05/07/2026
Technokratische Kälte gepaart mit zentralistischer Ignoranz und einem zynischen Desinteresse an den Existenzgrundlagen hunderter bäuerlicher Familien - das sind zusammengefasst die Pläne der Europäischen Union, über 3.000 heimische Sika-Hirsche bis 2027 vollständig ausrotten zu lassen.
Auf diese Idee kann nur jemand kommen, der sein ganzes Leben in abgeschirmten Brüsseler Glaspalästen verbracht hat und bäuerliche und jagdliche Realitäten bestenfalls als Folklore belächelt.
Unsere Farmwildhalter arbeiten nachhaltig und mit Rücksicht auf die heimische Natur, und dennoch werden sie von wildgewordenen EU-Bürokraten in ihrem bizarren Blutrausch mit dieser Verordnung vorsätzlich unters Fallbeil geworfen. Und während sie auf diese Weise mit Anlauf die gewachsenen Lebensgrundlagen bäuerlicher Familien zerstören, fordern sie in den Verhandlungen zum EU-Haushalt wie zum Hohn weitere Privilegien für sich selbst, nämlich eine Aufstockung der EU-Verwaltung um 2.500 neue Beamte und zusätzliche Pensionsausgaben von einer Milliarde Euro.
Wir sind solidarisch mit der Österreichischen Wildtierstiftung sowie dem Dachverband Jagd Österreich, die sich gemeinsam mit mehreren
Landesjägermeistern klar gegen die Verordnung ausgesprochen haben. Dieses gesamte Machwerk, das nichts anderes als einen Schlag ins Gesicht der heimischen Landwirtschaft darstellt, gehört ersatzlos gekübelt.