M. K. Hufpflege

M. K. Hufpflege BARHUF zu laufen, ist für Pferde der „NATÜRLICHE Zustand“.

04/09/2026

🐴 Wichtige Information für Pferdehalter:innen ‼️
Seit diesem Sommer wird das neuartige Shamonda-like Virus in mehreren europäischen Ländern nachgewiesen, betroffen sind vor allem Rinder. In der Schweiz wurde das Virus nun erstmals bei zwei verstorbenen Pferden nachgewiesen.

🦟 Das nach aktuellem Wissensstand durch Gnitzen (blutsaugende Mücken) übertragene Virus kann möglicherweise neurologische Symptome verursachen.
🛑 Konsequenter Mückenschutz und die Reduktion möglicher Brutstätten von Gnitzen sind effektive, vorbeugende Maßnahmen!

Bitte achtet bei euren Pferden auf Anzeichen von
→ Teilnahmslosigkeit,
→ ausgeprägter Schläfrigkeit,
→ unsicherem Gang,
→ Koordinationsstörungen,
→ Muskelzuckungen,
→ Überempfindlichkeit oder
→ Gleichgewichtsstörungen
Sollten euch diese Symptome auffallen, kontaktiert bitte umgehend eure Tierärztin/euren Tierarzt.

Bei einem Teil der Pferde scheint die Erkrankung mild zu verlaufen und sich wieder zu bessern. Andere Tiere entwickeln jedoch schwere neurologische Symptome.

In Österreich sind bislang keine Fälle bei Pferden bekannt (Stand: 31.08.2026)!

Weitere Informationen unter 🔗https://www.vetmeduni.ac.at/fileadmin/v/pferde/20260902_Shamonda-like_Virus_Pferde.pdf
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Foto: Thomas Suchanek/Vetmeduni

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11/06/2026

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An Steinbacherhof arbeiten viele unterschiedliche Fachkräfte Hand in Hand, um Mensch und Tier bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen. Eine davon ist unsere 𝗛𝘂𝗳𝗼𝗿𝘁𝗵𝗼𝗽𝗮̈𝗱𝗶𝗻 𝗠𝗮𝗴𝗱𝗮, die sich heute gerne bei euch persönlich vorstellen möchte:

Ich heiße Magda Krema und 𝗺𝗲𝗶𝗻 𝗛𝗲𝗿𝘇 𝗴𝗲𝗵𝗼̈𝗿𝘁 𝗱𝗲𝗻 𝗣𝗳𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻. Seit 2022 darf ich die feinfühligen Pferde am Steinbacherhof huftechnisch betreuen – eine Aufgabe, die mir sehr am Herzen liegt. Doch wie begann eigentlich mein Weg in die Hufbearbeitung?
Im Jahre 2018 habe ich begonnen meine Pferde selbst zu bearbeiten und nur ein Jahr später ist 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 „𝗛𝗼𝗯𝗯𝘆“ 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗕𝗲𝗿𝘂𝗳𝘂𝗻𝗴 𝗴𝗲𝘄𝗼𝗿𝗱𝗲𝗻. Im Laufe der Jahre habe ich mich stetig fortgebildet - und tue es immer noch 😉 - bis hin zur bestanden Prüfung als 𝗛𝘂𝗳𝗼𝗿𝘁𝗵𝗼𝗽𝗮̈𝗱𝗶𝗻. Meine Geduld und der ruhige Umgang werden von den Bewohner:innen am Steinbacherhof sehr geschätzt. Danke dass ihr mir euer Vertrauen schenkt ❤️.

25/05/2026
24/05/2026

Toller Kurs - auch für nicht Hufbearbeiter 😉

07/05/2026

Kurze Info zu aktuellen Beratungsfällen:

Es häufen sich gerade wieder extrem auffällige Leberwerte in Blutbildern. Neukunden, teils Bestandskunden. Mit und ohne Weidegang aus vielen verschiedenen Regionen. Und hier sind auch wirklich eindeutig leberspezifische Erhöhungen dabei. Dieses ist nun das 4.te Jahr zur selben Zeit der Fall. Qualität oder Vergiftungen schließe ich bei der prozentualen Verteilung aus. Sehr auffällig oft mit extrem erniedrigten Zink Werten.
Ich gehe von viralen und bakteriellen Ursachen aus (primär und sekundär) oft finden sich positive Borrelien, Leptospiren, extrem hohe EHV 4 Titer. Der Trigger für die Infektionen ist nicht eindeutig Mängeln oder Versorgungsüberschüssen zuzuordnen.
Wer mit solchen Werten in die Weidesaison startet riskiert Kopf und Kragen seines Pferdes. Viele Blutbilder waren ohne Anlass und Symptomatik als Kontrolle erfolgt. Das heißt man wäre ins Bermuda Dreieck gestartet. Bei solcher ggf. vorliegender Entgiftungsstörung oder gar Störung des Ammoniak Abbau in der Leber oder Glucose Stoffwechsels kann das arg nach hinten los gehen.
Warum? Das nährstoffreiche Gras mit vielen Aminosäuren und Vitaminen steigert die Entgiftungsfunktion des Körpers. Es kann zu Hautsymptomen, Hufproblemen (ggf. Hufrehe), Durchfällen, Koliken führen.
Zu beobachten sind die gestiegenen Werte seit ca. 8 Wochen , aktuell kommen jedoch mehr und mehr rein.
Bitte achtet beim Anweiden daher sorgsam auf Eure Tiere!

07/05/2026

Wir hören ja sehr viele unterschiedliche Gründe, warum man ein Pferd entwurmt. Neben "ohne Grund, weil man eben 2x im Jahr entwurmt" u.a. auch weil das Pferd einen Juckreiz an der Schweifrübe hat oder weil das Fell so stumpf ist.

Wir haben also recherchiert: Kann man am Fell erkennen, ob man zur Wurmkur greifen sollte? Und tatsächlich hat sich das auch ein Forscherteam gefragt.

🔬 Forscher*innen begleiteten 56 Pferde (Morgans und Vollblüter) über einen längeren Zeitraum, werteten regelmäßig die Kotproben aus und beurteilten detailliert den Haut- und Fellzustand.

📊 Das waren die Ergebnisse der Analyse:
👉 Ja, es gibt einen "Wurm-Effekt": Eine hohe Belastung mit Strongyliden war signifikant mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für schönen Fellglanz verbunden.
👉 ...aber - es gibt eben auch ein großes Aber: Die Forscher fanden heraus, dass das Fell von extrem vielen anderen Faktoren mitbeeinflusst wird. Z.B. Alter, Gewicht, Haltungsform und Jahreszeit veränderten die Haut- und Fellstruktur maßgeblich!

💡 Was bedeutet das für dich in der Praxis?
Ein stumpfes Fell kann ein Hinweis auf eine hohe Wurmbelastung (Strongyliden) sein – es kann aber auch an der Jahreszeit, dem Alter, der Rasse oder einem Nährstoffmangel liegen.

🌿 Deshalb gilt bei uns die goldene Regel: Nur mit einer Kotprobe weißt du ganz genau, wie stark befallen dein Pferd wirklich ist und ob eine Entwurmung überhaupt notwendig ist – und vor allem, mit welchem Präparat! Im Schnitt müssen nur 20 % der Pferde in einer Herde entwurmt und 80% Pferde müssen überhaupt nicht entwurmt werden.

Wer einfach auf Verdacht (oder wegen stumpfem Fell) "blind" entwurmt, riskiert nicht nur eine unnötige Belastung für den Pferdestoffwechsel, sondern fördert auch massiv gefährliche Resistenzen gegen die Entwurmungsmittel.

👇 Wie handhabt ihr das am Stall? Kotprobe oder klassische Routine-Entwurmung?

🧑‍🎓 Debel, N., et al. (2025). Effect of parasitic load on skin and hair coat condition in Morgan and Thoroughbred horses. Available at SSRN 5732522.

PS. In unserem Online-Kurs zum Thema Entwurmung lernst du, wie du dein Pferd optimal und zeitgemäß schützt. Den Link findest du in unserer Bio!

Adresse

Hauptstrasse 79
Palterndorf
2182

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