Jools Food & Yoga

Jools Food & Yoga Hey, ich bin Jools! Du fühlst, da ist noch mehr im Leben für dich? Dann bist du hier goldrichtig! Dazu gibt's noch leckere vegane Rezepte. 🌱

Bei mir geht's nicht nur um Yoga auf der Matte, sondern auch um die Umsetzung im echten Leben.

05/09/2026

„Du hast ja dein Yoga.“

Wenn Menschen das zu mir sagen, meinen sie wahrscheinlich nicht unbedingt meine Asana-Praxis. Und irgendwie haben sie damit recht.

Yoga ist für mich so viel mehr als das, was auf meiner Matte passiert. Es ist das, was mir Halt gibt. Bewegung. Atem. Meditation. Achtsamkeit. Die Möglichkeit, immer wieder innezuhalten und mich zu fragen: Wie möchte ich eigentlich leben? Und deshalb lerne ich mit 44 jetzt Harmonium.

Warum?
Weil ich die zweite Hälfte meines Lebens nicht einfach nur irgendwie hinter mich bringen möchte. Ich möchte sie gestalten!

Mit Dingen, die mir Freude machen. Mit Dingen, die mich neugierig machen. Mit Dingen, die vielleicht überhaupt keinen „vernünftigen“ Zweck erfüllen – außer, dass sie mir guttun.

Also sitze ich da und übe „Om Namah Shivaya“. Mal mehr, mal weniger melodisch😅

Und vielleicht ist dein „Yoga“ überhaupt kein Yoga.

Vielleicht ist es das Musikinstrument, das du schon immer lernen wolltest.
Vielleicht ist es Tanzen.
Ein Spaziergang ohne Podcast.
Meditation.
Ein neues Hobby.
Endlich wieder malen.
Eine Bewegungsart, bei der du nicht nach fünf Minuten auf die Uhr schaust.
Oder einfach die bewusste Entscheidung, dein Leben einmal ehrlich anzuschauen und dich zu fragen, was DU eigentlich brauchst.

Es muss nicht Yoga sein, um ein gutes Leben zu führen.

Ich glaube sowieso, dass wir Ü40 nicht automatisch in einer Midlife-Crisis stecken.

Vielleicht sind wir einfach in einer Lebensphase angekommen, in der wir keine Lust mehr haben, unser Leben danach auszurichten, was andere für richtig, sinnvoll oder vernünftig halten.

Vielleicht fangen wir gerade erst an, wirklich unser eigenes Leben zu leben.

Und wenn das bedeutet, mit 44 Harmonium zu lernen und „Om Namah Shivaya“ zu singen, dann ist das eben so.

Was ist dein „Yoga“ – also das, was deinem Leben Halt, Freude oder ein bisschen mehr Sinn gibt?

✨Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin. Ich glaube nicht, dass jede Praxis gleich aussehen muss. Ich glaube daran, dass Yoga dann wirkt, wenn wir lernen zuzuhören.

Eine neue Yogasaison steht vor der Tür – und vielleicht bist Du dieses Mal dabei🤍Ich unterrichte in meinem Jools Yoga Ra...
01/09/2026

Eine neue Yogasaison steht vor der Tür – und vielleicht bist Du dieses Mal dabei🤍

Ich unterrichte in meinem Jools Yoga Raum in Pfunds verschiedene Yogaklassen und Kurse – ganzheitlich, undogmatisch und angepasst an die Menschen, die vor mir auf der Matte liegen.

Alle aktuellen Infos, Termine und Angebote findest Du auf meinem Blog unter Jools.at oder Du abonnierst meinen Newsletter und bleibst so ganz entspannt auf dem Laufenden.

Und wenn Du jetzt denkst:
„Yoga klingt ja schön, aber ich habe eigentlich überhaupt keine Ahnung, wie das alles abläuft …“

Schreib mir einfach. Per Nachricht oder WhatsApp. Wir quatschen ein bisschen, ich beantworte Deine Fragen und Du kannst ganz in Ruhe schauen, ob Yoga bei mir zu Dir passt.

Ich freue mich auf Dich und auf eine neue Yogasaison mit Dir🤍

Deine Jools✨

TVB Tiroler Oberland

20/08/2026

Du unterrichtest Yoga, hast aber selbst kaum Zeit für Deine eigene Praxis?

Du leitest Meditationen an, meditierst aber selbst so gut wie nie?
Na klar kann man Yoga unterrichten, ohne selbst regelmäßig zu praktizieren. Aber dann bleibt es für mich eben eher beim Unterrichten nach Lehrbuch.

„Yoga besteht zu 99 % aus Praxis und zu 1 % aus Theorie.“ – Sri K. Pattabhi Jois

Ich weiß, das ist provokant. Aber ich finde, in diesem Satz steckt ein sehr wahrer Kern. Denn nur wenn Du selbst praktizierst, weißt Du wirklich, wie sich etwas anfühlt. Du spürst, welche Muskeln arbeiten. Du merkst, wo eine Haltung vielleicht nicht funktioniert oder eine andere Variation angenehmer sein könnte.

Und genau dieses Wissen kannst Du nicht nur aus Büchern lernen!

Das heißt nicht, dass Du jeden Tag 90 Minuten auf der Matte stehen musst. Das schaffe ich selbst auch nicht. Vielleicht sind es heute 10 Minuten Meditation am Morgen. Morgen 20 Minuten Praxis. Am Wochenende eine Stunde. Vielleicht spielst Du Harmonium, übst Pranayama oder sitzt einfach einmal bewusst da.

Wir müssen uns nicht an Minuten festhalten. Es geht darum, zu fühlen, was wir unterrichten.

Für mich ist das einer der wichtigsten Punkte als Yogalehrerin: Ich möchte nicht nur weitergeben, was ich gelernt habe. Ich möchte weitergeben, was ich selbst erfahre, praktiziere und verkörpere. Und genau deshalb ist Deine eigene Praxis nicht das Extra neben dem Unterrichten. Sie ist ein Teil davon!

✨Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin.
Hier teile ich meine Erfahrungen aus über 20 Jahren Yoga und begleite Dich dabei, Deinen eigenen Weg auf und neben der Matte zu finden – als Yogapraktizierender und als Yogalehrender.

So viele neue Menschen sind in letzter Zeit hier dazugekommen – und darüber freue ich mich wirklich sehr❤️Danke, dass ih...
16/08/2026

So viele neue Menschen sind in letzter Zeit hier dazugekommen – und darüber freue ich mich wirklich sehr❤️

Danke, dass ihr hier seid und meine authentische, manchmal unbequeme und vielleicht auch etwas intensive Art mögt.

Ich möchte mich hier nicht verbiegen, um möglichst vielen zu gefallen. Ich teile, was mir wichtig ist, wofür ich stehe und was mich bewegt – beim Yoga, im Leben und darüber hinaus.

Und wenn Du bei manchen Dingen nicht mit mir resonierst, ist das genauso okay. Du musst nicht alles mögen, was ich sage. Und ich muss nicht für alle die Richtige sein.

Danke an alle, die trotzdem oder gerade deshalb hier sind❤️

Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin.

Workingmom vegangirl

Dieses Thema beschäftigt mich gerade sehr: die Erkenntnis, dass ich nicht jeden Tag funktionieren, stark sein oder alles...
14/08/2026

Dieses Thema beschäftigt mich gerade sehr: die Erkenntnis, dass ich nicht jeden Tag funktionieren, stark sein oder alles im Griff haben muss.

Auch ein schlechter Tag darf einfach mal ein schlechter Tag sein. Ich darf Fehler machen, um Hilfe bitten, traurig oder wütend sein und mich trotzdem nicht dafür verurteilen.

Genau diese Haltung möchte ich auch in meine Yogastunden bringen: nicht immer etwas verändern müssen, sondern manchmal einfach wahrnehmen, was gerade da ist.

Vielleicht ist das auch ein Impuls für deine nächste Stunde.
Was darf heute einfach sein, wie es ist?

✨Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin. Ich liebe Yogastunden mit einem roten Faden, die Körper, Nervensystem und Yogaphilosophie miteinander verbinden.

Musik: Lamat 8 • Yoga & Meditation Music

12/08/2026

Das sind wirklich Dinge, die ich gerne direkt vor meiner ersten Yogastunde gehört hätte. Gerade am Anfang ist man so nervös und denkt, man muss einfach alles richtig machen.

Keine Pausen.
Immer weiterreden.
Jede Asana erklären.
Bloß nicht den Faden verlieren.

Aber gerade die Pausen sind absolut okay!

Ich weiß noch, dass sich Stille am Anfang für mich irgendwie komisch angefühlt hat. Als müsste ich sofort wieder irgendetwas sagen, damit ja keine unangenehme Pause entsteht.

Heute sehe ich das ganz anders!
Stille ist gut!

Denn deine Schüler*innen sollen ja nicht 60 oder 75 Minuten lang nur deiner Stimme folgen. Sie sollen auch die Möglichkeit haben, ihre eigene Praxis zu finden. Ihren Atem wahrzunehmen. Nachzuspüren. Einfach mal selbst zu sein, ohne dass von vorne ständig die nächste Ansage kommt.

Und auch wenn du dich versprichst oder kurz nicht weißt, wie es weitergeht: Mach einfach weiter.
Deine Schüler*innen merken sich meistens nicht die kleinen Dinge, über die du dir danach drei Tage den Kopf zerbrichst.

Und nein, deine erste Yogastunde wird wahrscheinlich nicht perfekt.
Meine war es auch nicht!
Das gehört dazu. Du wirst mit jeder Stunde sicherer. Du wirst deinen eigenen Stil entwickeln und irgendwann auch merken, was du eigentlich gar nicht mehr machen möchtest. Und genau das ist doch das Schöne daran.

Du musst nicht schon am Anfang die Yoga-Lehrerin sein, die du irgendwann einmal sein möchtest. Du darfst erst einmal anfangen.

Welcher Punkt aus dem Reel hätte dir vor deiner ersten Stunde am meisten geholfen?

Oder gibt es etwas, das du heute weißt und dir damals unbedingt jemand hätte sagen sollen?

Schreib es mir in die Kommentare. Ich bin gespannt, was bei euch noch dazu kommt.

✨Hi, ich bin Jools. Mama von drei Kindern, Yoga-Lehrerin und Mentorin für Yoga-Lehrende.
Du musst nicht perfekt starten, um eine gute Yoga-Lehrerin zu werden.
Ich teile meine Erfahrungen und das, was ich selbst erst lernen musste – damit du sicherer wirst und deinen eigenen Stil findest.

Red Flags bei Yoga-Lehrenden 🚩Es gibt Dinge, bei denen ich inzwischen wirklich denke:Bitte lass das.Nicht, weil ich glau...
09/08/2026

Red Flags bei Yoga-Lehrenden 🚩

Es gibt Dinge, bei denen ich inzwischen wirklich denke:
Bitte lass das.

Nicht, weil ich glaube, dass ich als Yoga-Lehrende alles richtig mache. Ganz im Gegenteil. Wir lernen und machen Fehler. Wir entwickeln uns weiter!

Aber genau deshalb finde ich es so wichtig, dass wir manchmal auch unsere eigene Art zu unterrichten kritisch hinterfragen. Denn nur weil etwas „schon immer so gemacht wurde“, heißt das noch lange nicht, dass es sinnvoll ist.

Yoga zu unterrichten bedeutet für mich nicht, Menschen möglichst perfekt durch eine Asana zu bekommen. Es bedeutet, Menschen zu begleiten.

Ihre Grenzen zu respektieren. Unterschiedliche Körper mitzudenken. Selbstbestimmung zu ermöglichen. Und einen Raum zu schaffen, in dem niemand das Gefühl bekommt, mit seinem Körper sei etwas falsch.

Und ja – dafür müssen wir als Lehrende manchmal auch unsere eigene Matte verlassen und uns selbst hinterfragen.

Jetzt bist du dran:

Welche Red Flag bei Yoga-Lehrenden würdest du unbedingt noch ergänzen?

Schreib sie in die Kommentare.
Ich bin gespannt, was bei dir sofort die innere 🚩 hochgehen lässt.

Und wenn du selbst Yoga unterrichtest:
Speicher dir den Beitrag ab. Nicht weil du ihn auswendig lernen musst – sondern weil wir alle manchmal eine kleine Erinnerung daran brauchen, warum wir eigentlich vorne stehen.

Musik: Lamat 8 • Yoga & Meditation Music

Die Kraft der Langsamkeit.Dieses Thema ist mir ganz spontan gekommen, weil ich gerade im Sommer ganz bewusst versuche, d...
06/08/2026

Die Kraft der Langsamkeit.

Dieses Thema ist mir ganz spontan gekommen, weil ich gerade im Sommer ganz bewusst versuche, die Uhr ein wenig langsamer zu drehen.

Das ganze Jahr hetzen wir durch den Tag. Wir haben To-dos, Familie, Arbeit und jede Menge Verpflichtungen. Und irgendwie sind wir ständig damit beschäftigt, noch schnell das nächste zu erledigen.

Deshalb wollte ich die Langsamkeit ganz bewusst in meinen Alltag einbauen – und ich liebe dieses Thema auch für meine Yogastunden.

Vielleicht kann ich damit auch für deine nächste Stunde einen kleinen Impuls setzen und wir schalten einfach einmal einen Gang runter.

Nicht weniger bewusst.
Nicht weniger präsent.
Einfach nur ein bisschen langsamer.

Speichere dir den Beitrag gerne ab, wenn du für deine nächste Yogastunde noch eine Inspiration suchst.

Und vielleicht fragst du dich heute selbst einmal:

Was würde passieren, wenn ich nicht alles schneller machen müsste?

Wo darf es in deinem Leben gerade ein bisschen langsamer werden?

✨Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin. Ich liebe Yogastunden mit einem roten Faden, die Körper, Nervensystem und Yogaphilosophie miteinander verbinden.

Einmal pro Woche teile ich hier ein Thema, das du als Yoga-Lehrender in deinen Yogastunden aufgreifen kannst. Diese Beit...
03/08/2026

Einmal pro Woche teile ich hier ein Thema, das du als Yoga-Lehrender in deinen Yogastunden aufgreifen kannst. Diese Beiträge sind als Inspiration gedacht – nicht als fertiger Stundenplan. Nimm dir das mit, was sich für dich und deine Schülerinnen stimmig anfühlt.

Speichere dir den Beitrag am besten ab. So kannst du jederzeit darauf zurückgreifen, wenn dir für deine nächste Stunde noch ein passendes Thema fehlt.

Eine gute Yogastunde vermittelt nicht nur Asanas – sie schafft einen Raum, in dem deine Schüler*innen sich selbst besser wahrnehmen können. Genau dort beginnt die Fähigkeit, gesunde Grenzen zu setzen.

Kleiner Spoiler: Genau dieses Thema wird auch in meiner nächsten Outdoor-Yogaklasse im Mittelpunkt stehen🌿

📍 Donnerstag, 6. August, um 18:30 Uhr
📍 Mittwoch, 12. August, um 8:30 Uhr
In Pfunds/Tiroler Oberland

🤍Grenzen setzen ist eine Praxis – auf der Matte und im Alltag.
Welche Botschaft möchtest du deinen Schüler*innen zu diesem Thema mitgeben? Schreib sie gerne in die Kommentare.

✨Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin. Ich liebe Yogastunden mit einem roten Faden, die Körper, Nervensystem und Yogaphilosophie miteinander verbinden.

Musik: Lamat 8 • Yoga & Meditation Music

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