17/06/2026
Das sizilianische 10.000-Einwohner-Städtchen Mussomeli ist weltweit berühmt für seine 1-Euro-Häuser. Mit ihnen lockte der Bürgermeister Giuseppe Catania erfolgreich Käufer aus aller Welt an, um den extremen Leerstand und die Landflucht zu stoppen.
Doch das wahre Meisterstück dieser Stadt ist die soziale Integration. Wie verhindert man, dass sich eine Parallelgesellschaft aus internationalen Investoren und verarmten, alleinstehenden Einheimischen bildet?
Einer der ersten Neubürger, der australische Koch Danny McCubbin, wollte mit einer Gratis-Gemeinschaftsküche helfen und scheiterte zunächst kläglich am Stolz der Menschen. Niemand wollte als bedürftig gelten.
Erst durch ein cleveres Re-Framing des Projekts füllten sich die Tische. Heute ist der Ort ein pulsierendes Zentrum, in dem nebenbei bis jetzt 36 Tonnen Lebensmittel vor dem Müll gerettet wurden.
Wie man Hürden im Kopf abbaut und Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen buchstäblich an einen Tisch bringt, zeigt die Reportage von Jonathan Fischer in unserer aktuellen Ausgabe: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2026/modular-denken/mussomeli-sizilien-das-ein-euro-wunder?utm_source=post_1606&utm_medium=linkedin&utm_campaign=modulardenken
Ein faszinierender Case für kluge Stadtentwicklung und Social Entrepreneurship.
Foto: ROSELENA RAMISTELLA