16/09/2026
Metall? Klar. Aber ein Büchsenmacher arbeitet mindestens so viel mit Holz. 🪵
Wenn man "Büchsenmacher" hört, denken die meisten sofort an Läufe, Verschlüsse, Feinmechanik.
Was viele nicht wissen: Ein grosser Teil der Ausbildung dreht sich um Holz. Der Beruf ist in der Schweiz eine vierjährige Lehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis - Schäften, Schleifen und Oberflächenbehandlung gehören genauso dazu wie Metallbearbeitung, Ballistik oder Optik. Wer bei uns in der Werkstatt arbeitet, wechselt an einem Tag zwischen Drehbank und Schleifpapier, oft sogar am selben Gewehr.
Beim K31 zum Beispiel: Nach dem Grobschliff folgt der Feinschliff von Hand, Schicht für Schicht, bis sich keine Fasern mehr aufstellen. Die eine Kante wird bewusst gebrochen. Die andere bewusst nicht. Genau hier entscheidet sich, ob ein Schaft am Ende einfach "fertig" aussieht oder wirklich gut in der Hand liegt.
Wollt ihr mehr über den Büchsenmacherberuf wissen? Fragt uns in den Kommentaren - wir erzählen gerne aus der Werkstatt 😉