K-Wagen Schmiede Arnsdorf

K-Wagen Schmiede Arnsdorf Hier stellt sich die K-Wagen Schmiede Arnsdorf vor. Wir sind Freunde der DDR K-Wagen, egal ob Hochra

Das müsst ihr live erlebt haben
03/05/2025

Das müsst ihr live erlebt haben

Wie lange habt ihr nichts mehr von uns gehört doch nun ist es endlich Zeit euch mal wieder auf den aktuellsten Stand zu ...
29/04/2025

Wie lange habt ihr nichts mehr von uns gehört doch nun ist es endlich Zeit euch mal wieder auf den aktuellsten Stand zu bringen. Wie ihr bestimmt mitbekommen habt standen in unserer geliebten Kartbahn Lohsa große Veränderungen an. Nach dem tragischen Tod von Mathias, hatte unser Team und eigentlich Gründungsmitglied Felix #66 den Mut das Erbe anzutreten und gemeinsam mit einem tollen Team die Kartbahn zu übernehmen. Den werdet ihr also wohl so schnell nicht mehr in seinem Hochrad sehen, sondern eher hinterm Tresen und als Ansprechperson bei sämtlichen Veranstaltungen. Für die Schmiede hieß es dadurch Ärmel hochkrempeln und anpacken, denn zahlreiche Neuerungen und Modernisierungen sollten bis zum Saisonstart fertiggestellt werden. Für Social Media war da wenig Zeit, Social -Kartbahn stand aufm Plan. Nun ist das Familientreffen schon durch und zahlreiche Besucher konnten das Ergebnis sehen. Wir denken, Mathias wäre stolz auf alle Beteiligten und vor allem auf Felix, so dass wir mit viel positiven Zuspruch in das Jahr starten. Aber kommen wir jetzt mal zum historischen K-Wagen Sport: Das erste Rennen der Saison 2025 stand aufm dem Terminkalender, Jahresauftakt und Heimspiel und so freuten wir uns alle endlich auf die Strecke zu gehen. Aber nun wie gewohnt die Einzelbetrachtung mit der Lupe:



Lea #40: Nach kapitalem Motorschaden am 50er beim Familientreffen (Kurbelwelle krumm), beschloss man, sich zukünftig in höhere Klassen zu orientieren. Bevor das neue Sportgerät aber einsatzfähig ist – das dauert auch noch ne Weile – musste ein neues Betätigungsfeld gefunden werden. Kurzerhand gab es eine Grundausbildung T4 fahren und Lea war als offizielle Lumpensammlerin eingestellt. Auch das eine Neuerung in Lohsa, so können die havarierten Karts schneller geborgen und der Zeitplan besser eingehalten werden. Souverän gemeistert die ganze Angelegenheit und dabei auch noch Pigmente auf der Ladefläche gehascht.



Raupi #79: Nachdem man sich nun nicht mehr um den Nachwuchs kümmern muss, kann man sich auch mal wieder auf das eigene, sehr schicke, Kart konzentrieren. Um aber erst einmal wieder ins Geschehen rein zu wachsen und das notwendige Kapital für etwaige Hobby-bedingte Anschaffungen breit zu halten, wurde auf einen Renneinsatz verzichtet und im Training die ein oder andere schnelle Runde hingelegt. Wir denken irgendwann wird es soweit sein und die #79 steht irgendwo weit vorn in der Startaufstellung



Basti #37: Der Neuzugang in der Schmiede ist inzwischen nicht mehr wegzudenken und das Hochrad wurde über den Winter liebevoll restauriert und durfte zum ersten Rennen ausgeführt werden. Aber wie so oft läuft da nicht alles glatt… Das Training lief mehr oder weniger reibungslos, beim ersten Rennen ließ dann allerdings ein längeres Start-Prozedere den Vergaser überfetten, sodass es bei Grün erstmal nicht losging… Das doofe Ding wollte einfach nicht hochdrehen… Nach ein paar Schrecksekunden ging es dann aber doch ins Rennen und der erste Wertungslauf überhaupt wurde auf Platz 5 heimgefahren. Beim Zweiten lief es dann nicht ganz so rund, der Endschalldämpfer riss ab. Die Idee einfach ohne weiter zu fahren war zwar nicht so schlecht, ließ sich aber nach einem kurzen Stopp durch einen abermals überfettenden Vergaser nicht umsetzen. Aus das Ding und abstellen. Aber so konnte er wenigsten Diana nach Ihrem Unfall Beistand leisten, an dieser Stelle noch einmal gute Besserung ins Team Stoppel!



Tob i #67: Der Meister des letzten Jahres ging natürlich auch in Lohsa wieder an den Start, wenn auch mit kleineren Problemen. 2/3 der Renndistanz wurden wie ein Uhrwerk abgespult, klar auf Treppchenkurs. Doch dann der Einbruch, schwimmende Hinterachse und fallende Rundenzeiten machten die Gleichmäßigkeit kaputt. Es gab Hinweise auf einen überlaufenden Vergaser, dieser wurde notdürftig gekapselt und ab ins 2. Rennen. Dort allerdings dasselbe Bild, es wird wohl doch die falsche Reifenwahl gewesen sein. Staub abschütteln, Reifen für das nächste Rennen besorgen und ab in die Werkstatt. Das wird wieder.



Marco #67: Mit nagelneuem Kart („also die Farbe hätte ich mir ja nicht ausgesucht, aber interessant“) ging es ins Wochenende. Samstag beide Motoren ausgiebig getestet, bis dann im 5. Trainingslauf die Kurbelwelle fest war. Fix Motor wechseln und letzte Abstimmungen für die Rennen anstellen. Shakedown lief dann ohne Probleme, kurz vorm Qualifying der Schock: im Vorstart Bowdenzug vom Vergaser abgerissen…in einer absoluten Team-Meisterleistung war innerhalb von 5 Minuten ein neuer drin und es konnten noch einige Runden gedreht werden, bei denen es für Startplatz 7 gereicht hat. So ging es also in beide Rennen und die ganze Arbeit hatte sich gelohnt. Unter wildem Klatschen der Nichte wurde sowohl in Rennen 1 als auch 2 Platz 1 eingefahren. 50 wichtige Punkte im fernen Blick auf die Meisterschaft und ganz hoch aufs Treppchen. Sekt klebt auf jeden Fall ganz schön in den Haaren, aber das nimmt man bei einem so genialen Team gerne in Kauf. Denn ohne jeden einzelnen wäre so etwas nicht möglich!



Jetzt geht es ab ans Schrauben… Kurbelwellen wechseln, Vergaser umbauen, Auspuff schweißen… Es steht einiges an, bis wir in Mülsen wieder angreifen. Und dieses mal sogar mit MaikMaik #78, der sich urlaubsbedingt entschuldigen ließ.

Mit großen Schritten geht es auf´s Jahresende zu und wir wollen mal kurz die doch aufregende Saison zusammenfassen und v...
09/12/2024

Mit großen Schritten geht es auf´s Jahresende zu und wir wollen mal kurz die doch aufregende Saison zusammenfassen und vor allem die allererste Meisterschaft für die K-Wagen Schmiede feiern. Die einzelnen Rennen habt ihr hier ja eifrig mitverfolgt und leider auch die schreckliche Nachricht über den Tod unseres Freundes Mathias, durch die der Lutz-Döpmann-Memorial Lauf im Oktober als Jahresabschluss ausfallen musste. Umso erfreulicher war es dann, dass er posthum die Ehrung des Lutz-Döpmann-Memorials verliehen bekam, welche seine Tochter Sina stellvertretend in Empfang nehmen durfte. Keiner hat diesen Pokal mehr verdient als unser Dicker und du kannst dir sicher sein, wir werden dich und dein Vermächtnis in Ehren halten. Neben dieser besonderen Ehrung gab es für uns zum feierlichen Saisonabschluss auf dem Sachsenring auch 2 weitere große Pokale mit in die Schmiede: einen mit großer Vorfreude, den einen eher mit großer Schadenfreude. Aber fangen wir mal bei dem erfreulichen Thema an:

In seiner zweiten Saison hat unser Tobi #69 absolut verdient den Meistertitel für sich und das Team erringen können. Eine großartige Leistung im Zusammenspiel zwischen voller Konzentration, fahrerischem Können und einem abgestimmten Team im Hintergrund haben die Sensation möglich gemacht. Einen riesen Glückwunsch an dieser Stelle nochmal, vorallem wenn man bedenkt, dass dies (höchstwahrscheinlich) nicht der einzige Meistertitel für den Jungen dieses Jahr ist. Nicht umsonst hat er sich jeden Samstag auf der Rennstrecke zum Lernen im Wohnwagen verkrochen, anstatt zu trainieren, um auch beruflich die Urkunde an die Wand zu hängen. So langsam müssen wir in der Schmiede die Pokalwand erweitern, aber solche Aufgaben erledigen wir doch gern. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle auch an die Platzierten, auf Platz 2 Hans-Jürgen Graef und Platz 3 André Kelber. Auf dass es nächste Saison weiter so spannend bleibt, auch wenn wir natürlich versuchen werden wieder mehr Schmiede-Fahrer auf dem Treppchen zu platzieren.

Da kommen wir auch gleich zum 2. großen Pokal der Saison: Ohne Vorahnung und umso überraschender gab es den Wanderpokal für Pleiten, Pech und Pannen der K-Wagen Classic Trophy an unseren Marco #67. Keiner hat die Rennen dieser Saison öfter vom Reifenstapel aus beobachten müssen, nachdem mal wieder die Kette runter war. Auch wenn der Fehler schließlich gefunden wurde, musste die Saison auf Grund eines vollends verschlissenen Rahmens trotzdem beendet werden. Aber auch hier half unser Mathias wieder aus, zauberte einen neuen Rahmen aus den Tiefen der Lohsaer Garagen, so dass aktuell ein komplett neuer K-Wagen entsteht, welcher auch schon seine Testfahrt erfolgreich bestanden hat.

Ihr seht, uns wird nie langweilig und seid euch sicher: Nach der Saison ist vor der Saison, auch wenn in 2025 vieles anders sein wird. Aber wir schauen nach vorn und freuen uns, euch alle bald wieder zu sehen. Sei es auf der Strecke, im Fahrerlager, auf den Rängen, in der Schmiede, oder nur virtuell, weil ihr die Daumen drückt.

Als letztes möchten wir uns bei allen bedanken, die das hier überhaupt möglich machen: unseren Familien, die uns die Zeit und Unterstützung geben, unserer Leidenschaft nachzugehen, unseren Freunden, die uns beim Werkeln unter die Arme greifen und nicht zuletzt unseren Sponsoren, allen voran der Firma Hansa-Flex , welche es möglich machen historischen Motorsport auch heute noch auszuüben. Danke!

Am Sonntag, den 10.11. treffen sich die Streckencrew und auch die KCT Fahrer, um gemeinsam am Grab von Mathias Abschied ...
03/11/2024

Am Sonntag, den 10.11. treffen sich die Streckencrew und auch die KCT Fahrer, um gemeinsam am Grab von Mathias Abschied zu nehmen. Treffpunkt ist 13:00 Uhr vor dem Heidefriedhof Dresden. Wer möchte kann sich dem gern anschließen.

Im Namen der engsten Angehörigen möchten wir euch darüber informieren, dass die Beisetzung von Mathias demnächst im klei...
16/10/2024

Im Namen der engsten Angehörigen möchten wir euch darüber informieren, dass die Beisetzung von Mathias demnächst im kleinen eingeladenen Kreis erfolgen wird. Wir hoffen ihr habt dafür Verständnis und wir lassen die Erinnerung an ihn gemeinsam bei zukünftigen Treffen und Veranstaltungen hochleben.

Mit großer Anteilnahme müssen wir euch leider heute mitteilen, dass unser guter Freund und Mentor, Mathias Lesch, am Fre...
13/10/2024

Mit großer Anteilnahme müssen wir euch leider heute mitteilen, dass unser guter Freund und Mentor, Mathias Lesch, am Freitag, den 11.10.2024 für immer die Rennstrecke des Lebens verlassen hat. Der Schock sitzt uns noch tief in den Knochen und wir wissen nur, dass nun nichts mehr so sein wird wie zuvor. Unser Homestate Lohsa, die KCT, der Kartsport und besonders der K-Wagen Sport, Mathias hatte sich all dem mit Leib und Seele verschrieben. Niemand brannte so sehr für das was wir alle lieben und mit seiner ehrlichen und direkten Art trug er stets das Herz am richtigen Fleck. Wir sind dankbar für alles, was Mathias dem Sport und seinem Mitmenschen gab. Nun bitten wir von Spekulationen rund um den Weiterbetrieb der Kartbahn und allem anderen abzusehen. Gebt den Angehörigen und allen nahestehenden Menschen die Zeit sich zu sortieren. Weitere Informationen erhaltet ihr auf Wunsch der engsten Angehörigen über uns.

Update  #67: natürlich geht es hinter den Kulissen auch hier weiter, das Grundgerüst des neuen Wagens steht und alle Tei...
03/09/2024

Update #67: natürlich geht es hinter den Kulissen auch hier weiter, das Grundgerüst des neuen Wagens steht und alle Teile sind soweit beschafft. Natürlich wird es ein Replika, originale, noch brauchbare Rahmen aus DDR Produktion sind einfach zu selten. Dafür wird möglichst bei allen anderen Teilen darauf geachtet, dass entweder alles selber gebaut oder Altteile aufgearbeitet werden.. SO langsam geht es an den Zusammenbau, so dass wir hoffentlich in Lohsa die ersten Testkilometer fahren können.

Der Endspurt der Saison 2024 ist eingeläutet und wir fassen einmal die letzten 2 Rennen zusammen: Mülsen 2: An den Start...
03/09/2024

Der Endspurt der Saison 2024 ist eingeläutet und wir fassen einmal die letzten 2 Rennen zusammen:



Mülsen 2: An den Start ging es für #40 Lea und #69 Tobi, wobei sich Lea darauf konzentriert hat im Training das Kart weiter zu testen und im Umgang sicherer zu werden. Und vor allem schneller. Viel viel schneller. Wir haben endlich ein technisch zuverlässiges und fixes Auto auf die Beine gestellt und die Fahrerin fühlt sich sichtlich wohl damit. Das lässt für das letzte Rennen in Lohsa viel erhoffen, da geht es wieder an den Start.



#69 Tobi: Mit einem Punkt Rückstand in der Meisterschaft ging es nach Mülsen, wo bestes Wetter auf uns wartete. Wie alle wissen ist die Strecke und das drum herum dort nicht unser Favorit, aber wir mussten natürlich das Beste aus der Situation machen, um weiter Richtung Meistertitel zu arbeiten. Für Sonntag war unbeständiges Wetter angesagt, so dass der Reifenpoker losging. Im ersten Lauf war die Strecke zum Start noch trocken, aber der Himmel verdunkelte sich am Horizont, so dass auf Regenreifen gesetzt wurde. Keine 7 Minuten später ergoss sich eine Monsun über der Strecke, so dass wir zwar auf die richtigen Reifen gesetzt hatten, ein Rennabbruch aber unvermeidlich war. Nach einigen gestrichenen Runden reichte es für Platz 5 und wir mussten erstmal den Overall auswringen. Dann 2h später genau andersherum: Die vormals nasse Strecke trocknete Zunehmend ab, so dass wir auf Slicks setzten. Auch diese Entscheidung komplett richtig, die letzten nassen Stellen verschwanden in der WarmUp Runde und so konnte Tobi sich Platz 2 sichern. Somit Gesamtplatz 2 der Tageswertung, das erste Rennen brachte auf Grund des Abbruchs halbe Punkte für die Meisterschaft und man setzte sich wieder auf Platz eins mit einem Vorsprung von 4 Punkten.



Belleben: Auch hier ging es aus den bekannten Gründen nur für #69 Tobi an den Start. Nachdem in der Nacht zum Sonntag fast der Wohnwagen weggeflogen wäre, ging es Sonntag in die Rennen. Naja nicht ganz, nachdem es im Qualifying auf Platz 4 ging, wurde ein Riss in der Motorhalterung festgestellt. So dass die KCT Gemeinschaft mal wieder zusammenstand und das Ding auf der Wiese mit Elektrode mal wieder zusammen gebraten wurde. Nicht schön, aber hält, Dank geht hiermit an André raus! Zusammengeflickt das erste Rennen bei einem leider überschaubaren Starterfeld auf Platz 5 beendet und dann das 2 Rennen ganz souverän auf Platz 2. Damit erneut Gesamtplatz 2 der Tageswertung. Wichtige 2 Punkte auf den Abstand in der Meisterschaft drauf, so dass wir nun mit voller Konzentration und einer kleinen Schweissaufgabe in der Schmiede nach Lohsa in den Saisonabschluss gehen.



Und jetzt heißt es: Daumen drücken. Der Meistertitel muss dieses Jahr in die Schmiede! Nach Platz 2 #67 und Platz 3 #69 letztes Jahr ist es Zeit ganz oben zu stehen und Tobi hat es sich auch wirklich verdient. Wir geben alles und freuen uns euch am 20.10. in Lohsa zu sehen und danach zu feiern!

Pleiten, Pech und Pokal – ein Wochenende mit der K-Wagen Schmiede Wir sind frisch zurück von unserem Wochenende im gelie...
16/07/2024

Pleiten, Pech und Pokal – ein Wochenende mit der K-Wagen Schmiede



Wir sind frisch zurück von unserem Wochenende im geliebten Lohsa. Heimrennen quasi und man genießt das wirklich, wenn Freunde und Familie auch mit an der Rennstrecke stehen. 4 von uns mussten sich allerdings auch etwas aufs Rennen fahren konzentrieren, aber fangen wir wie immer nacheinander an:



#40 Lea: Nachdem wir den 50er seit dem letzten Einsatz generalüberholt haben, sollte es wieder auf die Strecke gehen. Bremse frisch revidiert, Benzinpumpe von elektrischer auf Unterdruckpumpe umgebaut und ein bisschen aufgeräumt am Auto waren die Vorzeichen eigentlich ganz gut. Die letzte Baustelle war allerdings der Vergaser, welcher natürlich nur auf der Rennstrecke abgestimmt werden kann. So ging es Samstag in die Trainings und die Verzweiflung nahm wieder zu. Egal was probiert wurde… das Ding wollte einfach nicht richtig laufen… Düsen gewechselt, Nadel hoch runter, mit und ohne Luftfilter, Ansaugflansch planen, mit Feenstaub besprühen. Man dreht sich komplett im Kreis. Zack kam unerwartet ein verstaubter Schwalbe Vergaser um die Ecke, rein in den letzten Trainingslauf und siehe da: Das Grinsen war nicht mehr aus dem Gesicht zu bekommen, die #40 läuft wie Sau. Diese Sche*** Nachbau Vergaser kannste einfach nur in die Tonne werfen. Jetzt sind wir wirklich zufrieden, es darf sich auch mal wieder für ein Rennen angemeldet werden und vielleicht verwandelt sich das Kart ja über den Winter auch nochmal.



#78 MaikMaik: Unser Methusalem (ich rede vom Kart und Fahrer) hat sich mal wieder entschlossen Rennen zu fahren und die Hochrad Klasse aufzumischen. Die Trainings liefen ohne Probleme, so dass sich Sonntag in Qualifying und das erste Rennen gestürzt wurde. Auf aussichtsreicher Fahrt dann aber das Malheur: Der Achsschenkel vom linken Vorderrad versagte seinen Dienst und schoss über den Reifenstapel… Maik und das 60 Jahre alte Kart schlitterten noch auf 3 Rädern ins Gras und damit war es aus. Nun steht eine Reparatur des Oldtimers an, aber nichts, was wir nicht wieder hinbekommen würden. Schweißgerät ist vorhanden und rangebrutzelt das Ding. Punkte gab's für die Nummer natürlich keine, so dass sich ab dann dem entspannten Teil des Sonntags gewidmet werden konnte.



#67 Marco: Das Wochenende wird offiziell ausm Kalender gestrichen, vorallem der Samstag war nur zum Vergessen. Die ganze Saison gab es ja Probleme, dass die Kette vom Ritzel gesprungen ist. Unzählige Sachen wurden gewechselt und kontrolliert, das Vertrauen in die eigenen Schrauberkünste ging verloren und alle sind verzweifelt. Im Training vor 2 Wochen lief alles perfekt und nun: 5x in der ersten Trainingsrunde ausgefallen… Eine leicht verzogene Hinterachse wurde ausgemacht und gewechselt und dann sah man die Misere: der komplette hintere Rahmen war weich, so dass sich im Schaltvorgang die Kette mit zu viel Spiel frei schwingen konnte… Riss oder Materialermüdung verbirgt sich noch unterm Pulverlack, fest steht auf jeden Fall, dass sich damit nicht mehr fahren lässt. Auf Halbgas wurden Sonntag noch 2 Rennen gefahren, im ersten Platz 8, im 2. Platz 7, auch wenn da im Regen der Spaß im Vordergrund stand. Die Frustration sitzt tief, die Saison ist gelaufen. Aber seid euch sicher, die 67 wird wieder auf die Strecke kommen. Schöner und besser als je zuvor! Jetzt heißt es Schrauben und Schweißen, Flexen und Lackieren, Bohren und Bier trinken, bis das neue Arbeitsgerät fertig ist. Wir halten euch auf dem Laufenden.



#69 Tobi: Der Lichtblick am Schmiede-Horizont! Der bis dato führende der Meisterschaft hatte Samstag keine Probleme, die Trainings liefen zufriedenstellend. Einzig die Reifenwahl wurde in Frage gestellt, aber so ging es Sonntag im Qualifying auf Platz 11 und dann in beide Rennen. Im trockenen ersten Lauf ab auf Platz 3 der Gleichmäßigkeit und dann nach einem turbulenten Vorstartbereich mit Reifenwechsel auf Regen ging es im zweiten Rennen noch einmal auf Platz 3. Gesamtrang 2 des Wochenendes, leider Platz 1 der Meisterschaft um 1 Punkt abgegeben. Spitze gemacht aber die Konkurrenz ist auch wirklich stark. Es ist also sehr eng an der Spitze und wir setzen alles daran, uns diese in 3 Wochen in Mülsen wieder zurückzuholen. Auf ihm liegt nun alle Hoffnung der Schmiede, aber wir wissen, er kann mit dem Druck umgehen.

Lange überfällig… faul…Stress…nachlässig… ihr habt alle Recht, nach Lohsa habt ihr vergeblich auf eine Meldung unsererse...
06/06/2024

Lange überfällig… faul…Stress…nachlässig… ihr habt alle Recht, nach Lohsa habt ihr vergeblich auf eine Meldung unsererseits gewartet, und das obwohl es doch so ein geiles Wochenende war. Dies wird hiermit nachgeholt und direkt mit den Ereignissen aus Templin verknüpft. Also Fluxkompensator angeschmissen und zurück in den April gereist.

Bei bestem Wetter stand unsere Heimstrecke auf dem Rennkalender. Vor Ort wurde direkt der neue Sponsor Hansa-Flex auf den Overalls verewigt. Ums Schrauben kamen wir natürlich auch nicht drum herum, aber wie gewohnt hier die Einzelzusammenfassung:



Lea #40: Der Fehlerteufel hat sich in das Kart geschlichen und unserem 50er und seiner Fahrerin das Leben zur Hölle gemacht. Lockerer Kupplungskorb, Probleme mit der Bremse und vor allem die elende Spritpumpe… an ein sicheres und gleichmäßiges Fahren war damit nach Samstag nicht zu denken, da hilft auch kein Inkognito-Testfahrer. Das Gesicht wurde lang, die Enttäuschung riesig. Bis sich mal wieder gezeigt hat, was für eine unglaubliche Gemeinschaft hier in den letzten Jahren gewachsen ist. Das befreundete Team Stoppel hörte von unserem Drama und bot spontan an, ein 50er Kart aus der Garage nach Lohsa zu holen. Keine 30 min später stand das Geschoss da, gefühlt 20 Leute führten in ein paar Minuten eine Blitzrevidierung durch und die Laune bei Lea stieg wieder. Technische Abnahme bestanden, damit konnte es ins Rennen gehen. Wenn auch mit technischem Pech im ersten Lauf, konnte im 2. noch Platz 3 errungen werden. Absoluter Wahnsinn, was hier abging, sowas erlebt man nur in Lohsa und nur in der KCT.



Tobi #69: Was soll man eigentlich zu diesem Typen sagen? An dem Wochenende wurde sich selbst ein Denkmal gesetzt. Kleinere technische Probleme Samstags behoben und dann ging es Sonntag ins Qualifying, welches auf Platz 12 beendet wurde. Die 2 darauffolgenden Wertungsläufe gingen in die Geschichte ein. 2x Platz 1. Abgeliefert. Punktlandung. Somit mehr als verdient ganz hoch aufs Treppchen der Tageswertung und einen riesen Vorsprung in der Meisterschaft herausgefahren, wo man ebenfalls auf 1 steht



Marco #67: Das Training lieg ebenso relativ glatt und das Kart hat sich auf der Strecke einfach wohlgefühlt. Im Qualifying kam daher mit neuer persönlicher Bestzeit Startplatz 3 heraus, und einige schnelle ETZer wurden nach hinten verwiesen. Die Wertungsläufe wurde dann auf Platz 3 und 5 beendet, so dass es für Gesamtplatz 3 der Tageswertung Gleichmäßigkeit reichte. 2 Starter in der 150er Klasse, 2x Podium, was will man denn mehr. Und nach dem Totalausfall für #67 in Mülsen ein Lichtblick.



Irgendwie ging dann der Mai viel zu schnell rum, so dass wir jetzt schon frisch von unserer fahrerischen Lieblingsstrecke in Templin wieder heim sind. 2 tapfere Recken machten sich alleine auf den Weg in die weit entfernte Uckermark. Gelockt von bestem Wetter und der Aussicht auf ein schönes Rennwochenende kamen wir Freitag Abend an und installierten als erstes den Beamer fürs 24h Rennen. Aber ganz Motorsport-Deutschland hatte wohl an dem Wochenende kein Glück.



Tobi #69: Nachdem im Training eigentlich alles gut lief, sprang im Qualifying wieder mal Platz 12 heraus. Damit lässt sich als TS-Fahrer aber leben und das erste Rennen lief soweit auch sehr gut durch und wurde auf Platz 3 der Gleichmäßigkeit beendet. Im 2. Rennen dann absolute Katastrophe, beim Start verteilte sich das Kettenblatt auf der Strecke und brachte Tobi abrupt zum Stehen. Totalausfall mit Auffahrunfall, Pappesatt ging es ans einpacken. Naja immerhin paar Punkte gesammelt, Meisterschaft immer noch auf Platz 1 und in Lohsa wird der Vorsprung wieder ausgebaut. Dieses Jahr ist der große Pott fällig!



Marco #67: Hier kannste nur Scheisse brüllen. Training lief ganz ok, es wurden paar Übersetzungen probiert und der Fehler aus Mülsen mit der herunter gesprungenen Kette wiederholte sich. Nun ist das Problem aber endlich abschließend gefunden. Für Sonntag wurde dann alles wieder fit gemacht und im Training passierte es: Kapitaler Getriebeschaden am Rennmotor, damit lässt sich nichts mehr machen. Ersatzmotor war zwar dabei aber in der Zeit bis zum Qualifying leider nicht zu wechseln. Start also aus der letzten Reihe in die Rennen mit einem Motor, der ewig nicht lief und einem Vergaser, der darauf nicht abgestimmt war. Beste Voraussetzungen also. Die Karre lief langsamer als ein 50er und so konnte man wenigstens den netten Streckenposten winken. Nach dem Rennen war der Schock allerdings noch größer: erst gar nicht in der Wertungstabelle zu finden und dann auf Grund eines unglücklichen Missverständnisses beim Abwinken sogar die Auslaufrunde mit gezeitet. Damit lässt sich natürlich kein Blumentopf gewinnen, so dass nach Gesprächen mit dem Rennleiter und der Zeitnahme der Fehler korrigiert wurde und Platz 2 der Gleichmäßigkeit herauskam. Endlich wieder ein paar Punkte. Im 2. Rennen gabs dann leider einen kleinen Dreher beim Überholen und letztendlich Platz 13. Aufs Treppchen hat es mit Platz 4 der Tageswertung allerdings auch noch gereicht. Also zumindest daneben und einen kleinen Pokal.

Jetzt heißt es erstmal Urlaub, dann Schrauben, so dass wir in Lohsa im Juli alle Karts wieder in einwandfreiem Zustand haben.

Saison 2024, Rennwochenende 1, Mülsen. Nachdem wir letzte Wochenende einen mehr oder weniger entspannten Saisonstart bei...
15/04/2024

Saison 2024, Rennwochenende 1, Mülsen. Nachdem wir letzte Wochenende einen mehr oder weniger entspannten Saisonstart beim Familientreffen (Trainingswochenende) in Lohsa hatten, ging es für 3 holde Recken zum 1 Rennen in die Arena E nach Mülsen. Alles war vorbereitet, alle lief, alles war gepackt, alle hatten Bock. Doch das sollte sich bald ändern. Nachdem wir schon vor der Anreise von den katastrophalen Platzverhältnissen im Fahrerlager hörten, kam die Vorhut gegen 16 Uhr in Mülsen an und fand nur noch einen Platz am A***h der Welt, 200m weg vom Fahrerlager, eine gepflegte Sonntagswanderung weg vom Vorstartbereich. Nur um euch mal abzuholen, eigentlich stehen jedem Fahrer 25m² im Fahrerlager zu, wir brauchen sogar nur knapp 30m² für 3 Fahrer. Ist ja nicht so, dass wir kein Startgeld wie alle anderen auch zahlen würden. Aber zum Thema Geld kommen wir dann gleich noch. Dank der wunderbaren Zuammenarbeit mit der Streckencrew (es war übrigens toll euch alle endlich wiederzusehen), stellten wir unser Schrauberzelt mit in den Wohnwagenbereich und waren damit ja auch nicht allein. Praktisch das halbe historische Starterfeld musste vor jedem Lauf das Kart durch halb Mülsen schieben, aber so war wenigstens für Chancengleichheit gesorgt. Der Freitag Abend war ein gelungener Saisonstart, ausgelassene Stimmung bis weit nach Mitternacht mit vielen Freunden und lieb gewonnenen Menschen. Der Plan war Samstag ab Mittag zu trainieren. Tobi #69 und Marco #67 setzten also den ersten von 5 Läufen aus und feuerten nur Lea #40 in ihrem 50er an. Dann stellte sich heraus, dass es doch keine Halbtagestickets gibt, zack Chance zum trainieren verpasst und trotzdem volles Geld bezahlt. Naja was solls. Wäre da nicht der fade Beigeschmack, dass keine Stunde später auf einmal doch Halbtagestickets verkauft wurden... Man muss hierbei betonen, dass der Samstag organisatorisch immer in Hand des Bahnbetreibers und nicht der OAKC/KCT liegt. Naja so nahm das Unglück aber irgendwie Fahrt auf, den Rest gibt es wie gewohnt in einer Einzelbetrachtung:

Lea #40: nach Vergaserproblemen wurde in den Trainingsläufen doch eine funktionierende Abstimmung gefunden, so dass zuversichtlich auf die Rennen am Sonntag geschaut werden konnte. Gestartet wurde das Rennen mit den 150ern und Hochrädern zuammen. 3 Starter waren in der 50er Klasse angemeldet, die restliche Konkurrenz mit teils Jahrzehntelang mehr Erfahrung. Dennoch schlug sie sich sehr gut und so mancher 150er stand ihr in der Kurve sogar mal im Weg. Hut ab. Es wurde auf jeden Fall mit jeder Minute auf der Strecke mehr Erfahrung gesammelt, so dass in der Wertungsläufen Platz 3 und Platz 2 am Ende Platz 3 der Tageswertung bedeuteten. Hoch aufs Treppchen mit dir, Pokal mit heim genommen und das Grinsen von ihr samt Vater Raupi #79 (dieses Wochenende als Mechaniker A dabei) nicht mehr ausm Gesicht bekommen. Wir sind stolz auf dich!

Tobi #69: nach langem Hin und Her mit Ansaugtrichtern und Vergaserdüsen wurde eine passende Abstimmung gefunden, so dass der Trainingssamstag zufrieden abgeschlossen wurde. Sonntag ging es dann in das Qualifying, wo es immerhin für Platz 9 gereicht hat. Man muss festhalten, dass die Übermacht der deutlich überlegenen ETZer dieses Jahr noch stärker zu spüren ist. Aber davon lassen wir 4Gang TS-ler uns natürlich nicht aufhalten. Der Start beider Rennen war durch Frühstart und Stehenbleiber geprägt, so dass es nicht ganz optimal in die erste Kurve ging. Danach ging es aber souverän um jede Kurve, so dass im ersten Wertungslauf der Saison Platz 1 auf dem Tableau stand. Wahnsinn! Rennen 2 war dann auch sehr souverän mit Platz 5, so dass es letztendlich Punktgleich mit Platz 2 #46 (aber durch des schlechtere auschlaggebende 2. Rennen) letztendlich auf Platz 3 der Gesamtwertung ging. Wichtige Punkte für die Meisterschaft wurden somit gesichert und 1 weiterer Pokal mit heim genommen.

Marco #67: das ganze Wochenende eine einzige Vollkatastrophe. Nachdem in Lohsa eigentlich alles gepasst hat, ging es voller Zuversicht nach Mülsen. Und dann begab man sich in eine Abwärtsspirale: erst permament trennende Kupplung, Fehler behoben. Dann Kette gerissen. Dann Düsenstock locker vibriert. Dann Vergaser obenrum falsch abgestimmt. Dann gebastelt und gebastelt. Im letzten Trainingslauf zu 80% zufrieden, aber für Sonntag lieber nichts mehr verschlimmbessern.
Sonntag dann Qualifying: Kette runter, nur 3 Runden Zeit für ne Bestzeit... kannste natürlich abhaken, Platz 11. Kette überprüft, kein Fehler gefunden.
1.Rennen: guter Start, Plätze gut gemacht. Dann Runde 4: Start/Ziel Gerade Kette runter. Fluchen unterm Helm. Alles auseinader, fluchten, spannen, alles passt. Verzweiflung.
2.Rennen: 10 min ohne Probleme, und dann... ihr ahnt es: Kette runter. So viel Scheiße kann man garnicht brüllen. Der Fehler wird die Tage analysiert und hoffentlich gefunden, erstmal will man das Ding nicht mehr sehen. So viel ist in der kompletten Saison 2023 nicht schief gegangen. Es gibt übrigens leichte Verzweiflung bei der Vergaserabstimmung, wenn einer also in Lohsa mit hohem Fachwissen unterstützen möchte, wir sind mit dem Latein fast am Ende. Bier steht als Dank parat, meldet euch einfach.

Unterm Strich war es aber für die K-Wagen Schmiede ein erfolgreiches Wochenende, 3 Starter, 2x Platz 3, was will man denn mehr. Und seid euch sicher, wir sind nur umso ehrgeiziger geworden.

Eins muss ich allerdings noch loswerden: Wir als KCT sind inzwischen eine Gemeinschaft geworden, auf die man wirklich stolz sein kann. Jeder hilft jedem, auch wenn man nachts unter einer Laterne gemeinsam Motoren rettet, um nächsten Tag antreten zu können. Einer bringt Werkzeug, der andere Ersatzteile, 5 geben hilfreiche Kommentare, 4 quatschen blöde dazwischen und noch einer bringt Bier. Weltklasse! So erleben wir das auch auf allen anderen Strecken mit den modernen Klassen der OAKC. Respektvolles miteinander, auch wenn von uns Freunden des historischen Motorsports keiner mehr Weltmeister wird.
Die Überheblichkeit, bis hin zum lustig machen, mit der uns in Mülsen von vielen, vor allem jüngeren Fahrern, der modernen Klassen begegnet wird, ist allerdings beschämend. Wenn das Kart von bezahlten Mechanikern gewartet und Mutti einen nach dem Training mit dem Cayenne ins Hotel fährt, lernt man eben auch nicht, was so eine Gemeinschaft ausmacht und wie man respektvoll miteinander umgeht. Wer es noch nicht mal fertig bekommt, sich nach dem Lauf bei den Streckenposten zu bedanken, bei dem ist sowieso alles verloren und dem wünsche ich einen fetten Dreckklumpen vor der Hauptdüse.

In diesem Sinne: wir freuen uns umso mehr auf ein familiäres Rennen in Lohsa, Templin und Belleben

Adresse

Markt 1
Arnsdorf
01477

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