28/08/2026
Wiggertal II lässt es in Oensingen krachen
Was für ein Auftritt von Wiggertal II! Mit einem furiosen Start, viel Spielfreude und einer offensiv entfesselten Mannschaft gewinnt Wiggertal II auswärts gegen die Oensingen Roadrunners II gleich mit 15:2. Besonders der blaue Block aus den Trainings sorgt für mächtig Wirbel.
Schon nach 53 Sekunden war klar: Heute hat Wiggertal richtig Bock auf Hockey. Mike Hofer eröffnete das Skore und brachte die Gäste früh auf Kurs. Nur gut zwei Minuten später legte Janis „Stibi“ Zemp nach – 2:0!
Und damit nahm die Wiggertal-Maschine erst richtig Fahrt auf. Patrick Affentranger erhöhte auf 3:0, bevor Stibi mit seinem zweiten Treffer des Abends bereits nach knapp zehn Minuten auf 4:0 stellte. Michael Stählin machte kurz vor der ersten Pause das 5:0 perfekt.
Besonders bemerkenswert: Der blaue Block aus den Trainings mit Stibi, Hofer, Koch und Affentranger stand erstmals gemeinsam im Einsatz – und produzierte gleich in seinen ersten vier Einsätzen vier Tore. Was im Training schon immer wieder für gefährliche Kombinationen sorgt, funktionierte nun auch unter Wettkampfbedingungen. Die Chemie stimmt – und das bekam Oensingen schmerzhaft zu spüren.
Wiggertal kennt keine Gnade
Wer nach der ersten Pause auf eine Reaktion der Gastgeber hoffte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Stibi komplettierte mit seinem dritten Treffer seinen persönlichen Hattrick und schraubte das Resultat auf 6:0.
Oensingen gelang zwar durch Fabian Vogel deer erste Treffer, doch Wiggertal liess sich davon nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Christian Wüthrich und Roger Schär stellten den alten Abstand umgehend wieder her.
Als Oensingen wegen einer Strafe in Unterzahl geriet, schlug Wiggertal erneut eiskalt zu. Hofer nutzte die Überzahl und erzielte nach einem richtig herrlichen Screen drei Meter neben dem Tor durch Röbi Schaffhauser das 9:1. Danach ging es Schlag auf Schlag: Matthias Häfliger und erneut Stählin erhöhten bis zur zweiten Pause auf 11:1.
Die Partie war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden – doch Wiggertal hatte offensichtlich noch lange nicht genug.
15 Tore und jede Menge Spielfreude