F3K Team Switzerland

F3K Team Switzerland Official page of the F3K Team Switzerland and general information about what's going on with F3K in Switzerland.

First Contest 2026 of the year for the pilots from Switzerland and first ever F3K competition with snow in Switzerland.N...
23/03/2026

First Contest 2026 of the year for the pilots from Switzerland and first ever F3K competition with snow in Switzerland.
New definition of slip and slide.
But the thermals where out, not easy to find but there where some strong ones. All pilotes was having fun, no mid airs, no frost bite just pure F3K fun.

Die neue Wettbewerbssaison steht in den Startlöchern! Über den Winter ist etwas herangereift, was wir Euch allen mit Fre...
09/03/2026

Die neue Wettbewerbssaison steht in den Startlöchern! Über den Winter ist etwas herangereift, was wir Euch allen mit Freude präsentieren wollen. Und zwar ist das:

🇨🇭🇨🇭 f3kswitzerland.ch 🇨🇭🇨🇭

Damit hat F3K in der Schweiz nun auch einen aktuellen und gepflegten Internetauftritt. f3kswitzerland.ch ist von F3K-Piloten, für F3K-Piloten konzipiert. Ihr findet dort interessante Informationen zu F3K-Modellen, eine detaillierte Anleitung zum Wurf, findet in wenigen Klicks die aktuellen Regeln und die wichtigsten Termine. Damit bietet die Webseite etwas für alle: Interessierte, Hobby-F3K-Piloten und auch versierte Wettbewerbspiloten.

Stein des Anstosses für die Webseite war die Wurfanleitung, die Cederic Duss in der F3K-Whatsapp-Community hochgeladen hat. Diese ist für neu dazustossende Mitglieder nicht mehr sichtbar. Mit f3kswitzerland.ch hat diese nun ein permanentes Zuhause.

Die Webseite ersetzt nicht die offizielle Seite des SMV (modellflug.ch). f3kswitzerland.ch soll lediglich wertvolle Informationen über unsere tolle F3K-Wettbewerbsklasse sammeln und informieren. Wir planen, im Blog jeweils ein paar Bilder und ggf. Berichte der diesjährigen F3K-Wettbewerbe zu teilen. Hast du eine gute Idee für einen weiteren Guide für f3kswitzerland.ch? Gehst du an einen spannenden F3K-Wettbewerb an einem exotischen Ort? Let us know! Fehler entdeckt? Bitte sagen! Wir fliegen besser als Webseiten bauen ;).

Viel Spass mit den Informationen, und bis bald an einem der ersten Events! Es geht loooooooos!

Hallo zusammen! Wir freuen uns, einen neuen Webauftritt für die FAI-Klasse F3K in der Schweiz zu präsentieren. Auf dieser Webseite findest du Informationen zum Wurfstart der Modelle, zum Wettbewerbsformat und auch Material, welches dich zu einem besseren Piloten machen wird. Schau rein, und hab Sp...

Finger schon enteist? Erste F3K-Pirouette schon gemacht? Es ist höchste Zeit - die Saison 2026 geht los! 🥳Am 15.03.2026 ...
01/03/2026

Finger schon enteist? Erste F3K-Pirouette schon gemacht? Es ist höchste Zeit - die Saison 2026 geht los! 🥳

Am 15.03.2026 beginnen wir mit dem ersten Wettbewerb in der Schweiz, dieses mal in Thun! Vom Namen nicht täuschen lassen - es ist ein echter F3K-Wettbewerb. Willkommen sind alle, die ihr Modell sicher in eine gewünschte Richtung starten können.

Jetzt anmelden unter:
https://modellflug.ch/events.aspx?Event=9785&lang=DE

Bist du generell interessiert, was F3K ist? Komm als Zuschauer vorbei, und flieg mit uns am Newcomeranlass eine Woche danach am 22.03. Hier wollen wir zusammen fliegen und ohne grosses Rahmenprogramm Newcomer an die Klasse heranführen. Mehr Informationen findest du hier: https://modellflug.ch/events.aspx?Event=9894&lang=DE

Mark it in your calendars! The F3K Stockhorn-Trophy takes place on the 13th and 14th of September 2025 in beautiful Thun...
09/08/2025

Mark it in your calendars! The F3K Stockhorn-Trophy takes place on the 13th and 14th of September 2025 in beautiful Thun, Switzerland! Enjoy flying fun planes in front of a beautiful scenery! Make your travel arrangements, bring your friends and family and have a wonderful time in Switzerland! 🇨🇭🫕 You can register until 8th September 2025! Almost 30 pilots are already signed up!

September 13th – 14th 2025

Hoi zäme! Wir sind alle wieder zu Hause, es ist Zeit für eine Zusammenfassung dieser äusserst aussergewöhnlichen F3K Wel...
05/08/2025

Hoi zäme! Wir sind alle wieder zu Hause, es ist Zeit für eine Zusammenfassung dieser äusserst aussergewöhnlichen F3K Weltmeisterschaft in Tarp!

Früh am Morgen des 22.07.2025 machten wir uns auf den Weg nach Tarp. Wir, das waren Cederic Duss, Benjamin Reusser und Stefan Fluck. Wir sind ein eingespieltes Team und so reichten vor der WM ein paar wenige Whatsapp-Nachrichten, um uns für dieses neue Abenteuer zu organisieren. Wir wussten noch nicht so recht, was uns in Tarp erwarten sollte. Dass es nahe bei Flensburg viel Wind haben sollte, wussten wir, und hatten viel Ballast für unsere kleinen und leichten DLG-Modelle dabei. Ein paar windige Wettbewerbe hatten wir ebenfalls hinter uns – wie geht das echt aus? Nach rund 14 kurzweiligen Stunden Autofahrt quer durch Deutschland erreichten wir das kleine Städtchen Tarp. Hoch oben in Schleswig-Holstein ist es auf Höhe Tarp nur etwa 80 Kilometer von der Nordsee im Westen zur Ostsee im Osten. Die WM wurde auf dem Flugplatz des Modellflugvereins Tarp ausgetragen. Das Flugfeld war etwas schmaler als gewohnt, aber genug Platz für alle Nationen nebeneinander war dennoch da. Prominent wuchsen im Westen des Felds die Windräder eines Windparks empor - eine beeindruckende Kulisse. Um das Feld gab es ein paar Baumreihen, welche im Wettbewerb noch eine Rolle spielen sollten. Aufgrund der Lage des Flugfeldes war während der Wettbewerbstage ausschliesslich West bis Nordwestwind vorhergesagt, und das nicht zu wenig! 4-6 m/s jeden Tag. Für uns Schweizer enorm viel. Aber Elke, die Vermieterin unserer Ferienwohnung, meinte, «windig sei da oben erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben».

Nach einem Übungstag hatten wir wie üblich zwei Wettbewerbe zu fliegen. Einerseits den «Tarp Cup», der Vorwettbewerb und «Hauptprobe» für die WM, und die eigentliche WM selbst. Den Tarp Cup flogen insgesamt 112 Piloten, die WM dann 75 Piloten aus 26 Nationen. Am Übungstag stiess dann auch Ryan Höllein vom Himmlischen Höllein (hoelleinshop.com) zu uns. Selbst hochkarätiger F5J- und F3K-Pilot, unterstützte er uns tatkräftig als Edelhelfer an dieser WM.
Cederic flog an dieser WM wie schon an letzter EM den D1s mit Star-Tail. Beni startete wieder mit seinem bewährten Yoda. Stefan wechselte diese Saison ebenfalls zurück auf den Yoda. Aber auch an dieser WM gab es für uns neue Modelle zu bestaunen. So sahen wir zum ersten Mal den Vortex 5 in Aktion, der mit einem superdünnen Rumpf aufwartete. Dies verringert unnötigen Widerstand und versprach gute Wurfhöhen. Dass der Vortex 5 gut funktioniert, zeigten die Piloten mit nur sehr wenig Angewöhnungszeit mit ihren Modellen eindrücklich an den beiden Wettbewerben. Für uns neu war auch der T-air X2, ein Chinesischer DLG, geflogen von Samuel Lee. Ebenfalls eher konventionell in der Auslegung, aber sehr schnittig, dank wenig Flügelfläche leicht und eher schneller zu fliegen. Machte einen guten Eindruck.

Der Vorwettbewerb war für uns eine Lernerfahrung. Der Wind war zwar noch eher moderat, aber wir lernten die tückische Tarper Thermik und Regenzellen kennen. Die Thermik war generell weniger stark, als wir dies in südlichen Gefilden gewohnt sind. Das heisst, dass gefundene Bärte in harter Arbeit ausgekreist werden mussten, um einen sinnvollen Höhengewinn zu erreichen. Mit zunehmendem Wind trug auch eine Baumreihe downwind etwas, wo einige sich noch einiges an Flugzeit zusammenstahlen. Während Tag 1 uns noch gut lief, sah es am Tag 2 anders aus. Der Wind war stärker, die Thermik unberechenbarer, sodass wir teilweise in unseren Flügen zu viel wagten. Ein guter Reality-Check für die anstehende WM. Beni wurde am Ende 25., Stefan 31., Ryan 49. und Cedi 67.

Mit diesen Erfahrungen starteten wir in die WM. Die Vorrunde wurde während sechs bzw. sieben Tagen ausgetragen, so lange wie noch nie. Insgesamt reichte es bei 75 Piloten damit für 17 Runden – also etwa 3 bis max. 4 Runden pro Tag für jeden Piloten. Ein Tag verloren wir an Starkregen, und am letzten Tag gab es für jeden Piloten noch eine Runde zu fliegen. Bis auf ein paar Ausnahmen waren die Bedingungen äusserst herausfordernd und etwa so, wie am zweiten Tag des Tarp Cups. Kaum ein Pilot machte keine Fehler. So sah man denn auch einige Top-Piloten, die früh viele Punkte liegengelassen haben. Diese haben sich aber im Verlauf der Vorrunde dank vielleicht nicht perfekten, aber konstant sehr guten Flügen wieder hochgearbeitet. Im Zentrum stand immer die Frage, was denn die ideale Menge an Ballast für die jeweilige Gruppe war. Die Thermikbedingungen waren extrem variabel, sodass das Rezept für eine Gruppe nicht mehr für die darauffolgende galt. Wir flogen von unballastiert bis 430g Modellgewichte eigentlich alles. Entgegen unserer ursprünglichen Bedenken brauchten wir aber unsere grössten Ballastriegel von über 200g (zum Glück) nicht. Bei keiner WM zuvor war es so schwierig, die Übersicht zu behalten, wem es in der jeweiligen Gruppe gerade gut beim Flug lief. Steeve Collin ist als einziger an der ganzen WM in der Vorrunde 10 Minuten durchgeflogen – und das soll was heissen!

Cederic meisterte die Vorrunde hervorragend, indem er nach einem Fehler in Runde 2, der ihn auf Platz 24 zurückwarf, konstant hoch punktete und sich auf den Vorrundenrang 3 vorarbeitete. Dies war allerdings äusserst harte Arbeit und zeigt wieder einmal, wie nervenstark und hochklassig Cederic fliegt. Beni startete stark in die WM. Nach einem technischen Zwischenfall an Tag 2, wo sich an seinem Yoda das Höhenruderseil in der Flaps-Anlenkung verklemmte, war er stets im Aufholkampf. Es gelang ihm auch immer wieder, sich dank herausragender Flüge um ein paar Plätze zu verbessern, in welchen er schwächste, verloren geglaubte Thermikblasen als einziger auskreiste. Aber die Aufholjagd wurde leider durch ein paar Fehler zu viel immer wieder ausgebremst, sodass er die Vorrunde auf Platz 35 beendete. Stefan startete ebenfalls gut in die WM, und macht zwar Fehler, aber zum Glück waren die meist nur klein. So konnte er sich beinahe konstant in den Top 20 halten. Ab Runde 13 fliegt Stefan allerdings enorm stark und macht grosse Sprünge nach oben, sodass er am Ende das Flyoff (Finale der besten 12) um rund 67 Punkte (um 0.43% des Totalscores) verpasste. Best of the Rest!

Das Flyoff war wie schon die letzten Jahre ein Krimi. Während die ersten beiden von fünf Flyoffrunden noch keine wirkliche Separation ins Feld brachte, wurde das mit Poker in Runde 3 des Flyoffs anders. Von einer leichten Thermik verführt, die jemand in der Testing Time erspähte, sagten drei Piloten, darunter auch Cedi, All-in an. Leider haben sich die drei damit verpokert – der Bart war zur Rahmenzeit leider weg. Damit war das Flyoff für Cedi leider gelaufen. Die beiden Kroaten Marko Damjanovic und Arijan Hucaljuk brachten sich im Poker in Poleposition für den Titel, welchen sie dann in einem aufregenden «Huge Ladder» Task unter sich ausmachten. Am Ende gewann Marko vor Arijan und Henri. Was für eine aufregende WM!

Diese WM war sehr speziell. Die Bedingungen in Tarp dürften wohl nicht vielen Piloten angenehm gewesen sein. Bei kaum einem Wettbewerb dürften so kurze Flugzeiten geflogen worden sein, wie in Tarp. Zu verschieden sind die Bedingungen zu zuhause. Turnarounds rückten total in den Hintergrund, weil die Zeiten nicht gefüllt wurden. Aber wie so oft gewinnt am Ende derjenige, der das Beste aus der Situation macht. Trotzdem gingen wir mit einem tollen Gefühl nach Hause. Wir haben in Tarp sehr viel gelernt. Cederic hat im Flyoff viel gewagt, und das hat sich leider nicht ausgezahlt. Aber er kann ausserordentlich stolz sein auf seine Leistung an dieser WM. Beni hat sich an dieser WM ebenfalls mehr erhofft. Das Ziel, Stefan wie an der letztjährigen EM zu schlagen, hat er dieses Jahr leider nicht erreicht. Trotzdem kehrt er mit viel «good vibes» nach Hause. Stefan hingegen freut sich extrem, dass er in seiner zehnten F3K-Saison ein so gutes WM-Resultat erreichen konnte. Auch er darf stolz auf seine Leistung sein, und das nächste Ziel sollte das Flyoff sein! In der Nationenwertung lagen wir am Ende auf Platz 6.

Neben dem sportlichen Aspekt war die WM auch wieder einmal mehr ein zwischenmenschliches Highlight. Es ist absolut Klasse, mit Teilnehmern aus so vielen Nationen zusammen unserem geliebten Hobby F3K nachzugehen. Piloten aus Südafrika, Korea, China, den USA, Frankreich, England und viele andere nahmen eine lange Reise auf sich, um Teil dieses Ereignisses zu sein. Der Vibe auf dem Fluggelände war aussergewöhnlich gut. Modellflugsport verbindet, und beim F3K trifft dies besonders zu. Wir hoffen, auch in der Schweiz viele Leute für diese wunderbare Wettbewerbsklasse und generell den Modellflugsport begeistern zu können, um diesen Spirit auch hierzulande weitergeben zu können.

Wir danken allen, die unsere Berichte bis dahin mitverfolgt haben, ganz herzlich fürs mitlesen! Wir bedanken uns ebenfalls herzlich beim SMV für die Unterstützung und den Organisatoren der Weltmeisterschaft für einen herausragenden Event. Wenn diese Berichte das Interesse an F3K geweckt haben, so steht nichts einer Teilnahme am Einsteigerwettbewerb in Eschlikon TG im Weg! Mehr Infos gibt’s unter modellflug.ch.

Die guten Bilder unten sind von Izabela Krawczyk ;)

03/08/2025

Shared album · Tap to view!

03/08/2025
Heute war der 7. Und letzte Tag der WM! Und was für einer. Heute stand noch die letzte Runde der Vorrunde an, die Flugau...
02/08/2025

Heute war der 7. Und letzte Tag der WM! Und was für einer. Heute stand noch die letzte Runde der Vorrunde an, die Flugaufgabe war Last 5min in 7min Window. Dafür starteten wir heute etwas früher, nämlich um 8, um noch genug Zeit für alle Flyoffrunden zu haben. So auf den letzten Tag hin hat sich auch der Wind etwas neues überlegt und wir hatten tatsächlich während der ganzen letzten Runde schwachen Wind, sodass tatsächlich wohl die meisten ihre leichten Modelle fliegen konnten. Beni startete für die Schweizer in Gruppe 3. Im ersten Start erwischt er leider keine gute Luft, und startet knapp mit 5min Restzeit nochmals nach. Auch hier sieht es nicht rosig aus. Aber er findet eine ganz schwache Blase und kreist sie sanft aus, bis sie tatsächlich ablöst und ihm eine volle Zeit beschert. Einen guten Abschluss für seine WM, ein 1000er Score tut hier gut für die Motivation und für die Teamwertung. Sein Endresultat: Plazt 35! Cedi war der nächste. Bei ihm ist es wieder mal nicht so einfach, sodass er ein paar Sekunden abgibt. Trotzdem reicht es ihm damit locker ins Flyoff! Sein Vorrundenresultat, ein hammermässiger Platz 3! Stefan war der letzte, er brauchte noch einen 1000er und zwei Piloten oben an ihm in der Rangliste, die einen Fehler machten, um ins Flyoff zu kommen. Er wartet in seinem Flug kurz, sieht eine gute Thermik und nimmt sie gleich mit. Auch für ihn ein super Ende der WM – denn «leider» macht nur ein Pilot ein Fehler und Stefan beendet die WM auf Rang 13 – best of the rest! In der Teamwertung beschert uns das Platz 6. Nicht ganz was wir erhofften, aber trotzdem dürfen wir damit mehr als zufrieden sein!

Nachdem die Flyoff-Teilnehmer ermittelt waren, startete nach einer einstündigen Pause das Flyoff. Die Tasks waren 5x2min, Best Flight, Poker, 3x3:20 und Huge Ladder (3, 5, 7 min). Zum Start war noch immer kein Wind da und die Piloten füllen (fast) alle den Task. Auch Cedi fliegt sauber und startet sehr schnell, was ihm den Tausender bringt. Die zweite Runde wurde gleich nachgeschoben – Best Flight. Hier füllen bis auf zwei alle den Flug, und wie! So hoch waren die Flugzeuge die ganzen 10 Tage nie. Zwischendurch kamen auch etliche Möwen auf eine Visite vorbei, die ebenfalls eine Thermik mitkreisten. Tragischerweise meinten die beiden Piloten, die zu früh unten waren, dass der Task One Flight war, so starteten sie nicht sofort neu und verloren wertvolle Zeit. Denn die nächste Runde war nämlich Poker – historisch gesehen in Flyoffs die entscheidende Aufgabe, wo es teilweise alles oder nichts zu gewinnen gibt. Bevor die Senioren Poker fliegen, fliegen die Junioren ihre ersten beiden Flyoffrunden, und wie so oft verschlechtert sich bei den Junioren das Wetter dramatisch – in der Ferne ist Donner zu hören. Zum Start der Senioren-Pokerrunde ist es nun überzogen, Sonne ist weg. In der Testing Time fliegt Francic in einem Bart, der schien viele in die Falle zu locken – wohl erinnerten sich viele an ihre Best-Flight Runde, wo sie noch superhoch waren. So sagen Nikola Francic, Vincent Merlijn und Cederic All in an, und liegen aber nach kurzer Zeit wieder unten. Leider war der Bart dann weg – somit sind die drei leider sicher aus dem Rennen. Adas, Arijan und Marko gelingen super Flüge, sagen zuerst zwei eher konservative Zeiten an, und fliegen mit einem langen dritten Flug fast 15min durch. Anthony fliegt über 2min weniger – damit waren Arijan und Marko auf bestem Weg, die Sache unter sich auszumachen. Runde 4 fand gleich danach statt – Best 3x320min – teilweise im Regen. Dies gelingt aber wieder allen sehr gut.

Nach der Mittagspause fand dann noch der letzte Durchgang statt. Es starteten diesmal die Junioren mit Huge Ladder – 3min, 5min, 7min zu fliegen. Trotz etwas garstigem Wetter fliegen einige super Zeiten – aber am Ende wusste man nicht, wer denn nun gewonnen hat. Die Wettbewerbsleitung wertet sehr schnell aus, und dann wurde gejohlt. Finn Martens wird Juniorenweltmeister 2025, nachdem er bereits den Tarp Cup gewonnen hat, eine unglaubliche Leistung.

Bei den Senioren machten also Marko und Arijan die Sache unter sich aus. Die Thermik war da, um die Zeiten zu fliegen, aber war man daneben, hatte man verloren. Paul König und Henri Sander flogen die Zeiten alle voll. Marko und Arijan sind aber smart und beobachten, und schiessen dann gleichzeitig. Da Arijan aber im 5min-Flug rund 15s auf Marko verliert, ist nach der Landung klar – Marko Damjanovic ist Weltmeister! Eine Hammer Leistung in einem superschwierigen Flyoff, an der vermutlich schwierigsten WM ever.

Damit war der fliegende Teil der WM vorbei! Ein toller, anspruchsvoller Wettbewerb liegt hinter uns. Damit durften wir zum angenehmen Teil übergehen – Rangverkündigung und Bankett! Im Landgasthof Tarp versammelte sich noch einmal die ganze Gemeinde und feierte den vergangenen Event. Es ist enorm inspirierend, so viele Gleichgesinnte an einem Ort zu haben, aus jedem Ecken der Welt. Wir zelebrierten die Gewinner und liessen den Abend bei einem Bier und Drinks ausklingen. Ein rundum gelungener Event, nach einem rundum gelungenen Tag.

02/08/2025
WM Tag 6! An anderen WM’s wären an diesem Tag eigentlich die Flyoffs, aber hier in Tarp machen wir einen extra Vorrunden...
01/08/2025

WM Tag 6! An anderen WM’s wären an diesem Tag eigentlich die Flyoffs, aber hier in Tarp machen wir einen extra Vorrundentag! Aber das ist auch gut so, da wir pro Tag nur etwa 3 Runden durchbringen und wir einen Regentag hatten, sind mehr Runden definitiv willkommen.
Den Tag starten wir mittlerweile routiniert um 8 auf dem Feld. Heute allerdings spielten wir zum Modelle aufbauen Ländler über unsere Lautsprecher – es ist 1. August! Natürlich wollen wir an unserem Nationalfeiertag alles geben. Heute (und morgen) war ebenfalls speziell, weil der Tag live per Livestream übertragen wurde. Heute kam Stefan auch zum Vergnügen, ein Liveinterview zu geben. Es lohnt sich auch sicher, morgen einzuschalten, besonders während den Flyoffs – denn Cederic ist nach wie vor auf Flyoff-Kurs!

Heute Morgen begannen wir zunächst mit dem Task 1234. Bei etwas ruhigerem Wind von 1.5 bis 3 m/s lief das etwas geschmierter als die letzten Tage. Die Sonne war teilweise ebenfalls zu sehen, sodass es wenigstens ein paar wenige Bärte gab, die man auskurbeln konnte. Beni läuft es gut, er verliert im 1234 lediglich etwa 8 Sekunden. Es wären noch weniger gewesen, wenn wir nicht dummerweise plötzlich andere Helfer in der Startbahn gehabt hätten – 993 Punkte. Cederic läuft es auch generell gut, erwischt im 3 min Flug starkes Sinken und fliegt 974 Punkte heraus. Stefan erwischt gute Luft in seinem Durchgang und macht die schnellsten Turnarounds in seiner Gruppe, was ihm 1000 Punkte beschert.

Die nächste Runde stellte sich als deutlich schwieriger heraus. Es galt, in nur 2 Starts je 5min zu fliegen. Beni erkämpft sich eine Flugzeit von total 6.15min, was leider nur für 710 Punkte reichte, weil Ivo Bratrsovsky (Erbauer des Precios) gute knappe 9 min fliegt. Cederic fliegt erneut nur 12s weniger lang als der Beste seiner Gruppe, damit hat er wieder einen hohen 900er Score im Sack – damit ist er auf sehr gutem Flyoffkurs. Stefan erwischt im ersten Flug zusammen mit Arijan einen von Paul König angezeigten Bart nicht mehr, sodass beide nicht füllen – dann aber als einzige den zweiten Flug füllen können. Die 920 Punkte schieben Stefan wieder etwas nach vorne.

Nach der Mittagspause wehte der Wind wieder mit 4-6 m/s, die Sonne war da, sodass es einzelne Bärte da hatte. Diese bewegten sich allerdings so schnell, dass man Entscheidungen beinahe in Sekundenbruchteilen fällen musste, um im Kern der Thermikblase zu verbleiben. War man im Bart, so waren gute Flüge über 4min möglich, war man nicht drin, war man oft nach 2-2.30min wieder am Boden. Der Task war aber best 3 aus 6 Starts, max 3 Minuten. In Benis Gruppe füllen zwei Piloten leider die Zeit, sodass Beni mit verlorenen 2 Minuten nur 790 Punkte erfliegt. In Stefans Gruppe fliegen bereits 5 Piloten das Maximum von 9 Min heraus, darunter glücklicherweise auch Stefan, der im letzten Flug noch etwas Zeit über den Zelten herbeizaubern musste. Cederic kämpft auch in seinem Gruppe um jede Sekunde und kämpft sich im letzten Flug mit Henri in einem sehr schwachen Bart noch etwas hoch. 991 Punkte.

Dies war denn auch die letzte Runde des Tages. Man wollte heute keine neue Runde mehr beginnen, die man nicht fertig fliegen konnte. Das sollte auch eine gute Entscheidung sein, denn während die Junioren ihre drei Gruppen noch fertig flogen, regnete es immer wieder. Morgen früh sollen wir noch einen letzten Vorrundendurchgang fliegen, und zwar «Last Flight, 5 min in 7 min window». Das sollte ein passender Abschluss der WM für viele sein. Die besten 12 kommen dann ins Flyoff und kämpfen um den Plämpu. Cederic fliegt sehr solide und eine Flyoff-Teilnahme sieht sehr gut aus. Stefan holt heute einige Plätze auf und ist auf 14, nur knappe 80 Punkte vom Flyoffrang 12 entfernt. Ob es morgen noch ein Wunder gibt? Beni liegt heute Abend auf 36, er kämpft um seine Punkte, aber es scheint manchmal einfach nicht so zu funktionieren. Trotzdem ist 36 ein sehr gutes Resultat in diesem hochkarätigen Feld bei diesen echt schwierigen Bedingungen.

Wir beginnen morgen eine Stunde früher als sonst, weil Darum hauen wir uns jetzt in die Heia und greifen morgen wieder an!

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