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20/06/2026

Strafenflut mit Folgen: Mapelli verliert ersten DTM-Sieg, Jubel bei Dörr-Team!
Mehr als vier Stunden nach Rennende stand der wahre Sieger fest: Eine FCY-Untersuchung wirbelte das DTM-Ergebnis auf dem Lausitzring durcheinander.

Lange mussten die Fans auf dem Lausitzring warten, doch über vier Stunden nach Ende des Samstagsrennen der DTM auf dem Lausitzring wurde McLaren-Pilot Ben Dörr nachträglich zum Sieger erklärt . Der McLaren-Youngster holt seinen ersten DTM-Triumph, weil der vermeintliche Sieger Marco Mapelli eine 15-Sekunden-Strafe erhielt, weil er unter Full-Course-Yellow zu schnell war.

Auch vetroffen war der dritte im Bunde, Ricardo Feller. Auch er soll zu schnell gewesen sein. Der Italiener fällt auf Platz zwei zurück, weil Ricardo Feller, der sich nach dem Rennen als Dritter über Platz drei im Manthey-Porsche gefreut hatte, aus demselben Grund eine 15-Sekunden-Strafe erhielt. Der Schweizer bleibt Dritter, denn Aston-Martin-Pilot Nicki Thiim hatte bei der Zielflagge 20,703 Sekunden Rückstand auf Feller.

Zudem erhielten zwei weitere Piloten 15-Sekunden-Strafen wegen zu hoher Geschwindigkeit bei FCY: Der Dresdner Lokalmatador Maximilian Paul verliert seinen starken sechsten Platz und wird auf Platz 14 zurückgereiht, während die Strafe bei Maro Engel, der enttäuschter 15. wurde, keinen Positionsverlust zur Folge hat.

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Formel 1: GP Barcelona - Hamilton siegt erstmals im Ferrari – Antonelli muss aufgebenFür den Siebenfach-Weltmeister ist ...
15/06/2026

Formel 1: GP Barcelona - Hamilton siegt erstmals im Ferrari – Antonelli muss aufgeben

Für den Siebenfach-Weltmeister ist es der 1. GP-Sieg seit fast zwei Jahren – und der 1. als Ferrari-Fahrer.

Das Podest

1. Lewis Hamilton (GBR/Ferrari)
2. George Russell (GBR/Mercedes)
3. Lando Norris (GBR/McLaren)

Als erfolgreiche Strategen waren die Ferrari-Verantwortlichen in der laufenden Saison nicht sonderlich bekannt. Doch für einmal ging ihr Plan – auch wenn mit einer Portion Glück – komplett auf. Die Belohnung: Der 1. GP-Sieg von Lewis Hamilton für den italienischen Rennstall. Für den britischen Siebenfach-Weltmeister war es in Barcelona gleichzeitig der 1. Sieg seit dem 28. Juli 2024. Damals hatte er in Belgien den Sieg geerbt, da sein damaliger Teamkollege bei Mercedes nach dem Rennen disqualifiziert wurde.

Nach Boxenstopps des führenden Mercedes-Duos George Russell/Kimi Antonelli übernahm Hamilton in der 38. Runde die Führung. Danach profitierten Hamilton und Ferrari von einem Ausfall Fernando Alonsos. Das virtuelle Safety Car wurde aktiviert, alle Autos mussten langsamer fahren, und Hamilton konnte seinen dritten Stopp mit wenig Zeitverlust absolvieren. Seinen 106. (!) GP-Sieg fuhr der 41-Jährige dann souverän nach Hause.

Hinter Hamilton komplettierten Russell und der amtierende Weltmeister Lando Norris das Podest. Erstmals seit 1968 stehen damit drei Briten auf dem Treppchen.

Antonelli muss kurz vor Schluss aufgeben

Für WM-Leader Antonelli endete das Rennen dramatisch. Kurz nach seinem erfolgreichen Überholmanöver gegen Russell musste der Italiener seinen Boliden auf dem 2. Platz liegend auf der Strecke wegen Motorproblemen abstellen. Zuletzt hatte Antonelli fünf Rennen in Serie gewonnen. Der WM-Vorsprung Antonellis auf Verfolger Hamilton nach dem Rennen in Barcelona beträgt nun noch 41 Punkte.

Auch Hülkenberg mit Pech

Sehr gute Chancen auf seine ersten Punkte in der laufenden Saison hatte Nico Hülkenberg. Der Audi-Fahrer war nach 32 Runden auf Punktekurs gelegen, ehe ihn ein Problem mit der Power Unit zur Aufgabe zwang. Gabriel Bortoleto beendete das Rennen auf dem 11. Platz.

So geht es weiter

Nach einer zweiwöchigen Rennpause macht der Formel-1-Zirkus vom 26. bis 28. Juni in Spielberg für den Grossen Preis von Österreich Halt.

Nach Protest - Alpine-Pilot Gasly erhält Monaco-Podestplatz zurückFünf Tage nach dem GP Monaco rückt Pierre Gasly im Sch...
12/06/2026

Nach Protest - Alpine-Pilot Gasly erhält Monaco-Podestplatz zurück

Fünf Tage nach dem GP Monaco rückt Pierre Gasly im Schluss-klassement wieder auf den 3. Rang vor.

Der Alpine-Rennstall hat mit seinem Protest gegen die Wertung des GP Monaco Erfolg gehabt. Die Formel-1-Stewards gaben Pierre Gasly den auf der Strecke erkämpften 3. Rang zurück – auf Kosten von Red-Bull-Pilot Isack Hadjar. Für den 30-jährigen Gasly ist es der 6. Podestplatz seiner Formel-1-Karriere.

Gasly war nach zwei Fünf-Sekunden-Strafen auf den 7. Platz zurückversetzt worden, weil er in der Boxengasse zweimal minim zu schnell gefahren sein soll (0,1 km/h und 0,4 km/h). Dagegen erhob Alpine Protest. Nun gab der Weltverband FIA zu, dass es bei der Tempomessung ein Problem gegeben habe.

Auch andere Fahrer waren bei dem GP mit «Speeding»-Strafen belegt worden, ihre Teams hatten aber keinen fristgerechten Protest eingelegt. Gewonnen worden war das Rennen von Kimi Antonelli (Mercedes) vor Lewis Hamilton (Ferrari).

GP Monaco - Antonelli überflügelt die Konkurrenz und sichert sich die PoleKimi Antonelli hat sich in einem spannenden Fi...
06/06/2026

GP Monaco - Antonelli überflügelt die Konkurrenz und sichert sich die Pole

Kimi Antonelli hat sich in einem spannenden Finish die Pole Position in Monte-Carlo gesichert. Der 19-jährige Mercedes-Pilot überflügelte in buchstäblich letzter Sekunde Max Verstappen im Red Bull um 43 Tausendstel. «Das war eine magische Runde, ich habe alles zusammengebracht. Es war so eng mit Max. Ich bin super happy, wir haben uns massiv verbessert», sagte Antonelli. Dem Saison-Dominator winkt der 5. GP-Sieg in Folge.

Das Ferrari-Duo musste sich mit der zweiten Startreihe begnügen. Lewis Hamilton (3.) gewann dabei das Stall-Duell mit dem etwas übermotivierten Lokalmatadoren Charles Leclerc. Der Monegasse provozierte in den Schlusssekunden des Q3 eine gelbe Flagge und verhinderte damit eine neue Bestzeit.

Audi: Top Ten nicht in Reichweite

Nico Hülkenberg schaffte es zwar ins Q2, überstand den letzten Cut jedoch nicht. Der Deutsche wird am Sonntag von Position 13 ins Rennen starten, Gabriel Bortoleto von Platz 16. Ein Unfall des Brasilianers am Ende des 1. Teils des Qualifyings hatte für eine minutenlange Rotphase gesorgt, bis die Strecke geräumt war.

Zu den Geschlagenen gehörten auch die beiden Williams-Fahrer Carlos Sainz und Alexander Albon. Die beiden Aston-Martin-Piloten Fernando Alonso und Lance Stroll belegen die letzte Startreihe.

06/06/2026

Geldstrafe für McLaren

Gegen McLaren wurde nach FT2 eine Untersuchung eingeleitet, weil das "Clutch Disengagement System" (CDS) am Auto von Lando Norris nicht wie vorgeschrieben funktioniert hat. Deswe-gen dauerte es so lange, den McLaren nach seinem Defekt von der Strecke zu bekommen.

Das Urteil ist da und wie bereits angekündigt bekommt auch Mc-Laren (wie die Racing Bulls in Kanada) eine Geldstrafe. 30.000 Euro muss man zahlen, davon sind allerdings 10.000 zur Bewäh-rung ausgesetzt.

Spannend: Auch die Racing Bulls mussten beim vergangenen Rennen 30.000 Euro zahlen, hier wurden allerdings noch 20.000 zur Bewährung ausgesetzt. Die Rennkommissare erklären dazu:

"Die Rennkommissare haben beschlossen, eine geringere Summe als bei einem Verstoss gegen dieselbe Vorschrift beim vorangegangenen Rennen zur Bewährung auszusetzen, da dieser Verstoss und die darauf folgende Strafe allen Teams die Bedeutung des CDS-Systems deutlich gemacht haben sollten."

Das war bei McLaren offenbar nicht der Fall.

Trainings in Monaco - Hamilton vor Leclerc: Ferrari weiter nicht zu schlagenDie beiden Ferrari-Piloten fuhren in den ers...
06/06/2026

Trainings in Monaco - Hamilton vor Leclerc: Ferrari weiter nicht zu schlagen

Die beiden Ferrari-Piloten fuhren in den ersten Trainings in Mo-naco am schnellsten. Die Hoffnung auf einen Sieg ist da.

Ferrari-Dominanz in Monaco: Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton und sein Teamkollege Charles Leclerc sind am Trai-ningsfreitag ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Hamilton, der noch auf seinen ersten Sieg für die Scuderia wartet, war in 1:13,026 Minuten nicht zu schlagen. Leclerc folgte jedoch mit wenig Abstand (0,111 Sekunden zurück).

Im zweiten Training ging es eng zu und her, die Konkurrenten wirkten nicht ganz so chancenlos wie noch im 1. Training. Max Verstappen (Red Bull) war als Dritter 0,168 Sekunden langsamer als Hamilton. Dann folgten die Mercedes-Piloten George Russell und Kimi Antonelli, die die Saison bislang dominiert hatten.

Grosse Lücken

Dahinter klafften grössere Lücken, vor allem McLaren konnte nicht zufrieden sein. Oscar Piastri wurde mit mehr als einer Sekunde Rückstand Siebter, Weltmeister Lando Norris musste sein Auto aufgrund technischer Probleme früh abstellen.

Für Audi-Pilot Nico Hülkenberg verlief auch das zweite Training verheissungsvoll. Er fuhr als Achter erneut in die Top Ten.

DTM-Rennen Zandvoort 2: BMW-Sieg von Kelvin van der Linde, Dörr auf PodiumSchubert-BMW-Pilot Kelvin van der Linde feiert...
25/05/2026

DTM-Rennen Zandvoort 2: BMW-Sieg von Kelvin van der Linde, Dörr auf Podium

Schubert-BMW-Pilot Kelvin van der Linde feiert im zweiten DTM-Rennen in Zandvoort seinen ersten Sieg für die Münchener - Ben Dörr (Dörr-McLaren) holt erstes Podium

Kelvin van der Linde hat seinen ersten DTM-Sieg für BMW geholt: Der Südafrikaner, der das Rennen von der Poleposition aufgenommen hatte, verlor die Führung nach einem Fehler zwischenzeitlich zwar an Thierry Vermeulen (Emil-Frey-Ferrari), kämpfte sich nach dem zweiten Boxenstopp aber zurück an die Spitze - und fuhr danach mit mehr als sechs Sekunden Vor-sprung zu einem ungefährdeten Sieg.

Doch der Schubert-BMW-Pilot galt bereits vor dem Rennen als heißer Anwärter auf den Sieg: Nicht nur, dass die Balance of Performance am Samstagabend noch einmal zugunsten des M4 GT3 Evo angepasst worden war, profitierte Kelvin van der Linde im zweiten Rennen am Sonntag zusätzlich von einem frischen Reifensatz, den er sich durch seinen vorzeitigen Ausfall am Vortag aufgespart hatte.

Kein Emil Frey Ferrari auf dem Podium, obwohl es lange darnach ausgesehen hatte, denn Thierry Vermeulen fuhr stets in der Spitze mit, gegen Ende aber durchgereicht wurde. Etwas verbessert zeigte sich auch Ricardo Feller, der auf Rang 10 einfuhr. Im Gesamtklassement holte sich Maro Engel die Spitze von Luci Auer zurück und führt mit sechs Punkten Vorsprung. Matteo Cairoli, der eine Emil Frey Ferrari liegt auf Platz 5, Thierry Vermeulen auf 8 und Ricardo Feller auf 11.

24/05/2026

DTM-Qualifying Zandvoort 2: BMW schlägt zurück, "Lambo" erstarkt!
Überraschendes Qualifying-Ergebnis am Sonntag in Zandvoort: Pechvogel Kelvin van der Linde sorgt für eine BMW-Pole, neuer Lamborghini erstmals im Vorderfeld

Pechvogel Kelvin van der Linde schlägt beim Sonntags-Quali-fying in Zandvoort zurück: Der Deutsch-Südafrikaner, der bislang bei seinem DTM-Comeback von technischen Problemen verfolgt wurde und auch am Samstag ausschied, stellt seinen Schubert-BMW bei Sonnenschein und 19 Grad mit einer 1:32.831 auf die Poleposition. Und wo ist unser Schweizer? Ricardo Feller hat einfach noch nicht das Feeling gefunden für seinen Porsche. Er klassierte sich bloss auf Rang 16 von 21.....

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DTM-Rennen Zandvoort 1: Ferrari-Pilot Cairoli feiert SiegEmil-Frey-Ferrari-Pilot Matteo Cairoli feiert im ersten Rennen ...
24/05/2026

DTM-Rennen Zandvoort 1: Ferrari-Pilot Cairoli feiert Sieg

Emil-Frey-Ferrari-Pilot Matteo Cairoli feiert im ersten Rennen am Samstag seinen Debütsieg in der DTM

Emil-Frey-Ferrari-Pilot Matteo Cairoli krönt sein perfektes Wo-chenende auf dem Dünenkurs in Zandvoort mit einem Erfolg: Der Italiener, der bereits im Freitagstraining die Bestzeit markierte und sich am Samstagvormittag zudem die Poleposition sicherte, feiert im ersten Rennen seinen Debütsieg in der DTM.

Feller in seinem Manthey Porsche klassierte sich auf Rang 10, sein Teamkollege Thomas Preining findet man drei Ränge weiter vorne. In der Gesamtwertung führt nun den Österreicher Lucas Auer, Ricardo Feller ist auf Position 11.

WRC Rallye Portugal 2026: Erster Saisonsieg für Hyundai und NeuvilleNach einem Reifenschaden des bis dahin führenden Seb...
11/05/2026

WRC Rallye Portugal 2026: Erster Saisonsieg für Hyundai und Neuville
Nach einem Reifenschaden des bis dahin führenden Sebastien Ogier gewinnt Thierry Neuville die Rallye Portugal, die von schwierigen Bedingungen geprägt war

Thierry Neuville hat sich in einem dramatischen Finale den Sieg bei der Rallye Portugal gesichert. Damit feierten der Belgier und sein Team Hyundai den ersten Saisonsieg in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2026.

Der Weltmeister von 2024 kämpfe über die gesamten 23 Schot-terprüfungen hinweg um die Spitze. Lange Zeit sah es jedoch nach einem zweiten Platz aus, bis Toyota-Pilot Sebastien Ogier in der vorletzten Wertungsprüfung einen Reifenschaden hinten rechts erlitt.

Nachdem er die Führung geerbt hatte, vermied Neuville gemein-sam mit seinem Beifahrer Martijn Wydaeghe einen Fehler wie im Vormonat in Kroatien, als er den Sieg kurz vor Schluss noch aus der Hand gegeben hatte. Am Ende siegte er mit einem Vor-sprung von 16,3 Sekunden auf Oliver Solberg im Toyota. Den letzten Platz auf dem Podium sicherte sich der WM-Führende Elfyn Evans mit einem Rückstand von 29,1 Sekunden. (zu den Ergebnissen)

Die Rallye erwies sich als der bisher am härtesten umkämpfte Lauf der Saison, was auch am neuen Zeitplan mit 23 Wertungs-prüfungen an vier Tagen lag. Insgesamt gab es vier verschiedene Spitzenreiter.

Wechselnde Führung und Wetterkapriolen

Zunächst führte Solberg die Rallye nach den drei Prüfungen am Donnerstag mit 3,4 Sekunden Vorsprung auf Adrien Fourmaux an. Der Hyundai-Pilot bewies früh, dass die koreanische Marke in der Lage war, Toyota die Stirn zu bieten. Die Führung wechselte jedoch schnell, da Solberg am Freitag Schwierigkeiten hatte, das volle Tempo aus seinem GR Yaris herauszuholen.

Fourmaux übernahm die Spitze und hielt trotz fehlender Best-zeiten am Freitagvormittag die Toyota-Konkurrenten Sami Pajari und Ogier auf Distanz. In der achten Prüfung folgte jedoch der Rückschlag: Fourmaux schlug mit seinem Hyundai i20 N auf, kam von der Strecke ab und verlor durch zwei Reifenschäden fast eine halbe Minute. An der gleichen Stelle rutschte auch Solberg von der Fahrbahn, blieb aber ohne Reifenschaden.

Ogier übernahm daraufhin die Führung und beendete den Freitag mit 3,7 Sekunden Vorsprung auf Neuville. Am Samstagmorgen sorgte einsetzender Regen für Chaos. Solberg glänzte unter den schwierigen Bedingungen und verdrängte Ogier kurzzeitig um 0,5 Sekunden von der Spitze. Ogier konterte am Nachmittag prompt, während Solberg durch einen Reifenschaden in Prüfung 16 und einen Dreher in Prüfung 18 zurückfiel.

Das Drama am Sonntag

Besonders in der nassen 17. Prüfung demonstrierte Ogier seine Klasse und war 11,2 Sekunden schneller als der Rest des Feldes. Mit einem Polster von 21,9 Sekunden auf Neuville ging er in den finalen Sonntag.

Regenschauer am Sonntagmorgen verkürzten Ogiers Vorsprung zunächst auf 14,3 Sekunden, doch der Franzose schien die Lage im Griff zu haben. Ein Reifenschaden hinten rechts in Prüfung 22 kostete ihn jedoch zwei Minuten und alle Hoffnungen auf den Sieg. Ogier beendete die Rallye schließlich auf dem sechsten Gesamtrang.

Neuville hingegen brachte den Sieg souverän nach Hause und verpasste den Erfolg in der Powerstage nur um 0,6 Sekunden gegen seinen Teamkollegen Fourmaux, der Gesamtvierter wurde. Solberg sicherte sich neben dem Podium auch den Sieg in der Sonntagswertung vor Evans. In der Weltmeisterschaft baute Evans seinen Vorsprung auf Takamoto Katsuta auf elf Punkte aus.

Die weiteren Platzierungen

Katsuta fehlte das gesamte Wochenende über der nötige Speed, er belegte Rang fünf. Bitter verlief das Ende für Pajari: Der Finne lag zeitweise auf Rang zwei und steuerte auf sein fünftes Podium in Folge zu, bevor ihn ein Reifenschaden in der vorletzten Prüfung von Platz drei auf sieben zurückwarf.

Hyundai-Urgestein Dani Sordo belegte nach einer falschen Reifenwahl am Freitag den achten Platz. Bester M-Sport-Pilot wurde Martins Sesks auf Rang neun. Das Ford-Team erlebte ein ereignisreiches Wochenende: Sesks litt unter zwei Reifen-schäden am Freitag, während seine Teamkollegen Josh McErlean und Jon Armstrong durch technische Defekte, Zeitstrafen und Unfälle weit zurückfielen. McErlean erreichte das Ziel nach einer nächtlichen Reparaturaktion seiner Mechaniker noch auf den hinteren Rängen.

Die Top 10 komplettierte Teemu Suninen, der sich nach einem intensiven Duell mit Jan Solans den Sieg in der WRC2-Wertung sicherte.

Weiter geht es in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2026 vom 28. bis zum 31. Mai auf Asphalt mit der Rallye Japan, die zum ersten Mal am neuen Termin im Frühjahr ausgetragen wird.

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