Schachfreunde Heimersheim

Schachfreunde Heimersheim Offizielle Facebook-Seite der Schachfreunde Heimersheim
Sonnenbergstr. 27
55232 Alzey-Heimersheim
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Schachverein im Schachbund Rheinhessen

Spiellokal:
Alte Heimersheimer Dorfschule (1.Stock)
Sonnenbergstr. 27
55232 Alzey-Heimersheim
www.schachfreunde-heimersheim.de

Spielabend jeden Freitag
Jugend ab 19 Uhr
Erwachsene ab 20 Uhr

Ob blutiger Anfänger oder Halbprofi - Gäste sind bei uns jederzeit willkommen!

27/04/2026

Erst Schach-Time, dann Wine-Time 🍷♟️ – Schachbären sichern Klassenerhalt!
Von Matthias Krenzer 26. April 2026
Was für ein Sonntag, liebe Schachfreunde! Am 26. April stand für unsere erste Mannschaft der Schachfreunde Heimersheim ein echtes Finale an – Heimspiel gegen Bad Kreuznach 3. Die Ausgangslage war klar: Verlieren verboten. Und unsere Schachbären Heimersheim haben geliefert! 💪🐻

Mit einem hart erkämpften 4,5 : 3,5-Heimsieg sichern wir uns nicht nur den Klassenerhalt, sondern auch den ersten Platz in der Abstiegsrunde – was für ein Finish! 🎉

Die Aufstellung (unsere Bären):
Helge, Carsten, Jörg, Matthias, Jochen, Siyar, Victor und Ralph.

Der Spielverlauf:
Ralph und Jochen legten mit zwei Remisen die Basis, ehe Matthias und Helge mit starken Siegen die Richtung vorgaben. Carsten erhöhte mit einem weiteren vollen Punkt, und Jörg machte mit seinem Remis schließlich den umjubelten 4,5-Punkte-Sieg perfekt. 🐻♟️

Und dann hieß es: Sektkorken knallen lassen! 🍾
Nach einer nervenaufreibenden Saison – in der wir zwar hier und da Punkte liegen gelassen haben, aber immer als Team zusammenstanden – war dieser Moment einfach nur verdient.

Und wie es sich gehört:
Nach der Schach-Time folgte die Wine-Time im Alten Schulhof. Bei bestem Wetter, ausgelassener Stimmung und vielen lachenden Gesichtern wurde der Klassenerhalt gebührend gefeiert. Genau das macht unseren Verein aus! 🍷😊

Ausblick: Jetzt zählt’s für unsere Zweite! 🚨

Am kommenden Sonntag, 3. Mai, steht für unsere zweite Mannschaft ein echtes Schicksalsspiel an:
Gegen Schachfreunde Mainz 4 geht es zuhause in Heimersheim um alles – ein Sieg muss her!

Also: Unterstützt unsere Zweite, kommt vorbei, drückt die Daumen und zeigt, was den Heimersheimer Teamgeist ausmacht! 💪🐻

„Nicht der schönste Zug gewinnt die Partie, sondern der, der zum richtigen Zeitpunkt kommt.“

Bleibt gesund und bleibt am Brett!
Eure Schachbären Heimersheim ♟️🐻

https://www.schachfreunde-heimersheim.de/nachrichten/erst-schach-time-dann-wine-time-%f0%9f%8d%b7%e2%99%9f%ef%b8%8f-schachbaeren-sichern-klassenerhalt/

Erst Schach-Time, dann Wine-Time 🍷♟️ – Schachbären sichern Klassenerhalt!Von Matthias Krenzer 26. April 2026Was für ein ...
27/04/2026

Erst Schach-Time, dann Wine-Time 🍷♟️ – Schachbären sichern Klassenerhalt!
Von Matthias Krenzer 26. April 2026
Was für ein Sonntag, liebe Schachfreunde! Am 26. April stand für unsere erste Mannschaft der Schachfreunde Heimersheim ein echtes Finale an – Heimspiel gegen Bad Kreuznach 3. Die Ausgangslage war klar: Verlieren verboten. Und unsere Schachbären Heimersheim haben geliefert! 💪🐻

Mit einem hart erkämpften 4,5 : 3,5-Heimsieg sichern wir uns nicht nur den Klassenerhalt, sondern auch den ersten Platz in der Abstiegsrunde – was für ein Finish! 🎉

Die Aufstellung (unsere Bären):
Helge, Carsten, Jörg, Matthias, Jochen, Siyar, Victor und Ralph.

Der Spielverlauf:
Ralph und Jochen legten mit zwei Remisen die Basis, ehe Matthias und Helge mit starken Siegen die Richtung vorgaben. Carsten erhöhte mit einem weiteren vollen Punkt, und Jörg machte mit seinem Remis schließlich den umjubelten 4,5-Punkte-Sieg perfekt. 🐻♟️

Und dann hieß es: Sektkorken knallen lassen! 🍾
Nach einer nervenaufreibenden Saison – in der wir zwar hier und da Punkte liegen gelassen haben, aber immer als Team zusammenstanden – war dieser Moment einfach nur verdient.

Und wie es sich gehört:
Nach der Schach-Time folgte die Wine-Time im Alten Schulhof. Bei bestem Wetter, ausgelassener Stimmung und vielen lachenden Gesichtern wurde der Klassenerhalt gebührend gefeiert. Genau das macht unseren Verein aus! 🍷😊

Ausblick: Jetzt zählt’s für unsere Zweite! 🚨

Am kommenden Sonntag, 3. Mai, steht für unsere zweite Mannschaft ein echtes Schicksalsspiel an:
Gegen Schachfreunde Mainz 4 geht es zuhause in Heimersheim um alles – ein Sieg muss her!

Also: Unterstützt unsere Zweite, kommt vorbei, drückt die Daumen und zeigt, was den Heimersheimer Teamgeist ausmacht! 💪🐻

„Nicht der schönste Zug gewinnt die Partie, sondern der, der zum richtigen Zeitpunkt kommt.“

Bleibt gesund und bleibt am Brett!
Eure Schachbären Heimersheim ♟️🐻

https://www.schachfreunde-heimersheim.de/nachrichten/erst-schach-time-dann-wine-time-%f0%9f%8d%b7%e2%99%9f%ef%b8%8f-schachbaeren-sichern-klassenerhalt/

Liebe Osterbären,wer braucht eigentlich Osterhasen?Mal ehrlich: So ein Schachbär ist doch eindeutig stärker, robuster un...
06/04/2026

Liebe Osterbären,

wer braucht eigentlich Osterhasen?

Mal ehrlich: So ein Schachbär ist doch eindeutig stärker, robuster und bringt die Eier mit ganz anderer Überzeugung ins Ziel. 💪🐻

Nur in einer Disziplin haben die Hasen vielleicht noch leicht die Nase vorn:
beim Verstecken.
Denn wenn ein Schachbär mit dem Eierkorb anrückt, ist das eher eine kraftvolle Ankündigung als ein heimlicher Überraschungsbesuch. 😄

Wir wünschen euch und euren Familien ein wunderschönes, entspanntes Osterfest, viele bunte Eier, ein paar sonnige Stunden und natürlich auch Zeit für unser schönes Hobby.
Genießt die Feiertage und lasst es euch gutgehen!

„Manchmal gewinnt nicht der Schnellste – sondern der, der mit Herz und Bärenstärke spielt.“ 🐾♟️

Frohe Ostern!
Eure Schachbären Heimersheim

https://www.schachfreunde-heimersheim.de/nachrichten/frohe-ostern-liebe-schachbaeren-%f0%9f%90%bb%f0%9f%a5%9a%e2%99%9f%ef%b8%8f/

Jugend | MannschaftenHeimersheim verschärft RemispolitikVonSfr. Heimersheim1. April 2026Neue Regel für Mannschaftskämpfe...
01/04/2026

Jugend | Mannschaften
Heimersheim verschärft Remispolitik
Von
Sfr. Heimersheim
1. April 2026
Neue Regel für Mannschaftskämpfe:
Remis nur noch mit Freigabe durch den Mannschaftsführer 📝♟️
Die Schachfreunde Heimersheim reagieren auf die zunehmende Remisfreudigkeit im rheinhessischen Spielbetrieb und führen ab sofort eine klare interne Regel für Mannschaftskämpfe ein:

Ein Remis darf nur noch nach ausdrücklicher Freigabe durch den Mannschaftsführer angeboten oder angenommen werden.

Mit dieser Maßnahme wollen die Schachbären Heimersheim in Zukunft wieder entschlossener auftreten und im rheinhessischen Spielbetrieb stärker als das wahrgenommen werden, was sie sein wollen:
die Spitze der Nahrungskette. 🐻

Zu häufig, so war aus Vereinskreisen zu hören, seien zuletzt in spielbaren oder sogar leicht besseren Stellungen friedliche Punkteteilungen vereinbart worden. Damit soll nun Schluss sein. Künftig gilt: Wer remis machen möchte, hat zuvor die Zustimmung des Mannschaftsführers einzuholen – möglichst rechtzeitig, verständlich und ohne diesen bei der Partievorbereitung oder Variantenberechnung unnötig zu stören.

Sonderregel bei Nichtverfügbarkeit des Mannschaftsführers
Für den Fall, dass der Mannschaftsführer gerade nicht zur Verfügung steht – etwa weil er selbst spielt, sich in Zeitnot befindet oder mit zusammengekniffenen Augen eine hochkomplizierte Stellung auf Gewinn zu kneten versucht – gilt ab sofort folgende Ersatzregel:

Kein Remis anbieten. Kein Remis annehmen.

Diese Vorgabe soll Missverständnisse vermeiden und zugleich das kämpferische Profil der Heimersheimer Mannschaften schärfen. Ziel ist es, Partien künftig aggressiver, mutiger und mit größerem Durchschlagswillen zu Ende zu spielen.

Neue Heimersheimer Linie: mehr Biss, weniger Frieden
Der Vorstand erhofft sich von der Neuregelung eine klare Signalwirkung an die Konkurrenz. Die Schachbären Heimersheim wollen wieder für kompromissloses Angriffsschach, unerschütterlichen Kampfgeist und gesunde Remisskepsis stehen.

Insbesondere in unklaren Stellungen soll künftig nicht mehr vorschnell der halbe Punkt abgesichert werden. Stattdessen setzt der Verein auf Mut, Aktivität und die feste Überzeugung, dass jede Partie erst dann wirklich vorbei ist, wenn wirklich gar nichts mehr geht – oder der Mannschaftsführer etwas anderes sagt.

Auch für die Außendarstellung verspricht man sich positive Effekte. Heimersheim soll im rheinhessischen Spielbetrieb wieder als Mannschaft wahrgenommen werden, gegen die man nichts geschenkt bekommt:
aggressiv, durchschlagend und jederzeit bereit, noch einen Bauern mehr zu opfern, wenn es der Stellung dient.

Umsetzung bereits beschlossen
Wie verlautet, soll die neue Regel bereits bei den nächsten Mannschaftskämpfen angewendet werden. Über mögliche Erweiterungen wird ebenfalls nachgedacht. Im Gespräch sind unter anderem eine schriftliche Begründungspflicht für Remiswünsche, eine vereinsinterne Prüfung auf ausreichenden Kampfgeist sowie gelbe Karten für allzu friedfertige Punkteteilungen.

Ob sich die Maßnahme sportlich auszahlt, bleibt abzuwarten. Für ein klareres Selbstverständnis dürfte sie in jedem Fall sorgen.

Mit kämpferischen Grüßen
Eure Schachbären Heimersheim

https://www.schachfreunde-heimersheim.de/nachrichten/heimersheim-verschaerft-remispolitik/

Rheinland-Pfalz-Meisterin 2026 🏆 – Greta Marileen von den Schachfreunden Alzey-HeimersheimBericht von Thomas KleinGreta ...
30/03/2026

Rheinland-Pfalz-Meisterin 2026 🏆 – Greta Marileen von den Schachfreunden Alzey-Heimersheim

Bericht von Thomas Klein

Greta Marileen startet in Wittlich durch

Es war schon toll, als Greta Marileen (kurz: GM – für was steht diese Abkürzung noch? 😉) im Januar Rheinhessenmeisterin wurde. Doch leider spielten Jungen und Mädchen in einer Gruppe zusammen, und es gab keinen Pokal für das beste Mädchen.

Bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in der Hasenmühle in Wittlich (21. + 22. März 2026) gab es getrennte Gruppen und Pokale für die jeweils besten Sechs. Vielleicht könnte GM trotz einiger bärenstarker Spielerinnen aus dem Rheinland und der Pfalz einen solchen ergattern. Die stärkste Spielerin kam aus Wittlich selbst und hatte vor dem Turnier ca. 400 DWZ-Punkte mehr auf dem Konto als Greta.

Die Hasenmühle Wittlich – ein toller Ort für die U10-Meisterschaften 🌞

Hier richtete der SC Wittlich 2017 die Deutsche Familienmeisterschaft aus und konnte bereits Erfahrung bei der Durchführung großer Veranstaltungen sammeln.

Die Verpflegung übernahmen Mitglieder des SC Wittlich, die an diesen zwei Tagen kaum Wünsche offenließen. So gab es neben belegten Broten und selbstgebackenem Kuchen auch eine Grillhütte, in der Würstchen gegrillt und Pommes frittiert wurden. Außerdem gab es reichlich kalte und warme Getränke.

Ein Gartenschach und Tische mit aufgedruckten Schachbrettern sorgten für genügend Möglichkeiten, die Wartezeiten zu verkürzen. Alles super! Für einen weiteren Superlativ sorgte das Wetter, das an diesem Wochenende phantastisch war. Die Schachfreunde des SC Wittlich besorgten Gartenstühle, sodass man entspannt die Sonne genießen konnte.

Anspruchsvoller Zeitplan, starke Turnierleitung ♟️
Der Zeitplan, der sieben Spiele in zwei Tagen (!) vorsah, war sehr anspruchsvoll. Die professionelle Turnierleitung um Frank Görgen (Einzelspielleiter SJRP), Dr. Ludwig Peetz (1. Vorsitzender SJRP) und Paul Adam hatte den Ablauf sehr gut im Griff.

Um die vier Spiele am ersten und die drei Spiele plus Siegerehrung am zweiten Turniertag zu bewältigen, bedurfte es einer besonderen Bedenkzeit. Diese betrug 55 Minuten plus 5 Sekunden Zusatz pro Zug. Das sollte bei einem Zwei-Stunden-Rhythmus bei der U10 ausreichen. Üblicherweise.

Doch es gab Ausnahmen an diesen beiden Tagen. Bereits in der zweiten Runde wurde an einem Mädchenbrett noch gekämpft, während die anderen bereits ihre Freizeit genossen.

Das letzte Spiel der zweiten Runde: die Zeit drängt. Wer ist das rechts wohl?

Auch bei den Jungs gab es in fast jeder Runde „Langspieler“. Auf die Spitze trieben es wiederum die Damen in der fünften Runde. Sonntagmorgen hatte diese pünktlich um 9 Uhr begonnen. Es war bereits 11 Uhr (Beginn der sechsten Runde), als die beiden Mädchen, die am Ende Platz 1 und 2 belegten, in beiderseitiger Zeitnot noch spielten. Dadurch begann die sechste Runde mit einiger Verzögerung. Die beiden Spielerinnen durften noch eine Viertelstunde Pause machen, was dann auch die jeweiligen Gegnerinnen betraf. Diese Partie war von so hoher Qualität, dass Frank Görgen dies lobend erwähnte.

Vor der Schlussrunde wurde es dramatisch 😮
Vor der Schlussrunde wurde es bei der U10w ganz besonders spannend. Von 14 Teilnehmerinnen hatten nach 6 Spielen sieben (!) vier Punkte auf dem Konto. Wann hat man so etwas jemals bei einer U10-Veranstaltung erlebt?

Für die Begleiter der Spielerinnen war das natürlich sehr schwer, da sie alle bis zum Ende der Spiele draußen bleiben mussten. Während bei den Jungs nach dem Ende der Schlussrunde alles klar war, musste die Turnierleitung wegen der U10w „nachsitzen“, um die Siegerin zu ermitteln.

Es gab drei Mädchen mit je 5 Punkten, also mussten die Feinwertungen herangezogen werden. Selbst nach der ersten Wertung gab es noch zwei Spielerinnen, die gleichauf lagen. Erst durch die Zweitwertung zeigte sich, dass Greta Marileen Hoffmann einen hauchdünnen Vorsprung vor Eva Koniushina hatte.

Glückwunsch, Greta Marileen! 🐻🏆

Endstand U10w nach 7 Runden
Rg. Name DWZ Verein/Ort Pkt. Wtg1 Wtg2
1 Greta Marileen Hoffmann 795 Sfr. Heimersheim 5 25 16,5
2 Eva Koniushina 1192 SC Wittlich 1947 e.V. 5 25 15,5
3 Vera Weißhaar 809 SK Gau-Algesheim 5 24 15,5
4 Jania Mehrabi 765 SC Pirmasens 1912 4,5 27,5 16,25
5 Alea Fink 740 SC Heimbach-Weis/Neuw. 4,5 26,5 14,25
6 Günes Göl 824 SF Ochtendung e.V. 4 26,5 12,5
7 Daniela Merker 959 SC Mackenbach 4 26 11
8 Emilia Kuchto 0 SK Maxau-Wörth 4 22 9
9 Alessia Meier 0 Kreuznacher SV 1921 e.V. 3 22 5
10 Emilia Döring 757 Schachkreis Altenkirchen 3 21,5 4
11 Katharina Seidel 743 SV Multatuli Ingelheim e.V. 3 20 5
12 Eszter Gyácsok 742 SV Multatuli Ingelheim e.V. 2 21 2
13 Emily Braginets 759 SC ML Kastellaun 2 19 3
14 Eva Kauth 0 SF 1958 Bitburg e.V. 0 20 0

Dies war wirklich ein Turnier der Superlative. Ein besonderer Dank gilt – neben der Turnierleitung – den zahlreichen fleißigen Helfern des SC Wittlich, die jederzeit für die Zufriedenheit der Anwesenden sorgten. Ein weiterer Dank gilt dem Wetter, das das Rahmenprogramm sehr angenehm gestaltete. Hoffentlich dürfen wir mal wieder an diesem idyllischen Ort eine schachliche Veranstaltung genießen.

Besondere Dramatik 🔥
Auf die besonders dramatische Partie der fünften Runde wurde oben bereits hingewiesen. Da der Verfasser dieses Berichtes – im Gegensatz zu anderen Erwachsenen – als offizieller Fotograf den Turniersaal betreten durfte, kam er in den Genuss, erstmals zwei U10-Spielerinnen in beidseitiger Zeitnot beobachten zu können.

Greta war, nicht zum ersten Mal, in Zeitnot und näherte sich gerade der 10-Minuten-Marke. Ihre Gegnerin Eva, die Turnierfavoritin mit fast 1200 DWZ-Punkten, hatte allerdings weniger als vier Minuten. In dieser hochdramatischen Phase hatte Greta die stärkeren Nerven und blieb bis zum Ende hochkonzentriert.

An dieser Stellung sieht man deutlich, dass beide Spielerinnen gewinnen wollen. Der schwarze Freibauer wirkt sehr bedrohlich, doch auch Weiß hat mit dem Läuferpaar und den aktiven Türmen Angriffspotential. Tfd8 oder Sf6 sollte ausgleichen, und weiterhin wären drei Ergebnisse möglich. Doch offenbar wollte Eva in Zeitnot einen schnellen Sieg und zog Sb4, was den Bauern d3 flott macht und nach dessen Zug die Gabel auf d3 droht.

Eine schlaue Idee – doch Weiß kommt, und mahlt, zuerst. Greta, mittlerweile ebenfalls in Zeitnot, fand innerhalb weniger Sekunden den Gewinnzug. Es folgt das Drama in drei Akten:

In wenigen Sekunden entschied sich in dieser Partie letzten Endes die Meisterschaft, was zu dieser Zeit natürlich noch niemand wusste. In obiger Stellung hat Greta nicht nur einen Turm mehr, sondern alle weißen Figuren sowie die beiden vorgerückten Bauern bedrohen den schwarzen König, während dem weißen nichts droht. Bald war Matt nicht mehr zu verhindern – und die Partie entschieden.

Greta hatte noch etwa anderthalb Minuten auf der Uhr, Eva 0.
Was für ein Krimi!

Die Ladys waren am Ende nach diesem Drama. Aber auch die Turnierleitung hatte es nicht leicht, denn nun mussten schnellstens die Paarungen der nächsten Runde ausgelost werden.

Anekdoten 😊
1. Der Fotograf, „zufällig“ auch Gretas Jugendleiter, konnte den Schachkrimi hautnah miterleben. Nach Gretas Sieg brach Eva in Tränen aus und rannte weinend hinaus. Ihr Betreuer beschloss, Eva zu trösten, da sie ihm leid tat. Greta war vollkommen einverstanden, weil auch sie Mitleid hatte. Eine sehr gute Eigenschaft: am Brett unerbittlich, aber menschlich immer anständig, ohne jede Häme.

Tatsächlich konnte sich Eva wieder fangen, gewann ihre letzten beiden Partien und wurde Zweite. In der letzten Runde gewann sie gegen Günes Göl, die noch Aussichten auf einen Spitzenplatz hatte. Und tatsächlich hätte Günes bei einem Sieg Greta mit einem halben Buchholzpunkt überflügelt. Dies führte Gretas Vater zu der Annahme:
„Greta wurde nur Meisterin, weil du Eva Koniushina aufgebaut hast. War das dein Plan?“
Das war zwar nicht ernst gemeint, aber es ist nie verboten, eine Verliererin zu trösten – was auch immer dabei herauskommen mag.

2. Am zweiten Tag spielte ein Junge in der Mittagspause am nahegelegenen Bach. Es kam, wie es kommen musste: Er fiel ins Wasser. Bei diesem Wetter war das kein Problem. Während es sein Vater am liebsten verschwiegen hätte, lief der Junge durch die Menge und verkündete lautstark:
„Ich habe gerade im Fluss gebadet.“ 😄

3. Ein Mädchen ging nach der letzten Runde auf ihren Vater zu, mit hängendem Kopf und Trauerblick. Ihr Vater wollte sie gerade trösten, da straffte sie sich und rief:
„Gewonnen!“
So eine Gaunerin! 😄

Herzlichen Glückwunsch! 🏆🐻 Greta Marileen!

Was für ein schöner Pokal.

Zum Schluss gratulieren die Schachfreunde Heimersheim ihrer Rheinland-Pfalz-Meisterin Greta Marileen noch einmal ganz herzlich zu diesem fantastischen Erfolg. Der ganze Verein hat mitgefiebert und sich riesig über diesen tollen Titelgewinn gefreut. 🏆🐻

Ein ganz besonderer Dank gilt auch unseren Jugendleitern, allen voran Thomas Klein und Harry Maibaum, die sich mit viel Herzblut für unsere Jugend einsetzen und solche Entwicklungen überhaupt erst möglich machen. Vielen Dank für euer großes Engagement! ♟️👏

Bleibt gesund!
Eure Schachbären Heimersheim

https://www.schachfreunde-heimersheim.de/nachrichten/rheinland-pfalz-meisterin-2026-%f0%9f%8f%86-greta-marileen/

16/03/2026
Harter Fight in Bodenheim – Anna macht den Deckel draufVonMatthias Krenzer15. März 2026Manchmal verrät die Tabelle nur d...
16/03/2026

Harter Fight in Bodenheim – Anna macht den Deckel drauf
VonMatthias Krenzer
15. März 2026

Manchmal verrät die Tabelle nur die halbe Wahrheit. Auf dem Papier schien unser Auswärtsspiel am 15. März in Bodenheim eine gute Gelegenheit zu sein, wichtige Punkte zu holen. Wer allerdings vor Ort war, merkte schnell: Das würde ein richtig harter Kampf werden.

Die Bodenheimer hatten – trotz zweier fehlender Stammspieler – eine Mannschaft ans Brett gebracht, die man in dieser Saison so stark kaum gesehen hatte. Mit dieser Aufstellung hätten sie sicher den ein oder anderen Mannschaftspunkt gesammelt. Entsprechend motiviert gingen sie auch in den Wettkampf.

Auch wir nahmen die Aufgabe sehr ernst. Unsere Mannschaft mobilisierte alles, was möglich war – und mit Anna Endreß saß sogar unsere Spitzenspielerin an Brett 1. Ein klares Zeichen: Dieses Spiel wollten wir nicht leichtfertig aus der Hand geben.

Der Wettkampf begann direkt mit einem kleinen Ausrufezeichen: Victor brachte uns früh in Führung und gewann seine Partie an Brett 8 im schnellen D-Zugtempo. Doch wer dachte, das würde ein entspannter Vormittag werden, wurde schnell eines Besseren belehrt.

Die Bodenheimer kämpften an allen Brettern verbissen und hielten den Wettkampf lange völlig offen.

Jochen lieferte sich eine heiße Angriffspartie, in der lange Zeit einiges möglich schien. In der entscheidenden Phase fand er jedoch nicht die gewinnbringende Fortsetzung, sodass die Partie schließlich Remis endete – mit vielleicht sogar leichtem Vorteil für seinen Gegner. Klaus Peter konnte mit einem überzeugenden Sieg einen weiteren Zähler für uns einfahren. Kurz darauf legte Noah nach und baute unsere Führung weiter aus.

Ich selbst bekam es an Brett 3 mit dem DWZ-stärksten Spieler der Gastgeber zu tun. Auf dem Brett entstand eine Alapin-Variante der Sizilianischen Verteidigung. Aus der Eröffnung heraus gelang es mir, einen Bauern zu gewinnen, und über weite Strecken fühlte sich die Stellung auch etwas angenehmer an. Doch mein Gegner verteidigte sich sehr präzise.

Anstatt abzuwickeln, hielt er mit zwei zentralisierten Springern dagegen und blockierte die Stellung immer wieder geschickt. Mein Läufer und Springer fanden keinen entscheidenden Durchbruch. Am Ende blieb ein zähes Endspiel, in dem sich kein Fortschritt mehr erzwingen ließ – Remis nach langem Kampf.

Damit blieb der Mannschaftskampf bis zum Schluss spannend. Beim Stand von 4:3 für uns lief nur noch eine Partie.

Und die hatte es in sich.

Anna Endreß spielte am Spitzenbrett ein Endspiel mit Qualität mehr. Technisch anspruchsvoll, nervenaufreibend – und mit der gesamten Mannschaft im Rücken. Zug um Zug verwertete sie ihren Vorteil, bis schließlich kein Zweifel mehr blieb: Der Punkt ging nach Heimersheim.

5:3 Auswärtssieg.

Ein Ergebnis, das vielleicht knapp aussieht – aber nach diesem intensiven Wettkampf umso schöner ist.

Damit sind unsere Schachbären Tabellenführer der Abstiegsrunde. Doch entschieden ist noch nichts.

Ein großes Dankeschön auch an unsere fairen Gastgeber aus Bodenheim für den spannenden Wettkampf und die angenehme Atmosphäre. Eine besonders nette Geste: Während der langen Schlussphase wurde Anna am Spitzenbrett sogar noch einmal der Kaffee nachgeschenkt.

Auch abseits der Bretter gab es gute Gespräche. Wir haben uns mit den Bodenheimern über Jugendarbeit und die allgemeine Situation der Vereine in Rheinhessen ausgetauscht. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig die Nachwuchsarbeit für die Zukunft des Schachs ist.

Wir selbst haben dabei unseren klaren Fokus auf die Jugendarbeit in Heimersheim betont. Umso erfreulicher war zu hören, dass auch die Bodenheimer mit rund 15 Jugendlichen bereits eine starke Basis für die kommenden Jahre aufgebaut haben. In Zeiten, in denen vielerorts vom Vereinssterben gesprochen wird, ist das ein wirklich ermutigendes Zeichen für die Zukunft unserer Vereinslandschaft.

Am 26. April wartet das letzte Saisonspiel – zu Hause gegen Kreuznach III. Auch dort wird wieder voller Einsatz nötig sein, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern. Und eines ist sicher: Die Kreuznacher werden uns nichts schenken. Wie auch in den letzten Jahren werden wir den Saisonabschluss anschließend wieder für ein gemeinsames Zusammensein bei Speis und Trank nutzen und die Höhepunkte der Saison R***e passieren lassen.

Die Bühne für ein spannendes Saisonfinale ist also bereitet. 🐻♟️

Und wie heißt es im Schach so treffend:
„Gewonnen ist eine Partie erst dann, wenn der Gegner keine Züge (wir reden hier von Matt) mehr hat – und manchmal auch erst dann, wenn die Mannschaft zusammenhält.“

Bleibt gesund und bleibt am Brett!
Eure Schachbären Heimersheim 🐻♟️

https://www.schachfreunde-heimersheim.de/nachrichten/harter-fight-in-bodenheim-anna-macht-den-deckel-drauf/

Bärenstarker Auswärtssieg in Bad Kreuznach – Heimersheimer Zweite kämpft sich zum 4,5 : 2,5! 🐻♟️Von Matthias KrenzerManc...
09/03/2026

Bärenstarker Auswärtssieg in Bad Kreuznach – Heimersheimer Zweite kämpft sich zum 4,5 : 2,5! 🐻♟️
Von Matthias Krenzer

Manchmal sind es genau diese Spieltage, die zeigen, was unsere Schachbären Heimersheim ausmacht: Kampfgeist, Zusammenhalt und eine ordentliche Portion Nervenstärke! Am Sonntag ging es für unsere zweite Mannschaft in der 1. Verbandsliga auswärts zum Kreuznacher SV IV. Die Ausgangslage war klar: Für den Klassenerhalt war ein Sieg eigentlich Pflicht. Doch wie so oft im Schach zeigte sich schnell – leicht würde das ganz sicher nicht werden.

Und tatsächlich: Der Wettkampf begann mit einem frühen Rückschlag. An Brett 6 musste Harry bereits in der ersten Stunde nach einer unglücklichen Figurenkonstellation die Segel streichen. Ein schwieriger Start für unsere Bären – doch wer die Heimersheimer kennt, weiß: Aufgeben steht bei uns nicht im Repertoire! 🐻💪

Zum Glück brummte es an anderen Brettern bereits verheißungsvoll. Noah zeigte an Brett 7 starke Nerven: Erst schnappte er sich den gegnerischen Läufer, dann entstand ein spektakulärer Tausch – zwei Türme gegen die Dame! Am Ende stand ein ungewöhnliches, aber überzeugendes Endspiel auf dem Brett. Der Gegner sah keine Chance mehr und streckte die Waffen. Ausgleich für die Schachbären!

Ein echtes Drama spielte sich an Brett 1 ab. Mit den weißen Steinen griff Manschaftsführer Walter beherzt zur italienischen Partie und startete mit zwei Mehrbauern vielversprechend ins Mittelspiel. Doch plötzlich drohte eine taktische Falle – die gegnerische Dame lauerte gefährlich! Nach einigen Komplikationen musste Walter seine Dame tauschen und sogar die Qualität geben. Turm gegen Läufer – eigentlich ein harter Nachteil. Doch mit beeindruckender Zähigkeit verteidigte er sich über drei Stunden (!) hinweg, bis sein Gegner schließlich das Remis akzeptierte. Eine wahre Verteidigungsschlacht!

Für den nächsten Jubelschrei sorgte Stefan an Brett 2. Gegen einen nominell stärkeren Gegner spielte er ein starkes Mittelspiel, brachte einen Bauern mit Unterstützung seines Läufers bis zur achte Reihe – und zwang seinen Gegner damit zur Aufgabe. Ein wunderschöner Angriffserfolg! ♟️🔥

Doch das größte Kribbeln lieferte wohl Werner an Brett 5. In einem nervenaufreibenden Endspiel schien plötzlich alles verloren: Der Gegner drohte mit einer Gabel seines Springers auf Werners Turm. Doch Werner fand die perfekte Antwort! Mit einem eigenen Springer-Manöver drohte er plötzlich selbst eine Gabel auf König und Turm. Der Gegner ließ sich darauf ein – und am Ende war der entfesselte Springer nicht mehr aufzuhalten. Ein dramatischer Sieg!

Die übrigen Partien endeten in fairen Remis: Paul an Brett 3 teilte ebenso die Punkte wie Jan an Brett 4 und der bereits erwähnte Walter an Brett 1.

Am Ende stand ein starker und verdienter 4,5 : 2,5 Auswärtssieg gegen die stets fair kämpfenden Schachfreunde aus Bad Kreuznach auf dem Spielberichtsbogen. Ein turbulenter Wettkampf mit vielen Wendungen – aber eben auch mit dem glücklicheren Ende für unsere Schachbären.

Damit sammelt unsere Zweite wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt – und zeigt einmal mehr, dass Teamgeist manchmal stärker ist als jede Stellung auf dem Brett. 🐻♟️

Ein großes Dankeschön auch an unsere fairen Gastgeber aus Bad Kreuznach für den spannenden Wettkampf und die angenehme Atmosphäre!

Und wie heißt es so schön im Schach:

„Im Schach sitzt der Fehler manchmal vor dem Brett – der Kampfgeist aber glücklicherweise auch.“

Bleibt gesund und bleibt am Brett!
Eure Schachbären Heimersheim 🐻♟️

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Auswärtspunkt mit Herzklopfen – 4:4 in Gau-Algesheim ♟️🐻Von Matthias Krenzer 1. März 2026Am Sonntag, den 22. Februar, fü...
01/03/2026

Auswärtspunkt mit Herzklopfen – 4:4 in Gau-Algesheim ♟️🐻

Von Matthias Krenzer 1. März 2026

Am Sonntag, den 22. Februar, führte uns die Abstiegsrunde der 2. Rheinhessenliga nach Gau-Algesheim. Ein Auswärtsspiel mit besonderen Vorzeichen – und am Ende mit einem Ergebnis, das wohl niemand so richtig auf dem Zettel hatte.

Schon vor dem ersten Zug war klar: Die Schachbären Heimersheim reisen nicht in Bestbesetzung. Doch dank tatkräftiger Unterstützung aus unserer zweiten Mannschaft – gleich drei Spieler sprangen ein – konnten wir alle Bretter besetzen. Ein starkes Zeichen für unseren Zusammenhalt im Verein! 💪🐻

Und dann die nächste Überraschung: Die Gastgeber hatten ebenfalls mit personellen Engpässen zu kämpfen. Zwei Bretter blieben unbesetzt, sodass wir kampflos in Führung gingen. Wohl kaum jemand hätte am Sonntagmorgen bei der Abfahrt ernsthaft auf ein 4:4 getippt. Mit diesem „Startbonus“ allerdings durften wir durchaus leise Hoffnungen auf mehr hegen.

Doch wie so oft im Schach zeigt sich: Geschenkt wird einem nichts.

In einem sehr schönen Spiellokal – manch einer erinnerte sich an frühere Einsätze an gleicher Stelle – entwickelte sich ein spannender und durchweg fairer Mannschaftskampf. Zwischendurch wurde im Analyseraum sogar entspannt geblitzt, während nebenan konzentriert um jeden halben Punkt gerungen wurde. Genau diese Mischung macht unseren Sport aus. 😊♟️

Nach und nach füllte sich das Ergebnisformular, und plötzlich stand es 3,5 : 3,5. Alles hing an der letzten laufenden Partie. Unser Nachwuchsspieler Noah kämpfte mit Weiß in komplizierter Stellung – allerdings mit deutlich knapperer Bedenkzeit. Die WhatsApp-Gruppe glühte, aus der Ferne wurde mitgefiebert, gerechnet und gezittert.

Während die letzte Partie noch lief, wurde nebenan bereits gemeinsam analysiert – und besonders schön war dabei, dass Gäste und Gastgeber zusammen über Varianten brüteten; ein wunderbares Zeichen dafür, dass es beim Schach eben nicht nur um Punkte, sondern vor allem um das gemeinsame Nachdenken am Brett geht. ♟️🤝🐻

Noah behielt die Nerven – oder besser gesagt: Er reizte sie bis aufs Äußerste aus. ⏳ Am Ende stand ein Remis auf dem Spielbericht. Endstand: 4:4.

Ein „dunkelblaues Auge“, wie es augenzwinkernd hieß – aber unter dem Strich ein Mannschaftspunkt, mit dem wir sehr zufrieden sein können. Gegen eine stark und tapfer aufspielende Gau-Algesheimer Mannschaft war das alles andere als selbstverständlich.

Besonders hervorheben möchten wir den durchweg freundschaftlichen und fairen Umgang miteinander. Genau so wünschen wir uns den Schachsport – engagiert am Brett, respektvoll daneben. So macht Schachspielen Spaß! 🤝♟️

Jetzt heißt es: Kräfte sammeln für die nächsten Aufgaben in der Abstiegsrunde. Gemeinsam, als Team, als Schachbären Heimersheim. 🐻

Und wer Lust hat, selbst einmal mitzuspielen oder einfach nur reinzuschnuppern: Unser Spielabend findet jeden Freitag statt – wir freuen uns immer über neue und bekannte Gesichter!

„Nicht der Sieg ist das Ziel, sondern das gemeinsame Ringen um die beste Idee.“

Und schon steht die nächste Aufgabe vor der Tür: Am 15.03. reisen wir zum nächsten Auswärtsspiel nach Bodenheim – erneut ein wichtiges Duell in der Abstiegsrunde, bei dem wir als Schachbären Heimersheim wieder gemeinsam um jeden halben Punkt kämpfen werden! 🐻♟️

Bleibt gesund und bleibt am Brett!
Eure Schachbären Heimersheim 🐻♟️
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„Schwarzer“ Samstag in Heimersheim – Spiel der U20 gegen Sfr. Mainz am 14. FebruarVonThomas Klein17. Februar 2026Das Spi...
19/02/2026

„Schwarzer“ Samstag in Heimersheim – Spiel der U20 gegen Sfr. Mainz am 14. Februar
Von
Thomas Klein
17. Februar 2026
Das Spiel ging 2:2 aus, das sei schonmal gesagt. Das Zustandekommen des Ergebnisses war ungewöhnlich. Während unsere Spieler an Brett 1, Noah Fitting und 3, David Geiger, ihre Gegner jeweils mit Schwarz besiegen konnten, verloren Robert Schmitt an 2 und Felix Hungerbühler an 4 ihre Weißpartien.

An diesem denkwürdigen Samstag gab es somit in der Alten Schule in Heimersheim ausschließlich Schwarzsiege. Was für ein Tag! Dabei könnte dieser Samstag außerhalb des schachlichen Geschehens zwei weitere Funktionen erfüllen, nämlich Valentinstag oder Fastnacht. Im Schach galt an diesem Tag beides. Närrischer Verlauf und einige Geschenke. Dazu gleich mehr.

Unsere Spieler bei der Denkarbeit (v.l.n.r.): Felix, David, Robert und Noah
Brett 3

Das „Geschenk“ erhielt David von seinem Gegner. In einer Partie, in der beide Spieler Angriffspositionen erreichten, kam es zu dieser Stellung mit Weiß am Zug:

Zu erwarten wäre nun Dxg6 und Matt im nächsten Zug. Doch Weiß, der vermutlich die Fesselung des Bf7 übersehen hatte, schlug den Tf8. Er setzte weiter auf Angriff, was nun ein paar Züge mehr erforderte. Wie man oben sieht, hat aber auch Schwarz eine Menge Angriffspotenzial, zwei aktive Läufer und eine Dame, die sowohl zur Batterienbildung als auch für schnelle Schwenks geeignet ist. Natürlich steht Weiß nach Lxf8, Kxf8 immer noch besser, aber die Verteidigung durfte er wegen der schwarzen Mobilität nicht vernachlässigen. Doch genau das geschah und David, der sehr aufmerksam war, schaltete im richtigen Moment auf Angriff um und gewann die Partie, einen Zug, bevor er selbst mattgesetzt worden wäre. Das war knapp und sehr spannend.

Brett 1

Knapp wurde es auch hier, aber wegen der Zeiterfassung. Natürlich ist diese Stellung

problemlos zu gewinnen, jedoch hatte Weiß (am Zug) noch etwa eine Stunde Restzeit, Noah noch zwei Minuten. Wegen der 30 zusätzlichen Sekunden pro Zug ist das aber zu schaffen. Das sah wohl auch Weiß so und gab hier auf.

Fazit: Während diese Partien lange dauerten, waren die zwei Niederlagen recht flott besiegelt. Tatsächlich gab es bei beiden Weißniederlagen Chancen für unsere Jungs, die bei etwas längerem Nachdenken vielleicht zu finden waren. Wurden hier etwa – dem Valentinstag angemessen – Geschenke verteilt? Man weiß es nicht! 😊

Was sagt uns das alles? Es lohnt sich, etwas länger nachzudenken!

Eindrücke aus dem Spielsaal

Die Eröffnung: Noch ist nicht viel passiert

Auch die „magische Banane“, hier im Hintergrund, war wieder am Start, wurde dieses Mal aber von der „blauen Zauberbuddel“ dominiert, was jedoch auf den Ausgang keinen entscheidenden Einfluss hatte.
Bleibt gesund

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