07/09/2026
Heute mal eben den Reformer rumkutschiert und anders abgestellt. Weil der auch mal anders stehen darf.
So, wie auch jedes 1:1-Training anders sein darf.
Warum ich im 1:1 nicht einfach meine Choreografie runter brettere?
Weil du nicht einfach irgendein Pilates-Programm brauchst.
Ich hab natürlich meine Übungen, den Prozess als Ganzes, meine Ideen und meine Progressionen im Kopf. Aber was wir davon heute machen, entscheidet sich erst, wenn du vor mir stehst.
Vielleicht gehen wir an den Reformer.
Vielleicht an den Chair oder an die Springwall.
Vielleicht arbeiten wir auf der Matte mit oder kleinen Geräten.
Und dabei hab ich immer dein persönliches Ziel im Hintergrund.
Wo willst du hin?
Was möchtest du verändern?
Was möchtest du besser können?
Und was braucht dein Körper heute, damit wir diesem Ziel ein Stück näherkommen?
Denn nur weil die nächste Progression auf meinem Plan steht, heißt das nicht, dass sie heute auch dran ist.
Vielleicht ist heute mehr Widerstand genau das Richtige.
Vielleicht brauchn wir aber auch weniger Gewicht und dafür mehr Kontrolle.
Vielleicht wiederholen wir eine Übung, weil ich merke: Da geht noch was.
Ich schaue hin. Ich passe an. Ich entscheide nicht nach Schema F.
Denn dein Körper gibt mir vor, was heute dran ist – und dein Ziel gibt die Richtung vor.
Genau das ist für mich 1:1 Pilates.
Nicht jede Stunde muss spektakulärer, schwerer oder komplexer werdn.
Aber jede Stunde sollte sinnvoll für dich sein.
Und genau deshalb ist jede 1:1 Stunde anders. 🤍