11/09/2026
🌙 **Nachtschreck. Pavor nocturnus.**
Dein Kind schreckt auf.
Schreit.
Weint.
Ist irgendwo zwischen Traum und dieser Welt. 🌌
Manchmal alle 15 Minuten.
Stundenlang.
Und du sitzt daneben.
Mit offenen Augen.
Mit einem Herzen, das jedes Geräusch mitfühlt.
Mit einem Körper, der längst nicht mehr kann.
Du hältst.
Nicht, weil du immer stark bist.
Sondern weil du Mutter bist. 🤍
Vielleicht verarbeitet dieses kleine Wesen Erlebnisse aus diesem Leben … oder aus vergangenen Leben.
Vielleicht will seine Seele etwas durchleben,
loslassen, integrieren. ✨
Und du kannst es nicht für dein Kind tragen.
Du kannst nur den Raum halten.
Mit deiner Anwesenheit.
Mit deiner Liebe.
Mit deinem Atem.
Mit diesem stillen:
*„Ich bin hier.“* 🤍
Und doch triggert diese Schlaflosigkeit auch **deine** Themen.
Eines meiner Themen ist …
**Mich auch in meiner Zerbrechlichkeit zu lieben.**
Mich zu lieben,
wenn ich müde bin.
Wenn ich keine Antwort habe.
Wenn ich keine Lösung finde.
Wenn ich nicht mehr stark sein kann.
Vielleicht ist genau das die Schwelle,
durch die ich selbst gerade gehe.
Nicht stärker werden.
**Sondern weicher.** 🌿
Mich halten,
so wie ich mein Kind halte.
Und mir von Herzen sagen:
**Ich darf zerbrechlich sein.
Ich darf nicht wissen.
Ich darf erschöpft sein.
Ich darf damit im Frieden sein, dass nicht alles in mir im Frieden ist.** 🤍✨