Jools Food & Yoga

Jools Food & Yoga Hey, ich bin Jools! Du fühlst, da ist noch mehr im Leben für dich? Dann bist du hier goldrichtig! Dazu gibt's noch leckere vegane Rezepte. 🌱

Bei mir geht's nicht nur um Yoga auf der Matte, sondern auch um die Umsetzung im echten Leben.

Wir Frauen kennen diese Tage.Es ist einfach alles zu viel. Die Haut kribbelt. Der Körper tut weh. Du bist müde, genervt ...
09/06/2026

Wir Frauen kennen diese Tage.

Es ist einfach alles zu viel. Die Haut kribbelt. Der Körper tut weh. Du bist müde, genervt und eigentlich komplett erschöpft. Und trotzdem kommst du nicht zur Ruhe.

Gerade dann merke ich oft, dass mein Nervensystem irgendwo zwischen Vollgas und Erschöpfung festhängt.

Früher habe ich gedacht, ich müsste mich dann einfach hinsetzen und meditieren. Hat meistens nicht funktioniert.

Heute bewege ich mich zuerst.

Ich schüttle aus, mache Kreise mit der Wirbelsäule, gehe durch ein paar bekannte Bewegungen und lasse meinen Körper erstmal dort ankommen, wo mein Kopf schon längst sein möchte. Erst danach wird es langsam ruhiger.

Genau deshalb beginnt diese Sequenz mit Bewegung und endet mit Atem und Stille. Nicht weil du noch etwas leisten musst. Sondern weil dein System manchmal einen Weg braucht, um von Anspannung in Entspannung zu kommen.

Speicher dir die Sequenz für die Tage, an denen du völlig erschöpft bist und trotzdem nicht abschalten kannst.

✨Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin. Ich begleite Frauen dabei, ihr Nervensystem besser zu verstehen und Yoga so zu nutzen, dass es auch an schwierigen Tagen wirklich unterstützt.

06/06/2026

Für mich persönlich und auch für meinen Unterricht war lange klar: Eine gute Yoga Praxis muss fordernd sein.

Ich habe Disziplin geliebt. Durchhalten auch. Und ich dachte oft, dass wir unsere Grenzen ein bisschen anschieben müssen, damit Veränderung passiert.

Heute sehe ich das differenzierter.

Nicht weil ich plötzlich keine kraftvolle Praxis mehr mag. Ganz im Gegenteil.

Ich liebe Fokus. Ich liebe Kraft. Ich liebe das Gefühl, wenn man merkt, dass man etwas geschafft hat.

Aber ich habe verstanden, dass das nicht jeden Tag gleich aussehen muss.

Manchmal braucht mein Körper eine Herausforderung.

Manchmal braucht er langsame Kreise am Boden und eine Praxis, die sich mehr nach Zuhören als nach Leistung anfühlt.

Genau deshalb dürfen meine Schüler*innen jederzeit aus einer Bewegung aussteigen, die Knie ablegen oder eine andere Variante wählen.

Ich gebe den Rahmen vor.

Aber ich glaube nicht, dass gutes Yoga bedeutet, jede Bewegung synchron nachzumachen.

Für mich bedeutet gutes Yoga, wahrzunehmen, was gerade wirklich gebraucht wird.

Und ja, dadurch gehen manchmal Menschen.

Aber andere kommen genau deshalb.

✨ Wie siehst du das? Muss man in einer Yoga Klasse alles mitmachen oder darf man auch mal einen anderen Weg wählen?

🩷Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin. Ich glaube nicht, dass jede Praxis gleich aussehen muss. Ich glaube daran, dass Yoga dann wirkt, wenn wir lernen zuzuhören.

Wenn mich jemand fragt, was Yoga in meinem Leben verändert hat, denke ich mittlerweile nicht zuerst an Beweglichkeit ode...
02/06/2026

Wenn mich jemand fragt, was Yoga in meinem Leben verändert hat, denke ich mittlerweile nicht zuerst an Beweglichkeit oder Kraft.

Ich denke daran, dass ich mich früher ständig irgendwo angestoßen habe.

Klingt lustig, aber genau das zeigt eigentlich, was Yoga für mich gemacht hat: Ich bin präsenter geworden.

Ich spüre meinen Körper besser. Ich merke schneller, wenn etwas nicht passt. Ich kann Gefühle wahrnehmen, ohne sofort vor ihnen davonzulaufen.

Besonders bei Wut war das ein langer Weg. Meditation hat diese Emotion nicht verschwinden lassen. Aber sie hat mir geholfen, sie zu akzeptieren und besser mit ihr umzugehen.

Und auch mein Blick auf andere Menschen hat sich verändert. Früher habe ich schneller geurteilt. Heute erinnere ich mich viel öfter daran, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte mitbringt.

Yoga hat mich nicht perfekt gemacht.

Aber es hat mir geholfen, mich selbst besser kennenzulernen.

Und ehrlich gesagt finde ich das viel wertvoller als jeden Handstand.

✨ Was hat Yoga bei dir verändert?

Hi, ich bin Jools, Mama von drei Kindern und Yogalehrerin. Ich zeige dir, wie Yoga nicht nur auf der Matte wirkt, sondern auch mitten im Alltag.

Wie du achtsam deine Grenzen setzt, wenn du eine Yoga Klasse besuchst.Ich sehe das immer wieder – auch bei meinen Schüle...
29/05/2026

Wie du achtsam deine Grenzen setzt, wenn du eine Yoga Klasse besuchst.

Ich sehe das immer wieder – auch bei meinen Schülerinnen.

Es wird ein Asana gezeigt und obwohl der Körper eigentlich schon längst „nein“ sagt, wird trotzdem weitergemacht. Einfach weil alle anderen es auch machen.

Vielleicht bist du müde, mitten im Zyklus oder dein Nervensystem ist heute einfach schneller überfordert als sonst. Und trotzdem entsteht oft dieses Gefühl, mithalten zu müssen.

Früher dachte ich auch lange, Yoga bedeutet, alles mitzumachen. Heute sehe ich das komplett anders.

Ich sage meinen Schülerinnen ganz oft: Du darfst Dinge auslassen. Du darfst anpassen. Du darfst langsamer sein.

Manche lassen den Vinyasa Teil weg und bleiben im herabschauenden Hund. Andere setzen die Knie ab und kommen in den Vierfüßler. Und genau dafür sind Varianten da.

Nicht jeder Körper braucht am selben Tag dieselbe Intensität.

Gerade schnelle Flows können für ein ohnehin schon überaktives Nervensystem manchmal mehr Stress als Ruhe bringen. Dann ist weniger Bewegung oft genau das Richtige.

Und auch im Savasana muss niemand „perfekt entspannen“. Manche liegen gerne am Rücken, andere lieber in Seitenlage oder sogar im Sitzen.

Was mir aber besonders wichtig ist:
Du musst deinen Atem nicht an den Rhythmus der Lehrperson anpassen. Dein Atem darf sich nach dir richten, nicht nach der Gruppe.

✨Speicher dir den Post für deine nächste Yoga Klasse als Erinnerung, dass Anpassung kein Scheitern ist.

28/05/2026

Du musst nicht mehr machen, um dich besser zu fühlen.
Du musst wieder lernen, dich zu spüren.

Die meisten verlieren sich nicht in der Praxis, weil sie zu wenig machen, sondern weil alles viel zu schnell wird. Wir fließen einfach nur noch durch die Asanas und merken oft gar nicht mehr, wie sich etwas eigentlich anfühlt.

Wenn du langsamer wirst, passiert nicht weniger. Meistens passiert sogar mehr. Du bemerkst plötzlich Dinge, die vorher komplett untergehen.

Dein Körper spricht leise. Genau deshalb hören wir ihn in der Schnelligkeit oft nicht mehr.

Diese Praxis ist nicht dafür da, perfekt auszusehen. Sie soll dir helfen, wieder wahrzunehmen, was du gerade brauchst.

Und genau deshalb dürfen Variationen auch wirklich Variationen sein. Hände auf der Oberschenkelrückseite im Boot sind nicht „weniger“. Beim liegenden Nadelöhr musst du nicht ans Schienbein greifen, wenn sich die Rückseite der Beine besser anfühlt.

Es geht nicht darum, wie tief du gehst. Sondern ob dein Körper dabei mitkommt.

✨Speicher dir den Flow für Tage, an denen du weniger funktionieren und mehr spüren möchtest.

Hi, ich bin Jools – Yogalehrerin und Mama von drei.
Ich stehe für Yoga, das nicht nur gut aussieht, sondern sich auch wirklich gut anfühlt.

26/05/2026

Kraft ist für mich nicht, wie viele Asanas du machen kannst, sondern wie lange du wirklich in ihnen bleiben kannst.

Genau so habe ich nach meiner dritten Schwangerschaft wieder Kraft aufgebaut. Nicht über Tempo oder komplizierte Flows, sondern über langsames Halten, Atmung und Wiederholung.

Viele versuchen Intensität über Geschwindigkeit aufzubauen und verlieren dabei komplett die Stabilität im Körper. Dabei passiert oft genau das Gegenteil, wenn wir langsamer werden und beginnen wirklich zu atmen.

Such dir einen festen Punkt für deinen Blick und konzentriere dich auf deine Atemzüge. Dann fühlen sich selbst zehn Atemzüge plötzlich machbar an.

Und wenn heute nur drei Atemzüge gehen, dann ist das genauso okay. Kraft entsteht nicht durch Druck. Sie entsteht dadurch, dass du dranbleibst.

Ich starte dafür meistens mit mehreren Sonnengrüßen. Oft verändere ich den Sonnengruß B aber so, dass er gerade zu mir passt. Dann baue ich Asanas ein, die ich mag oder die sich an diesem Tag gut anfühlen.

Genau dafür ist die Home Practice Serie da. Damit du dir langsam deine eigene Praxis zusammenstellen kannst, ohne dich dabei zu überfordern.

Und vielleicht schreibst du dir irgendwann wirklich einen kleinen Zettel mit deinen liebsten Bewegungen. Dann brauchst du nicht mal mehr dein Handy dafür.

✨Speicher dir den Flow für Tage, an denen du Kraft aufbauen möchtest, ohne dich dabei komplett auszupowern.

Hi, ich bin Jools – Yogalehrerin und Mama von drei.
Ich stehe für Yoga, das nicht nur gut aussieht, sondern sich auch wirklich gut anfühlt.

Ich glaube, viele neue Yogalehrerinnen denken, alle anderen hätten von Anfang an gewusst, was sie tun.Ich definitiv nich...
20/05/2026

Ich glaube, viele neue Yogalehrerinnen denken, alle anderen hätten von Anfang an gewusst, was sie tun.

Ich definitiv nicht.

Ich war nervös, habe zu viel erklärt, zu wenig angepasst und dachte damals ernsthaft, Anfängerinnen müssten einfach „weniger machen“ von dem, was ich selbst praktiziere.

Rückblickend würde ich heute vieles anders machen. Aber ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich trotzdem angefangen habe.

Denn genau dadurch lernt man.

Nicht durch die perfekte Ausbildung.
Nicht durch noch mehr Wissen.
Sondern durch echte Stunden mit echten Menschen.

Und gerade wenn du am Land unterrichtest oder klein beginnst, braucht es oft viel Geduld. Es dauert. Man zweifelt. Man fragt sich, ob das überhaupt funktioniert.

Aber wenn du nach einer Stunde nach Hause gehst und weißt, dass sich jemand durch deinen Unterricht ruhiger, leichter oder einfach wohler gefühlt hat, dann erinnert dich das wieder daran, warum du angefangen hast.

Und vielleicht musst du nicht sofort die beste Lehrerin sein. Vielleicht reicht es erstmal, eine ehrliche zu sein.

Wenn du selbst unterrichtest: Was war etwas, das du am Anfang komplett falsch eingeschätzt hast?

Hi, ich bin Jools – Yogalehrerin und Mama von drei.
Ich stehe für Yoga, das nicht nur gut aussieht, sondern sich auch wirklich gut anfühlt.

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