11/09/2016
Update zur
Die Gruppenphase ist Geschichte und die heiße K.O.-Phase steht vor uns. Acht Spieler, die jeweils Gruppenersten und -zweiten, konnten die schwierige Hürde überstehen und vor ihnen türmt sich nun eine noch gewaltigere Herausforderung auf. In den jetzigen Spielen heißt es alles oder nichts. Nur wer auf den Punkt genau vorbereitet ist hat eine Chance weiterzukommen und in den illustren Kreis der letzten Vier vorzutreten. Folgende Begegnungen bringen uns die Viertelfinalspiele.
Klaus Fraller - Stefan Buczolich
Thomas Dillhof - Manfred Lehrner
Lukas Bader - Christian Pichler
Philipp Bader - Emil Petsovits
Zwei dieser Partien wurden auch schon bestritten:
In einer Nightsession trafen Klaus Fraller und Stefan Buczolich in einer Neuauflage des Semifinales aus dem vorigen Jahr aufeinander. Stefan wollte sich für die bittere Niederlage aus dem Vorjahr revanchieren, doch der Start in das Match hätte nicht schlechter verlaufen können. 4:1 lag er schon gegen den ehemaligen Turniersieger zurück, kämpfte sich aber nochmals zurück. Allerdings setzte Klaus dieser Aufholjagd ein jähes Ende und entschied den ersten Satz mit 6:4 für sich. Mit dem Satzgewinn im Rücken erstarkte Klaus wieder und ließ nichts mehr anbrennen. Mit einem klaren 6:1 sicherte er sich sein Halbfinalticket.
Lukas Bader und Christian Pichler duellierten sich in einer HItzeschlacht. Doch beiden, so schien es, konnten die hohen Temperaturen nichts anhaben. In einem packenden Duell kämpften sie um jeden Ball, um jeden Zentimeter. Aus schier aussichtslosen Positionen kamen sie wieder zurück in die Ballwechsel und verbissen sich ineinander. Mit einem 6:3 hatte Christian im ersten Satz das bessere Ende für sich und hinterließ einen ratlosen Lukas, der wusste, dass er etwas an seinem Spiel ändern musste. Gesagt, getan: Wie verwandelt traten beide im zweiten Satz auf. Lukas wurde aggressiver, offensiver, versuchte die Ballwechsel dominant zu beherrschen und dies gelang eindrucksvoll. Christian zeigte trotz des Satzgewinnes Verunsicherung und Nerven, er fand einfach nicht mehr ins Match. Im Eiltempo riss Lukas mit einem 6:0 diesen Satz an sich und es kam zum allesentscheidenden Showdown. Mental war Lukas im Vorteil, allerdings musste er in diesem dritten Satz der Gluthölle und seinem Offensivtennis im zweiten Satz Tribut zollen. Christian brachte sich schnell in Führung und mit jedem Gamegewinn machte er einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Halbfinale. Schlussendlich gewann er den entscheidenden Satz mit 6:1 gegen einen von Krämpfen geplagten Lukas und trifft nun auf den Sieger der Partie P. Bader - E. Petsovits.
Die Clubmeisterschaft ist ein Haifischbecken und nur die Stärksten überstehen das Bad darin. Wer seinen Verstand und Körper nicht total darauf fokussieren kann, ist zum Scheitern verdammt. Zwei weitere spannende Viertelfinali warten auf uns, bleibt gespannt!