09/04/2018
Super geschrieben. Wobei ich persönlich diese Ansichtsweise generell auf Kaltblüter beziehe.
Und Gewaltanwendung hilft sowieso bei keinem Pferd. Man wird mit Gewalt nur erreichen, dass das Vertrauen dahin ist und das Pferd sich nur "benimmt", weil es Angst hat.. Und das wird früher oder später immer wieder zum Problem.
3 Dinge, die man bei der Arbeit mit eine Shire beachten muss:
"Ruhe 😌
Shires lernen ohne Druck und nur, wenn sie entspannt sind. Vor allem wollen sie verstehen, was ihr Reiter von ihnen will. Das zu vermitteln gelingt nur mit der nötigen Ruhe und Gelassenheit. In dem Moment, wo ein Shire nicht versteht, was du von ihm willst, oder es deine Anweisungen und Hilfen für keine gute Idee hält, setzt es schon mal seine gesamte Kraft gegen dich ein – als Reiter bist du damit also völlig machtlos.
Wiederholung 🔁
Shires lernen langsamer als andere Pferde und durch viele Wiederholungen. Sie sind dabei ein bisschen wie Esel – haben sie eine Lektion einmal verstanden, vergessen sie sie auch so schnell nicht wieder. Aber dafür muss sie einmal richtig sitzen. Je besser die Lektion zum jeweiligen Charakter und natürlich dem Talent des Pferdes passt, umso schneller und leichter lernt das Tier natürlich auch.
Keine Gewalt 👊🏼❌
Zu viel Druck oder gar die Anwendung von Gewalt sind immer nur kontraproduktiv. Das Shire will und muss verstehen und freiwillig arbeiten. Zwang führt nur dazu, dass es sich zur Wehr setzt und seine Mitarbeit ganz verweigert. Das kann bei einem 1.200kg-Tier schon mal sehr unangenehm werden" (Daphne de Visser).
# #♥️