Land der Berge Österreichs Outdoor-Magazin

Land der Berge Österreichs Outdoor-Magazin Das Magazin LAND DER BERGE erscheint 4x jährlich! Wandern, Trekken, Klettern oder Wintersport. 🏔️👟🍂

Land der Berge, Österreichs Outdoor-Magazin berichtet über nachvollziehbaren Alpinismus in Österreich und im Ausland, zudem stellt es akteulle Entwicklungen des Bergsports aus den Bereichen der Ausrüstung, Technik, Medizin, Wissenschaft, Sicherheit und Gesellschaft vor.

Das neue „Land der Berge“ ist erschienen (Ausgabe 2) mit vielen neuen, spannenden Berichten. Unter anderem war Thomas Be...
18/06/2026

Das neue „Land der Berge“ ist erschienen (Ausgabe 2) mit vielen neuen, spannenden Berichten. Unter anderem war Thomas Behm mal wieder im Hochschwabgebiet unterwegs. Stefan Herbke hat sich im Bereich des Großvenedigers umgesehen. Robert Hölzl war Bergwandern im Senders- und Fotschertal. Andrea und Andreas Strauß haben sich in den Belluneser Dolomiten umgesehen und haben noch die 10 schönsten Bergseen zwischen Verwall und Radstädter Tauern erkundet. Franz Sieghartsleitner war unterwegs im Stodertal. Unser Praxisbericht handelt diesmal vom sogenannten E-Wandern: Akkubetriebene Exoskelette, die als Antrieb für die Beine beim Wandern, Bergsteigen oder Speedhiking unterstützen sollen. Außerdem gibt es einen Bericht zum Thema „Urban Outdoor“, worin Schuhwerk, Bekleidung und Rucksäcke vorgestellt werden, die funktionell sind und fesch ausschauen.

Wanderung mit Erwin direkt vom Parkplatz an der Weichtalbrücke über den Lärchkogelgrat zum Klosterwappen. Der Abstieg er...
16/06/2026

Wanderung mit Erwin direkt vom Parkplatz an der Weichtalbrücke über den Lärchkogelgrat zum Klosterwappen. Der Abstieg erfolgte über die Weichtalklamm am 16.06.2026.Gemeinsam mit Erwin startete ich die Tour direkt am Parkplatz. Am Anfang war der Weg relativ steil, aber ganz gut begehbar und vor allem erkennbar. Diesmal im Testeinsatz dabei: das Langarmhemd Expedition 3 von Royal Robbins, welches im September im Rahmen meines Langarmhemd-Tests für das Magazin Land der Berge ausführlich vorgestellt wird.Mit Erwin stieg ich den Lärchkogelgrat immer weiter bergauf. Dieser war anfangs ganz gut erkennbar, teilweise aber auch wieder überwachsen. Wir überquerten den Grafensteig und folgten dann der Stadelwandleiten immer leicht hügelig bergauf bis zum bekannten Klosterwappen auf 2076 m, wo wir eine kurze Pause einlegten. Allzu lange verblieben wir dort jedoch nicht, da der Wind recht heftig war. Da hat sich das lange Hemd wieder einmal voll bezahlt gemacht.Danach stiegen wir gemütlich zur Kienthalerhütte ab. Von dort ging es anfangs in recht steilen Serpentinen bergab bis zur Weichtalklamm. Die Weichtalklamm ist immer wieder ein echtes Erlebnis – gespickt mit zahlreichen Leitern und Tritten, aber nicht schwierig. Diesmal war sie mit ein wenig Wasser gefüllt, weshalb man etwas aufpassen musste, da es ein wenig rutschig war. Wir stiegen durch die Weichtalklamm ab bis zurück zum Parkplatz, unserem Ausgangspunkt.Die Tour ist absolut empfehlenswert. Konditionell sollte man allerdings ein bisschen was drauf haben, da es knapp 1700 Höhenmeter sind, und immer wieder ausgesetzte Stellen vorkommen.Sie ist nur für Personen mit hoher Trittsicherheit und gutem Orientierungsvermögen im Gelände zu empfehlen. Für mich persönlich ist es der schönste wandermäßige Anstieg zum Schneeberg.

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15/06/2026

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Wanderung von Klostertal über den Streimling 19.5.2026. Kurz nach der Maria am Pfade Kapelle starteten Erwin und ich die...
19/05/2026

Wanderung von Klostertal über den Streimling 19.5.2026. Kurz nach der Maria am Pfade Kapelle starteten Erwin und ich die ziemlich weglose aber wunderschöne Tour, im Testeinsatz diesmal die Langarmhemden von Bergans und Royal Robbins, die in der Herbstausgabe von Land der Berge ausführlich vorgestellt werden. Anfangs folgten wir dem strichlierten Pfad bogen dann aber gleich links ab und stiegen relativ steil zu dem langen Bergkamm auf. So ging es weglos vorbei an zahlreichen Felsformationen, es folgten einige leichte Klettereinlagen, dann folgte ein Richtungswechsel nach Süden, und nach knapp 7 wegloser Kilometer hatten wir den mit 1050 Meter hohen Streimling erreicht. Es folgte eine kurze Essenspause bevor es wieder Richtung Süden ging. Kurz nach dem Rosstalfelsen stiegen wir etwas zu weit südlich ab und verpassten den südlichen Kammübergang. Also mühsam unterhalb gequert, wo wir auch kurz in den Genuss einer zweispurigen nicht eingezeichneten Forststraße kamen. Das Vergnügen dauerte aber nicht lange, denn wir mussten wieder auf den Kamm rauf, also ging es noch einmal steil bergauf und dann gemütlich den Kamm entlang bis zum Abstieg, vorbei an einer Gänsezucht zurück zum Ausgangspunkt. Diese Tour ist nur zu empfehlen für Personen die über eine sichere Trittfestigkeit verfügen und orientierungsmäßig auch geschult sind, Gps ist absolut empfehlenswert.

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19/05/2026

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Empfehlung zur Sommerlagerung von Skitouren- und LawinenausrüstungFür die meisten ist wohl die Wintersaison vorbei und e...
11/05/2026

Empfehlung zur Sommerlagerung von Skitouren- und Lawinenausrüstung

Für die meisten ist wohl die Wintersaison vorbei und es ist an der Zeit das Equipment mal wieder "Einzusommern."

Nach der Wintersaison ist es sinnvoll, die komplette Skitouren- und Sicherheitsausrüstung sorgfältig für den Sommer einzulagern. Das schützt das Material, verlängert die Lebensdauer und sorgt dafür, dass im nächsten Winter alles zuverlässig funktioniert.

Bei Lawinenverschüttetensuchgeräten (LVS-Geräten) ist es besonders wichtig, die Batterien zu entfernen. Batterien können auch während der Lagerung auslaufen – selbst wenn sie vorher noch gut wirken. Die auslaufende Flüssigkeit ist stark ätzend und kann Kontakte und Elektronik dauerhaft beschädigen. Es handelt sich auch hierbei um den wohl häufigsten Fall der Beanstandung, welcher allerdings in den meisten Fällen von diversen Herstellerfirmen als Garantiefall abgelehnt wird. Oft fällt der Schaden erst auf, wenn das Gerät im Ernstfall nicht mehr richtig funktioniert. Sollte dies passieren ist die Empfehlung die Batterien sofort zu entnehmen, und die angegriffenen Kontakte vorsichtig mit Essig oder Zitronensaft zu reinigen, das Gerät sollte dann trotzdem zur Kontrolle an den Hersteller gesendet werden Deshalb: Batterien herausnehmen, das Batteriefach kontrollieren und das Gerät trocken lagern. Vor Beginn der neuen Saison sollten neue Batterien eingesetzt und ein Funktionstest durchgeführt werden, oder bei akkutauglichen Geräten Akkus zu verwenden.

Auch ein Lawinenairbag-Rucksack sollte richtig "eingesommert" werden. Bei elektronischen Systemen sollte der Akku vollständig geladen eingelagert werden, da eine längere Tiefentladung die Leistung deutlich reduziert oder den Akku im schlimmsten Fall unbrauchbar macht. Zusätzlich sollte das System trocken, druckfrei und nach Herstellerangaben gelagert werden. Vor der nächsten Saison ist ein kompletter Funktionstest sehr wichtig, um sicherzugehen, dass das Auslösesystem einwandfrei arbeitet. Bei Systemen mit Kartuschensystem empfiehlt es sich alle 2 bis 3 Jahre einmal eine Probeauslösung durchzuführen, außerdem wird geraten die Kartusche abzuwiegen und mit der Gewichtsangabe zu vergleichen die auf der Auslöseeinheit angegeben ist, bis zu 5 Gramm darf die abweichung betragen, wird dieser Wert überstiegen ist es ratsam die Kartusche auszutauschen.

Bei Skifellen ist die richtige Pflege entscheidend. Nach der letzten Tour sollten die Felle vollständig trocknen, da Restfeuchtigkeit die Klebeschicht angreifen und Schimmelbildung fördern kann. Danach werden sie am besten auf eine Trennfolie geklebt, damit die Klebeschicht geschützt bleibt und nicht austrocknet oder verschmutzt. Werden Felle falsch gelagert, verlieren sie oft deutlich an Haftung – was im Aufstieg schnell zu Problemen führt, wenn sie sich ablösen oder nicht mehr richtig greifen.

Skitouren- und Skischuhe sollten vor der Sommerlagerung gründlich getrocknet und gereinigt werden. Dazu die Innenschuhe vollständig herausnehmen und mehrere Tage an der Luft trocknen lassen – direkte Hitze oder starke Sonneneinstrahlung vermeiden. Dann empfiehlt es sich die Innenschuhe seitlich vor allem nach Abrieb zu kontrollieren, sollte dies der Fall sein empfiehlt es sich, die Schale innen nach rauhen oder scharfkantigen Teilen wie Schrauben oder Kunststoffeinsätzen zu kontrollieren, und diese nach Bedarf mit einem Textilklebeband zu überkleben, so haben die Innenschuhe auch eine wesentlich höhere Lebensdauer, speziell bei den thermoverformbaren Modellen ist dies sehr wichtig. Die Schalen innen und außen mit einem feuchten Tuch reinigen und von Schmutz, Salz sowie Schweißrückständen befreien. Anschließend die trockenen Innenschuhe wieder einsetzen und Schnallen sowie Klettverschlüsse locker schließen, damit die Form der Schuhe erhalten bleibt. Gelagert werden sollten die Schuhe an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort, da Feuchtigkeit, Hitze und UV-Strahlung das Material beschädigen könnte.

Für die Sommerlagerung der Tourenski empfiehlt es sich diese zuerst gründlich mit klarem Wasser von Schmutz sowie Salz zu befreien und vollständig trockenen zu lassen. die etwas aufwendige aber sicherlich effektivste Methode ist es eine dicke Schicht universelles Heißwachs auf den Belag aufzutragen und diesen nicht abzuziehen, diese Methode schützt den Belag vor dem Austrocknen und die leicht mitgewachsten Stahlkanten vor Flugrost. Die Bindung erfordert kein Herunterstellen des Z-Wertes, sondern lediglich eine Reinigung der Gelenke und das Aufsprühen eines speziellen Bindungssprays. Dei Ski sollten anschließend an einem kühlen, dunklen sowie trockenen Ort wie dem Keller aufbewahrt werden, wobei die Ski stehend oder flach liegend und ohne fest zusammenpressende Skifix gelagert werden sollten.

Tourenstöcke sollten vor der Einlagerung vollständig auseinandergezogen, mit klarem Wasser gereinigt und gründlich getrocknet werden. Nach der Kontrolle auf Risse und Staub sollten die Segmente im Sommer unbedingt einzeln und offen gelagert werden, um Korrosion durch Restfeuchtigkeit zu verhindern. Aufbewahren sollte man diese an einem kühlen, trockenen Ort mit geöffneten Klemmechanismen , was die Spannfedern und Kunststoffteile dauerhaft vor Materialermüdung entlastet.

Zusätzlich sollte die gesamte Ausrüstung vor der Einlagerung noch einmal gründlich kontrolliert werden. Dazu gehört das Prüfen auf Beschädigungen wie Risse, abgenutzte Kanten, lockere Nähte oder defekte Verschlüsse. A Kleine Schäden lassen sich so rechtzeitig erkennen und vor der nächsten Saison reparieren, bevor sie im Einsatz zum Problem werden.

Insgesamt gilt: Eine saubere, trockene und kontrollierte Sommerlagerung sorgt nicht nur für eine längere Lebensdauer der Ausrüstung, sondern vor allem auch für mehr Sicherheit im nächsten Winter.

Überschreitung von Rohr im Gebirge über Unterberg, Kieneck, Almeskogel, Myrafälle nach Pernitz, im Testeinsatz diesmal d...
01/05/2026

Überschreitung von Rohr im Gebirge über Unterberg, Kieneck, Almeskogel, Myrafälle nach Pernitz, im Testeinsatz diesmal die Zipphose Abisko Hybrid von Fjäll Raven, die im kommenden Land der Berge ausführlich vorgestellt wird. Abfahrt mit dem Bus um 5h 15 von zuhause, nach 3 x Umsteigen Ankunft in Rohr im Gebirge um 8h30. Im flotten Schritt legte ich die ersten 5 Kilometer teils auf Straße dann wieder am Wanderweg zurück, schließlich ging es über einen recht steilen Weg zum Blochboden, und schließlich gemütlich weiter zum Unterberg, der von mir mehr im Winter frequentiert wird. Es folgte noch ein kurzer Abstecher zum Kirchwaldberg bevor es stetig bergab ging.Beim Abstieg begegnete mir noch eine laut zischende Höllenotter, suchte aber bald das Weite. Schließlich ging es wieder steil bergauf zur Enzianhütte am Kieneck, wo mir aber zu viel los war, und ich gleich weiterging. Kurz vor dem Anstieg zum Almeskogel legte ich eine kurze Essenspause ein bevor ich den letzten Hügel, den Geißruck bezwungen hatte. Von nun an ging es meist bergab nach Thal, dann machte ich noch einen kurzen Abstecher zu den Myrafällen bevor es über Muggendorf nach Pernitz zum Bahnhof, und von dort direkt zurück nach Wien ging.

Arc’teryx eröffnet Flagshipstore in WienDer Outdoor-Ausrüster Arc'teryx hat in Wien seinen ersten eigenen Store in Öster...
24/04/2026

Arc’teryx eröffnet Flagshipstore in Wien

Der Outdoor-Ausrüster Arc'teryx hat in Wien seinen ersten eigenen Store in Österreich eröffnet und baut damit seine Präsenz im europäischen Markt weiter aus. Der Standort liegt zentral im 1. Bezirk am Trattnerhof 1 und erstreckt sich über drei Etagen mit einer Gesamtfläche von rund 500 Quadratmetern.

Das Sortiment umfasst funktionale Bekleidung, Schuhe und Accessoires für unterschiedliche Outdoor-Aktivitäten. Ein Schwerpunkt liegt auf Ausrüstung für Trailrunning, Klettern und Wandern, ergänzt durch saisonale Produkte für den Wintersport wie Skifahren und Snowboarden. Die angebotenen Produkte sind auf verschiedene Leistungsniveaus ausgelegt und richten sich sowohl an ambitionierte SportlerInnen als auch an FreizeitnutzerInnen.

Neben der Verkaufsfläche ist ein ReBIRD Service Center in den Store integriert. Dort werden Reparatur-, Pflege- und Waschservices angeboten, mit dem Ziel, die Nutzungsdauer der Produkte zu verlängern, sowie Reparaturen durchführen zu können. Dieses Serviceangebot ist Teil eines Konzepts, das auf einen langfristigen Einsatz der Ausrüstung abzielt.

Der Store verfügt außerdem über eine eigene Community Area, die für Veranstaltungen, kleinere Events und den Austausch innerhalb der lokalen Outdoor-Community genutzt werden kann. Ergänzend dazu steht eine lokal kuratierte Karte zur Verfügung, die Informationen und Empfehlungen zu Outdoor-Aktivitäten in und rund um Wien bietet, etwa für Trailrunning, Wandern oder Klettern.

Im Untergeschoss befindet sich eine Auswahl der Veilance-Linie, die sich durch ein reduziertes, funktionales Design mit stärkerem Bezug zum urbanen Einsatz auszeichnet. Zur Eröffnung liegt der inhaltliche Fokus des Stores insbesondere auf den Bereichen Trailrunning und Klettern, was die Relevanz dieser Sportarten in der Region widerspiegelt.

Adresse: Trattnerhof 1, 1010 Wien
Telefon: 01 4420750
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10:00–19:00
Samstag 10:00–18:00

Das neue Land der Berge 2026 ist erschienen und bringt auch diesmal wieder viele spannende Geschichten aus der Welt der ...
31/03/2026

Das neue Land der Berge 2026 ist erschienen und bringt auch diesmal wieder viele spannende Geschichten aus der Welt der Berge. Thomas Behm war mit Ski in den Schladminger Tauern unterwegs Andrea und Andreas Strauß durchwanderten die Kitzbüheler Alpen auf der Suche nach jenen Gipfeln mit der schönsten Aussicht. Stefan Herbke präsentiert seine persönlichen Hüttentipps aus den Stubaier und Ötztaler Alpen, während Franz und Lorenz Sieghartsleitner das Reichraminger Hintergebirge als Hotspot für abwechslungsreiche Bike- und Hike-Touren erkunden. Ganz weit weg führt eine weitere Tour des Strauß-Teams auf den Ottertrail im fernen Südafrika. Einen besonders interessanten Einblick gibt außerdem Lisa Veilkind mit ihrem Bericht über die Ausbildung von Heeresbergführern. Im Praxistest dreht sich diesmal alles um Faltstöcke – ideal für alle, die auf Tour geringes Gewicht und ein kleines Packmaß zu schätzen wissen.

Skitourenreise Andorra – eine intensive Woche zwischen Pulver, Pannen und PanoramaDiesmal ging es mit meiner Skitourengr...
20/03/2026

Skitourenreise Andorra – eine intensive Woche zwischen Pulver, Pannen und Panorama
Diesmal ging es mit meiner Skitourengruppe bestehend aus Andi, Ecki, Erwin und Bernhard in das Fürstentum Andorra.
Los ging die Reise früh morgens mit dem Flug von Wien nach Barcelona – ein etwas ungewöhnlicher Start inklusive Vorstellungsgespräch direkt im Flieger. Nach der Landung lief alles erstaunlich reibungslos: Gepäck, Leihauto und direkt weiter Richtung Pyrenäen. Mit jedem Kilometer wurde die Landschaft alpiner, wilder und genau so, wie man es sich für eine Skitourenwoche erhofft.

Unser Quartier in Andorra war der ideale Ausgangspunkt für die kommenden Tage. Schon bei den ersten Erkundungen wurde klar: uns erwarten abwechslungsreiche Touren, beeindruckende Ausblicke und – entgegen mancher Erwartungen – richtig gute Schneeverhältnisse.

Die ersten Tage führten uns unter anderem auf den Pic de la Serrera. Eine landschaftlich wunderschöne Tour, die allerdings auch gleich für den intensivsten Moment der Woche sorgte: Beim Aufstieg brach ich plötzlich in ein Schneeloch ein und steckte innerhalb weniger Sekunden fest. Ein Befreiungsversuch verschlimmerte die Situation noch, und ich war schließlich komplett im Schnee „einbetoniert“. Ohne die schnelle Hilfe der Kollegen wäre es deutlich unangenehmer geworden. So ging es glimpflich aus – aber die Situation hat Eindruck hinterlassen und den Respekt vor den Verhältnissen nochmal deutlich geschärft.

Auch an den folgenden Tagen blieb es alles andere als langweilig. Beim Pic de l’Estanyó entwickelte sich die Abfahrt im unteren Bereich zu einer regelrechten „Pleiten, Pech und Pannen“-Episode: Ein Sturz in den Bach, ein Ski hinterher, ein verlorener Stock – alles dabei. Am Ende konnten wir über die Situation lachen, auch wenn sie zwischenzeitlich durchaus chaotisch war.

Der Port de Siguer brachte dann wieder klassische Skitourenstimmung: langer Aufstieg durch ein enges Tal, stetig bergauf, bis hinauf in hochalpines Gelände nahe der Grenze zu Frankreich. Nach einer Pause folgten gleich mehrere Abfahrten und Gegenanstiege – genau die Art von Tag, die in Erinnerung bleibt: fordernd, aber mit perfekten Belohnungen in Form von unverspurten Hängen.

Am Pic de Casamanya zeigte sich die Vielseitigkeit der Gruppe: von Tourenski bis Splitboard war alles vertreten, und nicht jedes Setup erwies sich im Aufstieg als ideal. Dennoch erreichten wir gemeinsam den Gipfel und wurden mit einer der besten Abfahrten der Woche belohnt – Pulverschnee, steilere Passagen und eine lange, abwechslungsreiche Linie bis zurück ins Tal.

Am letzten Tourentag rund um Montmalús wurde es wettertechnisch etwas wechselhafter. Trotzdem fanden wir nochmals sehr gute Bedingungen vor. Eine geplante Überschreitung ließen wir aus Sicherheitsgründen aus, dafür entschädigte die Abfahrt mit feinem Schnee und einem würdigen Abschluss der Tourenwoche. Unten angekommen, bei Bier und Sonne, war schnell klar: besser hätte man die Woche kaum abschließen können.

Neben den Touren waren es auch die gemeinsamen Abende, die die Reise besonders gemacht haben – gutes Essen, entspannte Gespräche und das tägliche Revuepassierenlassen der Erlebnisse. Genau diese Mischung macht solche Wochen aus.

Zum Abschluss ging es zurück nach Barcelona. Nach Tagen in den Bergen wirkte die Stadt fast wie eine andere Welt. Ein ausgedehnter Spaziergang durch die Stadt, ein weiterer – diesmal wieder erfolgloser – Versuch, in die Sagrada Familia zu kommen, und schließlich ein gemeinsames Abendessen am Hafen bildeten den perfekten Ausklang.

Am nächsten Tag trat die Gruppe die Heimreise an – zurück nach Österreich, zurück in den Alltag, aber mit vielen Eindrücken im Gepäck.

Fazit:
Eine Woche, die alles geboten hat: starke Touren, sehr gute Schneebedingungen, unerwartete Zwischenfälle und viele gemeinsame Erlebnisse. Genau diese Mischung aus Herausforderung, Natur und Team macht solche Reisen so besonders.
Video by Ecki
https://www.youtube.com/watch?v=90Cs2I9vrZ8

https://www.youtube.com/watch?v=LvIzhOWF7fM

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