09/07/2026
How it all began... (Teil 8.)
Es war Liebe, in die Menschen; meine neue große Familie; in das Land und in eine sehr herzliche Frau.
In Singapur wollte ich für immer bleiben!!!
Die beste Zeit meines Lebens.
Immer wenn ich aus Singapur zurück kam, war meine Mutter in Deutschland über meine sichtlich positive Veränderung sehr glücklich.
Dass änderte sich leider, um so länger ich wieder in Berlin war und meine Mutter forderte mich auf, wieder nach Singapur zu reisen.
Nach meinem ersten großen internationalen Pencak Silat Erfolg 1990 in Malaysia; folgte die Teilnahme an der Kyokushin(Karate)-Weltmeisterschaft 1991 in Tokyo Japan; 1992 wurde ich erster Deutscher Weltmeister im Pencak Silat und 1993 machte ich bereits meinen ersten professionellen Kampf im Seidokan (später K-1).
In den Jahren 1994-1996 kämpfte ich als Profi in Japan; 1997 wurde ich Weltmeister im Karate und fing dann 1998 als Boxer bei den Profis an.
Die absolute goldene Ära des deutschen Boxsports. Angeführt von Henry Maske, Graciano "Rocky" Rocchigiani und Dariusz "Tiger" Michalczewski erlebte das Boxen in Deutschland einen nie dagewesenen Boom, der wöchentlich Millionen Menschen vor die Fernseher lockte.
Die Zeit war sehr schnelllebig!
Ich war diese Zeit viel in der Welt unterwegs, immer auf der Überholspur und zu erfolgreich, um mich irgendwo niederzulassen, sesshaft zu werden und zu heiraten.
Die Vernunft & die Karriere siegte über die Liebe und es wurde leider nichts daraus in Singapur zu leben.
Pencak-Silat-Großmeister Haji Hosni bin Ahmad (bekannt als Wak Hosni) ist am 20. Juli 1998 im Alter von 74 Jahren verstorben.
In der südostasiatischen Kampfkunstszene gilt sein Tod bis heute als schwerer Verlust, da er als ehemaliger Nationaltrainer Singapurs und Gründer der Persatuan Seni Silat Harimau sowie der Schule Perguruan Alhaq maßgebliche Pionierarbeit für den modernen Pencak Silat geleistet hat.
Rest in Peace Wak Hosni
Ich hatte mit SiGePi zu Panca Indra Suci 1990 und dann 1993 zu Ratu Adil schon zweimal die Stilrichtung gewechselt.
Mit dem Wechsel zu Pencak Silat Alhaq wollte ich diesmal nichts falsch machen und habe deswegen vor dem endgültigen Schritt nochmal in Indonesien beim Weltverband PERSILAT nachgefragt.
Die Antwort war deutlich, ich sollte mir eine indonesische Stilrichtung auswählen, damit es in Zukuft keine weiteren Probleme mehr geben kann.