12/11/2024
+++Nachtrag zur Kegelfahrt nach Cochem🍷🍻😎+++
Vorletzte Woche Freitag, auf Allerheiligen, ging es für unseren Kegelverein wieder auf eine dreitägige Erholungsfahrt. Dieses Jahr nach Cochem. Weg von der Arbeit, weg von dem Hausdrachen samt Nachwuchs, weg von sämtlichen Sorgen und Problemen. Einfach nur mit den geliebten Kegelbrüdern sich einen in den Damm biebern🍻🍻
Los ging es am 1.11 um 7 Uhr morgens. Wir trafen uns auf dem Kamp um da die 240 Hopfentorpedos und sonstige Verpflegung einzuladen. Da viele Kegelbrüder Koffer mit Rollen hatten, konnte man durch die lauten Geräusche denken es wäre nicht Allerheiligen sondern Ostern und die Klepperer wären wieder im Dorf unterwegs 😶🤭 Nachdem dann die ersten Hopfenzylinder reingeschüttet wurden ging es auf Richtung Paderborner Bahnhof. Da wie immer nur 2 Kegelbrüder wussten wohin die Reise geht, ging das muntere Raten der anderen Kegelbrüder wieder los...
Nach 1-2 problemlosen Umstiegen (es sind nur 2 unserer Züge ausgefallen...🙄aber wir haben zum Glück genügend Puffer eingeplant🫠) saßen wir dann im ICE Richtung Koblenz. Da wurde dann einigen Kegelbrüdern klar, dass die leckere Krawallbrause wohl später gegen halbtrockene Traubenschorle eingetauscht wird🍻🍷Als dann auch noch Gisela und co mit ihren zarten 60+ im ICE neben uns saßen und uns vom Weinfest in Cochem erzählten wusste auch der letzte Begriffslegastheniker was die Uhr geschlagen hatte. Zur Stärkung und ganz zur Freude unseres ganzen Bahnwagens, gab es dann frische Mettbrötchen mit Zwiebeln😡😎
Nachdem ca 3/4 der 240 Hopfengranaten den Weg durch unsere Kehlen geschafft hatten waren wir endlich gegen 13.30 am Zielort : Cochem an der Mosel🍷 Da wir noch ein wenig Zeit hatten bis wir in unsere Appartements einchecken konnten setzten wir uns in die nächstbeste Kneipe um uns mit Moselfeuer (schmeckt wie es sich anhört🤮)und Traubenschorle komplett die letzten Synapsen auszuknipsen🥴🥴
Bestens angeheitert ging es dann zum Einchecken und jeder auf sein vorher ausgelostes Zimmer. Tasche in die Ecke geflankt, nochmal kurz Dusche aus der Dose benutzt und weiter ging es.
Wenn der Motor den ganzen Tag geschmiert wird, muss Man(n) sich auch mal ordentlich was hinter die Kiemen schieben. Also ab ins Restaurant und Schnitzel und Co. schnabulieren🍖 Diese Prozedur sah nach dem ganzen Bier und Wein dann bei dem ein oder anderen Kegelbruder schon ziemlich komisch aus😁😁Als versucht wurde die Schnitzel hochkant in die Futterluke zu schieben🫠 Danach gingen wir dann in einen Irish Pub um uns mit leckeren Rum Cola Getränken den Rest zu geben - Havana mal passieren🤗
Gegen 2 Uhr morgens hatte es dann auch die letzte Schnapsdrossel aufs Zimmer geschafft und einer schöner erster Tag ging mit einem Vollrausch zu Ende
Am Samstag gegen 7.30 öffneten dann die ersten Alkoholleichen ihre verklebten Klüsen 🥱 und bevor der Kater auch nur auf die Idee kommen könnte einzusetzen, schnell ein Konterbier in den Pansen gurgeln. Das Problem war … von den 240 Dosen war so gut wie nichts mehr übrig😶Panik machte sich im Zimmer breit … aber die JBL Box angeschlossen und frühmorgens 120 Schweine nach Beirut gehört. Wer danach nicht seelenruhig ist, hat gute Musik nie erlebt. Durch diese wunderschöne Musik erwachten in den umliegenden Zimmern natürlich dann auch die anderen Kegelbrüder und folgten dem Gesang Mike Krügers, Christian Steiffens oder sonstigen musikalischen Legenden.
Da die Biernot groß war, gingen die fittesten in den nächsten Getränkemarkt und kauften Nachschub🍻🍻Andere besorgten frische Brötchen vom Bäcker🫓
Aufschnitt hatten wir noch mehr als genug im Appartement, also wurde dann mit schöner Begleitmusik im Orga-Zimmer gespeist und getrunken.
Nach dieser Prozedur gingen die Ersten schon ans Moselufer, um sich die nächsten Karaffen Traubenschorle ins Kreuz zu kippen🍷Der Rest folgte, nachdem sich jeder ein bisschen frisch gemacht hatte, ein wenig später. Der eigentliche Plan, ein wenig wandern zu gehen, wurde aufgrund des Vorabends und der jetzt schon wieder vertilgten Menge alkoholischer Getränke über Bord geworfen😎 da die Reichsburg aber wirklich nur ein paar hundert Meter von uns entfernt war, entschlossen wir uns, dieser mit Taxen einen Besuch abzustatten. Wenn man den Siddinghäuser Schützenkönig dabei hat, reist man natürlich auch wie ein König. Also vorbei an dem ganzen jämmerlichen Fußvolk und quasi bis in die Burg hinein mit den Taxen. Ab ins Restaurant, um fein zu speisen und sich wieder sämtliche Sorten Wein hinter die Rüstung zu kippen. Nachdem alle gut gestärkt waren, ging es zu Fuß!!! Zurück in die Stadt. Auf dem Dorfplatz stand ein riesiges Zelt, wo die Party schon gut zugange war. Das Federweissenfest🍷🍷Also ab ins Zelt und sich einen bzw. zwei Tische ergattern. Als das geschafft war, wurden bei der Bedienung direkt erstmal 10 Flaschen Wein bestellt. Nach der Lieferung dieses köstlichen Traubensaftes sagte sie uns das auch jeder noch so ein Weinglas mit Pfand bestellen müsse. Da dieses Unterfangen aber eine gefühlte Ewigkeit dauerte, soffen wir die ersten Pullen halt einfach alle ausm Stamm😎🤷🏽♂️Als sie dann endlich die Gläser brachte, konnten wir auch direkt schon wieder 10 neue Flaschen Wein ordern🥴🍷Im Zelt herrschte Dank Liveband beste Partystimmung und mit jeder Flasche Wein wurden unsere Singstimmen die eines Engels immer gleicher 😎Zumindest in unserer Wahrnehmung … Whatsapp Videos, die im Umlauf sind sagen, das Gegenteil! Aber um es mit den Worten des frisch gebackenen neuen US-Präsidenten Donald Duck... ähm...Trump zu sagen: FAKE NEWS!
Ob jetzt musikalisch wie ein Sack Schrauben oder nicht, die Stimmung war am kochen🕺🕺Aber wer schonmal Wein getrunken hat, der weiß, das Zeug zieht dir die Füße weg🥴 und so mussten wir gegen 21 Uhr abends die ersten Opfer beklagen. Die Pinne wollten einfach nicht mehr so wie der Kopf🤷🏽♂️, die Überlebenden dieser Weinorgie gingen dann noch zurück in den Irish Pub des Vorabends, um sich da dann noch komplett die Rinne zu verzinken. Gegen 0 Uhr lag auch dann der letzte Berufsalkoholiker erledigt in der Falle😴
Da wir am Sonntag, dem Abreisetag, um 10 Uhr morgens aus den Appartements mussten, fiel frühstücken aus. Eben den stinkenden Kadaver unter die Dusche geschlürrt, alle möglichen Klamotten in den Koffer gerotzt und ab zum Bäcker. Nach dem Frühstück hatten wir noch ein wenig Zeit bis zur Abfahrt. Also wieder eine Kneipe gesucht, die morgens um 10 schon aufhat und wieder ein bisschen Weinchen bestellt🍷 nach 1.5 Stunden mussten wir dann los Richtung Bahnhof, aber nicht ohne vorher nochmal 15 Flaschen Wein für die Familie zu Hause zu kaufen. Am Bahnhof angekommen dann die böse Überraschung: Zug fällt aus😡😡 also alle gebuchten Sitzplätze im ICE und Co waren ab da hinfällig und wir mussten ca. 5-mal umsteigen und mit sämtlichen Regionalbahnen Richtung Geseke fahren. Die Weinflaschen, die eigentlich als Geschenke gedacht waren, wurden dann schön aus Kaffeebechern gesoffen, damit diese ätzende Fahrt wenigstens etwas erträglicher wurde🥴 Man muss hier nochmal betonen, auch wenn unser Hass auf die Bahn immens hoch war😡, die Mitarbeiter der Bahn können nichts für die ganzen Ausfälle und Verspätungen. Die Mitarbeiter sind die ärmsten Schweine🐖und müssen täglich den Hass der Reisenden ertragen, also richtet euren Hass nicht gegen sie! 🙏
Gegen 20 Uhr sind wir dann endlich in Geseke angekommen und von da ging es schnurstracks nach Hause und für die meisten auch direkt ins Bett. 3 Tage Rausch müssen auch mal irgendwann weggeschlafen werden😴
Die Kegelfahrt war ein voller Erfolg😎Und Cochem ist auf jeden Fall eine Reise wert🍷🥴Nur die Bahn werden wir in Zukunft meiden😡
Bedanken möchten wir uns noch bei sämtlichen Fahrern, die uns hingefahren und abgeholt haben🙏und natürlich bei unseren Frauen, ohne deren Hilfe wir diese Fahrt wohl gar nicht mehr stattfinden lassen könnten. Vielen Dank, dass ihr zu Hause die Stellung haltet und auf die Kinder aufpasst, während sich die erwachsenen Kinder die Festplatten abknipsen❤️️.
Gut Holz und bis dahin!🎳
Eure Spritfingers 😎