08/04/2021
❤️Ein Hoffnungsschimmer für viele Kinder❤️
An alle Lehrpersonen:
Hier ein wunderbares mutiges Beispiel einer Lehrerin, die sich in diesem Brief an ihre Direktorin wendet und sich von den Verbrechen distanziert, die den Kindern derzeit angetan werden: Kopiert und teilt den Text und verwendet ihn für euch, wenn ihr wollt:
Ich möchte Ihnen Frau Direktor hiermit mitteilen, dass ich mich als Mensch und als Pädagogin von der Aktion „Nasenbohrertest“ offiziell distanziere. Es ist für mich kein „kleines Opfer“ wie Sie es nennen. Meine Grenze des Schweigens und Mitlaufens bei der systematischen „Bearbeitung“ der Kinder und Jugendlichen ist hiermit überschritten. Ich kann und will die Verantwortung , die unsere Schule hier auf sich lädt, nicht mittragen. Ich kann als Lehrperson nicht zuschauen wie wir Steigbügelhalter dieser Coronamaßnahmen werden auf Kosten der Kinder und Jugendlichen. Eine ganze Generation wird hier an die Wand gefahren.
Ich zitiere den Hirnforscher Gerald Hüther, der sagt, dass Kinder so konzipiert sind, dass sie alles tun um es den Erwachsenen recht zu machen. Sie unterdrücken dabei ihre eigenen lebensbejahenden Bedürfnisse und passen sich an. Wichtige dafür zuständige Ganglien im Gehirn hören irreversibel auf sich zu vernetzen. Das bedeutet, sie hören auf lebendig zu sein und orientieren sich auf braves Anpassen. Die Folgen sind schwere nicht mehr gut zu machende Depressionen.
Jetzt schon überfüllte Jugendpsychiatrien sprechen da für sich.
Wo bleiben die Tugenden, die Werte und Rechte von Menschlichkeit, gesundheitliche Unversehrtheit, Recht auf Bildung? Gefördert werden stattdessen blinde, unkritische Anpassung an „ranghöhere“ Autoritäten, Ausgrenzung, Diffamierung, Bloßstellungen und Mobbing.
Mobbing war doch früher mal eine Straftat oder nicht?
Von der giftigen Chemikalie, in die die Teststäbchen getaucht sind mal abgesehen.!
Als Pädagogin habe ich einen Erziehungsauftrag, den ich sehr ernst nehme. Und dieser Erziehungsauftrag ist, die Jugendlichen auf ihren Weg zu freudigen, lebensfrohen und kritischen Erwachsenen zu begleiten, sie in ihrer Neugier auf die Welt zu unterstützen.
Was hier und jetzt geschieht ist jedoch eine systematische, von oben angeordnete Zerschlagung dieser Lebendigkeit der Jugendlichen. Wir peilen hier eine angepasste, kraftlose, kreativlose und damit tote Gesellschaft an.
Ich mache da nicht mehr mit.
Frei nach Bert Brecht:
Wenn Unrecht zu Recht wird
wird Widerstand zur Pflicht.
Mit freundlichen Grüßen
P.S. Ich werde meine Distanzierung von diesen Tests auch meinen Schüler/innen und deren Erziehungsberechtigten über das digitale Register mitteilen.