12/09/2026
Wie viele Wiederholungen solltest du eigentlich machen?
5, 10, 15 oder vielleicht sogar 25 Wiederholungen? Die richtige Antwort hängt vor allem davon ab, welches Trainingsziel du verfolgst.
Als einfache Orientierung für dein Basistraining kannst du dir folgende Bereiche merken:
💪 1–6 Wiederholungen – Kraft
Hier liegt der Schwerpunkt stärker auf der Entwicklung deiner maximalen Kraft. In der Regel wird mit höheren Gewichten und längeren Satzpausen gearbeitet.
🏋️ 6–15 Wiederholungen – Muskelaufbau
Ein klassischer Bereich für ein auf Muskelaufbau ausgerichtetes Training. Entscheidend ist dabei nicht nur die Wiederholungszahl, sondern auch, dass die Muskulatur ausreichend gefordert wird.
⚡ 15–25+ Wiederholungen – Kraftausdauer
Mit leichteren Gewichten und höheren Wiederholungszahlen steht zunehmend die Fähigkeit im Vordergrund, eine Belastung über längere Zeit aufrechtzuerhalten.
Wichtig zu wissen
Diese Wiederholungsbereiche sind Orientierungswerte und keine starren Grenzen.
Auch die wissenschaftliche Literatur zieht die Grenzen der einzelnen Wiederholungsbereiche nicht überall exakt gleich. Je nach Untersuchung, Trainingszustand, Übung, Belastungsintensität und Trainingsziel können die angegebenen Bereiche leicht variieren oder sich überschneiden.
Muskelaufbau beispielsweise ist nicht ausschließlich zwischen 6 und 15 Wiederholungen möglich. Auch außerhalb dieses Bereichs können Trainingsreize für Muskelwachstum gesetzt werden.
Ferdy's Tipp der Woche
Schau nicht nur auf die Zahl!
Die beste Wiederholungszahl ist die, die zu deinem Ziel, deinem Leistungsstand und der jeweiligen Übung passt – und bei der du deine Wiederholungen weiterhin sauber und kontrolliert ausführst.
Trainiere mit Plan statt einfach nur Wiederholungen zu zählen.
Dein Ziel. Unser Plan. Gemeinsam stärker werden.