Seelenatelier - Sabrina Pfeiffer

Seelenatelier - Sabrina Pfeiffer ★ Pferde suchen Harmonie - unsere Aufgabe ist es diese Harmonie zuzulassen ☆

12/06/2026

Viele Pferde laufen an der Longe. Aber gesund bewegen sich dabei nur wenige.

In diesem Video sieht man sehr schön, worauf ich beim Longieren achte:

• Emilio dehnt sich weich nach vorne-unten
• Der Unterhals bleibt kurz und weich
• Die 𝗢𝗯𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻𝗶𝗲 beginnt länger zu werden
• Der Rücken kann besser 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵𝘀𝗰𝗵𝘄𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻
• Die Bewegung entsteht nicht nur vorne — sondern durch den 𝗴𝗮𝗻𝘇𝗲𝗻 𝗞ö𝗿𝗽𝗲𝗿
• Der Schweif pendelt locker und entspannt mit

Auch das Zusammenspiel von Vorder- und Hinterbein erzählt unglaublich viel. Zwischen den Beinen entsteht dieses „V“, weil Emilio beginnt, sich selbst besser zu tragen.

Und genau darin liegt für mich ein großer Unterschied: Ein Pferd läuft nicht einfach nur an der Longe im Kreis - es beginnt, seinen Körper gesund zu benutzen. 🧡

Natürlich können auch kleine erste Schritte, wie ein ehrliches Kopfsenken, schon etwas sehr Wertvolles sein.

Aber 𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗲 Bewegung entsteht nicht nur vorne am Hals — sondern durch das Zusammenspiel des 𝗴𝗮𝗻𝘇𝗲𝗻 𝗞ö𝗿𝗽𝗲𝗿𝘀.

Genau diese Unterschiede sehen viele beim Longieren nicht.

Worauf achtest du beim Longieren besonders?
Ich freue mich, von deinen Erfahrungen zu lesen. 🧡

Longieren • gesunde Bewegung • Oberlinie • Pferdegesundheit • Losgelassenheit • Dehnungshaltung • Pferdetraining • Pferdekörper • feine Kommunikation • Seelenatelier

09/06/2026

Manchmal denken wir, das Pferd reagiert auf unsere Hilfe.

Auf die Hand. Auf den Schenkel. Auf die angelegte Gerte. Auf unsere Stimme.

Aber oft reagiert es auf etwas, das viel früher da ist:
𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝗽𝗮𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗮𝗵𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿.
Auf den Druck in uns. Auf die Erwartung. Auf das innere Festhalten. Auf dieses leise „Jetzt muss es aber klappen“.

Und genau deshalb verändert sich manchmal nichts, obwohl wir die Hilfe „richtig“ geben.

Weil sie sich für das Pferd nicht klar anfühlt. Sondern angespannt.

Für mich beginnt feine Kommunikation deshalb nicht damit, die Hilfe immer perfekter zu machen.

Sondern damit, ehrlicher wahrzunehmen, 𝗶𝗻 𝘄𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝗺 𝗭𝘂𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱 𝗶𝗰𝗵 𝘀𝗶𝗲 𝗴𝗲𝗯𝗲. 🧡

05/06/2026

So viele von euch wünschen sich immer wieder 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗘𝗶𝗻𝗯𝗹𝗶𝗰𝗸𝗲 in meinen Alltag.

Und manchmal vergesse ich fast, dass das, was für mich ganz normal ist, für andere genau das ist, was sie gerne sehen möchten.

Mein Morgen beginnt meistens genau so: rüber in den Stall gehen, alle einzeln begrüßen, schauen, wie es jedem geht, versorgen, vorbereiten — 𝗿𝘂𝗵𝗶𝗴, 𝗮𝗰𝗵𝘁𝘀𝗮𝗺 𝘂𝗻𝗱 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝗛𝗲𝗸𝘁𝗶𝗸.

Und ganz ehrlich: Ich möchte 𝗺𝗶𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲𝗺 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗲𝗹𝘁 𝘁𝗮𝘂𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻. 🧡

Lass mir gerne deine Gedanken dazu da. 🧡

Ein gutes Training ist nicht das, nach dem ein Pferd müde ist.Sondern das, nach dem es noch bei dir ist.Weich. Ansprechb...
02/06/2026

Ein gutes Training ist nicht das, nach dem ein Pferd müde ist.

Sondern das, nach dem es noch bei dir ist.
Weich. Ansprechbar. Innerlich verbunden.

Auch ich kannte lange diese Bilder: Ein Pferd hat „gut gearbeitet“, wenn es geschwitzt hat. Wenn die Einheit lang war. Wenn man viel „geschafft“ hat.

Heute sehe ich das anders.

Ein Pferd kann körperlich mitmachen und innerlich längst nicht mehr da sein. Es kann funktionieren, sich bemühen, weiterlaufen und trotzdem schon lange zeigen, dass es genug ist.

Für mich beginnt gutes Training genau dort, wo ich diesen Moment nicht übergehe.

Wo ich nicht noch „einmal schnell“ wiederhole. Nicht noch etwas dranhänge, nur weil es gerade so gut war. Sondern aufhöre, wenn mein Pferd noch gerne mit mir arbeitet.

Denn am Ende möchte ich nicht, dass mein Pferd erschöpft aus einer Einheit geht.

Ich möchte, dass es sich verstanden fühlt.

Und vielleicht ist genau das einer der größten Unterschiede zwischen Arbeit, die nur Leistung fordert und Training, das Verbindung hinterlässt.

29/05/2026

Wir sind gemeinsam ausreiten gegangen, weil ich selbst fühlen und beobachten wollte, was mir die Besitzerin der Stute immer wieder erzählt hat.

Anfangs wirkte vieles noch ruhig. Doch je länger der Ausritt dauerte, desto deutlicher wurde etwas:

Diese Stute war eigentlich die ganze Zeit im Tun.

Wachsam.
Kontrollierend.
Immer bereit, selbst die Verantwortung zu übernehmen.

Und genau darin lag für mich der eigentliche Punkt.

Nicht fehlender Gehorsam.
Nicht „Unarten“.
Sondern ein Pferd, das das Gefühl hat, sich um alles selbst kümmern zu müssen.

Für mich entsteht echte Ruhe nicht dadurch, dass ein Pferd einfach funktioniert. Sondern dann, wenn es beginnt zu spüren:

„Du passt auf uns auf.
Ich muss nicht alles alleine tragen.“

Genau deshalb würde ich in diesem Fall momentan gar nicht versuchen, dieses Verhalten draußen im Gelände zu „lösen“.

Ich würde zuerst zurück zur Basis gehen.

Ruhige Arbeit im Viereck.
Klarheit.
Orientierung.
Kleine Momente von Loslassen.

Damit Vertrauen überhaupt erst entstehen kann.

Denn viele Pferde wirken impulsiv — dabei fehlt ihnen eigentlich nur das Gefühl von Sicherheit. 🧡

26/05/2026

Oft sehen wir ein 𝗩𝗲𝗿𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻 und wollen es sofort verändern.

Das Pferd bleibt stehen.
Es weicht aus.
Es wird hektisch.
Es drückt dagegen.
Es „macht nicht mit“.

Und sehr schnell entsteht in uns der Impuls, daran arbeiten zu müssen.

Mehr Konsequenz.
Mehr Wiederholung.
Mehr Korrektur.

Aber manchmal liegt genau dort der Punkt, an dem wir etwas Wichtiges übersehen.

Denn Verhalten ist selten einfach nur Verhalten.
𝗘𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗼𝗳𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗔𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁.

Auf Unsicherheit.
Auf Überforderung.
Auf fehlende Orientierung.
Auf Spannung im Körper.
Oder auf etwas, das zwischen Pferd und Mensch noch nicht klar genug ist.

Für mich beginnt gute Arbeit deshalb nicht mit der Frage: „𝗪𝗶𝗲 𝗯𝗲𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗮𝘀 𝘄𝗲𝗴?“

Sondern mit der Frage:
„𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝘇𝗲𝗶𝗴𝘁 𝗺𝗶𝗿 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝘀 𝗣𝗳𝗲𝗿𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝗴𝗲𝗿𝗮𝗱𝗲?“

Genau dort entsteht oft der erste echte Aha-Moment.
Nicht, weil das Pferd plötzlich anders funktionieren muss.
Sondern weil wir beginnen, 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗵𝗶𝗻𝘇𝘂𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻. 🧡

22/05/2026

Manchmal zeigt der 𝗞ö𝗿𝗽𝗲𝗿 etwas, das wir erst im Gespräch wirklich einordnen können.

Bei diesem Isländer waren die 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗽𝗮𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗛𝗮𝗹𝘀 sehr deutlich spürbar.

In der Nachbesprechung erzählte mir die Besitzerin, dass ihr etwas Wichtiges aufgefallen ist:

Wenn ihr Pferd als 𝗛𝗮𝗻𝗱𝗽𝗳𝗲𝗿𝗱 mitläuft, passiert es immer wieder mal, dass es Richtung Gras abbiegt – und dann am Strick kurz nach vorne geholt wird.

Nicht böse.
Nicht grob.
Und auch nie mit dem Gedanken, dass genau dadurch immer wieder 𝗦𝗽𝗮𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴 entstehen könnte.

Wie in diesem Fall – vor allem im 𝗛𝗮𝗹𝘀𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵.

Und genau deshalb ist die 𝗭𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 so wichtig.

Ich sehe und fühle viel am Pferd.
Ich kann gut beobachten, Zusammenhänge erkennen und den Körper lesen.

Aber ich bin nicht 24 Stunden im 𝗔𝗹𝗹𝘁𝗮𝗴 dabei.

Die Menschen, die mit dem Pferd leben, sehen oft die kleinen Situationen, die irgendwann zu großen Themen werden können.

Darum ist es so wichtig, dass die Pferdemenschen mitdenken, reflektieren und ehrlich hinschauen:

Was passiert im Alltag?
Seit wann ist etwas anders?
Wo könnte der Körper immer wieder in dieselbe Spannung kommen?

Denn manchmal zeigt der Körper nicht nur ein Problem.

Er erzählt eine 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲.

Und je mehr wir bereit sind, diese Geschichte gemeinsam zu lesen, desto eher finden wir heraus, was dein Pferd wirklich braucht. 🧡

Oft glauben wir, Kommunikation mit dem Pferd beginnt bei dem, was wir sagen oder tun.Aber Pferde nehmen so viel mehr wah...
19/05/2026

Oft glauben wir, Kommunikation mit dem Pferd beginnt bei dem, was wir sagen oder tun.

Aber Pferde nehmen so viel mehr wahr.

Sie spüren, ob wir innerlich 𝗸𝗹𝗮𝗿 sind.
Ob unsere 𝗞ö𝗿𝗽𝗲𝗿𝘀𝗽𝗿𝗮𝗰𝗵𝗲 zu unserer Absicht passt.
Ob wir Sicherheit geben — oder selbst gerade 𝘂𝗻𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 werden.

Und genau deshalb bedeutet feine Kommunikation für mich nicht, immer mehr zu machen.

Sondern 𝗲𝗵𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿, 𝗸𝗹𝗮𝗿𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗹𝗲𝘀𝗯𝗮𝗿𝗲𝗿 zu werden.

Denn Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass wir perfekt sind.

Sondern dadurch, dass unser Pferd uns 𝘃𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲𝗻 kann. 🧡

Vielleicht ist genau das etwas, worüber man öfter nachdenken sollte.

Nicht nur im Training.
Sondern in jedem Moment,
in dem wir mit unserem Pferd sind.

15/05/2026

𝗦𝗼 𝘀𝗶𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀 𝗮𝘂𝘀, wenn Pferd und Mensch nicht funktionieren müssen — sondern verstanden werden.

Manche Wochenenden wirken noch lange nach.

Dieses Kurswochenende war voller unterschiedlicher Pferde-Mensch-Paare, kleiner 𝗔𝗵𝗮-𝗠𝗼𝗺𝗲𝗻𝘁𝗲, feiner Veränderungen und ganz viel echtem Hinschauen.

Vom Boden aus.
Im Sattel.
In der Bewegung.
In der Ruhe.

Jedes Pferd durfte anders sein.
Jeder Mensch durfte seinen eigenen Zugang finden.

Und genau das macht diese Arbeit für mich so besonders:
Nicht ein fertiges Konzept über Pferd und Mensch zu legen, sondern zu schauen, was dieses eine Paar gerade wirklich braucht.

Danke an alle, die dabei waren, sich eingelassen haben und diesen Rahmen mit so viel Offenheit, Motivation und Vertrauen gefüllt haben. 🧡

𝗜𝗺 𝗢𝗸𝘁𝗼𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗮𝗿𝗳 𝗶𝗰𝗵 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻. 🧡

Und ich freue mich jetzt schon auf all die neuen kleinen und großen Momente, die dort entstehen werden.

Ich freue mich immer wieder sehr, solche Räume für Pferd und Mensch entstehen lassen zu dürfen. 🧡

Und wenn du beim Zuschauen das Gefühl hattest: „Genau so möchte ich mit meinem Pferd lernen“ — dann darfst du dich sehr gerne bei mir melden. 🧡

Sowohl Tageskurse als auch Kurswochenenden sind möglich.

Adresse

Ernstbrunn
2115

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Seelenatelier - Sabrina Pfeiffer erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie