TSG Sportunion Laxenburg

TSG Sportunion Laxenburg Triathlon Sport Gruppe der Sportunion Laxenburg

Mondsselandtriathlon HP weiter im Rennmodus und mit einem LächelnEin würdiger Abschluss der Triathlon Saison.Samstags be...
08/09/2026

Mondsselandtriathlon HP weiter im Rennmodus und mit einem Lächeln

Ein würdiger Abschluss der Triathlon Saison.

Samstags bei teilweise "Schmuddelwetter" Anreise mit Schneckenhaus nach Mondsee, passenden Parkplatz rasch gefunden, Ausfassen der Startunterlagen und dann hoffen auf die angesagte Wetterbesserung.

Nachdem diese am Nachmittag langsam eintrat, Iltschi ein Ründchen mit ein paar Antritten rund um den Mondsee gegönnt und dann noch ein kurzes Läufchen.

Insgesamt gesehen war die Vorbereitung auf diesen Triathlon eher als unspezifisch deklariert. Ende August 2 Wochen Urlaub in denen vor allem das Bergfahren mit Rennrad im Vordergrund stand. Am Ossiacher See wenigstens noch regelmäßige Schwimmeinheiten fielen diese dann in Südtirol gänzlich aus. Auch sind drei Läufe in 2 Wochen nicht wirklich viel und kaum war der Urlaub aus, hatte mich der Berufsstress wieder.

Aber es zeigte sich wieder einmal, wer LD trainiert, kann MD immer.

Doch bevor es Sonntag Früh zum Check-In und weiter zum Start ging, stand Samstagabend noch eine vom Veranstalter organisierte Schiffsfahrt mit der MS Mondseeland, inkl. Pastaparty an Board, auf dem Programm. Bei schönstem Sonnenschein bekamen wir eine herrliche Sightseeingtour inklusive Erläuterungen präsentiert.

Es folgte, wie immer vor Rennen, eine etwas unruhige und zu kurze Nacht, ehe ich mich Sonntagmorgen gegen 06.15 Uhr mit Sack und Pack auf den Weg zur Wechselzone machte. Der Check-In erfolgte für mich problemlos und ich konnte meinen Wechselplatz in Ruhe einrichten. Wie zu erwarten, betrug die Wassertemperatur 23°C, also Neo erlaubt, weshalb ich mich kurz nach 07.00 Uhr zum Einschwimmen und vor allem Neofluten ins Wasser begab. Wie sich kurz darauf herausstellte leider etwas zu früh.
Aufgrund eines Staus beim Check-In, offensichtlich waren die Veranstalter mit der Teilnehmeranzahl etwas überfordert, wurden alle Starts um 30 Minuten nach hinten verlegt. Wer schonmal bei 15°C Außentemperatur in einem Nassen Neo steckte, weiß das es definitiv angenehmeres gibt. Das somit erst um 07.45 Uhr stattgefundene Racebriefing habe ich irgendwie ignoriert. War auch nicht so wichtig, wurde ja von Tomi B. vorab schon bestens gebrieft.

Also nur schnell zurück über die Zeitmessmatte und dann ins warme Wasser zum Start. Der Veranstalter hatte für die MD heuer erstmalig zwei Startwellen ausgerufen. Welle 1 für alle die um jede Sekunde kämpfen, Welle 2 für die Genussathleten. Der Schlägerei unmittelbar nach dem Start zu urteilen, können in Welle 2 keine Athleten mehr gestartet sein. Gut wenn man in so einem Fall Routine hat und sich zu behaupten weiß. Entspanntes Schwimmen sieht jedenfalls anders aus.

Nach 35 Minuten, in denen ich mich aufgrund der sehr weiten Bojen Abstände vielfach darauf verlassen musste, dass die Athleten vor mir wussten wo´s lang geht, entstieg ich dem Mondsee wieder. Beim Lauf in die Wechselzone versuchte ich meinen Oberkörper aus dem Neo zu schälen, was sich als ungewohnt mühsam entpuppte. Das Ding klebte förmlich an meinen Unterarmen und blieb dann auch noch an der Uhr hängen, weshalb ich gleich nochmal abdrückte und im Endeffekt meinen Rad Split in T2 erledigte. Nach den Unterarmen wollte der Neo auch nicht wirklich über die Beine hinabgleiten und so verbrachte ich gefühlt eine Ewigkeit damit die Liaison zu beenden. Aufgrund des unangenehmen Schotters hatte ich mich auch dazu entschlossen die Radschuhe nicht wie üblich in den Pedalen einzuklicken, sondern gleich anzuziehen. Wenigstens das funktionierte ohne Probleme.

Also raus auf die Radstrecke und mein Schicksal in Iltschi´s Hufe gelegt. Und Iltschi sollte mich wieder mal nicht enttäuschen mit 2:20 nur um 10" am schnellsten Bike Split der AK vorbei. Möglicherweise wäre sogar mehr drinnen gewesen, jedoch verhinderte die nicht komplett gesperrte Radstrecke und der damit verbundene sowohl motorisierte als auch Sonntagsradverkehr eine noch schnellere Zeit. Jedenfalls eine der schönsten Radstrecken, die ich bisher wettkampfmäßig befahren habe, denn wo umrundet man sonst zwei herrliche Salzkammergutseen?

Und weil es halt ein Triathlon war, also zum Abschluss noch meine Hassliebe, das Laufen. Diesmal funktionierte der Wechsel problemlos und ich kam ganz gut in die Gänge, zwar hatte ich hier am meisten mit der Urlaubslast, 3kg Übergepäck, zu kämpfen, dennoch konnte ich nicht unzufrieden sein. Halbmarathon unter 1:50 ist auch Anbetracht des nicht sehr rhythmischen Kurses und einiger Höhenmeter ok. Die Endzeit von 4:50:00 muss man auch erstmal so exakt hinbekommen.

Insgesamt wie bereits eingangs erwähnt ein würdiger Saisonabschluss.

Starterinnen: Verena und MichiWo: LeipzigWas: 70.3 Fazit: ein Traum das ihr zum Team gehört.Leipzig. Eine Mitteldistanz....
03/09/2026

Starterinnen: Verena und Michi
Wo: Leipzig
Was: 70.3
Fazit: ein Traum das ihr zum Team gehört.

Leipzig. Eine Mitteldistanz. Was soll schon schiefgehen?

1,9 km Schwimmen. 90 km Rad. 21 km Laufen.
Und weil das offenbar noch nicht reicht: Wellen, Schlamm, Schlaglöcher, Schienen, Holzbrücken, Abwasserduft und zum Abschluss 27 Treppenstufen. ❤️
Freitag: Startnummer holen. Expo anschauen.
„Überschaubar“ wäre großzügig formuliert.
Aber immerhin gab’s genug Dixiklos, um sicherzugehen, dass hier tatsächlich ein Ausdauersportevent stattfindet.

Samstag: Schüttregen.
Also erstmal professionelle Wettkampfvorbereitung: im Bett bleiben. Später Rad einchecken. Die Wechselzone war so eng, dass die Fahrräder eigentlich schon als Gruppenversicherung hätten gemeldet werden müssen. Dann der folgenschwere Satz:
„Ich teste noch kurz die neuen Schwimmbrillen.“
Brillen: top.
Wasser: warm.
Wind: 25 km/h.
See: plötzlich Nordsee.

Sonntag. 11 Grad Luft, 22 Grad Wasser, bis zu 35 km/h Wind.
Also perfektes Triathlon Wetter, wenn man seinen Lebenswillen ohnehin gerade zur Disposition stellen möchte.
Schwimmen lief entspannt.
Sehr entspannt.
Also… erschreckend entspannt.
Aber als 16 Leute aus dem Wasser geholt wurden, war „lieber langsam und heil“ plötzlich gar keine so schlechte Strategie.

Dann Radfahren.
Die Strecke: grundsätzlich schnell.
Die Realität: zwei Meter breit, Schlaglöcher, Schienen, 180-Grad-Kurven, Holzbrücken und Kopfsteinpflaster.
Teilweise war Überholen physikalisch eher eine theoretische Möglichkeit.
Die ersten 30 km fühlten sich an wie eine Gruppenausfahrt.
Nur dass bei normalen Gruppenausfahrten nicht ständig jemand blutend am Straßenrand liegt.

Mit 31 km/h zurück in T2.
Kalt, nass, glücklich. Also zumindest eines davon.
Der Lauf begann stark. Dann kam Runde zwei. Dann Runde drei.
Versorgung nicht optimal. Schmerzen. Körperliche Eskalation.
Und nein – diesmal waren weder Training noch Ernährung schuld.
Ich bin eine Frau. Mein Körper hatte einfach beschlossen, ausgerechnet heute hormonell auf Improvisation umzuschalten.
Danke dafür!

Zum Glück hatte Leipzig seine Geheimwaffe: die Menschen.
Helfer: innen und Zuschauer waren unfassbar gut drauf. Laut, freundlich, motivierend. Genau das, was man braucht, wenn der eigene Körper bereits versucht, den Arbeitsvertrag zu kündigen.

Und dann war da noch der Auftrag meiner Frau:
„Bring so viele Gels wie möglich mit.“
Gesagt. Getan.
25 Gels später hatte ich über ein Kilo Zusatzgewicht im Gepäck.
Andere laufen mit Energieversorgung.
Ich lief mit Lebensmittelvorrat für eine Expedition.

Irgendwann dann: ZIEL. 🏁
Finish. Erleichterung. Freude.
Und 27 Treppenstufen.
Weil Leipzig offenbar der Meinung war:
„Ihr habt jetzt 113 Kilometer hinter euch. Aber eine Kleinigkeit hätten wir noch.“
Und als wäre das nicht genug, wartete auf dem Rückweg noch die letzte Disziplin:
2 Zeitfahrräder.
3 Bags.
Kein Navi.
Kein Handy.
Und ein „Radweg“, der irgendwo zwischen Wald, Matsch und Sumpf angesiedelt war.
Technisch gesehen also Adventure Racing nach dem Triathlon.

Fazit:
Leipzig war nicht perfekt.
Die Expo war klein.
Die Wechselzonen eng.
Die Strecke teilweise absurd.
Der Geruch… sagen wir: nachhaltig.
Und die 27 Treppenstufen waren persönlich.

Aber:
Die Stimmung war großartig.
Und genau deshalb bleibt am Ende nicht der Schlamm hängen. Nicht die Schlaglöcher. Nicht die Wellen. Nicht der Abwasserduft.
Sondern das Grinsen.
Leipzig, du warst ein ziemliches Chaos.
Aber ein verdammt sympathisches.

Radtag Stilfserjoch [oder unser HP auf Abwegen]Mal Abseits des Dreikampfs eine neue Challenge angenommen, Rennradfahren ...
02/09/2026

Radtag Stilfserjoch [oder unser HP auf Abwegen]

Mal Abseits des Dreikampfs eine neue Challenge angenommen, Rennradfahren im Hochgebirge.

Eher zufällig im Internet über den Rad Tag Stilserjoch gestolpert, wurde dieser, weil in den Sommerurlaub passend schnell zu einem Ziel.

Auf eine Woche Campen am Ossiacher See, wurde eine weitere in Südtirol, Prad am Stilserjoch angehängt.

Und weil der Flachländer wenig Erfahrung mit langen Bergetappen mitbringt, wurde dies im Urlaub ein wenig geübt.

In Kärnten mussten nacheinander Gerlitzen, Dobratsch und die Nockberge herhalten. In Südtirol dann der Reschenpass, ein Schweizer Nationalpark, sowie die Ortschaften Sulden und Stilfs.
Was dennoch blieb war die Nervosität, wird das Wetter mitspielen, was macht der Motor bei der dünneren Luft da oben und reicht die Kraft, um eine vernünftige Performance abzuliefern.

Es wurde ein perfekter Tag.

Schon in der Früh verhieß der blaue Himmel nur das Beste. Ab 06.30 gab es Frühstück am Hauptplatz von Prad. Um nichts zu riskieren, blieb ich jedoch bei altbewährtem und frühstückte am Campingplatz.

Nachdem es kein Rennen, sondern "nur" ein Rad Tag war, musste man sich weder anmelden, noch gab es Startnummern. Die Straße zwischen Trafoi und Stilfserjoch war zwischen 08.00 und 16.00 für jeglichen motorisierten Verkehr gesperrt.

Somit startete ich gegen 07.30 Uhr direkt vom Campingplatz weg. Im Kopf hatte ich die auf quäldich.de angeführte mittlere Fahrzeit von 2:35. Die 1:46 für die schnellste Auffahrt hielt ich für eher utopisch. Bemerkt werden darf, dass die Zeiten vom Ortsende Prad weg gerechnet werden. Ich habe somit rund 1km hergeschenkt, aber egal, gibt ja nur Stolz zu gewinnen.

Die Straße führt durch den Ort Prad, 910m üd M. und ab dem Ortende muss man als Radfahrer auf dem parallellaufenden Radweg fahren. Trotz der frühen Uhrzeit bin ich nicht allein, es strampeln bereits zahlreiche Radler dem 2758m hoch gelegenen Ziel entgegen. Die Steigung ist anfänglich noch moderat und führt den Suldenbach entlang über Stilfserbrücke nach Gormagoi.

Kontinuierlich nimmt sie jetzt aber zu und es geht weiter den Abhang entlang Richtung Trafoi. Kurz vor Trafoi die Kehre 48 und irgendwie der eigentliche Beginn des Anstiegs. Am Ortsende von Trafoi dann die Straßensperre, ab hier keine Autos, oder Möchtegern VR46 mehr. Ich habe meinen Rhythmus gefunden und fahre mit einer TF zwischen 66 u knapp über 70, vom Panorama des Ortler Massivs geflasht, kontrolliert bergwärts. Sukzessive sammle ich vor mir gestartete Radler ein, hin und wieder überholt mich ein Berggämsen ähnliches Lebewesen auf 2 Rädern, beneidenswert.

Bei Kehre 37 schaffen wir es erstmalig in die Sonne, ein weiterer geiler Moment. Der Nächste folgt als wir bereits oberhalb der Baumgrenze erstmalig einen Blick auf das über uns liegende Kehren-Nirwana Richtung Stilfserjoch erhaschen, beeindruckend und respekteinflößend. Es geht weiter und weiter, Kehre für Kehre schraube ich mich dem Himmel entgegen. Unterwegs komme ich mit einem Mitstreiter im Polizeisportverein Steyr Trikot ins Plaudern. Passt perfekt, selbes Alter, gleicher Campingplatz, selbe Pace. Gemeinsam nehmen wir die letzten Km und Kehren hinauf ins Glück. Nach 2:29 stehe ich bei der Markierung "Passo dello Stelvio, 2760m"

Mission accomplished!

Eine perfekte Tour, die nun bei der folgenden Abfahrt die vielen bergauf bewusst nicht gemachten Fotostops beinhaltete.
Resümee: Südtirol ist auch nur als Radfahrer eine Reise wert!

Werde Teil unserer Triathlon Gruppe und nimm die Gelegenheit war, Triathlon hautnah am 13.09.2026 am Badeteich in Laxenb...
21/08/2026

Werde Teil unserer Triathlon Gruppe und nimm die Gelegenheit war, Triathlon hautnah am 13.09.2026 am Badeteich in Laxenburg zu erleben.

Wir freuen uns auf dein Kommen.

Die TSG steht für Triathlon Sport in all seinen Facetten – von Spaß an der Bewegung über ambitioniertes Training bis zur...
07/08/2026

Die TSG steht für Triathlon Sport in all seinen Facetten – von Spaß an der Bewegung über ambitioniertes Training bis zur gemeinsamen Teilnahme an Wettkämpfen.

Im Mittelpunkt stehen die drei klassischen Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, verbunden durch Teamgeist, gegenseitige Unterstützung und Freude an Bewegung. Als Teil der SPORTUNION Laxenburg profitieren unsere Mitglieder von einer etablierten Vereinsorganisation und einer langfristigen sportlichen Perspektive.

Interessierte Sportlerinnen und Sportler sind herzlich eingeladen, Teil der TSG der SPORTUNION Laxenburg zu werden.

Einfach per mail an [email protected] oder direkt bei unserem Sektionsleiter unter [email protected].

Afterwork Schwimmrunde. Wieder ein Beweis das Einzelsport auch gemeinsam ausgebüt werden kann. Wir bedanken uns herzlich...
03/08/2026

Afterwork Schwimmrunde. Wieder ein Beweis das Einzelsport auch gemeinsam ausgebüt werden kann. Wir bedanken uns herzlichst bei Sonja und Evi für die SUP-Begleitung sowie bei Sonja und Marco für die Einladung zum gemütlichen Ausklang.

Afterwork Radrunde, auch Einzelsport kann gemeinsam
23/07/2026

Afterwork Radrunde, auch Einzelsport kann gemeinsam

Auch für Thomas stand die Challenge Roth auf dem Programm und sein Ziel war hochgesteckt. Er lieferte trotz einiger Widr...
09/07/2026

Auch für Thomas stand die Challenge Roth auf dem Programm und sein Ziel war hochgesteckt. Er lieferte trotz einiger Widrigkeiten im Vorfeld vollumfänglich ab. Wir gratulieren zur mega Leistung und nun lies selbst wie es ihm ergangen ist (Untertitel von Bild und Tonmaterial redaktionserweitert).

Das Highlight der Saison stand quasi vor der Tür! Die Vorfreude riesengroß und das erste Mal war auch ein kleiner Hauch Anspannung da aber keine Nervosität ;-). Wir waren direkt in Roth-Pfaffenhofen bei den Zippis gut untergebracht und verbrachten dort eine unglaublich schöne Zeit, also der perfekte Start in diese Challenge.

Mal alles anders: 2 WZ - sprich wie auch schon von HP kurz erklärt, musste man beim Bike-Checkin auch gleich den fertig gepackten Sack fürs Laufen abgeben. Das Rad dann im nummerierten (nach Startn. von - bis) Bereich aufhängen (Helm blieb dann gleich am Rad!). Der Sack mit den restlichen Sachen für´s Rad lag dann (ebenfalls in einem nach Startnr. nummerierten Bereich) am Boden direkt am Weg in das Zelt - fand ich persönlich lässig und sehr einfach.

Ich war im Startblock 4 - 06.55h - Wellenstart im Wasser (ohne NEO!) sprich: Ready to Ruuuuumble ;-) also das wildeste Rodeo ever aber nach ca. 300 -400m gings dann... Rhythmus gefunden und ab gings. Orientierung relativ einfach und mit Glück erkannten wir dann auch die Wendeboje ;-) nach 1:09 war der erste Part erledigt und flott in die WZ/Zelt.

Schneller Wechsel (mit Unterstützung der Helfer/Innen - ein Wahnsinn TOP !!) das Rad gefunden-geschnappt und raus auf die Radstrecke - durch die Massen an Fans & Anfeuerungen unserer mitgereisten Supporter waren die ersten KM schon ein Highlight.

Die wichtigsten Abschnitte hatte ich im Kopf aber der Hammer war dann der Solarer Berg! Unbeschreiblich, Gänsehaut, Euphorie etc. - da war alles dabei und am Anfang der Menschlichen Wand, auf die man da zufährt wieder unsere Fans - Ulli, Evi, Ena, Michi und Pete - MEGA !! Mit doch etwas über 1500HM eine knackige Strecke die aber auch einige schnelle Abschnitte hatte und nach 05:03h war auch der 2te Part erledigt und rein gings in WZ.

Hier wird dir dann sofort das Rad abgenommen und ein paar Meter weiter steht das nächste Helferlein und reich dir schon das Bag und rein ins Zelt! Hier warten dann schon die nächsten Helfer und rinnen... leeren dein Bag aus und reichen dir alles, was du brauchst... also richtig geil !!! nach 1:40 min war ich dann auch schon auf der Laufstrecke - wieder angetrieben von unseren Fans und den Zuschauern.

Jetzt wurde es spannend wie lange und ob der Oberschenkel (leicht gezerrt 2 Wochen zuvor) hält oder nicht ?!?! bis KM 21 war alles ok, aber dann meldete er sich doch (war irgendwie zu erwarten ) so ab KM 25 war ich am Überlegen das Rennen zu beenden aber da wir bei den Labstellen auch Eiswürfel bekamen versuchte ich es mit Kühlen, massieren etc... bei KM 30 war dann die Ulli da und das gab mir dann wieder Kraft bzw. Motivation es weiter zu versuchen. Vom Tempo her ging dann nicht mehr viel aber ich kämpfte weiter. Das Gusto-Stückerl rauf nach Büchenbach trug auch nicht zu Besserung bei aber naja - da muss man durch ;-)

Nach 09:50h war der Zieleinlauf im Stadion dann der Hammer und mittendrinn - unsere TSG Group

07/07/2026
Die Challenge Roth noch kaum vorbei und der erste Rennbericht liegt bereits vor. Viel Spaß in der Welt unseres HP's. (Bi...
07/07/2026

Die Challenge Roth noch kaum vorbei und der erste Rennbericht liegt bereits vor. Viel Spaß in der Welt unseres HP's. (Bild und Videomaterial wurde wurde Seitens der Redaktion kommentiert)

Die Schlacht ist geschlagen, was bleibt: der Stolz es allen Widrigkeiten zum Trotz durchgezogen zu haben und die Gewissheit, dass man 2 LD's binnen 4 Wochen machen kann, aber nicht muss.

Aber der Reihe nach:

Nach dem IM Hamburg Anfang Juni war vor allem die Regeneration das entscheidende Thema. Die Form war ja da und musste nur gehalten werden. Leider machte sich in dieser Zeit gerade meine linke Achillessehne wichtig und verhinderte somit einige Laufeinheiten. 2 Tage vor Roth gab sie dann endlich Ruhe, dennoch war das Thema im Kopf präsent.

Der Wettkampf, meine 13. LD und wieder einiges gelernt.

Schon beim Bike-CheckIn gab es ein paar Dinge, die neu für mich waren. Wechselsäcke am Boden, Fahrräder in gewissen nummerierten Bereichen, aber ohne genauen Platz und aufgrund der Teilnehmerzahl eine fast unüberschaubare Anzahl an Rädern.
Auch einen Wellenstart im Wasser hatte ich bei einer LD noch nie.
Wie erwartet war es ein Schwimmen mit Neo-Verbot, 25°C Wassertemperatur, wieder was neu für mich.

Allerdings war ich darauf vorbereitet und mit Swimskin ausgestattet ging der "Spaß" um 07:10 Uhr los. Meine Versuche einen brauchbaren Wasserschatten zu finden scheiterten kläglich, entweder waren die Schwimmer zu schnell, oder zu langsam für mich, somit suchte ich mir meinen Weg und machte mein eigenes Ding. Wir schwammen den Kanal in einem langgezogenen Linksbogen bis zur Wendeboje bei 1500m und dann wieder retour, weshalb ich mich wegen der Krümmung für eine Linie am rechten Ufer, kürzester Weg, entschied. Dort perfektionierte ich die Rechtsatmung Richtung Zuschauer und war orientierungsmäßig, safe. Kleines Hoppala, zu knapp am Ufer streifte ich bei einem Beinschlag mit den Zehen am unter Wasser befindlichen Beton der Uferbefestigung was mir eine blutende Schnittwunde einbrachte, mich in der Folge aber nicht weiter behinderte. Nach 1:16 verließ ich die schlammige Brühe wieder. Keine Topzeit, aber ok.

Ein schneller Wechsel und ich saß auf Iltschi mit dem Ziel einen kontrollierten zügigen Radpart abzuliefern. Meine Streckenkenntnis war zumindest so gut, dass ich die wichtigsten Anstiege im Kopf hatte und dort auch ordentlich performte. Auch die schnellen Abfahrten hatte ich inklusive Mitdenken für andere gut im Griff. Weniger gut ging es mir auf den vermeintlich harmloseren Streckenteilen mit dezentem Anstieg, aber dafür teilweise ordentlich Wind. Das absolute Highlight und Gänsehauterlebnis war dann der Solarer Berg. Eine Menschenwand die sich kurz vor mir teilte wie einst Moses das Meer, einzigartig und unvergesslich.

Unabhängig von den topografischen und mentalen Auf und Ab's auf der Radstrecke, musste ich mir leider eingestehen, dass die Zeit nach Hamburg für eine vollständige Regeneration nicht gereicht hat. Es fehlte der letzte Punch. Somit kam ich nach 5:20 in T2 an und stand Dank der unglaublichen Hilfe einer Volunteer 2min später auf der Laufstrecke.

Also nur mehr Marathon. Gut vorbereitet auf die ersten 30km lief ich los um gleich nach Km1 das Tempo zu drosseln. In Anbetracht der Vorgeschichte mit der Achillessehne, wechselte ich in den Schongang und das funktionierte erstaunlich gut. Hinaus auf die Lände am Kanal und "abwechslungsreiche" 20km im Staub an selbiger entlang. Darauf war ich vorbereitet und konnte gut damit umgehen. Bei Km 13 für ihn ca 24 begegnete mir Thomas, der nicht mehr ganz frisch aussah und sich vermutlich das selbe von mir dachte. Endlich war es vollbracht und ich konnte die Lände bei Km 25 wieder verlassen. Zu diesem Zeitpunkt war ich guter Dinge, da ich den Rest der Laufstrecke nicht kannte, aber an das Gute glaubte. Großer Irrtum nach der bekannten Steigung bei Km 30 war nur mehr ein kurzes flaches Stück zu laufen.
Die Strecke führte verwinkelt durchs Stadtzentrum von Roth, teilweise über Kopfsteinpflaster und immer leicht wellig. Bei Km 33 begann dann der als leicht beschriebene Anstieg Richtung Büchenbach. Definiere leicht! Wie eine Wand baute sich die Steigung vor mir auf und es erforderte all meine mentale Stärke hier nicht wie viele andere zu gehen, sondern durchzulaufen. Endlich oben, ging's alles wieder retour bergab und nochmal wellig durch die Stadt, ehe ich schließlich nach 10:46 im Zielstadion abschwingen durfte.

Womit ich alle meine 13 gestarteten LD's auch finishen konnte.
An dieser Stelle ein großes Danke an unsere mitgereisten SupporterInnen für die Unterstützung an der Strecke.

Auch wenn ich selten reagiere nehme ich die Zurufe war!

Adresse

Martin Ebner-Gasse 10
Laxenburg
2361

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