29/04/2026
Wir alle „schwingen“ und „schwimmen“ durch unseren Alltag. Mal aktiviert uns etwas, mal zehrt etwas an unserer Energie. In einem gesunden Nervensystem ist diese Bewegung ganz natürlich:
📈 Die Kurve geht nach oben: Wir sind aktiviert, vielleicht gereizt oder unter Zeitdruck. Bei großen Herausforderungen katapultiert es uns in den Sympathikus – etwa vor einer Präsentation oder bei einem Streit.
📉 Die Kurve geht nach unten: Wir entspannen uns am Abend, fühlen uns vielleicht etwas abgeschlagen oder brauchen Ruhe, um die Batterien wieder aufzuladen.
Solange wir uns innerhalb unseres Stresstoleranzfensters bewegen, bleibt unser System resilient und anpassungsfähig. Es ist wie ein Gummiband: Es dehnt sich unter Druck aus, schnellt aber immer wieder in seine ursprüngliche Form zurück, sobald die Belastung nachlässt. ✨
Doch was, wenn das Gummiband starr wird?
Bei chronischem Stress oder Trauma verlieren wir die Mitte. Wir pendeln nur noch zwischen den Extremen:
🔺 Übererregung: Ein Gefühl von ständiger Gefahr, Panik und Ruhelosigkeit.
⬇️ Untererregung: Schwere, Taubheit und Hoffnungslosigkeit.
Wahre Resilienz entsteht dort, wo wir etwas wagen, aber unserem System danach die vollständige Erholung schenken, die es braucht, um wieder in den „grünen Bereich“ zurückzufinden. 🌿
Wie fühlt sich dein „Gummiband“ heute an? Flexibel oder eher unter Spannung?