Ende der Fünfzigerjahre wurde das traditionelle Karate in Amerika und Europa als Sportart bekannt. Gekämpft wird im traditionellen Karate mit der sogenannten Abstopptechnik. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass es faktisch unmöglich ist, schnelle, kraftvoll ausgeführte Techniken bei beweglichen Gegnern präzise zu stoppen. Unterschieden wurden chinesische (Wu shu), (koreanische Taekwondo) und japa
nische (Shotokan, Goyu-Ryu, Wado-Ryu) Karate-Stilrichtungen. Im Wettkampf waren/sind teilweise Handtechniken oder gesprungene Fusstechniken zum Kopf verboten. Unzählige Titelkämpfe verschiedenster Versionen waren die Folge.
1974 wurde in Amerika das sogenannte All Style Kontakt Karate entwickelt. Dazu wurde eine Schutzausrüstung verwendet, die aus Hand-, Fuss-, Schienbein-, Unterleibs- und Zahnschutz besteht. 1981 wurde das Kontakt-Karate in Kickboxen umbenannt. Nur die besten Techniken aus allen Kampfsportarten werden eingesetzt. Gekämpft wird im Semi-, Leicht-, Hart-, Voll- und Lowkick Vollkontakt. Training:
Bei der Auswahl unserer Schueler und Schuelerinnen sind wir sehr kritisch. Auch nur der Verdacht, jemand möchte das Gelernte auf der Straße umsetzen, führt zum sofortigen Ausschluss. Schon bei der Auswahl der Neuzugänge schenken wir diesem Punkt größte Beachtung. Die Verletzungsrate im Kickboxen liegt nach offiziellen Statistiken sowohl im Training als auch im Wettkampf ganz hinten in der Liste. Weit hinter Fußball, Basketball, Handball und sogar Squash. Die Trainingseinheiten bestehen aus Lockerungs-, und Aufwärmübungen, gefolgt von Dehnung und Stretching. Erst wenn der Organismus auf Touren ist, beginnt der Technik-unterricht. In der Folge werden diese an modernen Schlaggeräten (Sandsack, Punching-Ball) ebenso geübt, wie am sogenannten Schutzpolster. Erst, wenn die Technik korrekt ist, beginnt das Üben mit dem Partner. Später folgen Übungskämpfe. Eine Teilnahme an Wettkämpfen ist erst möglich und sinnvoll, wenn Kondition, Kraft, Dehnung, Geschwindigkeit, Timing und Talent, sowie die Fähigkeit Schmerzen zu ertragen, für diesen Schritt sprechen. Trainingszeiten:
Solltest du jetzt gefallen an diesem Sport gefunden haben und bist älter als 12 Jahre (ansonsten nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder Kiddykickboxen), dann laden wir dich herzlichst zu einem kostenlosen Probetraining ein. Wann wird trainiert:
- Montag: Kiddies; 18:00-19:00 Erwachsene: 19:00-21:00
- Freitag: 18:00-20:00 Uhr. Jeder Kickboxer muss eine gültige E-Card besitzen!
•Kiddy Kickboxen (6-12 Jahren). Auch hier nur während der allgemeinen Schulzeit. Nähere Infos dazu gibt es auch von der Betreuerin Claudia Blumauer. Der Vereinbarte Mitgliedsbeitrag ist immer im Voraus für das ganze Jahr von den Sportlerinnen und Sportlern auf das Konto AT25 2083 9000 0000 9654 - Bezeichnung: ATUS Kickboxclub Köflach zu überweisen! Achtung: Der Mitgliedsbeitrag ist eine "Bringschuld"! Danke für Euer Verständnis.