10/05/2025
Es war angerichtet. Das legendäre Derby of Hate gegen #1 Team stand bevor – ein Spiel mit mehr Spannung als ein Whirlpool voller Zitteraale.
Selbst Coach Thorsten, emotional sonst irgendwo zwischen Carlo Ancelotti und Helene Fischer verortet, appellierte an die Mannschaft, den Pegel am Vorabend für einmal unter „Dummsuff“ zu halten.
Die erste Hälfte war geprägt von harter Arbeit, viel Schweiß – und überraschend wenig Plan. Im Mittelpunkt: Ikea-Fan Wandschrank. Nach einer einzigen (!) Fair-Play-Aktion stilisierte er sich direkt zum moralischen Leuchtturm der Liga. Das war’s dann aber auch mit seinen nennenswerten Beiträgen.
Auch in Hälfte zwei ging es eng her bis schließlich der beste Mitte Österreischs 2015 die Chance hatte das Spiel in unsere Richtung zu lenken. Doch Simi wäre nicht Simi, wenn er nicht das täte, was er mit erschütternder Zuverlässigkeit perfektioniert hat: Verwerfen.
Während sich unsere Beefträger weiterhin mühten, nutzten die Hawara von #1 die Pfeiflaune des Schiedsrichters auf eine Weise, wie man sonst nur den persönlichen Inflationsausgleich an der Selbstbedienungskasse einsetzt: Gnadenlos. Ganze vierzehn (!) Siebenmeter holten sie heraus – Manchmal werfen wir nicht einmal so viele Tore!
Am Ende verlieren wir ein hitziges Spiel mit 27:32 und müssen einsehen: #1 weist uns diese Saison zum zweiten Mal in die Schranken. Aber was viel wichtiger ist: Wir haben die besseren Memes.
MVP: Schmiso – erst im Spiel, dann plötzlich mit der Pfeife im Mund, erduldete er jegliche Schmähung gegen seine Frisur vom pubertären Publikum!