Naturnähe - Wildnisschule, Erlebnispädagogik, Projektbegleitung

Naturnähe - Wildnisschule, Erlebnispädagogik, Projektbegleitung Tauche ein ins Ursprüngliche. Naturnähe bietet ein umfasssendes Angebot an Wildnisseminaren, Naturerfahrungen, Bushcraft und Projektbegleitung.

Eins-Sein... Eintauchen in das Ursprüngliche ist eine tiefgreifende Erfahrung. Das Praktizieren und der Weg dorthin sind gesäumt von vielen kleinen und großen Geschenken:

A-ha-Erlebnissen, O-ha-Erlebnissen, Freude, Stolz, Demut, Staunen, Ehrfurcht und weniger in Worte fassbaren Erlebnissen. Der Kontakt mit dem Lebensraum Natur kann enorm heilsam sein, einem Lebensraum, dem der moderne Mensch zu

Gunsten von Einkommen und Kaufkraft entwachsen ist. Aufgabe unserer Tätigkeiten im Bereich Wildnispädagogik sehen wir darin, Menschen diesen Kontakt zu ermöglichen, Impulse zu setzen für den individuellen und von Respekt getragenen Zugang zu Mutter Natur - sei es für die persönliche Entwicklung oder für Multiplikatoren. Fern vom Eins-Sein bildet sich um die meisten Menschen, die den Wald betreten eine Blase, in deren Raum sie einen Störfaktor im Ökosystem bilden und ein Alarmsystem aktivieren, das sie nicht einmal wahrnehmen. Im Rahmen der Kurse versuchen wir, diese Blase immer kleiner werden zu lassen, bis sich ein neuer Raum öffnet.

Wir haben einen neuen Artikel in den Downloadbereich gestellt. Dieses mal berichten wir von der Arbeit mit Kinder und Ju...
03/03/2019

Wir haben einen neuen Artikel in den Downloadbereich gestellt. Dieses mal berichten wir von der Arbeit mit Kinder und Jugendlichen im Rahmen von Zeltlagern:

Liebe Besucher,in diesem Bereich findet Ihr Dokumente zu unterschiedlichen Wissensbereichen.  Das zusammengetragene Wissen ist nicht unser Eigentum, wie Wissen es nie sein kann. Unser Beitrag ist das Zusammentragen des Wissens oder in einigen Fällen vielleicht sogar das Wiederentdecken.Bitte achte...

03/03/2019

Der Papagei und der Koyote

Zu Jahresbeginn auf dem Weg zum Kindergarten:

Sohn: oh, schau mal. Mitten auf der Straße liegt ja mehr Schnee als am Rand
Vater: ja!? Lass mal schauen. Tatsächlich der liegt ja in der Mitte höher. Hat es denn nur da mehr geschneit?
Sohn: …. Geht das?
Vater: Schau mal genauer hin (er betritt den Streifen losen Schnees und hinterlässt einen komprimierten Fußabdruck.
Sohn: Ahhh! Das sind welche langgelaufen!
Vater: Ja? Schau mal genauer hin
Sohn: (betrachtet komprimierten Schnee und Reifenabdrücke) Da sind welche langgefahren!

Wenige Meter weiter, der Vater weiß nun darum, dass Schnee und Spuren darin auf eine sensible Phase beim Kind stoßen

Vater: schau mal. Hier auf dem Weg liegt ja gar kein Schnee. Heißt das, dass es hier nicht geschneit hat?
Sohn :…
Vater: Schau mal da am Rand vom Weg. Was ist hier geschehen?

Der Schnee hat ja eine andere Farbe und sieht auch anders aus.
In Folge betrachten die beiden den Schnee und erarbeiten die Hypothese: Der Weg wurde gefegt, der Schnee hat eine andere Farbe, weil der Dreck vom Weg mit weggefegt worden ist, deswegen liegt er auch mit einer anderen Struktur auf dem gefallenen Schnee. Aus all diesen Betrachtungen ergeben sich viel weitere Erkenntnisse und noch mehr Fragen. Interesse und Neugierde sind geweckt.

Auf dem Weg aus dem Kindergarten begegnet der Vater einem anderen Duo:

Sohn: Schau mal, Papa! Schnee!!
Vater: Ja, Schnee.

http://www.naturnaehe.de/job-und-praktikum/Es lohnt sich, mal reinzuschauen. Es werden aktuelle wieder Praktika und Hono...
24/02/2018

http://www.naturnaehe.de/job-und-praktikum/

Es lohnt sich, mal reinzuschauen. Es werden aktuelle wieder Praktika und Honorartätigkeiten angeboten

Jobs und Praktika im Bereich Erlebnispädagogik und Wildnispädagogik. Sammle Deine Erfahrungen...

2 - das zufällige Weihnachtsgeschenk und noch einmal der Sinn des Geldes(Geschichte 1 siehe vorhergehenden Post)Heilig A...
07/01/2018

2 - das zufällige Weihnachtsgeschenk und noch einmal der Sinn des Geldes
(Geschichte 1 siehe vorhergehenden Post)

Heilig Abend verbrachten wir bei meinen Schwiegereltern – heimelig, selig und warm. In mehr als einer Hinsicht – sie leben und arbeiten in einer Einrichtung, die an ein selbstversorgtes Holzkraftwerk angeschlossen sind – was für ein Ausgleich zur teilweise feuchtkalt durchzogenen Arbeit draußen. Die andere Wärme gaben die Familienmitglieder die sich dort einfanden.

Und dort lagen wie immer diverse Bücher herum, in einem begann ich zu schmökern: Gemeinwohlökonomie von Christian Felber. Als mein Schwiegervater mich wiederholt darin lesen sah, schenkte er es mir – er hatte erkannt, dass da ein Buch seinen Leser gefunden hatte.

Ich bin immer noch nicht damit durch, das Leben findet aktuell im Handeln statt, aber bereits zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir vorgenommen, die Inhalte dieses Buches voranzutragen. Immer wieder erkannte ich wieder, was mir durch den Kopf gegangen ist.

Die Kernaussagen:
- Geld hat einen Tauschwert, keinen Nutzwert
- Die Konzentration von Geld auf Wenige ist demokratie- und gemeinwohlgefährdend
- Es gibt Alternativen

Sehr spannend zu lesen!

Immer wieder frustrierte mich in der Vergangenheit: Ich kann mich noch so reinknien, mich bemühen Jugendhilfeklienten und Interessierten nahebringen, die Welt zu schätzen und zu achten. Selbst wenn ich hierbei erfolgreich bin, arbeiten aktuell noch deutlich mächtigere Kräfte daran Gewinn zu maximieren, koste es was es wolle. Und die Menschheit kauft ein, damit sie sich „den Vorteil sichert“ und „überlegen rasieren“ kann (zieht Euch das Mal rein, selbst bei Rasieren muss ich auftrumpfen! – ich lass dass jetzt) – während die Wildnisschulen dieser Welt überliefern, wie man „Caretaking“ betreibt oder mit Steinklingen schneiden kann.

Bücher dieser Art sind wichtig. Wie sich bestätigt hat, ist es auch umstritten, schon allein aufgrund der Orientierung und Positionierung des Autors – gut so, sofern es sich die Leser von pro und contra gönnen, selbst über das nachzudenken, was da steht.

Ich bestelle fünf Exemplare dieses Buches (beim regionalen Buchhändler!) und verlose 4 (habe gestern eines versprochen) unter denjenigen, die sich zwischen Heute und 18.01. in den Kommentaren verewigen. Die Gewinner gebe ich in den Kommentaren bekannt. Wer nur etwas schreiben will, nicht aber am Buch interessiert ist, der möge das bitte aufschreiben. ABER… es gibt Regeln:

1. Setze Dir einen realistischen Zeitraum, in dem Du das Buch lesen wirst
2. Gebe das Buch danach weiter! Gerne an regionale oder überregionale Verantwortungsträger in Wirtschaft und Politik mit der Bitte um Rückmeldung. Oder Frage Deine Vertreter, ob sie entsprechende Ansätze kennen und was sie davon halten (wahrscheinlich „schön, aber nicht machbar“). Unter https://www.bundestag.de/abgeordnete kannst Du z.B. über Deine PLZ „deine“ Volksvertreter finden.
3. Wenn Du etwas liest, das Dir zusagt: Wie kannst Du es in Deinem Bereich umsetzen oder vorantreiben?
4. Nicht vergessen: „Regels sind Regels!“

Viel Freude beim Lesen, Überdenken und Umsetzen

Adresse

Rotweinstraße 3
Altenahr
53505

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