Kanu Schwaben Augsburg

Kanu Schwaben Augsburg Erfolgreiche Sportler sind die beste Werbung für einen Verein. Unsere drei wichtigsten Säulen: Lei

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19/06/2026

Immer wieder Donnerstags um 18.30 Uhr gehen unsere WW-Kids aufs Wasser. Und deren Eltern, sofern sie sich trauen. Hier steht nicht die Jagd nach Hunderstelsekunden im Vordergrund sondern der angstfreie Umgang mit allen Arten aufbrausenden Wassers. Angeleitet von erfahrenen Trainern lernen die Kids den Eiskanal in all seinen Facetten kennen – von der Babystrecke bis zur Olympiastrecke. Danke an dieser Stelle nochmal allen Ehrenamtlichen, die mit viel Herzblut diese ständig wachsende Truppe betreuen.

»Viel besser kann es nicht laufen«: Ricarda Funk zündet Feuerwerk auf dem EiskanalDeutsche und internationale Topkanuten...
15/06/2026

»Viel besser kann es nicht laufen«: Ricarda Funk zündet Feuerwerk auf dem Eiskanal

Deutsche und internationale Topkanuten kämpften in Augsburg um Weltcupmedaillen. Beinahe gelingt Ricarda Funk das Triple beim Heimweltcup.

Augsburg – Ricarda Funk hat beim Heimweltcup in Augsburg gezeigt, dass sie in Augsburg nahezu unschlagbar ist. Die 34-Jährige, die in Augsburg lebt und trainiert, paddelte sich am Wochenende zweimal ganz nach oben aufs Siegertreppchen. Nach ihrem Triumph im Slalom am Freitag setzte sie sich am Sonntag ebenfalls gegen die Konkurrenz im Einzellauf im Kajak Cross durch. Im Head-to-Head war sie ebenfalls stark unterwegs und sicherte sich vor jubelnden Fans einen der vier hart umkämpften Plätze im Finale. Dort reichte es letzten Endes knapp nicht für eine Medaille, es blieb bei Platz 4. Doch der Reihe nach.

Am Sonntagvormittag standen die sogenannten Time Trials, also Einzelläufe, im Kajak Cross an. Hier hatte die Olympiasiegerin von Tokio bereits eine Woche zuvor in Prag Silber gewonnen. Dass sie sich auf dem Eiskanal noch besser auskennt, zeigte bereits die erste Zwischenzeit: Über eine Sekunde hatte Funk schon vor dem ersten Tor der Konkurrenz abgenommen. Mit ihrem gewohnt druckvollen und aggressiven Paddelstile attackierte sie die mit Luft und Wasser gefüllten Kajak-Cross-Tore. Bei der Ausfahrt aus dem letzten Aufwärtstor verlor sie jedoch kurzzeitig den Druck am Paddel und damit die Geschwindigkeit. Das kostete wertvolle Zeit. Im Ziel war sie den Wimpernschlag von zwei hundertstel Sekunden schneller als die Tschechin Tereza Kneblova. Das zweite Gold für Funk nach dem fulminanten Triumph im Slalom am Freitag.

Am Sonntagnachmittag standen dann die K.o.-Runden im Kajak Cross an. Von den Heats, über Viertelfinale, ins Semifinale und Finale: Runde für Runde kämpfte sich Funk weiter. Im Finale erwischte sie dann einen schweren Start, wurde noch vor der Einfahrt in den Eiskanal in das langsamere Wasser geschoben. Doch sie kämpfte sich hinter Kneblova auf Position zwei. Die Fans schlugen mit den Handflächen auf die Webebanden beidseits des Kanals und feuerten Funk den Kanal hinunter an. Am ersten Aufwärtstor schob sich jedoch die US-Amerikanerin Evy Leibfarth an Funk vorbei. Am zweiten Aufwärtstor drängte sich noch Alena Marx (Schweiz) an Funk vorbei, sodass der deutschen Ausnahmeathletin nur der vierte Platz blieb.

Nach dem Finale ordnete Ricarda Funk ihren Lauf ein: »Ich denke, dass ich die eine oder andere Passage besser hätte managen können. Es war ein Kraftakt. Und unten habe ich vielleicht taktisch nicht die richtige Entscheidung getroffen. Im Cross ist das Frustrierende, dass man nicht alles selbst in der Hand hat. Man ist ein bisschen davon abhängig, was die anderen machen.« Doch die beiden Goldmedaillen halfen ihr über die kleine Enttäuschung hinweg: »Ich bin insgesamt absolut zufrieden mit dem Wochenende. Zweimal Gold, einmal Vierter Platz – ich glaube, viel besser kann es nicht laufen. Drei von drei wäre auch ganz schön hart gewesen.«

Bei den Herren im Kajak-Cross war es einmal mehr Stefan Hengst, der ebenfalls eine starke Leistung zeigte. Mit dem 16. Platz im Time Trial qualifizierte er sich solide für die K.o.-Runde der besten 32 Starter. Dort gelangte er bis ins Semifinale, schied dann jedoch knapp aus. Am Ende bedeutet das für ihn Platz fünf. »Es ist sehr cool, hier beim Heimweltcup wieder am Start zu sein. Heimisches Publikum, super Atmosphäre, schönes Wetter: Da will man natürlich gerne im Finale sein. Aber der Weg dahin ist auch sehr schwer, die internationale Konkurrenz ist sehr stark. Man kann keinen auf die leichte Schulter nehmen. Deswegen bin ich mit dem fünften Platz jetzt sehr zufrieden. Für die WM zeigt das auch in die richtige Richtung.« Nach dem siebten Platz im Slalom am Freitag zeigt sich Hengst damit bei der letzten Probe vor der Weltmeisterschaft in Schlagdistanz zur Weltspitze.

Am Samstag hatte Sideris Tasiadis für eine Top-Platzierung im Canadier gesorgt. Der Olympiamedaillengewinner von London und Tokio hatte sich sogar mit dem ersten Platz im Vorlauf für das Finale qualifiziert. Dort berührte er dann eine Torstange im oberen Streckenabschnitt, die ihm die Bronzemedaille verwehrte. »Im Finale muss man noch mal eine Schippe oben drauflegen. Die Berührung der Stange an Tor 2 war ein Leichtsinnsfehler, eigentlich hätte ich auch ein bisschen früher drehen können. Aber nach einem Jahr wieder in einem Finale zu stehen ist eigentlich ganz gut.« Beim vergangenen Weltcup in Augsburg im September 2025 hatte Tasiadis sich am Ellbogen verletzt und konnte erst verspätet in die Saisonvorbereitung starten. Mit seiner Performance auf dem Eiskanal zeigte er jedoch, dass er wieder vorne mitfahren kann. Sein Selbstbewusstsein ist ungebrochen. »Jetzt mit so einem Ergebnis hier spricht ja alles dafür, dass man bei der WM auch eine Medaille rausholen kann – oder auch gewinnen.«

Sieger im C1 wurde etwas überraschend der Italiener Raffaello Ivaldi. In Augsburg startete Ivaldi schon als Jugendlicher, konnte hier jedoch nie eine Medaille gewinnen. Sein letzter Weltcupsieg ist drei Jahre her. Bereits in jungen Jahren sei er ein Fan von Tasiadis gewesen, erzählte er nach seinem Sieg: »Sideris ist eine Legende, ich habe in meiner Jugend immer zu ihm hochgeschaut. Er ist ein großartiger Sportler. Ich wollte alles reinwerfen, wie er es auch macht. Ich würde sagen, erst wenn man hier in Augsburg ein Rennen gewinnt, ist man als Kanufahrer komplett. Auch weil es so ein geschichtsträchtiger Ort ist. Ich habe immer davon geträumt, hier eine Medaille zu holen. Deshalb bin ich jetzt sehr glücklich.« Silber und Bronze gingen an den Briten Adam Burgess und den Slowaken Matej Benus.

Text: Anna Faber. Fotos: Michael Neumann

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BR24Sport: Kanuslalom | Kajak | Weltcup 2026 Augsburg - hier anschauen

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13. Juni, Canadier Herren & Damen

BR24Sport: Kanuslalom | Canadier | Weltcup 2026 Augsburg - hier anschauen

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14.6. Kajakcross Individual & Heats

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10/06/2026

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09/06/2026

Medaillenjagd über wildes Wasser: Hegge, Funk und Co. gegen internationale Spitzenkanuten!

Die Slalom-Elite ist zurück in Augsburg. 247 Athletinnen und Athleten aus 40 Ländern kämpfen am kommenden Wochenende auf dem Eiskanal um Medaillen und Weltcup-Punkte.

Fans – und solche, die es werden wollen – können auf der renovierten Olympiaanlage von 1972 aus nächster Nähe spektakuläre Wettkämpfe und emotionale Momente erleben. Im Kajak und Canadier geht es im Slalom am Freitag und Samstag um Präzision und Geschick. Am Sonntag kommt ab Mittag bei den Kopf-an-Kopf-Rennen, den Heats, bei denen immer vier Kanutinnen oder Kanuten gleichzeitig von der Bootshaus-Brücke starten, ein gehöriger Schuss Dramatik hinzu. Die Augsburger Kanuten sind auf ihrer Heimstrecke traditionell besonders stark. Mit kräftiger Unterstützung durch die heimischen Fans konnten sie in den vergangenen Jahren zuverlässig mit Finalteilnahmen, Medaillen und Siegen glänzen.

Am Freitag, 12. Juni, eröffnen die Kajakspezialisten die Wettkämpfe. Um 12.30 Uhr beginnen die Herren mit dem Vorlauf, um 14.10 Uhr starten die Damen. Am Nachmittag geht es dann um alles: Um 16.30 Uhr starten die jeweils besten 12 im Finale und fahren um den Sieg. Gegen 18 Uhr folgt die Siegerehrung.

Am Samstag, 13. Juni, greifen dann die Sportler mit dem Stechpaddel im Canadier in den Wettkampf ein. Ab 11 Uhr startet der Vorlauf der Damen, um 12.20 Uhr folgen die Herren. Anschließend läuft der Eiskanal heiß: Um 14.30 Uhr beginnen die Finalläufe. Die Siegerehrung findet gegen 16 Uhr statt.

Der Sonntag, 14 Juni, startet um 9.30 Uhr mit den Einzelläufen (Time Trials) der Damen im Kajak Cross. Siegerehrung ist um 10.40 Uhr. Anschließend folgen die Time Trials der Herren um 10.47 Uhr und deren Siegerehrung um 12.10 Uhr. Am Sonntagnachmittag verwandelt sich der Eiskanal zum Schauplatz für ein einziges Spitzensport-Spektakel. Um
13.45 Uhr starten die K.o.-Runden, die sogenannten Heats, mit den jeweils 32 schnellsten Herren und Damen vom Vormittag. Im Head-to-Head starten immer vier Athleten gleichzeitig, die jeweils besten zwei kommen eine Runde weiter. Die Finalrennen sind für kurz vor 16 Uhr angesetzt. Gegen 16.10 Uhr schließt die Siegerehrung das Weltcup-Wochenende ab.

Nachdem der 2. Weltcup der Saison am vergangenen Wochenende in Prag für das deutsche Team nicht optimal verlief, werden die Kanutinnen und Kanuten auf ihrer Hausstrecke, auf der sie intensiv trainiert haben, natürlich glänzen wollen. Aus Augsburger Sicht ist Noah Hegge (KSA), Bronzemedaillengewinner von Paris, ein aussichtsreicher Medaillenkandidat. In Prag fehlte ihm – trotz massivem Fahrfehler – weniger als eine Sekunde zum Bronze-Platz. Bei den Damen im Kajak ist Olympiasiegerin Ricarda Funk (Bad Kreuznach/KSA) hier die Top-Favoritin für eine Medaille. In ihrer Wahlheimat siegte sie schon mehrmals: 2022 wurde sie Weltmeisterin, im vergangenen Jahr triumphierte sie auf dem Eiskanal im Kajak Cross. Emily Apel (KSA) wird ebenfalls vorne angreifen wollen. Die 23-Jährige erreichte hier schon im vergangenen Jahr das Kajak-Finale. Auch in Prag zeigte sie mit einem starken 7. Platz, dass sie vorne angreifen kann. Youngster Christian Stanzel (AKV) freut sich, zum ersten Mal beim Heimweltcup an der Start zu gehen.

Im Canadier findet in Augsburg schon seit Jahren keine Rechnung ohne Sideris Tasiadis (KSA) statt. Der Olympiamedaillengewinner von 2012 und 2021 wurde ebenfalls 2022 Weltmeister bei der Heim-WM. Bei den Ausscheidungsrennen um die Nationalmannschaft Anfang Mai zeigte der 36-Jährige, dass er trotz Verletzungspause im Herbst den Augsburger Eiskanal am besten kennt. Auch Andrea Herzog (Leipzig), Weltmeisterin von 2022, wird im Canadier ein Wort um den Sieg mitreden wollen.

Neben den Deutschen Top-Athleten werden auch einige internationale Stars antreten. Besonders beliebt beim Augsburger Publikum ist Ausnahmekanutin Jessica Fox aus Australien. Die dreifache Olympiasiegerin musste im vergangenen Jahr einen großen Rückschlag aufgrund einer Nieren-Operation wegstecken. Trotz der Zwangspause dominiert sie in diesem Jahr erneut das Weltcupgeschehen: Siege im Kajak und Canadier in Prag sprechen für sich. Auch Klaudia Zwolinska aus Polen hat sich 2025 einen Namen gemacht: Sie wurde Doppelweltmeisterin im Canadier und Kajak, im Cross kam noch Bronze hinzu.

Bei den Herren im Canadier gibt seit einigen Jahren der Franzose Nicolas Gestin den Ton an. Der amtierende Olympiasieger und Weltmeister wird sich am Wochenende den Herausforderungen im Augsburger Eiskanal stellen. Im Kajak sind die Augen auf Gestins Landsmann und Weltmeister Titouan Castryck gerichtet.

Tickets sind unter folgendem Link erhältlich: https://www.eiskanal-augsburg.de/kanu-veranstaltungen/icf-canoe-slalom-world-cup/

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04/06/2026

Am 27. Juni heißt es wieder »Boot & Spiele« am Eiskanal. Neben packenden Kajak-Cross-Wettkämpfen für Profis und Nicht-Profis aller Alterklassen gibt es auch wieder eine Tombola mit so vielen Preisen, dass kein Teilnehmer leer ausgeht. Als Hauptpreis ist diesmal ein Spade Kayaks nach Wahl ausgelobt. Und wer sich keinesfalls eine Teilnahme zutraut, kann die Lose für die Tombola auch einfach kaufen und das gesamte Wochenende lang Kajaks testen. Samstag gibt es Spade-Kajaks und alles von Denk Outdoor Kajakshop, Sonntag gesellt sich noch die www.kajak-huette.de mit einer großen Flotte Testboote hinzu.

Adresse

Am Eiskanal 49a
Augsburg
86161

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