07/09/2026
++H1: FRÜHER RÜCKSTAND UND SCHWACHE QURFQUOTE - FIDES UNTERLIEGT IN WINTERTHUR++
Die SG Fides St.Gallen bleibt auch nach dem zweiten Saisonspiel ohne Punkte. In der AXA Arena unterlagen die Gallusstädter der SG Yellow/Pfadi Espoirs mit 23:30 (9:15). Gegen die offensive Deckungsarbeit der Gastgeber fand Fides über weite Strecken keine Mittel und bekundete zudem Mühe im Rückzugsverhalten, wodurch Winterthur immer wieder zu einfachen Toren kam.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Robert Weber brachte Fides früh in Führung, ehe sich beide Mannschaften bis zum 4:4 die Waage hielten. Anschliessend übernahm Yellow/Pfadi jedoch zunehmend die Kontrolle. Die Gastgeber setzten Fides mit einer aggressiven, offensiven Abwehr unter Druck und provozierten mehrere technische Fehler. Gleichzeitig scheiterten die St.Galler immer wieder am stark aufgelegten Winterthurer Torhüter Eren Besimli, der bereits vor der Pause zahlreiche Würfe entschärfte. Während Levin Steingruber und Gian-Luca Bühlmann auf der Gegenseite konsequent abschlossen, setzte sich Winterthur bis zum Seitenwechsel auf 15:9 ab.
Auch nach der Pause gelang es Fides nicht, entscheidend zu verkürzen. Zwar sorgten Robert Weber, Nevio Niederer und Konrad Wurst zwischenzeitlich für erfolgreiche Abschlüsse, doch näher als auf fünf Tore kamen die Gäste nicht mehr heran. Die Winterthurer hielten das Tempo hoch, nutzten Schwächen im Rückzugsspiel der Fidesler konsequent aus und bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf acht Tore aus.
Getragen wurde der Heimsieg von Levin Steingruber, der mit acht Treffern eine nahezu makellose Partie zeigte. Gian-Luca Bühlmann steuerte sechs Tore bei, während Eren Besimli mit einer Paradequote von 43 Prozent den Unterschied zwischen den Pfosten ausmachte. Auf Fides-Seite war Robert Weber mit sieben Treffern bester Werfer. Nevio Niederer erzielte vier Tore, Konrad Wurst und Basil Zeltner trafen je dreimal.
Letztlich spiegeln die Teamstatistiken den Spielverlauf treffend wider. Winterthur schloss deutlich effizienter ab (64 % Wurfquote gegenüber 51 % bei Fides), leistete sich weniger Ballverluste und verfügte über den stärkeren Rückhalt im Tor. Nach den ersten beiden Meisterschaftsspielen bleibt für die Mannschaft von Max Höning damit weiterhin Arbeit, insbesondere im Umgang mit offensiven Abwehrsystemen und im Rückzugsverhalten.
Telegramm:
SG Yellow / Pfadi Espoirs - SG Fides St. Gallen 30:23 (15:9)
Winterthur AXA Arena – 60 Zuschauer SR: Egger & Gisler; Del. Salvatore;
Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Winterthur und 4 mal 2 Minuten gegen Fides
Winterthur: Besimli (17 Parden); Kyburz (2), Rüegger, Steingruber (8), Heiniger, Nitsche (4), Schönholzer, Schwander (2), Süss, Bühlmann (6), Schmid (1), Kummer, Uthmann, Dörflinger, Lioi (3), Etter (4).
Fides: R. Schmid (5 Paraden), Schäpper (6); Alder (1), Coric, Egli, Halbeisen (1), Niederer (4), Pfründer (2), Schlachter (1), J. Schmid, Weber (7/2), Wick (1), Wurst (3), Zeltner (3)
Bemerkungen: G. Tarneller (verletzt), Heinl (Otmar)
Wurfquote Winterthur 64 %, Fides 51 %. Goaliequote Winterthur 43 %, Fides 28 %. Verschossene Penalty: 1:1.
Text: Gian-Lorin Alder
_____
Hopp Fides ❤️ .ch