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Manometer
07/10/2026

Manometer

Wenn Bilder täuschen. Mein Weg heute nach oben sieht weniger steil aus, als er tatsächlich ist. Steigung bis zu 30 %. Fr...
30/09/2026

Wenn Bilder täuschen. Mein Weg heute nach oben sieht weniger steil aus, als er tatsächlich ist. Steigung bis zu 30 %. Frei nach dem Motto kurz und knackig. Will sagen: Schön langsam werde ich zum Bergläufer....

Gegen das Vergessen angehen!
29/09/2026

Gegen das Vergessen angehen!

27/09/2026

330 Kilometer. 24.000 Höhenmeter. 67 Stunden. Und vielleicht 15 Minuten Schlaf.

Katharina Hartmuth spricht über ein Rennen, in dem irgendwann nicht mehr die Distanz das größte Problem war, sondern ein paar wundgescheuerte Stellen an den Füßen. Über den Moment, in dem Steine plötzlich wie Busse aussehen. Über frische Socken als Problemlösung. Und über den Satz, der sie durch die letzten Stunden getragen hat: Gleich kannst du schlafen. Nur jetzt noch nicht.

Ein Gespräch über Schmerz, Müdigkeit, Problemlösen – und darüber, warum sehr langes Draußensein für Katharina Hartmuth trotz allem ziemlich genau das ist, weshalb sie diesen Sport liebt.

🎧 Die neue Folge des TRAIL Magazin Podcasts mit Katharina Hartmuth – jetzt überall, wo es Podcasts gibt.

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Bin gespannt!
27/09/2026

Bin gespannt!

Ihr Lieben,

nochmals zum Preisausschreiben. Die Frage kommt eine Woche nach Erscheinen – am 9.10.2026. Um 20 Uhr europäischer Atomzeit, haha, steht sie auf meiner FB-Seite. Wer das Buch nicht hat, hat keine Chance, daran teilzunehmen, denn meine Frage bezieht sich auf „Gebrauchsanweisung für Männer“. Totale Transparenz ist gesichert, irgendjemand wird die richtige Antwort wissen und sie steht vor aller Welt auf meiner FB-Seite.

Gewinn:
200 Euro cash für Reise nach Paris und Unterkunft, ob nun Hotel oder unter der Pont Neuf …
+
Ein Abendessen mit mir, bei dem der Mensch, der gewonnen hat, mir hundert Fragen stellen darf. Auf die ich dann so intelligent wie mir möglich, antworten werde. Hopefully.

+++

Noch was zum Coverbild des Buchs. Wer es ernst nimmt, dem möchte ich gern meine warmen Hände auf den Schädel legen. Das Bild ist die reine Ironie, die reinste Selbstironie. Es ist eine humorig-leicht sarkastische Interpretation von Michelangelos „Die Erschaffung Adams“ – als Deckenfresko in der Sixtinischen Kapelle zu sehen.

Männer, die auf Wolken schweben, die Zeiten sind längst vorbei. Und der rechte Zeigefinger unseres Pin-up Boys, der den linken Zeigefinger des Herrn Gottvater (nicht zu sehen auf dem Cover) fast berührt, spielt auf einen der vielen Treppenwitze der Menschheitsgeschichte an.

Denn wir haben keinen Herrn Herrgott, wir haben keine Erschaffung von irgendwelchen Adams, doch wir haben im Jahr 2026 etwas über vier Milliarden Männer, die – ich gehöre dazu – ziemlich überfordert sind. Der Gesichtsausdruck unseres Urvorfahren scheint mir eher müde zu sein.

Keine Sorgen, neben den notorischen Scheusalen stelle ich im Buch auch die Bravourösen vor, die ich jeden Tag beneide. Für ihre Courage, ihre Herzensbildung, ihre Sensibilität.

Ich stand einmal, nicht weit von Dublin entfernt, vor dem Grab von John Boyle O' Reilly, einem irischen Freiheitskämpfer und Dichter. Auf dem Grabstein stand: „He is one whom children would chose for a friend, women for their lover, and men for their heroe."

In diesem Sinne, danke, herzlich, Andreas.

Dramatischer Verlauf....
27/09/2026

Dramatischer Verlauf....

🤯 WAS FÜR EIN DRAMA IN BERLIN!

Bis zwei Kilometer vor dem Ziel war Tigst Assefa beim BMW BERLIN-MARATHON voll auf Weltrekordkurs. Dann plötzlich der Schock: Die Äthiopierin bekam Probleme, begann zu humpeln – und kämpfte sich trotzdem bis zum Brandenburger Tor.

⏱️ 2:11:04 Stunden!
🔥 Die drittschnellste Marathonzeit einer Frau aller Zeiten.
⚡ Rund 3:07 min/km im Schnitt.
🚀 Kilometer 33 auf 34: 3:00 Minuten – 20 km/h!

Und dann das nach 40 Kilometern!

Am Ende fehlte der 29-Jährigen der Weltrekord von 2:09:56 – doch was für ein Rennen, was für ein Kampf! Drei Jahre nach ihrem damaligen Weltrekord von 2:11:53 in Berlin zeigt Tigst Assefa einmal mehr, zu welchen außergewöhnlichen Leistungen sie fähig ist. 👏

🇩🇪 Bitter dagegen das Rennen für Esther Pfeiffer: Die deutsche Topläuferin musste noch vor Kilometer 15 aufgeben. Kopf hoch, Esther! ❤️

Bei den Männern triumphierte Adola Guye in starken 2:02:51 Stunden. Persönliche Bestzeit für den 35-Jährigen und sein zweiter Berlin-Sieg nach 2021. Bereits 2017 war er hier Zweiter geworden – damals hinter Eliud Kipchoge.

🇩🇪 Bester Deutscher: Haftom Welday auf Platz 16 in 2:08:25 Stunden.

Was für ein Marathon-Sonntag in Berlin! 🔥🏃‍♀️🏃‍♂️

👉 Den ausführlichen Bericht und die große Bildergalerie gibt’s im Laufe des Tages auf laufen.de.

Sportsmann durch und durch!
27/09/2026

Sportsmann durch und durch!

Jan Frodeno hat beim Berlin-Marathon geliefert: Der frühere Triathlon-Profi erreichte am Sonntag nach 2:23:33 Stunden das Ziel. Damit blieb er 1:27 Minuten unter den 2:25 Stunden, die er wenige Tage zuvor in einem Instagram-Beitrag als Ziel genannt hatte.

Frodeno lief kontrolliert an. Die ersten zehn Kilometer passierte er nach 34:07 Minuten, die Halbmarathonmarke nach 1:12:03 Stunden. Auf der zweiten Hälfte wurde er sogar schneller: Für sie benötigte er 1:11:30 Stunden. Seine durchschnittliche Pace über die gesamte Distanz lag bei rund 3:24 Minuten pro Kilometer.

Weitere Infos:
triathlon.de/journal

📸 Stephan Schepe / triathlon.de

27/09/2026

𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝗲𝗿𝗴 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗿𝘁𝗲𝗶𝗹 𝘀𝗽𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁 -
𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝘄𝗶𝗿 𝗮𝗹𝗽𝗶𝗻𝗲𝘀 𝗧𝗿𝗮𝗶𝗹𝗿𝘂𝗻𝗻𝗶𝗻𝗴 𝗻𝗲𝘂 𝗱𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗺𝘂̈𝘀𝘀𝗲𝗻

Zwei Nachrichten haben die internationale Berglauf- und Trailrunning-Szene innerhalb kurzer Zeit erschüttert. Die kanadische 𝗦𝗸𝘆𝗿𝘂𝗻𝗻𝗲𝗿𝗶𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗶𝗲 𝗠𝗰𝗖𝗿𝘆𝘀𝘁𝗮𝗹 verschwand am Matterhorn. Wenige Wochen später stürzte die norwegische 𝗦𝗽𝗶𝘁𝘇𝗲𝗻𝗹𝗮̈𝘂𝗳𝗲𝗿𝗶𝗻 𝗜𝗱𝗮 𝗔𝗺𝗲𝗹𝗶𝗲 𝗥𝗼𝗯𝘀𝗮𝗵𝗺 am Romsdalseggen mehrere Dutzend Meter ab und erlag ihren Verletzungen.

Zwei erfahrene Athletinnen, zwei unterschiedliche Berge, zwei unterschiedliche Situationen. Es wäre unseriös, daraus eine gemeinsame Ursache abzuleiten oder einen unmittelbaren Zusammenhang mit dem Klimawandel herzustellen.

Und doch werfen solche Ereignisse eine Frage auf, der sich der alpine Laufsport stellen muss: 𝗪𝗶𝗲 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗺𝗶𝘁 𝗥𝗶𝘀𝗶𝗸𝗲𝗻 𝘂𝗺, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝘇𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴 𝗱𝗶𝗲 𝗕𝗲𝗱𝗶𝗻𝗴𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗛𝗼𝗰𝗵𝗴𝗲𝗯𝗶𝗿𝗴𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻?

Gletscher ziehen sich zurück, Schneefelder verschwinden früher, auftauender Permafrost kann Felsbereiche destabilisieren. Steinschlag und Felsstürze hat es in den Alpen immer gegeben. Neu ist nicht die Gefahr an sich. Neu sind Bedingungen, die sich teilweise schneller verändern, als wir es aus früheren Jahrzehnten gewohnt waren.

Für mich ist diese Diskussion nicht theoretisch.

Viele Jahre war ich Organisator des 𝗞𝗮𝗿𝘄𝗲𝗻𝗱𝗲𝗹-𝗕𝗲𝗿𝗴𝗹𝗮𝘂𝗳𝘀 in Mittenwald. Die Strecke führte hinauf ins Dammkar – eine beeindruckende, aber hochalpine Umgebung. Mit der Zeit bereitete uns die Steinschlaggefahr dort zunehmend Sorgen.

2018 zogen wir die Konsequenz und stellte den Karwendel-Berglauf ein.

Den eigentlichen Grund haben wir damals nicht öffentlich kommuniziert. Für mich war jedoch klar: Ich wollte nicht darauf warten, dass erst etwas passieren musste, bevor wir handelten.

Natürlich gibt es im Gebirge keine absolute Sicherheit. Wer dort unterwegs ist, akzeptiert ein Restrisiko. Aber für einen Veranstalter stellt sich irgendwann eine andere Frage: 𝗜𝘀𝘁 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝘀 𝗥𝗶𝘀𝗶𝗸𝗼 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝘃𝗲𝗿𝘁𝗿𝗲𝘁𝗯𝗮𝗿 – 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗵𝗼𝗳𝗳𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗻𝘂𝗿 𝗱𝗮𝗿𝗮𝘂𝗳, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝗽𝗮𝘀𝘀𝗶𝗲𝗿𝘁?

Diese Frage ist heute aktueller denn je.

Trailrunning hat sich verändert. Die Strecken werden technischer, hochalpiner und teilweise ausgesetzter. Gleichzeitig wächst der Reiz von Rekorden und Fastest Known Times. Das gehört zur Entwicklung unseres Sports. Doch je weiter wir uns ins hochalpine Gelände bewegen, desto stärker müssen wir akzeptieren, dass nicht alle Gefahren beherrschbar sind.

Erfahrung hilft. Sie kann davor bewahren, falsche Entscheidungen zu treffen. Sie macht aber niemanden unverwundbar.

Ein loser Stein unterscheidet nicht zwischen Anfänger und Weltklasseathlet. Und ein instabiler Hang interessiert sich nicht dafür, wie gut jemand trainiert ist.

Genau deshalb werden auch Veranstalter künftig noch flexibler reagieren müssen. Eine Ersatzstrecke ist kein Scheitern. Eine kurzfristige Streckenänderung kein Zeichen schlechter Organisation. Und eine Absage kann die verantwortungsvollste Entscheidung eines Veranstalters sein.

Vielleicht müssen wir im alpinen Trailrunning auch wieder etwas stärker lernen, was im klassischen Bergsteigen selbstverständlich sein sollte:

Nicht jeder Gipfel muss erreicht werden.

Nicht jede geplante Route muss gelaufen werden.

Und nicht jeder Rekordversuch muss stattfinden.

Die tragischen Ereignisse der vergangenen Wochen sollten nicht dazu dienen, Schuldige zu suchen. Aber sie dürfen Anlass sein, unseren Umgang mit dem Risiko neu zu hinterfragen.

Der moderne Trailrunner kann vieles trainieren: Ausdauer, Kraft, Technik und Erfahrung.

Nur eines nicht: 𝗱𝗶𝗲 𝗕𝗲𝗿𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗱𝗲𝘀 𝗕𝗲𝗿𝗴𝗲𝘀.

27/09/2026

Hammer!

Laufend unterwegs in Klein-Tirol...
26/09/2026

Laufend unterwegs in Klein-Tirol...

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Bad Honnef Am Rhein

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