09/06/2026
💡 𝗙𝗲𝗲𝗱𝗯𝗮𝗰𝗸 𝘄𝗶𝗿𝗸𝘁 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗻 𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗕𝗹𝗶𝗰𝗸 𝘀𝗮𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵:
Eine Rückmeldung zu Verhalten, Ergebnis oder Zusammenarbeit.
Und doch erlebe ich in der Praxis immer wieder:
👉 Feedback ist selten nur inhaltlich.
👉 Es ist immer auch Beziehung.
Wie Feedback formuliert wird, ob es ausgesprochen wird oder nicht,
wie es ankommt – all das hängt stark davon ab, wie sicher sich Menschen miteinander fühlen.
Fehlt Vertrauen, wird Feedback vorsichtig, gefiltert oder gar nicht ausgesprochen.
Oder es wird härter, als es eigentlich gemeint ist.
Beides erschwert Entwicklung.
Nicht, weil Menschen „nicht kritikfähig“ sind, sondern weil der Rahmen nicht trägt.
Vertrauen zeigt sich deshalb nicht darin, dass alles harmonisch ist, sondern darin, dass Unterschiedlichkeit ausgesprochen werden darf – klar, respektvoll und ohne Angst vor Abwertung.
Genau an dieser Stelle wird Feedback zu einem Entwicklungsraum.
Für Einzelpersonen, für Teams und für Führung.
In der Supervision schauen wir oft weniger auf das 𝗪𝗮𝘀 des Feedbacks,
sondern auf das 𝗪𝗶𝗲 und 𝗶𝗻 𝘄𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝗺 𝗞𝗼𝗻𝘁𝗲𝘅𝘁 es entsteht.
Denn dort liegt meist der entscheidende Hebel.
👉 Wann erlebst du Feedback als unterstützend und wann als belastend?
👉 Und was sagt das über den Rahmen aus, in dem es stattfindet?