Das zweite Kerngeschäft sind die sozialen Veranstaltungen für alle Generationen sowie die Förderung der unterschiedlichen Sozialschichten. TDA, kurz für Therapeutische Dual-Aktivierung, ist eine von Gabriela Pernter Volpe entwickelte pferdegestützte Therapie, bei der die Behandlung geistig gesunder Menschen im Vordergrund steht. Es ist eine neue Form der Hippotherapie, bei der Menschen mit psychis
chen und physischen Erkrankungen im Mittelpunkt stehen. Die Dualaktivierung nach Michael Geitner ist eine Trainingsarbeit mit Pferden, bei denen die Übungen der klassischen Pferdeausbildung mittels blaugelber Gassen und Pylonen sichtbar gemacht werden. Sie wird mit Hilfe einer Longe, als Longe-Walking (Mensch geht mit langen Zügeln hinter Pferd) oder reitend ausgeführt. Pferde haben eine monokulare Sichtweise und können die Farben blaugelb am besten wahrnehmen. Aus diesem Grund wurden die Gassen und Pylonen in diesen Farben hergestellt. Die Reizübertragung wird zum Gehirn überkreuzt übermittelt. Diese Reize beanspruchen das Pferd mental und physisch dermassen stark, dass eine bestimmte Trainingszeit mit einem klaren Aufbau, einer strukturierten Durchführung und einer einfachen Handhabung eingehalten werden muss. Nach der Arbeit sind die Pferde losgelöst, müde und entspannt. Durch das Training ihres Eigenen als auch fremder Pferde hat Frau Pernter Volpe festgestellt, dass diese Arbeit denselben Effekt auf den Menschen hat. Die hohe Konzentration während der Arbeitssequenzen führt zu einer Art meditativem Zustand, dem eine reflexive und entspannte Phase folgt. Parcours, durch die man das Pferd führt bzw. die man reitet, erfordern eine bewusste Auge-Hand-Koordination. Durch die schnellen Rechts-/Links-Wechsel wird das menschliche Gehirn positiv aktiviert (z.B. Summa summarum führt dies zu einem gesteigerten Wohlbefinden, der Bildung oder Erhöhung der Selbstmotivation sowie des Selbstbewusstseins. Ausserdem verbessert diese Therapieform das Selbstwertgefühl, steigert die Lebensqualität und fördert resp. sensibilisiert die Körperwahrnehmung. Sekundär auftretende Symptome werden reduziert oder verschwinden ganz. Die Therapeutische Dualaktivierung ist eine aktive Therapie für alle Menschen: Erwachsene, Jugendliche und Kinder mit körperlichen, seelischen und sozialen Problemen oder Krankheiten. Sie ist ein Coaching für alle, die an sich arbeiten und ihre Lebenssituation verbessern wollen. Frau Pernter Volpe ist Komplementärtherapeutin NVS mit eigener Praxis und vierzehnjähriger Berufserfahrung. In Verbindung mit ihrem medizinischem Wissen konnte Sie so optimale Therapiesitzungen planen und durchführen und, wie sie in ihrem Buch „Mit den Zügeln in der Hand“ erzählt, bereits mehrfache Erfolge verbuchen. Was ganz besonders hervorzuheben ist, dass unser Zentrum differentia ein familiärer Ort und Treffpunkt sein wird, wo man sich austauschen kann und Herzlichkeit im Vordergrund steht.