16/01/2026
Was ist das „CMA-Screening“ von Vitascreen?
CMA steht für Cellular Metabolic Activity (zelluläre Stoffwechselaktivität) – ein Messwert, der mit einem Tropfen Blut aus der Fingerkuppe ermittelt wird. Der CMA-Test quantifiziert, wie stark reaktive Sauerstoffspezies (ROS) durch Stoffwechselprozesse und Stressreaktionen in den Zellen entstehen. CMA gibt Aufschluss, wie stark freie Radikale gebildet werden – ein Indikator für oxidativen Stress, der bei vielen Krankheiten und Belastungen eine Rolle spielt.
Warum wird CMA gemessen?
Das CMA-Screening kann Hinweise geben auf:
• Oxidativen Stress im Organismus
• Dysfunktion in bestimmten Stoffwechselwegen, z.B. in den Mitochondrien
• Entzündliche Aktivierung von Zellen
• Frühe Abweichung von einem gesunden Zellzustand erkennen
• Risikoeinschätzung bei chronischen Belastungen
Welche Messungen gibt es?
1) Gesamt-CMA (Total Cellular Metabolic Activity), das ist der klassische CMA-Wert und spiegelt die Gesamtaktivität der zellulären ROS-Bildung wider. Er ist ein allgemeiner Indikator für Stress im Stoffwechsel.
2) Differentialdiagnostischer CMA-Test (Extended CMA / eCMA), hier geht es darum spezifische Quellen und Wege der ROS-Bildung zu unterscheiden, z.B. mitochondrial vs. Enzymatisch vs. Entzündlich bedingt. Dazu werden bestimmte Inhibitoren oder Marker verwendet, um die jeweiligen Beiträge zu isolieren.
Was ist das Ergebnis des CMA-Screenings?
• CMA-Gesamtwert: Ein Hinweis auf oxidativen Stress und metabolische Belastung.
• Differentialwerte (z.B. eCMA-MITO): Hinweise auf spezifische Stoffwechselwege, bzw. dysfunktionale Prozesse (wie mitochondriale Belastung)
• Interpretation: Diese Werte werden relativ zu Normwerten eingeordnet (etwa „innerhalb des Referenzbereichs“ vs. „erhöht“).
Fazit zur Auswertung:
Die Ergebnisse zeigen Tendenzen, keine klaren Diagnosen. Sie sollen helfen, metabolische Belastungen oder oxidative Stressmuster zu erkennen und ggf. therapeutisch bzw. Lifestyle bezogen einzuordnen.