02/10/2024
35 Jahre hat es gebraucht bis sich 2024 der 1. PBC Union Wien Bundesligameister nennen durfte.
Doch wie hat eigentlich alles begonnen?
Ende der 80er Jahre fanden sich im Wiedner Billardcenter am Wiener Naschmarkt einige Pool-Billard-Begeisterte zusammen, die Pool nicht als Wirtshausspiel, sondern als Leistungssport lernen und betreiben wollten.
Die Frage war nur: Wie spielt man richtig Pool?
Da konnte der Kärntner Robert Paier helfen, der aus seinem Bundesland Erfahrungen mitbrachte.
Das war auch dringend notwendig, denn zu diesem Zeitpunkt gab es in der Bundeshauptstadt Wien zwar eine Menge Carambol-Vereine, aber keinen einzigen Verein, der sich mit Pool-Billard befasste.
Im Jänner 1988 gab es das „Gründungsturnier“ im Wiedner Billardcenter.
Neben Robert Paier spielten damals Gerhard Kouba, Thomas Ritter, Gerald Lewinski, Christian Lintschinger und H-W Eckhardt – und auch der damals 12jährige Peter Bauch.
Die Vereinsgründung erfolgte kurz darauf.
Die ersten Monate gab es freundschaftliche Mannschafts-Begegnungen mit einem Salzburger und einem Kärntner Verein.
In Wien waren noch keine Turniere und keine Meisterschaft möglich.
Den Anschluss an die Billardszene schaffte der Klub Ende 1989, als er daranging, mit zwei weiteren mittlerweile gegründeten Wiener Klubs und mit einem brandneuen Wiener Neustädter Billardverein eine Mannschaftsmeisterschaft samt Einzelturnieren im Rahmen einer „Spielgemeinschaft Ost“ anzufangen.
Als die Zahl der Vereine in Wien und Niederösterreich angewachsen und jeder der mittlerweile gegründeten Landesverbände lebensfähig geworden war, begannen beide Bundesländer 1991/92, jedes für sich, eine eigene Meisterschaft.
Das Foto zeigt Peter Bauch in Action.