19/01/2026
Zum Jahresende, nach einer extrem arbeitsintensiven Zeit, konnte ich endlich mal einen Gang rausnehmen. Zeit, den Kopf frei zu bekommen und mir Gedanken über die sportlichen Ziele für 2026 zu machen.
Es hat nicht lange gedauert, bis der Funke übergesprungen ist. Das nächste grosse Projekt steht: X-Alpine Verbier. 140 km. 8900 hm. Hochalpin. Technisch. Gnadenlos.
Warum tue ich mir das an?
Die Herausforderung: Weil ich mehr will als mein 100km Lauf vom 2025.
Das Vertrauen: Es wird mir alles abverlangen – aber ich weiss wenn alles gut läuft, dass ich es kann.
Der Prozess: Die Planung, das Blut, der Schweiss und die Disziplin in der Vorbereitung sind für mich genauso wertvoll wie die Ziellinie.
Die Expertise: Hier kann ich mein gesamtes Wissen als Sportwissenschaftler und Hybrid-Athlet in die Waagschale werfen.
Die Verbundenheit: Ich liebe die Berge, die rohe Natur und die Stille, die man nur dort oben findet.
Die Erfahrung: Schon jetzt freue ich mich auf die dunkle Nacht hoch in den Bergen, nur ich mit meiner Stirnlampe und über mir der Sternenhimmel.
Das Laufen: Laufen ist für mich ultimativer Ausdruck von Freiheit. Wenn mich meine Beine über Berge und Täler tragen.
Das Ungewisse: Ein Ultra ist kein Lauf sondern ein Abenteuer das existenzielle Ausmasse haben kann.
Die Selbsterfahrung: Du gehst du Hochs und Tiefs und kratzt an der Essenz deines Daseins.
Ab jetzt heisst es: Fokus!
Begleitet mich in den nächsten Monaten auf diesem Weg – zwischen schweren Squats im Gym und endlosen Power-Hiking-Intervallen am Berg. Es wird hart, es wird wissenschaftlich und es wird leidenschaftlich.
Los gehts!