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Hohe Temperaturen belasten deinen Körper zusätzlich – Herzfrequenz und subjektive Anstrengung steigen schneller, auch be...
09/06/2026

Hohe Temperaturen belasten deinen Körper zusätzlich – Herzfrequenz und subjektive Anstrengung steigen schneller, auch bei gleicher Pace.

Deshalb gilt:
• Verlege intensive Einheiten möglichst auf kühle Tageszeiten oder passe sie im Zweifel an.
• Reduziere dein Tempo bei Hitze bewusst, ohne schlechtes Gewissen. Dein Körper arbeitet im Hintergrund härter, als es die Uhr zeigt.
• Achte auf Flüssigkeitszufuhr vor, während (bei längeren Läufen) und nach der Einheit.
• Schütze dich mit Kopfbedeckung, Sonnencreme und leichter, luftiger Kleidung.

Es ist kein Zeichen von Schwäche, bei 30 °C langsamer zu laufen oder eine Einheit anzupassen – es ist ein Zeichen von Vernunft und langfristigem Denken.

Laufen muss nicht nur auf Asphalt stattfinden – gerade im Sommer kann der Einstieg ins Traillaufen eine tolle Abwechslun...
02/06/2026

Laufen muss nicht nur auf Asphalt stattfinden – gerade im Sommer kann der Einstieg ins Traillaufen eine tolle Abwechslung sein.

Ein paar Tipps:
• Starte mit einfachen Strecken: Waldwege, Schotter, breite Pfade, bevor du dich auf technischere Trails wagst.
• Rechne nicht mit vergleichbaren Paces wie auf der Straße – Höhenmeter, Untergrund und Kurven machen jeden Kilometer „anders“.
• Bergauf gehen ist völlig okay und oft energieeffizienter, vor allem bei steileren Stücken.
• Bergab lieber kontrolliert laufen als „hinunterstürzen“ – deine Gelenke (und Stürzrisiko) werden es dir danken.
• Schuhe mit ordentlichem Profil geben auf nassem Untergrund und Schotter deutlich mehr Halt.

Traillaufen darf sich anfühlen wie ein kleines Abenteuer – ohne dass es gleich der ultratechnische Hochgebirgskurs sein muss.

Nach einem großen Frühjahrslauf fällt oft erst einmal Spannung ab – und manchmal macht sich ein kleines „Und jetzt?“ bre...
26/05/2026

Nach einem großen Frühjahrslauf fällt oft erst einmal Spannung ab – und manchmal macht sich ein kleines „Und jetzt?“ breit.

Statt sofort das nächste Projekt zu buchen, kann es hilfreich sein, kurz innezuhalten:
• Was hat in deiner Vorbereitung gut funktioniert (Training, Alltag, Regeneration)?
• Was würdest du beim nächsten Zyklus anders angehen (z.B. mehr Struktur, weniger Druck, andere Umfänge)?
• Wie möchtest du den Sommer nutzen – eher zum „Genießen“ oder um gezielt an Tempo, Umfang oder vielleicht am Trailrunning zu arbeiten?
• Gibt es ein Herbstziel (z.B. Halbmarathon oder Marathon), das dich reizt?

Wenn du diese Fragen einmal schriftlich beantwortest, hast du eine super Grundlage, um deine Saison sinnvoll weiterzuplanen – statt einfach nur „weiterzulaufen wie immer“.

Vergangenes Wochenende gab es wieder starke Leistungen. 👏Peter war beim Hochstaufentrail in Bad Reichenhall unterwegs. 2...
21/05/2026

Vergangenes Wochenende gab es wieder starke Leistungen. 👏

Peter war beim Hochstaufentrail in Bad Reichenhall unterwegs. 20 km, 900 Höhenmeter, Regen, Kälte und eine anspruchsvolle Strecke. 🏔️ Trotz schwieriger Bedingungen zeigte er ein starkes Rennen, holte Platz 5 in seiner AK und bewies: Zielsprint geht immer. 💪

Auch Karin war sehr erfolgreich und machte sich beim Moonlight Halbmarathon in Jesolo mit starken 1:48:38, und somit neuer PB, ein schönes Geburtstagsgeschenk. 🌅🏅 Nach einem eher chaotischen Start aufgrund der zahlreichen Teilnehmer:innen fand sie schnell ihren Rhythmus und konnte auf den letzten Kilometern nochmal richtig zulegen. 🔥

Wir gratulieren!

📷1-3

Viele sind vor einem Rennen nervös – und laufen dann entweder gar nicht oder „irgendwie“ ein paar Minuten ein.Eine einfa...
19/05/2026

Viele sind vor einem Rennen nervös – und laufen dann entweder gar nicht oder „irgendwie“ ein paar Minuten ein.

Eine einfache Warm-up-Struktur könnte so aussehen:
• 5–10 Minuten sehr lockeres Einlaufen, bei dem du dich gut unterhalten könntest.
• 5 Minuten Lauf-ABC mit 2–3 Übungen (z.B. Kniehebelauf, Anfersen, kurze Skippings).
• 3–5 Steigerungsläufe über 60–80 Meter, bei denen du dich ans spätere Wettkampftempo herantastest oder minimal darüber gehst.

Das Ziel ist, Kreislauf und Muskulatur zu aktivieren – nicht, dich schon beim Aufwärmen zu ermüden.
Plane das Warm-up so ein, dass du danach noch ein paar Minuten Puffer hast, bevor du in den Startblock gehst.

Was für ein Laufwochenende 🔥Am Samstag ging es direkt ordentlich los:Beim Rennsteig Supermarathon über 74 km und 1900 hm...
13/05/2026

Was für ein Laufwochenende 🔥

Am Samstag ging es direkt ordentlich los:
Beim Rennsteig Supermarathon über 74 km und 1900 hm von Eisenach nach Schmiedefeld war Steffen am Start. 8:27h bei bestem Wetter und richtig guter Stimmung. 💪

Gleichzeitig beim Wörthersee Trail & Hike Festival:
Peter und Robert am Speed Trail mit 34 km und 800 hm. Beide stark unterwegs, aber Peter hat nochmal einen draufgesetzt: 6. Gesamt und 3. Platz AK. 🥉
Und ja… als Pokal gab es ein Brot. 😄🥖

Am Sonntag wurde dann weltweit beim Wings for Life World Run gelaufen. 🌍
Dragan, ganz neu bei MYRC, war am Start und wurde knapp vor den 15 km vom Catcher Car eingeholt. Genau das macht dieses Format so besonders, man läuft nicht ins Ziel, sondern wird vom Ziel eingeholt und unterstützt gleichzeitig die Rückenmarksforschung.

Eines hatten alle Läufe gemeinsam:
Es war heiß, es war fordernd und es hat allen alles abverlangt.

Starke Leistungen von allen. 👏



In der letzten Woche vor deinem Frühjahrslauf holst du nicht mehr „auf“, was im Training fehlt – du sorgst dafür, dass d...
12/05/2026

In der letzten Woche vor deinem Frühjahrslauf holst du nicht mehr „auf“, was im Training fehlt – du sorgst dafür, dass deine vorhandene Form am Tag X gut abrufbar ist.

Hilfreiche Punkte:
• Reduziere deinen Trainingsumfang deutlich, behalte aber 1–2 kurze Einheiten mit etwas Tempo bei, damit sich dein Körper nicht „schlafen gelegt“ fühlt.
• Kläre alles Organisatorische frühzeitig: Wo holst du die Startnummer? Wie kommst du hin? Was ziehst du an?
• Achte bewusst auf Schlaf und Erholung – gerade, wenn beruflich oder privat viel los ist.
• Definiere deine Ziele: z.B. A-Ziel (Wunschzeit), B-Ziel (realistische, solide Leistung), C-Ziel (finishen, Erfahrung sammeln).

Je mehr du im Vorfeld strukturierst, desto weniger musst du am Race Day entscheiden – und desto mehr Fokus bleibt fürs Laufen.

Die beste Form nutzt wenig, wenn das Pacing im Wettkampf nicht passt. Ein paar praxisnahe Gedanken zu den gängigen Dista...
05/05/2026

Die beste Form nutzt wenig, wenn das Pacing im Wettkampf nicht passt. Ein paar praxisnahe Gedanken zu den gängigen Distanzen:

🏃‍♂️ 5 km
Kurz, intensiv, aber keine reine Sprintdistanz. Starte zügig, aber so, dass du dir vorstellen kannst, das Tempo mehrere Kilometer zu halten. Ein völlig überzogener Start rächt sich nach 2–3 km massiv.

🏃‍♀️ 10 km
Hier ist ein moderater Start Gold wert. Die ersten 2–3 km leicht unter der angepeilten Durchschnittspace, dann einpendeln. Wenn du ab km 7–8 noch zulegen kannst, hast du es gut erwischt.

🏃‍♂️ Halbmarathon
Viele laufen ihn, als wären es „lange 10 km“ – und zahlen ab km 12–14 dafür. Besser: deutlich defensiver starten, sehr ruhige erste 5 km, dann Schritt für Schritt „einschwingen“. Wenn du dich bei km 15 noch stabil fühlst, kannst du das Tempo steigern.

Ganz unabhängig von der Distanz gilt: Die ersten 1–2 km sind nicht dazu da, Rekorde zu brechen, sondern ein gutes Fundament für den Rest des Rennens zu legen.

Die schönsten Bilder kommen nicht aus Stock-Fotos, sondern direkt von euch.Unsere MYRC-Community war bei verschiedenen F...
29/04/2026

Die schönsten Bilder kommen nicht aus Stock-Fotos, sondern direkt von euch.

Unsere MYRC-Community war bei verschiedenen Frühjahrsläufen am Start – mit ganz unterschiedlichen Zielen: erste 5 km, neue 10 km-Bestzeit, erster Halbmarathon, einfach Freude am Laufen.

Vielen Dank für eure Fotos und Rückmeldungen – sie zeigen sehr schön, dass es viele Wege gibt, „erfolgreich“ zu sein.

Wenn du heuer schon einen Lauf gefinisht hast, schreib gern in die Kommentare:
– welcher Lauf
– welche Distanz
– ein Satz, der dein Erlebnis beschreibt

Nicht jeder Wettkampf läuft wie im Wunsch-Drehbuch – und das ist völlig normal.Wenn du deine Zielzeit verpasst hast, kan...
22/04/2026

Nicht jeder Wettkampf läuft wie im Wunsch-Drehbuch – und das ist völlig normal.

Wenn du deine Zielzeit verpasst hast, kann es helfen, das Ganze bewusst zu reflektieren:

1. Was war gut?
Vielleicht bist du durchgelaufen, hast klug verpflegt oder bist mutig ins Rennen gestartet. Das sind Erfolge, auch ohne Bestzeit.

2. Was waren mögliche Gründe?
Unrealistische Zielzeit, Wetter, Tagesform, zu wenig Regeneration, Trainingsumfang, zu schnelles Anfangstempo – oder einfach ein „schlechter Tag“.

3. Was nimmst du fürs nächste Mal mit?
Konkrete Anpassungen sind hilfreicher als generelle Frustration.

Ein einzelnes Rennen sagt nichts über deinen Wert als Läufer:in aus. Es ist ein Datenpunkt – nicht das ganze Bild.

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