Karasu Tengu Dojo

Karasu Tengu Dojo Eine Gruppe für die Ausübung traditionell Japanischer und moderner Kampfkünste

10/03/2026

Traditionelles Japanisches Jiu Jitsu ist weit mehr als eine Sammlung von Techniken zur Selbstverteidigung. Es ist ein Weg ein Prozess, der den Menschen formt. Wer die Tatami betritt, bringt seine Zweifel, seine Grenzen und seine Unruhe mit. Doch mit jedem Training beginnt eine stille Transformation.

Der Schweiß, der im Training auf den Boden tropft, ist kein Zeichen von Erschöpfung allein er ist ein Opfer. Jede Wiederholung, jeder Fall, jede kontrollierte Bewegung verlangt Hingabe. Der Körper wird stärker, doch gleichzeitig wird auch der Geist geschärft. Disziplin entsteht nicht durch Worte, sondern durch tausend kleine Momente, in denen man sich entscheidet, weiterzumachen, obwohl es schwer ist.

Im traditionellen Jiu Jitsu lernt der Athlet, dass wahre Stärke nicht in der Härte liegt, sondern im Gleichgewicht. Körper, Geist und Seele sind keine getrennten Elemente. Sie sind ein Kreis. Der Körper führt die Bewegung aus, der Geist lenkt sie, und die Seele gibt ihr Sinn.

Wenn ein Schüler beginnt, diese Einheit zu verstehen, verändert sich auch seine Haltung außerhalb des Dojos. Geduld wächst. Respekt wird selbstverständlich. Der Kampf wird nicht mehr gegen den Gegner geführt, sondern gegen die eigene Begrenzung.

Dieser Weg erinnert an die Lehren des legendären Samurai Miyamoto Musashi, der in seinem Werk „Die fünf Ringe“ schrieb:

„Heute besiege ich den Menschen von gestern; morgen besiege ich den von geringerer Fähigkeit.“

Dieses Zitat beschreibt den Kern des Budo: Es geht nicht darum, andere zu überwinden, sondern sich selbst immer wieder zu verbessern.

Der wahre Sieg im Jiu Jitsu ist deshalb nicht der Moment, in dem man einen Gegner kontrolliert. Der wahre Sieg ist der Moment, in dem man erkennt, dass jeder Tropfen Schweiß ein Schritt auf einem längeren Weg ist – dem Weg der Selbstentwicklung.

So wird das Training zu einer Form der Meditation in Bewegung. Der Atem wird ruhiger, der Geist klarer, und die Seele findet ihren Platz zwischen Anstrengung und Stille.

Am Ende bleibt die Erkenntnis: Technik kann man lernen. Kraft kann man aufbauen. Doch der wahre Weg des Jiu Jitsu besteht darin, sich selbst zu formen – Tag für Tag, Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug.

11/01/2026

Jeder, der die Matte betritt, beginnt neu. Unabhängig von Gürtel, Erfahrung oder Vergangenheit. Jiu Jitsu lehrt uns, dass Fortschritt nicht aus Kontrolle entsteht, sondern aus Anpassung – aus dem ruhigen Lesen der Situation, aus Geduld, Technik und Timing.

Flow bedeutet, nicht gegen die Realität zu kämpfen, sondern mit ihr zu arbeiten. Druck anzunehmen, Wege zu finden, wo scheinbar keine sind, und im Chaos klar zu bleiben. Technisch heißt das: sauberer Aufbau, effiziente Bewegungen, bewusstes Atmen. Menschlich heißt es: Respekt, Demut und die Bereitschaft, jeden Tag wieder Schüler zu sein.

Der stoische Gedanke begleitet uns dabei:
Wir kontrollieren nicht, was uns widerfährt – nur, wie wir darauf reagieren. Niederlagen sind Lehrer. Müdigkeit ist Information. Widerstand ist Training. Auf der Matte wie im Leben.

Unsere Schule steht für diesen Weg: ruhig, konsequent und ehrlich.
Nicht laut, sondern wirksam.
Nicht perfekt, sondern beständig.

Ein Neuanfang ist kein Bruch mit der Vergangenheit – er ist eine Entscheidung für Klarheit im nächsten Moment.

25/10/2025

Einen Schritt zurück – um wirklich voranzukommen

Im Jiu Jitsu ist es leicht, sich in komplexen Techniken, fortgeschrittenen Strategien und neuen Positionen zu verlieren. Doch manchmal ist der wichtigste Schritt, den wir machen können, ein Schritt zurück. Zurück zu den Grundlagen. Zu den Bewegungen, die wir als Weißgurt gelernt haben – denn genau dort liegt das Fundament für alles, was danach kommt.

Auch als Schwarzgurt ist man nie „fertig“. Jiu Jitsu ist eine unendliche Reise, kein Ziel. Wer glaubt, alles zu wissen, hört auf zu wachsen. Eine Weißgurt-Mentalität zu bewahren bedeutet, offen zu bleiben – für Neues, für Kritik, für andere Perspektiven. Jeder Trainingspartner, egal welchen Gürtels, kann dir etwas zeigen.

Und Lernen hört nicht bei Jiu Jitsu auf. Auch andere Kampfkünste haben wertvolle Prinzipien, Bewegungen und Denkweisen, die uns bereichern können. Wenn wir voneinander lernen – statt gegeneinander zu trainieren – wächst nicht nur unser Können, sondern auch unsere Gemeinschaft.

Am Ende geht es nicht darum, wer der Beste ist, sondern wer am meisten bereit ist, zu lernen.

Zusammen, nicht gegeneinander. Immer Schüler, nie Meister.

Von Weißgurt bis Schwarzgurt – das ist ein Weg voller Höhen, Tiefen, Schweiß, Zweifeln und unzähligen kleinen Siegen. Nu...
10/09/2025

Von Weißgurt bis Schwarzgurt – das ist ein Weg voller Höhen, Tiefen, Schweiß, Zweifeln und unzähligen kleinen Siegen.
Nur wer dranbleibt, erlebt, was es wirklich bedeutet, nicht einfach nur eine Technik zu lernen, sondern sich selbst zu verändern.

Heute bin ich unendlich stolz: Zwei meiner Schüler, Verena Krautgasser und Leander Kolb haben diesen langen Weg gemeistert. Sie sind nicht meine ersten Schwarzgurte – aber sie sind die ersten, die ich von ihrem allerersten Trainingstag als Weißgurt bis hin zu diesem besonderen Moment begleiten durfte.

Ihr habt bewiesen, dass Durchhaltevermögen, Disziplin und Leidenschaft stärker sind als jede Ausrede. Für mich als Trainer ist das ein unbeschreibliches Gefühl – und für euch ist es erst der Anfang. Denn mit dem Schwarzgurt beginnt die Reise eigentlich erst richtig.

Herzlichen Glückwunsch Verena und Leander – ihr seid ein Vorbild für alle auf der Matte!

Schon bald habe ich wieder die Ehre und das Vergnügen im schönen Burgenland eine kleine Trainingseinheit zu geben. Gerüc...
11/03/2025

Schon bald habe ich wieder die Ehre und das Vergnügen im schönen Burgenland eine kleine Trainingseinheit zu geben. Gerüchte sagen das nur noch wenige Plätze frei sind. Am schönsten finde ich die Tatsache das verschiedene Kampfsportarten vertreten sind. Man sollte sich in der Kunst des Kampfes keine Scheuklappen aufsetzten und einen offenen Geist für neues haben.

Hier ein kleiner einblick in unsere Bewegungslehre für Fortgeschrittene. Bei solchen Übungen ist es ein großes Ziel einen Gewissen Flow und Gefühl für seinen Körper und die Bewegung des Partners zu bekommen.

Bald ist es wieder soweit. Auf Reisen gehen, mit Freunden Erfahrungen austauschen und miteinander trainieren. Ich habe w...
16/02/2025

Bald ist es wieder soweit. Auf Reisen gehen, mit Freunden Erfahrungen austauschen und miteinander trainieren. Ich habe wieder die große Ehre zu lernen und zu Unterrichten. Am besten finde ich das verschiedene Lehrer aus verschidenen Kampfstilen ihre Erfahrungen weitergeben.

Hier ein kleiner vorgeschmack auf unser training. Samstage nutzen wir immer dazu die gelernten Techniken möglichst Realistisch zu testen und zu üben. Am besten geht das mit lockeren Sparings. Dabei entwickelt man ein gutes Gefühl für Körpermechanik und Rhytmus.

Breaking News! Wir möchten unserem Vereinsmitglied und Freund Stefan von ganzem Herzen zu seiner vorbildlich bestandenen...
14/01/2025

Breaking News! Wir möchten unserem Vereinsmitglied und Freund Stefan von ganzem Herzen zu seiner vorbildlich bestandenen Prüfung zum 3.Kyu Gratulieren. Es ist ungewöhnlich das man nach so kurzer Zeit schon den grünen Gürtel verliehen bekommt. Aber Stefan ist seit er anfing mit uns zu trainieren sehr engagiert und wissbegiering gewesen und zeigte während dem training, auch an schlechten Tagen, eiserne Disziplin und Talent. Sehr starke Prüfung gewesen und absolut verdiente Graduierung.

Was ist Disziplin? Disziplin ist wenn der drang die höchste Version seiner selbst zu werden das verlangen nach billiger befriedigung überwiegt

02/01/2025

Heute gab es mal ein besonderes training. Zwei Schwarzgurte und zwei Weissgurte, einer der beiden hatte gerade sein drittes training mit uns. Im Thema Stand Randori (Freikampf). Bei dieser Art von "Sparring" geht es darum ein Gefühl für den eigenen Rhytmus zu entwickeln und diesen dem Gegner aufzuzwingen. Wir haben die Erfahrung gemacht das die Grundlagen besser verstanden werden wennn man ein lockeres, auf feeling basiertes, Randori macht. Man kann so etwas mit Meditation vergleichen. Man ist im hier und jetzt.

11/12/2024

In der Hektik des Alltags suchen viele von uns nach Möglichkeiten, um zur Ruhe zu kommen und einen Zustand der inneren Balance zu erreichen. Unsere samstäglichen Randori Sessions bieten genau diesen Raum. Hier verbinden wir die Prinzipien des Jiu Jitsu mit der Philosophie der Meditation, um einen harmonischen Ausgleich zwischen Körper, Geist und Seele zu schaffen.

Das Randori, eine Form des freien Trainings in der Kampfkunst, dient nicht nur der körperlichen Fitness, sondern auch der geistigen Schulung. Während dieser Sessions laden wir dazu ein, das Kämpfen als meditative Praxis zu erleben. Indem wir uns ganz auf den Moment konzentrieren, lernen wir, präsent zu sein und unsere Gedanken loszulassen. Das Gefühl, im „hier und jetzt“ zu sein, ist essenziell – sowohl auf der Matte als auch im Leben.

Ein zentrales Element unserer Sessions ist die Kontrolle über die Atmung. Durch bewusstes Atmen können wir unsere Energie steuern, Stress abbauen und die Muskulatur entspannen. Die Synchronisation von Atmung und Bewegung fördert nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern auch das innere Wohlbefinden. In den Randori Sessions lernen wir, wie wir durch gezielte Atemtechniken unsere Leistung steigern und gleichzeitig einen Zustand der Ruhe erreichen können.

Die Wahrnehmung des eigenen Körpers spielt eine entscheidende Rolle im Jiu Jitsu. In unseren Samstags-Sessions legen wir großen Wert darauf, das Körpergefühl zu schärfen. Durch verschiedene Übungen und Partner-Drills fördern wir das Bewusstsein für die eigene Körpersprache und die Interaktion mit anderen. Diese Erfahrungen stärken nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern helfen auch, emotionale Blockaden zu lösen und das eigene Potenzial zu entfalten.

Die Philosophie des Jiu Jitsu lehrt uns, wie wichtig es ist, flexibel zu sein und sich an Veränderungen anzupassen. Dies sind Fähigkeiten, die über die Matte hinaus von Bedeutung sind. In unseren Sessions reflektieren wir nicht nur die Techniken und Strategien, sondern auch die tieferen Werte des Jiu Jitsu. Respekt, Disziplin und die ständige Bereitschaft zu lernen sind die Grundpfeiler, die uns in allen Lebensbereichen begleiten.

Unsere samstäglichen Randori Sessions sind mehr als nur ein Training – sie sind eine Reise zur ganzheitlichen Selbstentfaltung. Durch die Kombination von kämpferischer Praxis und meditativen Elementen schaffen wir einen Raum, in dem Körper, Geist und Seele im Einklang arbeiten können. Wir laden jeden ein, Teil dieser Erfahrung zu werden und gemeinsam zu wachsen – sowohl auf als auch neben der Matte. Schließe dich uns an und entdecke, wie das Kämpfen deine Meditation sein kann!

Wir möchten unserem Vereins Schriftführer und Gründungsmitglied Leander Kolb zur erfolgreich absolvierten Prüfung zum 1....
03/12/2024

Wir möchten unserem Vereins Schriftführer und Gründungsmitglied Leander Kolb zur erfolgreich absolvierten Prüfung zum 1. Kyu gratulieren. Durch hartes Training und Durchhaltevermögen hat er sich den braunen Gürtel verdient.

03/11/2024

Wieder ein paar kleine einblicke in unsere Bewegungslehre. Im Jiu Jitsu ist es wichtig den Körper als Einheit zu bewegen. Was in weiterer folge einer guten Körperlichen Fitness, Agilität, einem guten Körper und Bewegungsgefühl und vor allem guten Fokus auf das hier und jetzt.

Jiu Jitsu ist weit mehr als nur eine Kampfsportart; es ist eine Lebensphilosophie, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringt. Bei dieser sportlichen Disziplin lernen Praktizierende nicht nur technisches Können, sondern auch, wie sie ihre innere Stärke entwickeln und mentale Klarheit erlangen können. Der Schlüssel zu diesem Gleichgewicht liegt in der Konzentration, die sowohl für die körperliche Fitness als auch für die geistige Gesundheit entscheidend ist.

Die physische Komponente des Jiu Jitsu fordert den Körper auf vielfältige Weise heraus. Technik, Kraft, Flexibilität und Ausdauer spielen eine zentrale Rolle. Durch das regelmäßige Training werden nicht nur Muskelgruppen gestärkt, sondern das gesamte Körperbewusstsein verbessert. Jeder Wurf, jeder Griff und jede Bewegung erfordert volle körperliche Präsenz und Hingabe. So wird der Körper zum Tempel der Fitness, der durch Disziplin und kontinuierliches Training stets weiterentwickelt wird.

Doch Jiu Jitsu ist nicht nur ein Sport für den Körper. Der Geist wird ebenso gefordert. Hier kommt die Konzentration ins Spiel: Die Fähigkeit, im Moment präsent zu sein, ist entscheidend für den Erfolg auf der Matte. Praktizierende lernen, ihre Gedanken zu fokussieren und Ablenkungen auszublenden. Diese mentale Übung fördert nicht nur die Leistung im Training, sondern hat auch positive Auswirkungen auf das tägliche Leben. Eine gesteigerte Konzentration hilft, Herausforderungen im Alltag mit Gelassenheit und Entschlossenheit zu meistern.

Die Verbindung von Körper und Geist führt letztlich zur Seele. Hier trifft das Jiu Jitsu auf die Prinzipien der stoischen Philosophie, die von innerer Ruhe und Akzeptanz geprägt ist. Stoiker lehren uns, dass wir unsere Emotionen und Reaktionen kontrollieren können – eine Fähigkeit, die im Jiu Jitsu von großer Bedeutung ist. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Verletzlichkeit auf der Matte zwingt die Praktizierenden dazu, sich ihren Ängsten zu stellen und diese in Stärke umzuwandeln.

Diese philosophischen Ansätze helfen dabei, ein erfülltes und ausgeglichenes Leben zu führen. Sie ermutigen dazu, Herausforderungen als Chancen zur persönlichen Weiterentwicklung zu sehen und stets das Beste aus jeder Situation herauszuholen.

13/09/2024

Jiu Jitsu, eine Kampfkunst mit jahrhundertealten Wurzeln, verkörpert die Harmonie von Körper, Geist und Seele auf faszinierende Weise. Diese Disziplin ist nicht nur ein physischer Akt, sondern eine Reise des persönlichen Wachstums und der Selbstentfaltung, die den individuellen Weg eines jeden Menschen betont.

In der Welt des Jiu Jitsu fließen Körper, Geist und Seele zusammen, um eine perfekte Einheit zu bilden. Die körperlichen Bewegungen und Techniken erfordern nicht nur körperliche Stärke und Geschicklichkeit, sondern auch geistige Klarheit und emotionale Kontrolle. Indem man diese drei Komponenten in Einklang bringt, kann man nicht nur im Kampf Fortschritte erzielen, sondern auch im täglichen Leben.

Die Prinzipien des Stoizismus finden sich im Kampf des Jiu Jitsu wieder. Durch Ausdauer, Besonnenheit und Selbstbeherrschung kann man die Herausforderungen meistern und seine Fähigkeiten kontinuierlich verbessern. Der Weg des Kämpfers ist geprägt von Disziplin, Respekt und Demut, was nicht nur im Training, sondern auch im Umgang mit anderen Menschen von entscheidender Bedeutung ist.

Die körperlichen Vorteile, die durch das regelmäßige Training von Jiu Jitsu erlangt werden können, sind vielfältig. Eine gesteigerte körperliche Fitness, verbesserte Koordination, Flexibilität und Ausdauer sind nur einige der positiven Effekte, die sich auf den gesamten Körper auswirken. Durch das ganzheitliche Training des Körpers wird auch der Geist gestärkt und die Seele genährt.

In der Welt des Jiu Jitsu offenbart sich somit nicht nur die Kunst des Kampfes, sondern auch die Kunst der Selbstverwirklichung. Durch die Einheit von Körper, Geist und Seele auf diesem Weg des persönlichen Wachstums können Kämpfer nicht nur ihre körperlichen Grenzen überwinden, sondern auch einen tiefen inneren Frieden und eine spirituelle Erfüllung finden.

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Oetz
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