24/04/2017
Liebe Laufsportfreunde,
die letzte Woche vor dem 1. Sparkasse Nova City Run am 1. Mai ist bereits angebrochen und es ist nun an der Zeit sich Gedanken über die unmittelbare Wettkampfvorbereitung zu machen. In der letzten Woche vor dem Lauf steht trainingsmethodisch die Umfangsentlastung im Vordergrund. Für die Trainingspraxis bedeutet dies, die Laufumfänge um 40-60% zu reduzieren, wohl aber die Laufintensität unverändert zu lassen. Die Ernährung sollte jetzt unbedingt einen gewissen Kohlenhydratanteil in allen Mahlzeiten aufweisen, um sicherzustellen, dass die Glykogenspeicher am Renntag gefüllt sind. Diese Energiequelle entscheidet nämlich in erster Linie über die Ausnutzung des Leistungspotentials am Wettkampftag. Ansonsten sollten keine speziellen Vorwettkampfdiäten oder Carboloadingstrategien jetzt noch ausprobiert werden. Das Körpergewicht kann sich durch die Umfangsreduktion und den leicht erhöhten Kohlenhydratanteil in der Nahrung schon mal um 1-2kg erhöhen, aber das soll niemanden beunruhigen, denn die prall gefüllten Energiespeicher werden bei richtiger Tempowahl beim Wettkampf bis auf den letzten Gramm wieder geleert. Die Wettkampfverpflegung ist abhängig von der Streckenlänge. Während über 7km lediglich etwas Wasser ausreicht, bietet sich auf der 14km und 21km Strecke auch die zusätzliche Energieaufnahme durch sogenannte Isotonische Getränke und/oder Kohlenhydratgels an. Die Labestationen bieten dazu den idealen Zeitpunkt, um sich ausreichend und nach Bedarf zu verpflegen. Es sollte dabei aber unbedingt auch auf das subjektive Gefühl der Flüssigkeits- bzw. Energieaufnahme geachtet werden.
Für das Rennen selbst sollte im Vorfeld bereits die geeignete Pacingstrategie festgelegt werden. Die durchschnittliche Kilometerzeit sollte im Idealfall konstant über die gesamte Strecke gehalten werden, um die gewünschte Zielzeit zu erreichen. In den seltensten Fällen lohnt sich ein verschärftes Anfangstempo, da man in der zweiten Hälfte dem Tempo meist Tribut zollen muss. Erfahrene LäuferInnen können durchaus einen Negativsplit anstreben, in dem sie die zweite Streckenhälfte schneller laufen als die Erste. Das Aufwärmen vor dem Rennen ist abhängig von der Streckenlänge, denn je länger die Wettkampfdistanz ist, desto ruhiger sollte das Aufwärmprogramm gestaltet werden. Grober Richtwert für das Warm up sind 15 – 30 Minuten, dabei sollte anfangs locker gejoggt werden, ehe man einige Elemente aus der Schwunggymnastik und dem Lauf ABC einbaut. Den Abschluss eines Aufwärmprogramms sollten 2-3 kurze Steigerungsläufe zwischen 60-100m bilden, bevor es heißt: Ready, Steady, Go!
Wir vom Sportinstitut-Bader wünschen Euch ein tolles Lauferlebnis beim 1. Sparkasse Nova City Run und drücken ganz fest die Daumen!
Euer Claus Bader und Peter Leo