17/01/2026
Am Donnerstag, den 15.01.2026, empfingen die Dübener Füchse 2015 des SV Bad Düben e.V. um 19:30 Uhr in der Sporthalle der Bundespolizei Bad Düben die Gastmannschaft SV „Spartak“ Grimma.
Die Vorzeichen waren alles andere als ideal: nur 6 Füchse, während Grimma mit 8 Akteuren anreiste. Von Beginn an zeigte sich die Dübener Mannschaft trotz Unterzahl hoch fokussiert.
Jonas und Enrico Alt übernahmen früh den Spielaufbau und verstanden es, die Zonenverteidigung der Gäste geschickt auszuspielen. Davon profitierte vor allem Andre Bäger, der im ersten Viertel heiß lief und insgesamt 11 Punkte erzielte – darunter 3 Dreier bei 3 Versuchen. Folgerichtig ging das 1.Viertel mit 17:10 an die Gastgeber.
Im zweiten Viertel mussten sich die Füchse ihre Kräfte einteilen. Moritz Schulz und Andre Bäger wurden phasenweise geschont, was Grimma konsequent ausnutzte. Die Gäste erarbeiteten sich vermehrt zweite Wurfchancen und verkürzten den Rückstand. Henning Fahrendorff gab sein Debüt und setzte mit 4 Punkten gleich ein Ausrufezeichen. Zur Halbzeit stand es dennoch 35:31 für 🦊
Nach der Pause drehten die Füchse noch einmal auf. Im dritten Viertel nutzten sie ihre Größenvorteile konsequent aus: Moritz Schulz und Andre Bäger erzielten gemeinsam 14 der 21 Punkte in diesem Abschnitt. Zudem funktionierten die Backdoor-Cuts perfekt – Anton Sehmisch schloss gleich zweimal sehenswert ab. Mit einem komfortablen 58:39 nach dem 3.Viertel war die Vorentscheidung gefallen.
Im letzten Viertel bauten die Füchse ihre Führung weiter aus. Die Mannschaft wich nun von der ursprünglichen Strategie ab und spielte frei und selbstbewusst auf. Auch der Spielmacher und Coach, Enrico Alt trug sich noch mit fünf weiteren Punkten in die Scorerliste ein. Am Ende stand ein hochverdienter und souveräner 73:49-Erfolg für die Dübener Füchse. Es war ein faires Spiel mit wenigen Unterbrechungen, dass trotz der Unterzahlsituation aus Dübener Sicht absolut überzeugen konnte. Lediglich die geringe Zuschauerzahl, bedingt durch die eher undankbare Spielzeit unter der Woche, trübte den Rahmen ein wenig.