15/01/2017
Abnehmen beginnt im Kopf! 😇
Das richtige Mindset ist entscheidend... was hilft?
Nehmen wir einmal an, du möchtest 15-20 kg abnehmen. Klingt zuerst viel. Ohne Zeitrahmen ist es auch eine relative und undefinierte Aussage. Sagst du dir allerdings: „Ich will 18 kg in 9 Monaten abnehmen“, sieht die Sache anders aus. Du hast deine Zielsetzung nun schon etwas definiert und dadurch realisierbarer gemacht. Aber auch diese Aussage ist noch nicht greifbar.
1. Deshalb solltest Du eine genaue Planung machen und Teilziele definieren.
Beim Quartal (3 Monate) ist somit das Teilziel 6 kg und das entspricht wiederum 2 kg pro Monat.
Siehst du den Unterschied?
18 kg abzunehmen, erscheint erst als unmöglich. Teilt man das Ziel jedoch auf 9 Monate auf, stellt man fest, dass 2 kg pro Monat durchaus im Bereich des Machbaren sind und sogar mehr möglich wäre. Solltest du dein Teilziel übertreffen, wird deine Motivation noch grösser und dein Selbstvertrauen in dich und deine Mission steigen in den Himmel.
2. Emotionale Verbindung
Ein weiterer Faktor für eine erfolgreiche Umsetzung ist die emotionale Identifizierung mit dem Ziel. Klar ist das Ziel an und für sich schon genügend, aber oft reicht dies nicht aus, um den Weg auch effektiv zu beschreiten.
Frage dich, warum du abnehmen willst. Das WARUM ist sehr wichtig. Als Beispiel:
· Warum möchte ich abnehmen?
- Weil ich besser aussehen möchte.
· Warum möchte ich besser aussehen?
- Weil ich mich dann besser fühle.
· Warum fühle ich mich dann besser?
- Weil mein Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein wieder steigt.
· Was bringt mir ein besseres Selbstbewusstsein?
- Mehr Erfolg beim anderen Geschlecht.
· Was bringt mir der Erfolg beim anderen Geschlecht?
- Den Traumpartner finden.
und so weiter und so fort. Wir sind nun von „Ich will abnehmen!“ zu „Ich will den Traumpartner finden!“ gekommen, was eine völlig andere emotionale Reaktion auslöst.
Wie fühlst du dich, während du an deinen Traumpartner denkst? Versuche nun, dein Ziel mit dem tieferliegenden Bedürfnis (den Traumpartner finden) bzw. dessen emotionaler Auswirkung zu verknüpfen. Dieses Werkzeug ist eine sehr starke Waffe, wenn man Schwächeanzeichen erkennt und bekämpfen möchte. Zudem wird der innere Trieb dadurch noch mehr angespornt und die Motivation kommt zurück.
3. Visualisierung
Um deinem Ziel näher zu kommen, solltest du das angestrebte Ergebnis regelmäßig visualisieren, dir also intensiv vorzustellen, wie du gerne aussehen möchtest. Oder suche ein Foto von deinem Idealkörper und mache es als Bildschirmschoner / Sperrbildschirm. Oder hänge es übers Bett, damit du es jeden Morgen und Abend siehst. Um es noch ein wenig zu tunen, könntest du das Gesicht der Person mit einem Gesichtsbild von dir überkleben.
Stell dir vor, du versuchst den Eiffelturm zu finden, ohne zu wissen, wie er ungefähr aussieht: Du wirst wahrscheinlich daran vorbeilaufen und den schiefen Turm von Pisa bewundern. Auch hier solltest du versuchen, eine Emotion mit dem Bild zu verbinden. Wie fühlst du dich, wenn du dein zukünftiges Ich betrachtest oder visualisierst?
Die mit Emotionen verknüpfte Visualisierung ist eine unglaublich effektive Methode, um sein Unterbewusstsein umzuprogrammieren. Irgendwann musst du die diese Methoden gar nicht mehr bewusst anwenden, da sie sich tief in dir verankert haben. Je mehr Sinne man mit einer Emotion verbinden kann, um so eher wird es von deinem Unterbewusstsein aufgenommen. Also könntest du noch versuchen, dir vorzustellen, welche Gerüche involviert sind, was für Geräusche du hörst etc. – wie in einem kleinen Traum. Probiere, einen Kurzfilm in deinem Kopf zu erstellen und lasse diesen jeden Tag mindestens einmal ablaufen.
Dein Hirn ist der Schlüssel zum Erfolg.
Wenn all diese Werkzeuge miteinander verbunden sind und anwendet werden, sollte eigentlich nichts mehr schief gehen. Jeder wird zwischendurch mal eine schwache Phase haben, genau da liegt jedoch der Unterschied zwischen den Gewinnern und Verlierern. Die Verlierer werden bei der ersten Gelegenheit die Chance nutzen, aufzugeben, die Gewinner hingegen kämpfen bis zum bitteren Ende und noch ein bisschen länger.
4. Belohnung
In Bezug auf eine Diät sind das die Gelüste auf Schokolade, Kuchen, Pudding, Käse-Nachos und so weiter und so fort. Ein Verzicht darauf muss selbst bei einer Diät nicht sein. Wer sagt denn, dass man sich zwischendurch nichts gönnen darf?
Entgegen der weitverbreiteten Annahme, dass man sich während einer Diät nichts gönnen darf, empfehle ich jedem, einmal pro Woche eine Schummelmahlzeit zu sich zu nehmen, sprich etwas "Verbotenes" wie Pizza mit extra Käse, Kekse, Eiscreme etc. zu essen, denn dies ist Balsam für die Psyche. Wir haben in unsere Body-Challenge einen Cheatday eingebaut, um deine Psyche und deinen Stoffwechsel bei Laune zu halten. :-)
So kannst du dich immer wieder auf das Highlight der Woche freuen und musst nicht ständig mit dir selber bzw. deinem inneren Schweinehund kämpfen.