09/09/2026
Wenn ich heute meinem 40-jährigen Ich gegenübersitzen könnte, würde ich ihr das sagen:
1. Dein eigentliches Leben kann mit 40 erst beginnen.
Du bist nicht zu spät. Du hast nur lange versucht, in ein Leben zu passen, das längst nicht mehr deines war.
2. Kein Beruf entscheidet darüber, wer du bist.
Swissair. Bestatterin. Später Menschen durch innere Umbrüche begleiten. Verschiedene Welten – und doch ein roter Faden: Du kannst bleiben, wenn andere den Boden unter den Füssen verlieren.
3. Sicherheit ist nicht dasselbe wie ein stimmiges Leben.
Die grössere Gefahr liegt nicht immer im Neubeginn. Manchmal liegt sie darin, aus Angst zu
4. Du darfst ein Leben wählen, das andere nicht verstehen.
Sie müssen es weder nachvollziehen noch leben.
5. Dein Sohn wird dir etwas Entscheidendes zeigen.
Wir müssen nicht hetzen. Entwicklung folgt keinem Stundenplan.
6. Zugehörigkeit darf dich nicht deine Identität kosten.
Anpassung ist kein Beweis für Liebe.
7. Warte nicht auf Erlaubnis.
Nicht für deine Selbstständigkeit, nicht für einen Neubeginn, nicht für ein Leben, das wirklich zu dir passt.
Du bist nicht zu alt, um noch einmal neu zu wählen. Manchmal beginnt dein eigenes Leben genau in dem Moment, in dem du aufhörst, auf die Zustimmung anderer zu warten.
Welchen Satz würdest du deinem 40-jährigen Ich heute sagen?