann (2), M. Bär

Offizielle: M. Dielefeld, Ph. Rieger, L. Trabandt

P. Zieris

Adresse

Heinrich-Heine-Straße
Bad Liebenwerda

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