12/09/2026
E wie Einatmen.
Wir tun es jeden Tag. Unzählige Male. Ganz automatisch.
Und doch kann es spannend sein, dem eigenen Atem einmal bewusst Aufmerksamkeit zu schenken.
Unsere Atmung steht über das autonome Nervensystem in enger Verbindung mit unserem Erleben von Ruhe und Anspannung. Dadurch kann sie unter anderem Einfluss auf unsere Herzfrequenz, unseren Blutdruck und unsere körperliche Stressreaktion nehmen.
Das Besondere:
Wir können unsere Atmung bewusst beeinflussen.
Und genau deshalb lohnt es sich, zwischendurch einmal innezuhalten und den eigenen Atem wahrzunehmen.
In der kleinen Übung in diesem Beitrag geht es nicht darum, etwas perfekt zu machen.
Sondern darum, ein paar Minuten bewusst zu atmen und anschließend zu beobachten:
Wie fühlst du dich jetzt?
Hat sich etwas verändert?
Ist dein Atem ruhiger?
Fühlt sich dein Körper anders an?
Nicht bewerten.
Einfach wahrnehmen ✨
Wenn es dich interessiert was hier genau passiert - es nennt sich „Kohärentes Atmen“.
Dabei passiert folgendes:
Stress- und Angstreduktion:
Es aktiviert den Vagusnerv und den Parasympathikus, wodurch der Körper den aktuellen „Stress-Modus“ verlässt.
Erhöhung der Herzratenvariabilität (HRV):
Es verbessert die Anpassungsfähigkeit und Gesundheit des Nervensystems.
Blutdruckregulierung:
Kann den Blutdruck senken und das Herz-Kreislauf-System entlasten.
Besserer Schlaf: Hilft dabei, innere Unruhe abzubauen und tiefer zu schlafen.
Kognitive Klarheit:
Fördert die Konzentration, Aufmerksamkeit und emotionale Ausgeglichenheit.
Klingt doch toll oder? 🤩☺️
Vielleicht ist genau das manchmal schon (d)ein kleiner „RESET“ im Alltag.
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In deinem Rhythmus.