Sabina Gubser

Sabina Gubser Hypnose • Innere Bilder • Tiefenarbeit
Veränderung für Körper, Gefühl & Unterbewusstsein
Sodass du dich neu erfährst
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Sabina Gubser ist führend Expertin in Imagination und Bildersprache. Sie versteht es, scheinbar schwierige Themen auf das Wesentliche herunterzubrechen und damit Raum für Potenzialentwicklung zu bieten.

09/09/2026

Wenn ich heute meinem 40-jährigen Ich gegenübersitzen könnte, würde ich ihr das sagen:

1. Dein eigentliches Leben kann mit 40 erst beginnen.
Du bist nicht zu spät. Du hast nur lange versucht, in ein Leben zu passen, das längst nicht mehr deines war.

2. Kein Beruf entscheidet darüber, wer du bist.
Swissair. Bestatterin. Später Menschen durch innere Umbrüche begleiten. Verschiedene Welten – und doch ein roter Faden: Du kannst bleiben, wenn andere den Boden unter den Füssen verlieren.

3. Sicherheit ist nicht dasselbe wie ein stimmiges Leben.
Die grössere Gefahr liegt nicht immer im Neubeginn. Manchmal liegt sie darin, aus Angst zu

4. Du darfst ein Leben wählen, das andere nicht verstehen.
Sie müssen es weder nachvollziehen noch leben.

5. Dein Sohn wird dir etwas Entscheidendes zeigen.
Wir müssen nicht hetzen. Entwicklung folgt keinem Stundenplan.

6. Zugehörigkeit darf dich nicht deine Identität kosten.
Anpassung ist kein Beweis für Liebe.

7. Warte nicht auf Erlaubnis.
Nicht für deine Selbstständigkeit, nicht für einen Neubeginn, nicht für ein Leben, das wirklich zu dir passt.

Du bist nicht zu alt, um noch einmal neu zu wählen. Manchmal beginnt dein eigenes Leben genau in dem Moment, in dem du aufhörst, auf die Zustimmung anderer zu warten.

Welchen Satz würdest du deinem 40-jährigen Ich heute sagen?

04/09/2026

Nicht weil die Liebe besonders tief oder dieser Mensch deine grosse Bestimmung ist.

Sondern weil dein Nervensystem in einen Kreislauf gerät.

Er gibt dir Nähe, Aufmerksamkeit und das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Dann folgen Rückzug, Kälte, Abwertung oder Schweigen.

Dein Bindungssystem gerät in Alarm. Du versuchst, die Nähe wiederherzustellen. Plötzlich ist er wieder freundlich, verständnisvoll oder liebevoll.

In diesem Moment fällt die ganze Anspannung von dir ab. Diese Erleichterung kann sich stärker anfühlen als echte, verlässliche Liebe.

Dein Gehirn lernt:

Dieser Mensch verursacht meinen Schmerz. Aber er ist auch der Mensch, der ihn wieder beenden kann.

Weil du nie weisst, wann die nächste Zuwendung kommt, bemühst du dich immer mehr. Du analysierst jedes Wort, wartest auf Nachrichten und hoffst, dass der Mensch vom Anfang zurückkommt.

Genau diese Unberechenbarkeit erzeugt den Suchtcharakter.

Du bist nicht abhängig von seinem schlechten Verhalten. Du wirst abhängig von den kurzen Momenten der Erleichterung danach.

Das nennt man Traumabindung.

Dass du kaum loskommst, beweist deshalb nicht, dass diese Verbindung richtig für dich ist. Es zeigt, wie stark dein Bindungssystem in diesem Kreislauf gefangen ist.

Wenn du herausfinden möchtest, was dich noch an dieser Verbindung festhält, schreibe KLARHEIT in die Kommentare. Dann schicke ich dir meinen Mini Check.

30/08/2026

Ein narzisstischer Mensch kann dich abwerten, zurückweisen oder verletzen und kurz darauf wieder liebevoll, aufmerksam und zugewandt sein.

Genau dieser Wechsel kann eine starke Bindung erzeugen.

Du bekommst Nähe nicht verlässlich, sondern unberechenbar. Dadurch hört dein Inneres nicht auf zu hoffen. Du wartest auf die nächste gute Phase und versuchst immer stärker, wieder den Menschen zu erreichen, der er an seinen besten Tagen war.

Gleichzeitig wird ausgerechnet der Mensch, der deinen Schmerz verursacht, zur Quelle deines Trostes. Wenn er nach einer verletzenden Phase wieder freundlich wird, spürst du Erleichterung. Diese Erleichterung kann sich wie besonders tiefe Liebe anfühlen.

Das ist ein wesentlicher Teil der Traumabindung.

Die guten Momente waren möglicherweise echt. Genau deshalb ist es so schwierig. Du kämpfst nicht nur um eine Vorstellung, sondern um eine Seite dieses Menschen, die du tatsächlich erlebt hast. Nur war diese Seite nicht verlässlich verfügbar.

Jede neue liebevolle Phase gibt deinem Herzen einen weiteren Grund zu hoffen. Der Trauerprozess beginnt, wird aber immer wieder unterbrochen. Du kommst innerlich nicht an dem Punkt an, an dem du vollständig begreifen kannst: Das, was ich brauche, bekomme ich hier nicht dauerhaft.

Deshalb reicht es nicht, rational zu wissen, dass dir diese Beziehung schadet. Dein Verstand kann längst verstanden haben, was dein Bindungssystem noch nicht verarbeitet hat.

Loslassen beginnt, wenn beide Wahrheiten gleichzeitig Platz bekommen:

Die schönen Momente waren wirklich schön.

Und dieser Mensch hat mir wirklich geschadet.

Kommentiere KLARHEIT, wenn du herausfinden möchtest, was dich noch in dieser Verbindung festhält. Dann schicke ich dir meinen Mini Check.

29/08/2026

Auf der zweiten Bindungsstufe nach entsteht Verbindung über Gleichsein.

Wir denken ähnlich.
Wir sehen die Dinge gleich.
Wir gehören zusammen.

Bei narzisstisch geprägten Menschen kann genau daraus ein problematisches Beziehungsmuster entstehen. Sie suchen Bestätigung, indem andere ihre Sichtweise übernehmen.

Eine Person wird immer wieder abgewertet. Dieselben Geschichten werden weitererzählt. Andere Menschen werden beeinflusst, bis sie dieselbe Meinung vertreten.

Wer zustimmt, gehört dazu.
Wer widerspricht, wird selbst zum Problem.
Wer abgewertet wird, wird zunehmend ausgeschlossen.

So entsteht eine Verbindung zwischen mehreren Menschen auf Kosten eines anderen. Die gemeinsame Abwertung wird zum Bindemittel der Gruppe.

Irgendwann wirkt es, als müssten all diese Menschen recht haben. Doch eine ständig wiederholte Behauptung wird dadurch nicht wahr.

Das Schlechtreden erfüllt eine Funktion. Es erschafft Verbündete, bestätigt die eigene Sicht und verhindert, dass andere sich ein eigenes Bild machen.

Nicht jede Abwertung beweist Narzissmus. Entscheidend ist das wiederkehrende Muster aus Beeinflussung, Lagerbildung und Ausschluss.

Wenn du herausfinden möchtest, ob du in einem solchen Beziehungsmuster feststeckst, kommentiere KLARHEIT.

Ich schicke dir meinen Klarheit Mini Check.

26/08/2026
21/08/2026

Ich dachte lange, ich müsse mich entscheiden.

Entweder Geld verdienen oder für meinen Sohn da sein.
Entweder Sicherheit oder Freiheit.
Entweder funktionieren oder meinen eigenen Weg gehen.

2015 wurde mein Sohn geboren. Zu dieser Zeit arbeitete ich in einem Bestattungsinstitut. Jeden Tag begegnete ich Menschen, deren Zeit abgelaufen war. Gleichzeitig merkte ich, dass mir meine eigene Zeit entglitt.

Während ich arbeitete, war mein Sohn bei einer Nanny. Ende des Monats blieb kaum etwas übrig. Ich bezahlte dafür, arbeiten zu können, und verlor dabei genau das, was mir am wichtigsten war: Zeit mit meinem Kind.

Irgendwann verstand ich: Das Problem war nicht, dass ich zu wenig konnte. Das Problem war, dass ich meine Fähigkeiten für das Leben anderer einsetzte, aber kaum für mein eigenes.

Also hörte ich auf, auf eine Erlaubnis von aussen zu warten.

Ich begann, andere Fragen zu stellen:

Was, wenn beides möglich ist?
Was, wenn ich arbeiten und trotzdem für meinen Sohn da sein kann?
Was, wenn ich mein Leben nicht länger an vorgegebene Möglichkeiten anpassen muss?
Was, wenn ich selbst entscheide, wie mein Leben aussehen soll?

Heute arbeite ich ortsunabhängig und begleite Menschen dabei, ihr Potenzial freizulegen und sich ein Leben aufzubauen, das wirklich zu ihnen passt.

Nicht, weil Veränderung einfach ist. Sondern weil ich selbst erfahren habe, wie viel möglich wird, wenn wir aufhören, uns kleiner zu halten, als wir sind.

Wenn du spürst, dass auch in deinem Leben mehr möglich sein muss, dann folge mir.

Speichere diesen Beitrag für den Moment, in dem du wieder glaubst, du hättest keine Wahl.

Und teile ihn mit einem Menschen, der gerade zwischen Funktionieren und Leben feststeckt. 💛

20/08/2026

1️⃣ Sie provozieren deine Reaktion.

Sie reizen dich so lange, bis du wütend, verzweifelt oder emotional wirst. Danach sprechen sie nicht über das, was sie getan haben, sondern benutzen deine Reaktion als Beweis dafür, dass mit dir etwas nicht stimmt.

2️⃣ Sie geben dir gerade genug Hoffnung.

Nach Abwertung, Rückzug oder Streit sind sie plötzlich wieder liebevoll. Du glaubst, jetzt habe sich wirklich etwas verändert. Genau diese kurzen guten Phasen sorgen dafür, dass du bleibst.

3️⃣ Sie testen deine Grenzen.

Zuerst ist es nur eine kleine Respektlosigkeit. Wenn du sie hinnimmst, folgt die nächste. Nicht jede Grenzüberschreitung ist zufällig. Manche Menschen prüfen sehr genau, wie weit sie bei dir gehen können.

4️⃣ Sie machen andere Menschen zu Verbündeten.

Plötzlich wissen Freunde oder Familienmitglieder Dinge über dich, die verdreht oder aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Du stehst nicht mehr nur deinem Partner gegenüber, sondern musst dich vor mehreren Menschen rechtfertigen.

5️⃣ Sie bestrafen deine Eigenständigkeit.

Solange du dich anpasst, ist alles in Ordnung. Sobald du Nein sagst, eigene Pläne machst oder dich nicht mehr kontrollieren lässt, folgen Kälte, Vorwürfe oder Rückzug.

Das Gefährliche daran ist nicht nur sein Verhalten.

Das Gefährliche ist, dass du irgendwann glaubst, du müsstest dich noch mehr anstrengen, damit er dich wieder so behandelt wie am Anfang.

Welche dieser Verhaltensweisen kennst du aus deiner Beziehung? Schreib die Zahl in die Kommentare. Ich antworte dir darunter. 💛

Speichere den Beitrag und teile ihn mit einem Menschen, der das gerade verstehen muss.

Wenn du deine Beziehungsmuster erkennen und durchbrechen möchtest, findest du meinen Minikurs über den Link in meiner Bio.

17/08/2026

1. Er beobachtet zuerst die Stimmung im Raum, bevor er etwas sagt.
2. Er übernimmt Verantwortung für Gefühle, die gar nicht seine sind.
3. Kritik fühlt sich für ihn schnell wie Ablehnung an.
4. Er zieht sich zurück, sobald Nähe emotional oder verbindlich wird.
5. Er versucht, alles zu kontrollieren, weil Ungewissheit ihn überfordert.
6. Er funktioniert für andere, spricht aber kaum über seine eigenen Bedürfnisse.
7. Er bleibt lange in ungesunden Beziehungen, weil ihm Unsicherheit vertrauter ist als echte Geborgenheit.

Nicht jeder Mann mit diesen Verhaltensweisen hatte automatisch eine schwierige Kindheit. Doch solche Muster entstehen häufig, wenn ein Junge früh lernen musste, die Stimmung seiner Eltern zu beobachten.

Vielleicht war ein Elternteil unberechenbar, emotional nicht erreichbar, schnell gereizt oder selbst überfordert.

Dann lernt ein Kind nicht:

„Ich darf einfach sein.“

Es lernt:

„Ich muss zuerst herausfinden, was hier gerade von mir erwartet wird.“

Später wirkt dieser Mann möglicherweise kühl, kontrollierend, angepasst oder übermässig unabhängig. Tatsächlich versucht sein Nervensystem weiterhin, Sicherheit herzustellen.

Das erklärt sein Verhalten. Es entschuldigt nicht, wenn er andere abwertet, manipuliert oder verletzt.

Was ihn als Jungen geschützt hat, verhindert als Mann oft genau die Nähe, nach der er sich eigentlich sehnt.

Welchen dieser sieben Punkte kennst du von dir oder einem Mann in deinem Leben?

Schreib die Zahl in die Kommentare. Ich antworte dir.

Speichere den Beitrag und melde dich für meinen Mini Kurs an. Den Link findest du in meiner Bio. 💛

16/08/2026

seitdem beobachte ich etwas, womit ich in dieser Deutlichkeit selbst nicht gerechnet habe.

Er ist wieder viel mehr da.

Er redet mehr. Er sucht mehr Kontakt. Er beschäftigt sich wieder mit Dingen, die vorher kaum eine Chance gegen das Handy hatten. Er wirkt aufmerksamer, interessierter und präsenter.

Und genau deshalb hinterfrage ich inzwischen diesen Satz:

„Kinder müssen früh Medienkompetenz lernen.“

Was meinen wir damit eigentlich?

Dass ein Kind ein Smartphone besitzen muss, um zu lernen, mit einem Smartphone umzugehen?

Mein Sohn konnte das Handy hervorragend bedienen. Er wusste, wie Apps funktionieren, wie man kommuniziert und wie man sich darin bewegt.

Aber das ist keine Medienkompetenz.

Die eigentliche Frage ist doch:

Kann ein Kind aufhören, obwohl der nächste Reiz wartet?

Kann es Langeweile aushalten?

Kann es seine Aufmerksamkeit selbst steuern?

Kann es erkennen, wann ihm etwas nicht guttut?

Kann es sich gegen etwas entscheiden, das darauf entwickelt wurde, seine Aufmerksamkeit möglichst lange festzuhalten?

Ich sehe nach diesen drei Wochen jedenfalls nicht, was meinem Sohn ohne Handy fehlt.

Ich sehe gerade sehr deutlich, was wieder da ist.

Und vielleicht sollten wir deshalb aufhören, jeden frühen Smartphonezugang mit „Medienkompetenz“ zu rechtfertigen.

Manchmal ist ein klares Nein die verantwortungsvollere Medienerziehung.

Wie siehst du das?

💛 Teile den Beitrag, wenn diese Diskussion mehr Eltern erreichen sollte.
💛 Speichere ihn, wenn du das Thema bei euch zu Hause kennst.

16/08/2026

„Ich muss ihn nur besser verstehen.“

Denn genau dort beginnt häufig etwas, das zunächst wie Empathie aussieht und irgendwann zur Selbstaufgabe wird.

Du verstehst seine Vergangenheit.
Seine Verletzungen.
Seine Trigger.
Seine Angst vor Kritik.
Seinen Rückzug.
Seine Wut.
Seine Art, Verantwortung abzugeben.

Und irgendwann hast du für fast alles eine Erklärung.

Nur für deine eigenen Bedürfnisse ist kaum noch Platz.

Verstehen ist nicht das Problem. Empathie auch nicht.

Problematisch wird es, wenn dein Verständnis dazu führt, dass du Dinge akzeptierst, die dir nicht guttun.

Eine Beziehung wird nicht dadurch gesund, dass einer immer verständnisvoller wird.

Sie braucht zwei Menschen, die Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen.

Du darfst verstehen, warum jemand so geworden ist.

Und trotzdem sagen:

Bis hierhin. Das möchte ich nicht. So möchte ich nicht behandelt werden.

Genau das ist der Unterschied zwischen Empathie und Selbstaufgabe. 💛

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Und wenn du deine eigenen Beziehungsmuster besser verstehen möchtest, melde dich für meinen Minikurs an. Den Link findest du in meiner Bio. 💛

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