Karin Verena Schwab

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Karin Schwab, spirituelle und ergebnisorientierte Coachin, Autorin und Rednerin für Bewusstsein, Willensstärke, Zielerreichung, Berufung und für Menschen, die ein authentisches und erfülltes Leben führen wollen.

26/04/2026

Frieden beginnt mit dem Blick für die Schönheit.Was für ein wundervoller Moment heute Morgen.Ich setze mich an den Frühs...
31/03/2026

Frieden beginnt mit dem Blick für die Schönheit.

Was für ein wundervoller Moment heute Morgen.

Ich setze mich an den Frühstückstisch und mein Blick fällt auf das Kunstwerk von Seylech – danke dafür, es macht mir seit 10 Jahren jeden Tag Freude.
Darunter Tulpen. Ein Hauch von Frühling. Ein stiller Moment von Schönheit.

Mir ist bewusst: Nichts davon ist selbstverständlich.
Nicht nur, weil viele Menschen auf dieser Welt nicht in denselben sicheren Umständen leben dürfen. Sondern auch, weil wir oft verlernt haben, die Schönheit überhaupt noch zu sehen.

Sie ist da. Jeden Tag.
In Momenten.
In Begegnungen.
In der Natur.
Im Leben selbst.

Aber wir müssen unseren Blick wieder für sie öffnen.

Denn ja – das Leben fordert uns auch.

Manchmal sind wir krank.
Manchmal unter Druck.
Stress bei der Arbeit.
Sorgen um Geld.
Konflikte in Beziehungen.
Herausforderungen mit unseren Kindern.

Irgendetwas fordert uns fast immer. Und das gehört zum Leben.
Denn unsere Herausforderungen – wenn wir ihnen bewusst begegnen – werden zu Möglichkeiten. Sie lassen uns reifen. Sie lassen uns klarer werden.

Sie lassen uns erkennen, was uns wirklich wichtig wird.

Und oft führen sie uns genau dorthin, wo unser Engagement entsteht.

Für das, was uns am Herzen liegt.
Für Menschlichkeit.
Für Mitgefühl.
Für Frieden.

In meinen Coachings erlebe ich immer wieder etwas Ähnliches:
Viele Menschen haben nicht zu wenig Gutes in ihrem Leben.
Sie haben nur verlernt, es zu sehen.

Unser Gehirn ist darauf trainiert, Probleme schneller zu sehen als Schönes. Die Psychologie nennt das den Negativity Bias. Früher hat uns das geschützt. Heute nimmt es uns oft Lebensqualität.

Die gute Nachricht ist:
Unser Gehirn ist lernfähig.

Was wir sehen, beeinflusst, wie wir fühlen.
Und wie wir fühlen, beeinflusst, wie wir handeln.
Was wir regelmässig beachten, verstärkt sich. Was wir üben, wird leichter.

Und genau hier passiert in Coachings oft der Wendepunkt:
Wenn Menschen beginnen, die kleinen guten Dinge im Alltag wieder bewusst zu sehen, verändert sich nicht nur ihre Stimmung. Es verändert sich ihr ganzes Leben.

Mehr Ruhe.
Mehr Klarheit.
Mehr Handlungsspielraum.
Mehr innere Stabilität.

Bewusstsein entsteht nicht durch mehr Wissen.
Sondern durch mehr Wahrnehmen.

Und vielleicht beginnt Frieden genau dort:
In dem Moment, in dem wir nicht nur sehen, was schwierig ist.
Sondern in dem Moment, in dem wir trotz aller Herausforderungen die Schönheit des Lebens wahrnehmen.

In einem Atemzug.
In einer Blume.
In einem Gespräch.
In einem stillen Moment am Morgen.

Mit einem Blick, der nicht nur Probleme sieht, sondern Möglichkeiten.
Mit einem Blick, der nicht nur Angst sieht, sondern Menschlichkeit.
Und mit einem Blick, der nicht nur das sieht, was fehlt, sondern auch das, was längst da ist.

Frieden beginnt in uns. In unserem Alltag. Damit, dass wir wieder lernen zu sehen.

Und du?

Was hast du heute Schönes gesehen?

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Wir dürfen Probleme haben.Aber wir sind nicht unsere Probleme.Kürzlich habe ich eine alte Freundin nach langer Zeit wied...
04/02/2026

Wir dürfen Probleme haben.
Aber wir sind nicht unsere Probleme.

Kürzlich habe ich eine alte Freundin nach langer Zeit wieder getroffen.
Ich fragte: «Wie geht es dir?»
Sie antwortete: «Gut.»

Kennst du diesen Moment, in dem du diese Antwort hörst und weisst, dass sie nicht stimmt?
Genau so ein Moment war das.

Wir sagen oft «gut»,
wenn wir nicht erklären wollen,
wenn wir gefallen wollen,
wenn wir kein Bild zerstören möchten.

Das eigentliche Problem ist nicht, dass wir Probleme haben.
Sondern dass wir glauben, wir dürften keine haben.

Dabei sehe ich immer wieder zwei Extreme:
Die einen verdrängen alles.
Sie funktionieren, bleiben stark
und wundern sich irgendwann, warum Körper oder Beziehungen nicht mehr mitmachen.

Die anderen machen alles zum Problem.
Jede Emotion wird analysiert, jede Schwierigkeit ausgeleuchtet,
bis man unmerklich im Opfermodus stecken bleibt.

Beides hilft nicht.

Ein bewusster Umgang mit Problemen bedeutet etwas anderes:
wahrnehmen, ohne sich zu verlieren.

Ein Problem ist kein Urteil über unseren Wert.
Es ist ein Signal.
Nicht: Ich bin falsch.
Sondern: Hier will etwas gesehen werden.

Vielleicht ist der wichtigste Perspektivwechsel dieser:
Probleme sind nicht da, um uns kleinzuhalten.
Sie sind da, um Entwicklung möglich zu machen.

Und vielleicht ist die ehrlichste Antwort auf die Frage «Wie geht es dir?»
manchmal nicht «gut» und auch nicht «schrecklich», sondern:

Ich bin gerade in einem Prozess und ich gehe bewusst damit um.

̈rken ̈t

27/12/2025

Hommage an die Dankbarkeit

Wenn Dankbarkeit den Blick verändert...

Ich sage heute von Herzen Danke
und spüre dieses nährende, erfüllende Gefühl,
das durch ehrliche Dankbarkeit in uns entstehen darf.

Wohlig. Warm. Aufgehoben. Sicher. Erfüllt.
Diese Worte beschreiben am besten, was ich gerade fühle.

Und dabei habe ich – oberflächlich betrachtet – gar nichts Besonderes bekommen,
könnte man meinen.
In Wahrheit wird mir jedoch jeden einzelnen Tag so viel gegeben.
Ich muss nur die Augen dafür öffnen.

Das war nicht immer so.

Früher habe ich mich oft über die Gegebenheiten beklagt.
Wenn etwas nicht geklappt hat.
Wenn es nicht so lief, wie ich es mir gewünscht hatte.

Ich haderte mit den Umständen, mit anderen Menschen
und vor allem mit mir selbst.
Nie war ich wirklich zufrieden mit mir.

Diese innere Haltung hat mich einerseits angetrieben,
immer wieder Höchstleistungen zu erbringen.
Gleichzeitig aber hat sie mir die Freude am Alltag genommen.
Diese ständige, leise Kritisiererei mir selbst gegenüber.

Irgendwann begann ich, Dankbarkeit bewusst zu praktizieren.

Natürlich habe ich in dieser Zeit auch viel an mir gearbeitet;
an meinen Prägungen, meinem Weltbild, meiner Einstellung zum Leben.
Doch das tägliche Dankbarkeitsritual half mir,
die Dinge von einer anderen Ebene aus zu betrachten.

Nicht nur positiver.
Sondern bewusster.

Ich begann, das Leben mit neuen Augen zu sehen.
Ich begann zu verstehen.

Und damit eröffnete sich für mich ein neues Universum.
Und das meine ich wortwörtlich.

Es fühlte sich an, als hätte ich den Planeten gewechselt.
Als gäbe es zwei Erden, auf denen äusserlich fast dasselbe geschieht
und doch erlebt sich das Leben völlig anders.

Auf der alten Erde bestimmten Schuldzuweisungen, innere Härte und Opfertum meinen Blick.
Auf der neuen Erde hingegen Akzeptanz, Liebe und Schöpfertum.

Auf beiden Erden gibt es Herausforderungen.
Auf beiden geschehen dieselben Dinge.
Doch auf der neuen Erde bin ich innerlich zuhause.
Zufriedener. Verbundener. In mir ruhend.

Dankbarkeit ist für mich deshalb so etwas wie ein Zauberstab.
Und das Schöne daran: Sie ist unglaublich einfach zu bedienen.

Man kann sofort damit beginnen.
Denn Dankbarkeit ist im eigentlichen Sinne keine Technik.
Sie ist eine innere Haltung, die man sich mit der Zeit antrainieren darf.

In diesem Sinne möchte ich mich von Herzen bei dir bedanken.
Fürs Lesen, fürs Dabeisein, fürs Mitgehen.
Für all die Begegnungen, Rückmeldungen, Gespräche
und für das Vertrauen in diesem Jahr.

Ich wünsche dir und deinen Liebsten von Herzen frohe Weihnachten.
Besinnliche Tage voller Wärme, Verbundenheit
und kleiner, stiller Wunder.

Und einen sanften Übergang in ein neues Jahr,
getragen von Dankbarkeit, Vertrauen
und innerem Frieden.

Von Herzen

Karin

PS:
Vielleicht ist diese Zeit genau dafür da:
innezuhalten, wahrzunehmen
und dem zu danken,
was uns oft im Alltag so selbstverständlich erscheint.

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