30/08/2026
„Du gibst von Montag bis Freitag Kurse... und trainierst am Sonntag schon wieder? Reicht dir das denn nicht?!“
Diese Frage höre ich oft. Meine ehrliche Antwort:
Nein.
Training ist kein 9-to-5-Job, der nur von Montag bis Freitag stattfindet. Wer echte physische und mentale Anpassungen will, braucht vor allem eines: Consistency.
Aber lass uns die Fakten auf den Tisch legen:
Mal eine Pause einzulegen, ist absolut nicht verkehrt.
Dass ich am Sonntag schon wieder die Energie für den Boxsack habe, liegt schlicht daran, dass meine Regeneration heute deutlich schneller ist als vielleicht bei jemand anderem.
Das kam nicht über Nacht. Es ist das Resultat eines jahrelangen, konsequenten Aufbaus.
Wenn wir über Anpassung sprechen, geht es um Folgendes:
1. Physische Anpassung: Dein Körper adaptiert durch regelmässige Reize. Wer lückenlos an seiner Routine festhält, merkt schnell: Plötzlich geht mehr. Du wirst stärker, und dein System erholt sich schneller.
2. Der Vergleich: Mess dich nicht an meinem Pensum oder dem von anderen. Finde deine eigene Konsequenz und zieh sie durch.
3. Mentale Anpassung: Durchhaltewillen entsteht nicht unter der Woche, wenn der Sport sowieso in den Alltagskalender gequetscht ist. Er entsteht an den Tagen, an denen du die freie Wahl hast – wie am Wochenende – und dich trotzdem bewusst für deine Routine entscheidest.
Halte an deiner Konsequenz fest, setze deine Reize, nimm dir deine Pausen – und beobachte, wie sich dein Level verschiebt. Punkt.
Wie sieht deine Routine heute aus? 👇🏼