29/05/2026
USV PLS Seckau 4:3 (1:1) ESV Knittelfeld II
Resch 44‘, Steinberger 63‘, Gollner M.65‘, Kogler 73‘; Filip 20‘, Ilic70‘,90+1‘
Spielbericht: Johann Siegl
Bereits in der 4. Minute prüfte man Seckau-Keeper Hörbinger – doch der stand sicher. Auf der Gegenseite fand Marcel Gollner eine erste gute Abschlussmöglichkeit vor (11‘), schoss aber zu zentral, direkt in die Arme des Gästetormanns. In der 20. Minute bestraften die Gäste einen Stellungsfehler der Heimischen eiskalt – 0:1. Seckau tat sich in der Folge schwer, ins Spiel zu finden. Erst nach einer halben Stunde tauchte Kogler gefährlich auf, sein Abschluss wurde aber in letzter Sekunde mit vereinten Kräften von der Linie gehalten.
Dann die Schlüsselszene des Spiels: 31. Minute. Gästetormann Strallegger reißt einen Seckauer Angreifer knapp außerhalb des Strafraums nieder – Rot, keine Diskussion.
In der 44. Minute steht Resch bei einem Eckball Goldrichtig und köpft zum 1:1 ein.
Seckau startete wie entfesselt in Halbzeit zwei. Schon in der 47. Minute war es wieder Gollner, der die große Möglichkeit auf den Kopf hatte – und wieder retteten die Gäste in höchster Not.
Die Heimischen drängten auf die Führung, nach einem Freistoß legte Resch auf Gollner ab, dessen Kopfball landete punktgenau bei Steinberger – 2:1 (63‘). Nur zwei Minuten später legte Gollner selbst nach und stellte auf 3:1 (65‘). Die Gäste wankten.
In der 68. Minute hatte Seckau sogar das 4:1 auf dem Fuß: Andraschko trifft den Pfosten – der Ball prallt von der Kreuzecke zurück ins Feld. Und als wäre das nicht genug, folgt kurz darauf ein schlampiger Rückpass der Gastgeber, der eine Ecke erzwingt. Ilic bleibt dabei völlig ungedeckt – und köpft zum 2:3 (70‘) ein.
Plötzlich war das Spiel wieder offen. Doch Seckau antwortete prompt: Ein schnell vorgetragener Konter fand Kogler, der eiskalt zum 4:2 vollstreckte (73‘). In der letzten Minute nutzte Filip eine Seckauer Unaufmerksamkeit zum 4:3-Anschlusstreffer (90‘) – und die Nachspielzeit wurde zur reinsten Zitterpartie. Freistoß, Eckball, alle Gästespieler rücken vor – Seckau verteidigt mit dem Messer zwischen den Zähnen, und als der Schlusspfiff ertönt, ist die Erleichterung enorm.
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