03/05/2026
Nachbericht – Gunsha Grenzkamm Gravel 2026
Über 200 Graveler, perfekte Bedingungen und echtes Grenzland-Abenteuer – der Gunsha Grenzkamm Gravel 2026 war ein voller Erfolg.
Am Sonntag, den 26.05., fand erneut der Gunsha Gravelday statt, der seit 2013 in regelmäßigen Abständen ausgerichtet wird – diesmal erstmals unter dem Titel Grenzkamm Gravel. Damit wurde bewusst der Fokus auf die einzigartige Grenzregion zu Tschechien gelegt.
Bei guten Bedingungen gingen über 200 Teilnehmer an den Start. Die Anreise erfolgte aus weiten Teilen Deutschlands – darunter Hessen, Brandenburg, Sachsen, Nieder- und Oberbayern, Mittel- und Oberfranken sowie Thüringen, Sachsen-Anhalt – und natürlich aus der gesamten Oberpfalz und Tschechien. Auch regional war die Gravel-Szene stark vertreten.
Die Strecke verband die stille Weite der Tirschenreuther Teichpfanne mit den rauen, ursprünglichen Wäldern des Český les und führte mehrfach über den geschichtsträchtigen Grenzkamm rund um Neualbenreuth und Tillen.
Lange Schotterpassagen, einsame Forstwege und stetige Wellen machten die Route konditionell anspruchsvoll und vermittelten ein intensives „Lost-in-the-woods“-Gefühl. Highlights waren unter anderem die Anstiege zum Tillen und zum Havran sowie beeindruckende Fernblicke bis zum Großen Arber. Viele Teilnehmer bezeichneten die Strecke als überdurchschnittliches Gravel-Erlebnis.
Im Anschluss sorgte die KLJB Schwarzenbach für die Verpflegung, begleitet von passender Musik und entspannter Atmosphäre. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchweg positiv. Die Region unterstrich einmal mehr ihren Ruf als außergewöhnliches Gravelrevier. Anregungen und Verbesserungsvorschläge aus der Community werden für zukünftige Veranstaltungen berücksichtigt.
Auf den Strecken waren unterschiedliche Leistungsgruppen unterwegs: Während einige die 105 km und rund 1.900 Höhenmeter als sportliche Herausforderung angingen, nutzten andere die Gelegenheit, die Landschaft in vollen Zügen zu genießen. Diese Mischung machte den besonderen Charakter der Veranstaltung aus.
Die sportliche Spitze bildete eine rund 15-köpfige Gruppe mit bekannten Fahrern wie Michael Walter (Aldorf), Andreas Lumme (Hof), Matthias Lastowky (Weißenburg), Gerd Biebl (Weiden) und Heiko Latocha (Falkensee). Sie absolvierten die anspruchsvolle Strecke mit einem Schnitt von rund 24 km/h – inklusive zweier Anstiege mit über 19 % Steigung.
Im Zielbereich stieß zudem eine Ausstellung von Gravelbikes sowie eine Bilderserie einer Graveltour zum höchsten Pass der Welt auf großes Interesse. Zudem gab ein interessantes Interview zusammen mit Gregor Wiegleb-welcher von seinen Unfall berichtete.
Ein besonderer Dank gilt allen Unterstützern und Helfern: den Guides Heiko Halbauer und David Bahn (47 km), Ronald Flieger und Thomas Hecht (78 km) sowie Sascha Portner und Karl Siller (105 km), der Familie Kumeth, der KLJB Schwarzenbach, der Holzbaufirma Friedl sowie der IKOM Stiftland mit Markus Frank und Martina Zanner.
Fazit: Tolle Strecken, eine entspannte und offene Atmosphäre, viel Natur und ein gelungener Ausklang machten den Gunsha Grenzkamm Gravel 2026 zu einer rundum erfolgreichen Veranstaltung.
Bilder: IKOM Stiftland, Gerald Lenk, Hecht Thomas