Der Samurai-Karate Klub Salzburg ist ein Verein, der weniger den Hochleistungssport als vielmehr die Kampfkunst und die Lebenseinstellung in den Vordergrund stellt. Leitbild
Was ist dem Verein wichtig und warum betreibt er schon seit Jahrzehnten Karate-Do? Zuerst einmal ist es wichtig, dass man sich diese Fragen immer wieder stellt, um das Ziel niemals aus den Augen zu verlieren. Es gibt sehr vie
le Verbände, Vereine und Menschen und ebenso viele Gründe, warum Karate betrieben wird. Der Samurai-Karate Klub Salzburg möchte der hektischen und leistungsbetonten Welt etwas entgegensetzen, von dem er überzeugt ist, dass es bei der Suche jedes einzelnen zu sich selbst sehr hilfreich sein kann. Er versteht daher Karate nicht als Hochleistungssport, sondern als Kampfkunst und Lebensweg. Durch die Beschäftigung mit Karate ist es möglich, zum inneren Gleichgewicht zu finden. Daher ist es wichtig, Karate in all seinen Dimensionen zu erfassen. Besonders liegt dem Club die Jugendarbeit am Herzen: Kurt und Eveline versuchen verantwortungsbewusste, sportliche, junge Karateka heranzubilden, die später bereit sind, den Weg des lebenslangen Lernens (= Karate-Do) zu beschreiten. Dabei wird die sportliche Dimension des Karate nicht vergessen, aber der Verein ist gegen eine nur oberflächliche und leistungsbetonte Interpretation von Karate. Seit Mitte November 2013 bietet der Samurai-Karate Klub ein Inklusionstraining an (jeden Montag von 18:00 bis 19:00 Uhr). In diesem Training wird in Kooperation mit der Lebenshilfe Salzburg unabhängig von Alter und Graduierung gemeinsam mit Menschen mit Behinderung trainiert. Jugendliche und Erwachsene sollen ihren ganz persönlichen Weg des Karate-Do zu finden. Um jeden beim Erreichen seiner Ziele zu unterstützen, arbeitet ein breites Trainerteam im Samurai Karateklub, das fachlich und pädagogisch ausgebildet ist. Der Inhalt des Karate enthält viele Komponenten:
eine gesunde Lebensführung (Formen eines gesunden Geistes und Körpers)
das Kämpfen selbst (= das Kumite, als Kampf gegen unsere Schwächen und unser Unvermögen, aber auch der Kampf gegen einen Gegner sowohl im Wettkampf als auch in Wirklichkeit)
Kampfkunst orientierte Gesundheitsgymnastik
Finden einer äußeren (Ordnungsrahmen) und einer inneren (Harmonie) Ordnung
die Beschäftigung mit der Philosophie des Karate-Do
das Studium der Kata in Technik und Bunkai (= die überlieferte Form, das Zentrum des Karate)
das Üben der Technik der Kampfkunst (= das Kihon)
die Selbstverteidigung
das Beschäftigen mit der Geschichte und der Kultur des Karate
Die Mitglieder des Vereins haben großen Respekt vor dem Wissen vieler Generationen von Karatekas auf der ganzen Welt und fühlen sich den alten Meistern der Kampfkünste verpflichtet. Gleichzeitig wollen sie aber auch stets nach Neuem forschen und Karate jung und frisch halten. Vereinsvorstand Vorsitzender: Kurt Auernigg
Kassier: Eveline Edlinger
Schriftführer: Julia Schöberl
Trainer
Kurt Auernigg 2. Dan
Eveline Edlinger 1.