Für die Mitglieder
Durch das wöchentliche Zusammentreffen im Dojo werden unsere Interessen und Ideen ausgetauscht und die Zusammengehörigkeit gefördert. Jiu Erwachsene
Die Mitglieder während den Trainings begeistern, um eine optimale Vorbereitung auf die Kyu-Prüfungen zu gewährleisten, sodass die Prüfungen mit Erfolg bestanden werden können. Qualität der Trainer
Sie wird durch stetige Ausbildung u
nd Weiterbildung erreicht. Bekanntheitsgrad
Ein Tag der offenen Türe, sowie öffentliche Auftritte sollen uns helfen wieder bekannt zu werden, dabei dürfen die modernen Mittel wie Internet, Medien und Flyer nicht fehlen. Finanzen
Der Jahresbeitrag ist bei uns marktgerecht. Wir wollen aber auch durch Sponsoring und Passivbeiträge ein gesundes Eigenkapital aufweisen.
1954 Gründung des Judo Club Olten
Der Judo Club Olten hatte in seinen Anfängen Mühe, geeignete Trainingslokalitäten zu finden. So wurde im oltner Schwingkeller trainiert, indem das Sägemehl mit einer Blache abgedeckt wurde. Die erste, grössere Anschaffung war der Kauf von Tatamis (Matten), die mit geflochtenem japanischem Reisstroh gefüllt und mit einem Leinentuch überzogen waren. Hergestellt nach den alt japanischen Massen 88 x 176 x 5 cm. Da noch weitere Vereine die Räumlichkeiten nutzten, konnten die schweren Tatamis nicht liegen gelassen werden. So war das Mattenauslegen schon als halbes einturnen und das Wegräumen als Konditionstraining zu betrachten. top
1963 die „Bubengruppe“ wird ins Leben gerufen
Auf dem Merkblatt für die Eltern und Anmeldetalon stand unter anderem:
- Judo wird barfuss in einem Kimono ausgeübt. Die Eintrittsgebühr beträgt inklusive Kimono und allen anderen Unkosten Fr. 35.-
- Der Jahresbetrag wurde vorläufig auf Fr. 5.- festgesetzt. (Wird im ersten Jahr nicht erhoben)
- Die Buben haben die Trainings regelmässig zu besuchen. Wir müssen uns vorbehalten, undisziplinierte und unsaubere Buben auszuschliessen.
1964 – 1994 die Kampfmannschaft
Regelmässig wurde das Können welches im Randori (wettkampfähnliches Training) erworben wurde, an Shiai (Wettkampf) geprüft. Aus diesem Grund wurde schon früh eine Kampfmannschaft gebildet, welche mit Erfolg in den oberen Ligen der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft mitkämpfte. Den grössten Erfolg feierte sie im Schweizer Cup mit der Teilnahme am 1/4-Final. Zeitweise war eine zweite Mannschaft im Einsatz, welche besonders dem Nachwuchs die Möglichkeit gab, sich im Shiai zu messen und Erfahrungen zu sammeln. Leider musste diese Mannschaft mangels Wettkämpfern abgemeldet werden.
1966 Namensänderung in Jugendgruppe
Mit der Teilnahme von Mädchen an den Trainings wurde der Name in Jugendgruppe umbenannt. Mehrere Judoka aus der Jugendgruppe wurden erfolgreich in die Jugend und Junioren Nationalmannschaft aufgeboten. Am Final der Schweizereinzelmeisterschaft erkämpften Junioren Medaillen sowie den Schweizermeistertitel. Aus der Bubengruppe gingen Kampfrichter und etliche höhere Dan-Träger hervor. Der höchste Dan-Träger ist Inhaber des 6. DAN (rot-weisser Gürtel).
1971 Bezug des eigenen DOJO
Der Bezug des eigenen Dojo (Trainingslokal) erlöste den Clubvorstand vom ewigen Suchen geeigneter Trainingsräumlichkeiten. Die Tatamis (Matten) konnten nun liegen gelassen werden. Seit der Gründung mussten über 24 mal die Lokalitäten gewechselt werden. Trainiert wurde zB. im Schwingkeller, in der Eishallen-Garderobe, im Sommer in der Curlinghalle, in Schulhäusern, in der Voliere, auf Bühnen in Restaurants, etc. In Fronarbeit (Ab-/Auf- u. Ausbau) sowie mit Bürgschaften der Mitglieder wurde der geeignete, damals 20-jährige Kindergarten (ehemals bei der oltner Martinskirche) zum Dojo. Ein grosses Bravo an den damaligen Vorstand und dessen Helfer. Ein alter Clubtraum ging in Erfüllung. Das eigene Dojo konnte bezogen werden.
1972 Ju Jutsu im Clubprogramm
Das alte japanische Jiu Jitsu fand ende der 60er Jahre in der Schweiz wieder einen Aufschwung. Die Techniken wurden den „modernen“ Bedürfnissen und Erkenntnissen angepasst, sowie im Schweiz. Judoverband als eigene Sektion geführt. Teilnehmer an Verbandskursen des Judo Club Olten fanden an der neuen Ausrichtung des Ju Jutsu gefallen und liessen sich darin unterrichten. Im Jahr 1972 war es dann soweit; die Sportart wurde im Club aufgenommen und wird seither trainiert.
1977 – 1989 Grösstes Nationales Judo Turnier
Das Nationale Judo Turnier in Olten wurde von der Anzahl Kategorien und Teilnehmern zu den grössten Turnieren in der Schweiz gezählt. Erstmals in der Schweiz mit Damen, Kyu- (Schüler) und Dan-Träger (Meister) getrennt, Senioren ab 35 Jahren, etc.. Für die Teilnehmer und Coachs der Damen und Herren Nationalmannschaften war das Turnier eine wichtige Standortbestimmung. Dank einem gut eingespielten Organisationskomitee konnte die Qualität jedes Jahr zu Gunsten der Judoka und Zuschauer verbessert und gesteigert werden. Die moderne Stadthalle in Olten liess es zu, dass erstmals auf 5 Tatamis (Mattenflächen) gekämpft werden konnte. Weitere organisatorische Massnahmen wurden erarbeitet und waren später für andere Turnierorganisatoren von grossem Nutzen.
1979 Trainerausbildung Jugend+Sport J+S und Verband SJV
Viel Unterstützung für die Clubtrainer brachte die Einführung der J+S Leiter- und SJV Trainerausbildung. Das methodische Vorgehen bei der Trainingsplanung und Durchführung brachte eine starke Verbesserung der Trainingslektionen und der Persönlichkeit der Clubtrainer. Viele Judoka und später Jiuka besuchten die Leiter- und Trainerkurse sowie regelmässig angebotene Fortbildungskurse.
1983 Schulsport der Stadt Olten
Bei der Angebotserweiterung der Stadt Olten wurde das Wahlfach Judo aufgenommen, das bis am 31.01.2014 durchgeführt wurde. Dasselbe gilt für die Durchführung von Judo am oltner Ferienpass für die Schuljugend.
2004 Umzug in ein neues Dojo
Nach 33 Jahren im gleichen Dojo sind wir nun umgezogen. Das alte Dojo war reparaturfällig und es musste in naher Zukunft ein neues Trainingslokal gefunden werden. Unsere neue Lokalität ist nun grösser und komfortabler ausgestattet. Hoffen wir auf weitere 33 Jahre im gleichen Dojo.