Entstehung:
2013 meldeten sich erstmals drei wilde Brugger für ein Kubbturnier an. Marc Binder und Beno Steinacher, zwei Mitglieder des OK’s des Kubbmaisters, kennen Nico Schäpper aus der Lehrzeit beim PSI und überredeten ihn mit ein paar Freunden vorbei zu schauen. Das erste Turnier war keine Erfolgsgeschichte, schliesslich waren weder Technik noch Regelwerk bekannt und so landete man auf dem g
efühlten vorletzten Platz. Nichtsdestotrotz kauften sich die Brugger ein Set und sondierten Brugg nach passenden Rasenflächen. Das Picwiesli an der Aare war dann die Geburtsstunde der Kubbwildheit! Einen ganzen Sommer lang spielten und trainierten die Brugger, bis einmal die Grundfertigkeiten gefestigt waren.
Das erwachen der Macht:
Immer wieder erscheinte ein junger, blonder Jüngling neben dem Feld – Goldjunge war sein Name – Hinter dem Rücken munkelte man, dass er der beste Schweizer Kubbspieler ohne fixes Team sein soll – Gierig stürzten sich die Brugger auf sein Know-How, zapften jedes Tröpfchen Wissen, Fachbegriffe, Tricks und Regeln ab. Wieviel die Brugger ihrem persönlichen Yoda verdanken, sieht man an den Erfolgen in der ersten offiziellen Saison 2014. So holten sich die Sonnenkönige den Titel „Newcomer des Jahres 2014“ und begeisterten selbst eingefleischte Kubbsenioren mit ihrem frischen Auftreten. Nach einer durchaus sehr erfolgreichen ersten Saison 2014, entschlossen sich die Brugger einen eigenen Verein zu gründen. Im Frühjahr 2015 war es dann soweit, der Kubbclub Wasserschloss war geboren.
Interesse?
Trotz aller Wildheit und dem Ehrgeiz Titel zu holen, ist und bleibt Kubb ein Freizeitsport, der in erster Linie im Park und einer Büchse Bier gespielt wird. Die Szene besteht aus vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten, glänzt aber vor allem durch den herzlichen und familiären Charme. Der Sport lebt von der Fairness ihrer Teilnehmer und kann so, Gott sei Dank, noch ohne Schiedsrichter gespielt werden. Wer Kubb für ein reines Geschicklichkeitsspiel hält, hat weit gefehlt. Kubb begeistert und fesselt seine Spieler bis in die späten Abendstunden aufgrund der Vielschichtigkeit. Taktik, Geschicklichkeit, Nerven und die unterschiedlichen Herausforderungen je nach Spielverlauf bis hin zum technisch schwierigen Königsschuss sind die Komponenten, die uns beinahe täglich dazu verleiten diese Holzklötze und -stäbe in die Hand zu nehmen. Für mehr Informationen über Kubb empfehlen wir die Homepage des Verbands: www.kubbtour.ch
Wer Kubb ausprobieren möchte, ohne gleich ein Set kaufen zu müssen, kann dies gerne auch an unserem alljährlichen Friends-and-Family (F&F) Turnier. Familienangehörige, Freunde, Bekannte und Wildfremde sind herzlich eingeladen in einem lockeren, nicht leistungsorientierten Umfeld den Kubbsport kennenzulernen.
Hätte ich nicht gedacht:
Wer nun denkt, das Spiel sei eine kleine Modeerscheinung, die nur regionalen Charakter hat, liegt weit daneben. International steigt die Anzahl an Kubbspielern stark an, da das Spiel von Jung bis Alt und egal mit wieviel Talent einfach Spass macht. Egal ob in den USA, in Thailand, Belgien, Deutschland, Tschechien, Österreich oder im Mutterland Schweden, überall wird gekubbt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass eine Europameisterschaft und eine Weltmeisterschaft jährlich auf dem Kalender stehen. Auch der KCW hat bereits erste Erfolge gefeiert.